Wolfgang Fierek

1983 stand WOLFGANG FIEREK bei „Monaco Franze“ vor der Kamera, danach folgten u.a. viele TV-Serien und Filme, darunter „Schlossherren“, „Zwei Münchner in Hamburg“ oder „Ein Bayer auf Rügen“, wo er die Titelrolle bis 1995 achtzig Mal verkörperte. Es folgten „Tierarzt Dr. Engel“, „Zwei Männer am Herd“ und der „Der Schwammerl-König“. Auch zählt er zu der Hauptbesetzung der TV-Kultserie „Die Rosenheim Cops „. 2013 ist er in er TV-Serie des Bayerischen Rundfunks mit dem Titel „Hammer & Sichl“ zu sehen.

Obwohl er nie eine Schauspielschule besucht hat, ist seine Filmografie so lang, dass sie auch in Auszügen nicht wiedergegeben werden kann. Bleibt nachzutragen, dass Wolfgang Fierek bereits 1979 für den Film „Amore“ mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Auch als Sänger war Fierek erfolgreich: „Resi, i hol di mit mei`m Traktor ab“ von 1986 war einer seiner größten Hits, die auf dem Oktoberfest oder auf Parties rauf- und runtergespielt und mitgesungen wurden. 2015 stellte er im Hard Rock Cafè München sein Album „Sweet Home Bavaria“ vor.

Auch nahm er in mehreren TV-Folgen des BR die Zuschauer „on the road“ mit in die USA. Das kam nicht von ungefähr. Denn Wolfgang Fierek ist begeisterter Harley-Fahrer und bekennender Amerikafan. Einen schweren Motorradunfall, der sich 2003 in der Nähe von Salzburg ereignete (eine Pkw-Fahrerin geriet auf die Gegenfahrbahn), verarbeitete er in dem Buch „Mit der Harley an der Himmelspforte“ – was ihn aber nicht davon abhielt, mit ungebrochener Begeisterung auf seinem Stahlroß die Sonne am Horizont zu suchen… Und das natürlich am liebsten in Amerika.

So oft es geht, cruist das bayerische Allroundtalent Wolfgang Fierek mit seiner Harley durch die USA, an seiner Seite seine Ehefrau Djamila. So ist auch Arizona die zweite Heimat der Fiereks. Nach seiner Hochzeit mit der Malerin Djamila Mendil, – die Trauung fand 1994 mit indianischem Ritual in South Dakota statt – wurde Wolfgang Fierek Ehrenindianer der Sioux.

Sein neuestestes Roadmovie, ausgestrahlt als TV-Zweiteiler im BR, führte ihn 2009 wieder in den Südwesten der USA. Zur Realisierung des Projekts hat Fierek die Produktionsfirma „Thunderbird“ gegründet. Von den Dreharbeiten mailte er Klaus Beer auch ein Foto: „Wolfgang mit seiner Harley vor den berühmten drei Buttons im Monument Valley“ – dort, wo Klaus Beer auch schon unzählige Male stand und mit seiner 16-mm Kamera filmte. Fiereks Foto wird hier aber nicht veröffentlicht. Klaus Beer: „Privat geschickt, soll es auch privat bleiben.“ Mit Zustimmung von Wolfgang Fierek erhielt er damit aber ein 2. Star-Schild, das zwischen der Sammlung der US-Staatenschilder im Fernweh-Park prangt und damit seine Herzensverbindung zu Amerika zeigt.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 11. November 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Wolfgang Fierek in seinem Harley Geschäft „Fiereks“ in München.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WOLFGANG FIEREK in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Das Herz des Fernweh-Park Initiators Klaus Beer schlägt für die Landschaften Nordamerikas –  und das von Wolfgang Fierek ebenso. Während Klaus die Traumlandschaften dort mit der Film- und Fotokamera durchstreift, düst Wolfgang Fierek am liebsten mit einem Motorrad, vornehmlilch einer Harley durch die Weiten des Wilden Westens. Zwei Herzen –  ein gemeinsames Faible: AMERKA.

So war es für Klaus Beer, wie er sagt, nach der Begegnung von bislang über 200 Promis im „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks (Stand 2006) eine ganz persönliche Freude und Ehre, den beliebten Schauspieler, Sänger und USA-Fan Wolfgang Fierek ebenfalls mit dieser Ehrung zu bedenken.

Und das nicht irgendwo, sondern in seinem HARLEY-DAVIDSON SHOP in München, wo STAR-Schild und die Handabdrücke alá Hollywood unter funkelnden Harleys mit viel Amerika-Feeling das passende Ambiente erfuhren. Denn Wolfgang Fierek lebt seine Harley- und USA-Begeisterung auch in Deutschland aus, wo er in München und in Ulm zwei Harly-Davidson-Shops besitzt.

Schon bei der Ankunft in der Zamdorfer Straße bekommt Klaus Beer glänzende Augen. Chromblitzende Harleys blinken in der kalten Novembersonne, doch sofort wird es warm ums Herz mit Gedanken an die Hitze Arizonas. Darüber das berühmte Harley-Davidson-Logo, das an Sturgis, dem „Mekka der Harley-Fahrer“ erinnert. Dazu an der Fassade der Schriftzug „Fierek’s“. Die Fernwehpark Crew ist angekommen dort, wo am Stadtrand von München die Amerikaherzen höher schlagen.

Die Starmobil Signierung

16.00 Uhr bei „Fiereks“. Noch während Klaus und sein Fernwehpark Fotograf Star-Schild und die Tonform für die Handabdrücke zur Aufnahme in den „Signs of Fame“ aus dem Auto holen, trifft Wolfgang Fierek ein. „Ah, Servus, Sie müssen der Klaus Beer sein“, sagt Wolfgang, der in beiger US-Outdoorjacke, Jeans mit dicker, silberner US-Gürtelschnalle und in Westernstiefeln die Fernwehpark Crew herzlich begrüßt.

„Laß es uns diesmal umgedreht machen“, schlägt Klaus vor, „solange das Licht noch reicht“, und bittet Wolfgang Fierek zum gleich neben dem Harley-Shop parkenden Fernwehpark STAR-Mobil, auf dem sich Wolfgang Fierek natürlich auch mit seiner Unterschrift verewigen soll. „Normalerweise machen wir erst die Star-Schild Signierung und die Handabdrücke, aber wenn wir damit fertig sind, könnte es jetzt im November schon zu dunkel sein“, sagt Klaus.

Das Auto ist ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert.

Wolfang Fierek läßt sich nicht lange bitten und malt zur Freude von Klaus einen tollen Harley-Fahrer auf den Kotflügel.

Neben dem Ottifanten von OTTO und einem „nackten Fuß“ von „Sir Vival“ RÜDIGER NEHBERG die wohl schönste Zeichnung eines Prominenten auf dem Star-Mobil.

Harleys – Traumkulilsse für das Shooting

Dann geht es in Wolfgang Fiereks Harley Geschäft. Dieses ist schon weihnachtlich geschmückt und neben blinkenden Chrom und Leder funkelt ein herrlich bunter Christbaum und ein riesengroßer Santa Claus mit den Harleys um die Wette. Klaus ist hin- und weg. „Der Laden ist ein Traum“, sagt er. „Ich würde sofort eine Harley besteigen und mit ihr auf der Route 66 in den Sonnenaufgang fahren wollen…“ sagt er. Obwohl Klaus nie Gelegenheit hatte, den Motorradführerschein zu machen, bekommt er beim Anblick einer Harley immer glänzende Augen. Besonders in Amerika, bei den Biker-Treffs in Outman/Arizona, in Laughlin/Nevada oder im Mekka der Harley-Fahrer, in STURGIS. Und hier in München stehen jetzt so viele der blitzenden Stahlrösser herum, mit so viel Amerika-Feeling in Aufmachung und Dekor, das es eine wahre Freude ist. 

Klaus Beer sucht bei jedem Star-Treff zuerst die passende Location für das Fotoshooting aus. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch hier rückt Klaus sofort von seinen Prinzipien ab. Hier wird genau das Gegenteil gemacht. Die tollen Harleys und die wunderschöne Atmosphäre des Geschäfts sollen bewusst in die Fotoaufnahmen über die Ehrung einbezogen werden, d.h. GENAU das soll die Kulisse und der Hintergrund für die Star-Schild Signierung und die Handabdruck Aktion sein.

Trotz seines Unfalls hat Wolfgang Fierek das Motorradfahren nicht aufgegeben. Er ist seiner geliebten Harley Davidson treu geblieben, die für ihn mehr ist als „nur“ ein Motorrad. Fierek: „Du sitzt droben wie auf einem Pferd, ein Wahnsinnsgefühl, du denkst, du bist ein Cowboy und reitest durch die Prärie… „So sollen auch in unserer Bilderstory „Harley & Fierek“ verbunden sein und die chromblinkenden Stahlrösser in unsere Bilder-Geschichte mit einbezogen werden.

Die Star-Schild Signierung

Klaus Beer hat die CANON auf 800 ASA gestellt, trotz Blitz, damit die Atmosphäre des wunderschön eingerichteten Harley-Ladens noch erhalten bleibt. Klaus: „Bei 100 ASA wären zwar die Bilder feinkörniger, aber der Hintergrund würde in Schwärze versinken. Jetzt wirken die Bilder nicht steril, da das Feeling des Ladens erhalten bleibt. Und bei den neuen Digitalen mit hoher Pixelzahl sieht man eine höhere ASA-Zahl sowieso nicht. Darauf musste man nur früher achten. Heute verrauscht da nichts mehr.“

Wie heißt es in der Filmbeschreibung seiner DVD „Mit der Harley durch Kalifornien“? „Route 66 – das ist eine der Traumstrassen der Welt. Santa Fé, Monument Valley, Las Vegas, San Francisco und Hollywood – das sind Namen, die den Mythos vom Goldenen Westen beschwören und jeden Amerika-Fan zum Träumen bringen“. So braucht es nicht mehr viel, um Fernwehpark Initiator Klaus Beer den nächsten Silbervogel am nahen Franz-Josef-Strauß Airport besteigen zu lassen, der ihn straight in sein geliebtes L.A. und in den Südwesten Nordamerikas bringt…  nachdem Klaus geradezu „süchtig“ ist.

Mit Freude ergreift Wolfgang dann den Stift – man ist mittlerweile schon beim Du angelangt – und signiert mit Schwung sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest immer der Fall – wenn es keine so tolle Kulisse wie heute gibt. Klaus platziert den signierten Schildergruß auf einer Harley, denn diese könnte keine schönere und passendere Szenerie für die Handabdruck Aktion sein.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit WOLFGANG FIEREK und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Wolfgfang Fierek kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Wolfgang die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Wolfgang Fierek natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Doch Wolfgang Fierek macht das ganz anders als die anderen bisherigen Stars. Er schreibt über seine Handabdrücke: „Leave only Prints“ und setzt dann seinen Namen darunter.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Wolfgang Fierek, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Und so wird Wolfgang Fierek fünf Jahre später auch einmal den Fernweh-Park ganz privat besuchen…

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Büchertausch

Die Aufnahme von Wolfgang Fierek in die „Signs of Fame“ ist vollendet. Jetzt wird nur noch gequatscht. Über welches Thema? Ist wohl klar – über AMERIKA natürlich.

Klaus schenkt Wolfgang seinen Bildband über die Kultstraße Amerikas, die legendäre „Route 66“ und Wolfgang signiert für Klaus sein Buch „Mit der Harley an der Himmelspforte“. Klaus: „Ein bewegendes Buch, in dem Wolfgang Fierek ehrlich, eindrücklich und für den Leser aufwühlend  sein Durchleiden und Nachleiden dieses Unfalls beschreibt.“

Fachsimpeln über Amerika

Die Cafeteria im oberen Bereich von Wolfgang Fiereks Harley-Davidson Shops in München. Nach der erfolgten Star-Schild Signierung und den Handprints mit Fotoshooting alá Hollywood unter chromblitzenden Harleys hat Wolfgang Fierek und seine bezaubernde Gattin Djamila die Fernwehpark Crew zu Kaffee und Gebäck eingeladen.

Man sitzt wie in einem American DINER auf hohen Hockern mit dem Logo von Harley Davidson. An den Wänden hängen viele Bilder von Amerikatouren, meist natürlich immer mit der Harley. Wolfgang Fierek mit Maschine vor großen Saquaro Kakteen bei Tusan, vor Juan Delgadillos Snow Cap in Seligman/Arizona, bei einem der vielen Bikertreffen inmitten Tausender von blinkenden Stahlrössern, auf einsamer Straße, die schnurgerade in die markante Filmkulisse des Monument Valley führt…

Djamila Fierek blättert in Klaus Beer Bildband „Route 66“. Man erzählt von Scottsdale, der zweiten Heimat der Fiereks in Arizona, von der Old 66 natürlich, von Amerika einfach. Wolfgang und seine Gattin haben schon so viel gesehen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, haben dort eben ihre zweite Heimat. „Fahren Sie als Beifahrer auf seiner Maschine mit oder mit einer eigenen?“ fragt Klaus Djamila. „Nein, ich fahre immer mit meiner eigenen“, sagt sie, „das ist viel bequemer“.

Die Fernweh-Frage

Danach stellt Klaus Beer Wolfgang Fierek auch die „berühmt-berüchtigte FERNWEH-FRAGE: „Was fällt Dir bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Du sofort damit in Verbindung bringst oder wo Du unbedingt einmal hin willst, vielleicht auch eine Stadt? Und fügt hinzu: „Aber bei Dir weiß man man die Antwort ja schon im voraus, oder gibt es da vielleicht noch etwas anderes ausser Amerika…?

„Amerika natürlich“ sagt Wolfgang wie aus der Pistole geschossen und nippt an seinem Kaffee. „Indien oder anderes interessiert mich wenig“. „Und was ist für Dich das Schönste in Amerika, das vielleicht eindrucksvollste Erlebnis bislang gewesen?“, hakt Klaus nach.

Klaus ist gespannt und denkt an Spektakuläres, was ihm selbst auf seinen bislang 20 USA-Touren, auch als Reiseleiter für Film-u. Fotoreisen, bislang vielleicht verwehrt geblieben ist. Doch als er jetzt die Antwort hört, ist er doch erstaunt. Wolfgang sagt: „Die Black Hills. Wenn man von der Wüste, von der Weite der Prärie nach South Dakota kommt, und sich dann am Horizont die schwarzen Berge abzeichnen, das ist für mich sehr beeindruckend gewesen“.

Natürlich kennt auch Klaus Beer diese Gegend. „Wir haben dort gefilmt im Custer State Park für BEST OF THE WEST und nach Mount Rushmore natürlich auch die Skulptur von „Crazy Horse“, die als Gegenstück zu den vier Präsidentenköpfen seit vielen Jahren aus einem Berg in den Black Hills gemeißelt wird.“, sagt Klaus.

Noch lange könnten sich Wolfgang und Klaus über Nordamerika unterhalten. Doch über 300 Kilometer zurück nach Hof müssen noch unter die Räder genommen werden. Die Fernweh-Park Crew verabschiedet sich letztendlich dann doch schweren Herzens von Wolfgang und Djamila Fierek.

„Take IT Easy“

Wolfgang Fierek freute sich über seine Ehrung und schrieb Klaus Beer danach folgendes:

Vielen Dank nochmal das ich jetzt auf dem WALK of FAME walke.
Ich habe sehr viel Respekt vor Ihrem Einsatz und Ihrer Arbeit.
Da kann ich nur sagen keep walkin…
Das ist mein aktuelles License Plate in ARIZONA das heisst „Take It Easy“
Fernweh 4 ever
herzlichst Wolfgang Fierek !

Auch wir sagen nochmals DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit WOLFGANG und DJAMILA FIEREK zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von WOLFGANG FIEREK, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Wolfgang Fierek besucht den Fernweh-Park

Fünf Jahre später, am 12. September 2013, besuchte Wolfgang Fierek dann persönlich den Fernweh-Park und sein Star-Schild. Denn Klaus hat ihn zu der Star-Stern-Verleihung von Henry Maske eingeladen, der auf dem „Boulevard der Humanität“, vor der exotische Schilderkulisse, einen Stern verliehen bekam. Wie in Hollywood. In diesem Fall aber als Dankeschön für seine humanitäre Hilfe, für sein Kinderhilfsprojekt „Planet for Kids“.

Wolfgang Fierek wird wie Henry Maske vom Hotel mit einer weißen Stretch-Limousine zum Fernweh-Park chauffiert, wo ihn Fernsehteams und Pressefotografen erwarten. Bei seinem Eintreffen stürzen sich alle Medienvertreter auf ihn. Denn er gibt auch ein zu tolles Bild ab. Er erscheint in einem bunten Mantel mit indianischen Muster und Cowboystiefeln in „Stars & Stripes“.

Der einzige Star mit gleich 2 Star-Schildern

Bei seinem Besuch im Fernweh-Park hält Klaus für ihn eine besondere Überraschung parat. Bei den zwei Pfosten, an dem viele US-Staatenschilder prangen, ist Wolfgang Fierek mit einer Harley im Monument Valley abgebildet. Klaus hat mit dem privaten Foto seiner Tour für ihn ein 2. Star-Schild anfertigen lassen, das seine Liebe zum Südwesten der USA nicht besser darstellen könnte als inmitten der Staatenschilder von Kalifornien, Utah, Nevada, New Mexico, Arizona und vielen anderen mehr…

So ist das eine Premiere für Wolfgang Fierek. Er ist der einzige Star im „Signs of Fame“, der mit gleich zwei Star-Schildern die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Fotos München: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.