Mario Goldstein

Es beginnt mit einem Traum. Alles verkaufen, sein bisheriges Leben hinter sich lassen und nach dem Glück suchen. Unterwegssein wie die alten Weltenentdecker und leben wie Robinson Crusoe – Einfachheit, Einsamkeit, jeden Tag neue Eindrücke und der großen Freiheit auf der Spur. MARIO GOLDSTEIN hat eine eigene Firma, war in der Baubranche tätig. Hinzu kam noch eine Druckerei, die er betreute. „Ich wollte Millionär werden, bin nur noch dem Geld hinterhergerannt und habe alles vergessen, was mir lieb ist.“ Schließlich zieht er im Jahr 2002 die Reißleine, verkauft sein Hab und Gut und sticht ohne Segelerfahrung in Thailand mit seinem Katamaran „Goodlife“ in See. Eine unvergessliche Reise über fünf Jahre und 22 Länder beginnt.

2011 macht sich Mario Goldstein mit 1000 Friedensbotschaften und in Begleitung seines Bruders auf den Weg zum Dalai Lama. Sein Ziel ist es, mit einem ausrangierten Wasserwerfer der Bereitschaftspolizei bis in den Norden Indiens zu gelangen und dort das geistige Oberhaupt der Tibeter zu treffen. Eigens dafür lässt er das „Kriegsgerät“ zum friedlichen Expeditionsfahrzeug umbauen. Immer wieder finden die Brüder geistige Unterstützer und eine Vision wird Wirklichkeit: Sie werden überraschend in die Residenz des 14. Dalai Lama gebeten.

2013 und 2014 reist Mario Goldstein mit seiner jetzigen Frau Ramona in die unberührte Wildnis des Nordens, quer durch Kanada und Alaska. Sie erleben Wale in Neufundland, Bären in Ontario, Wölfe in den Rocky Mountains und Native People führen sie zu freien Bisonherden. Sie filmen Einsiedler und Aussteiger. Die Krönung des Abenteuers ist ein selbst gebautes Floss mit dem sie gut 3000 km flussabwärts auf dem sagenumwobenen Yukon fahren, um nach 62 Tagen das Beringmeer zu erreichen.

Im Juli 2016 startete er ein einheimisches Abenteuer. Der ehemalige DDR Grenzstreifen – jetzt als „Grünes Band“ bezeichnet – soll in Zusammenarbeit mit dem BUND und dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz zum Nationalen Naturmonument erklärt werden. Dafür wurde Mario Goldstein engagiert. Er begibt sich per Fuß, mit Hund und Zelt auf eine rund 700 km lange Wanderschaft entlang dem ehemaligen Todesstreifen, der im Laufe der Zeit zur Lebenslinie geworden ist. Eine persönliche Herausforderung für den einstigen Republikflüchtling, der nun nach 28 Jahren erstmalig wieder an die Deutsch-Deutsche Grenze zurückkehrt.

Mario Goldstein verfasste und verlegte sein Buch „Der Freiträumer“, brachte ein Begleitbuch zur Dalai Lama Reise heraus, drehte mehrere Dokumentationen und rief das Freiträumer-Festival ins Leben, an dem rund 8.000 Besucher Reisevorträge der Spitzenklasse (unter anderem von Joe Kelly, Carsten Peters/National Geographic, Willi Weitzel und Tomas Huber) sehen konnten.

Zurzeit entsteht ein Bildband „Sehnsucht Wildnis“ in Zusammenarbeit mit dem Knesebeck Verlag und ein Festivaltag im Nov. 2016 mit Gastreferent Markus Lanz Live.

Seit 2011 ist er selbst als Referent mit seinen Live-Reportagen und Multivisions-Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. (Quelle: Text Bio Goldstein, Stand 2016)

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 20.11.2016.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Mario Goldstein in Plauen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MARIO GOLDSTEIN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Freiträumer Festival in Plauen. MARIO GOLSTEIN ist der Erfinder und Veranstalter dieses Festivals, das 2015 das erste Mal in der Stadthalle Plauen Reisefreunde und Fernweh-Süchtige einludt und seitdem jedes Jahr Tausende von Zuschauer begeistert. Namhafte Referenten geben sich da ein Stelldichein, darunter Namen wie Reinhold Messner, Joey Kelly, Thomas Huber, Willy Weitzel und Markus Lanz. Der berühmte TV-Moderator wird heute in die „Signs of Fame“ aufgenommen, denn nur wenige wissen, dass der „Wetten dass… Moderator auch Grönlandexperte ist und über seine zahlreichen Reisen in die Polargebiete heute einen Vortrag halten wird.

Bevor Fernweh-Park Initiator Klaus Beer Markus Lanz seine Hände in Ton drücken lässt, ist Mario Goldstein „dran“. Klaus: “Ich kenne Mario seit vielen Jahren und schätze ihn nicht nur wegen seiner tollen Reisen, sondern vor allem auch als Mensch, sehr. Und wir haben eines gemeinsam. Wir beide haben den DALAI LAMA persönlich getroffen. Wenn das allein nicht schon verbindet?“

Deshalb ist es für mich heute einfach ein Muss, Mario Goldstein in der Sparte der „Abenteurer“ der „Signs of Fame“ zu verewigen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location gecheckt. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. So ist alles bestens vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann.

Da Klaus im Rahmen des Freiträumer-Festivals dank Mario Goldstein schon viele bekannte Referenten mit dieser Ehrung bedenken konnte, kennt er die Location, in der es in dem kleineren Nebensaal genügend freie Wände gibt. Doch Halt. Es ist heute der „Freiträumer-Tag“, nicht das „Freiträumer-Festival“. Denn da wird es auch in dem Nebensaal eng, da dort viele Outdoor Spezialisten ihre Stände aufgebaut haben. Der „Freiträumer-Tag“ und das „Freiträumer Spezial“ ist ein zusätzliches Angebot an alle Fernweh-Süchtige, ausserhalb des Festivals ebenfalls Top Referenten erleben zu können.

Mario Goldstein kommt mit Markus Lanz. Und Klaus überlässt den beiden die Entscheidung, wer zuerst beginnen darf oder soll. Markus Lanz lässt Mario den Vortritt – „kann ich doch dann gleich schauen, wie das so abläuft…“ sagt er.

Lanz schaut zu, wie Mario drückt…

Wo gibt`s denn sowas. Geduldig steht der große TV-Moderator im Pulk der Fotografen und schaut zu, wie Mario Goldstein die Aktion meistert. Wartet geduldig, bis er an der Reihe ist. Das ist Größe. Klaus Beer: „Ich bin von Markus Lanz total begeistert. Er ist supernett und menschlich. Wie Markus dann seine Hände im feuchten Ton versenkt, kann man auf unserer Homepage in seiner eigenen Bildestory erfahren.“

Umringt von vielen Fotografen beginnt Mario dann zu signieren. Ein Blitzlichtgewitter bricht los. Aber es wird auch gefilmt. Klaus: „Schade dass unser Fotograf versäumt, einmal die Kamera herumzureissen und das Mediengetümmel aufzunehmen.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MARIO GOLDSTEIN und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Auch Mario meint, dass er das ruhig mal zeigen soll und so drückt Klaus kurz, aber kräftig, auf Marios Hände.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Mario die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Auch Mario Goldstein legt sich schwer ins Zug und drückt mit vollem Körpergewicht auf seine Hand.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Mario natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Mario Goldstein seinen Namenszug in die graue Masse.

Gruppenbild „Goldstein – Lanz – Beer“

Dann ist der berühmte TV-Moderator an der Reihe. Zuvor gibt es noch ein Gruppenbild der „Drei“. Wie Markus Lanz seine Hände in den feuchten Ton drückt, kann man zudem in einen Video sehen, das auf seiner Bildergeschichte und auch auf der Startseite der Fernweh-Park Homepage unter „Filme“ veröffentlicht ist.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MARIO GOLDSTEIN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sylvia Schildbach

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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