Ben Becker

BEN BECKER, Schauspieler und Sänger, zählt zu einen der großen Charakterdarstellern in Film und Fernsehen.

Becker entstammt einer Schauspielerfamilie, er ist der Sohn der Schauspielerin Monika Hansen und des Schauspielers Rolf Becker. Seine Schwester ist ebenfalls Schauspielerin und Sängerin und: der große Schauspieler Otto Sander war sein Stiefvater.

Bereits als Kind wirkte er in Hörspielen mit und war in kleinen Filmrollen zu sehen. Nach dem Schauspielunterricht spielte er u.a. an großen Theatern in Deutschland, z.B. am Staatstheater Stuttgart und im Schauspielhaus Düsseldorf oder am Maxim-Gorki-Theater in Berlin.

Auf der Filmleinwand begeistert er erstmals 1991 in dem Reisefilm „Das serbische Mädchen“. Seine dann folgende Filmografie ist ellenlang und kann nur in Auszügen wiedergegeben werden. So spielte er u.a. in „Landschaft mit Dornen“, „Schlafes Bruder“, „Die Bibel“, „Gegen den Strom“, „Comdian Harmonists“, „Ein Lied von Liebe und Tod“, „Ein ganz gewöhnlicher Jude“, „Die Rote Zora“, „Luther – Kampf mit dem Teufel“, „Chaostage – We Are Punks“, „Die kleine Meerjungfrau“, „Seven Death of a Bird“, „Von jetzt an kein Zurück“, „Ich, Judas“ oder „Werk ohne Autor“. Auch wirkte er in so manchen TV-Krimiserien mit.

2008 folgte ein Lesereise, in der er aus der Bibel las, begleitet u.a. von dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. 2011 erschien seine Autobiografie “Na und, ich tanze“. Von 2014 an tourte er mit seiner Literatur-Perfomance „Der ewige Brunnen“ druch Deutschland.

Ben Becker erhielt viele Auszeichnungen, darunter 2x den Adolf-Grimme-Preis, Berliner Bär, Goldene Kamera, Bayerischer Filmpreis, Goldener Vorhang, Askania und den Award.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 19. Januar 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen BEN BECKER in Bad Elster.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BEN BECKER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

BEN BECKER trat im König Albert Theater Bad Elster mit einer  Dichtkunst als Literatur-Performance mit dem Titel „Der ewige Brunnen“ auf. Nach Anfrage an das Management erhielt Fernwehpark Initiator Klaus Beer die Zusage, den hochkarätigen Schauspieler nach dem Soundcheck treffen zu können, da ihm die Ideologie des Friedensprojekts sehr gefiel. Ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, da war Ben Becker gerne dabei.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus als Filmemacher mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Da man im König Albert Theater schon viele Stars mit dieser Ehrung bedacht hat, wie z.B. Wolgang Stumph, Sky du Mont, Gudrun Landgrebe, Andrea Sawatzki, Reiner Schöne , Tom Beck oder Vicky Leandros, musste Klaus den  passende Hintergrund nicht suchen. Im 1. Stock gibt es zwischen roten Samtvorhängen eine Wand, die sich hervorragend für das Shooting eignet. Man darf dort immer das große Bild abhängen, denn im dem wunderschönen Theater kennt man den „Fernwehpark“ und weiß, dass die Crew alles wieder so herrichtet, wie es war.

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eleminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer –  und manchmal auch ein Autoteil.

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, wartet man auf den Künstler, der nach dem Soundcheck die Aktion durchführen will. Da Ben Becker doch etwas später vom Hotel ins Theater kommt zeigt, während der Schauspieler auf der Bühne einige Leseproben vornimmt, dem freundlichen Produktionsleiter schon mal die Location, wo alles für die Ehrung des Künstlers vorbereitet ist.

Die STAR-SCHILD Signierung

Eine Viertelstunde vor Veranstaltungsbeginn kommt Becker. Er trägt bereits Bühnenkleidung, sprich einen schwarzen Anzug mit Einstecktuch, schwarzes Hemd und dunklen Hut. Klaus hat während seiner Probe schon überlegt, wie man das am besten fotografieren kann, damit die hellen Gesichtspartien nicht überstrahlen. Denn auch Klaus ist in Schwarz gekleidet und da besteht oft das Problem, dass, wenn die Fotografin nicht direkt auf dem Gesicht scharfstellt und damit auch die Blende einmißt, die Lichter ausfransen. Also stellt Klaus die Kamera auf einen passenderen Wert ein. Aufhellen kann man immer, doch wenn die Gesichtspartien überstrahlt sind, gibt es keine Möglichkeit, dies zu korrigieren, ausser man fotografiert in RAW. Und das macht Klaus nicht, da diese Bilder zuviel Speicherplatz belegen. Denn bei oft bis zu 400 Aufnahmen pro Shooting und bis heute deren über 400 Stars, bräuchte er einen Rechner wie im Pentagon.

„… bin total auf Eurer Seite“

Als Ben Becker kommt, wird er von seinem Pianisten und Produktionsleiter begleitet. Da es bis zu seinem Auftritt recht eng ist, erklärt Klaus nur nochmal in Stichpunkten das Projekt und Ben Becker sagt: „Finde ich wunderbar, bin ich total auf Eurer Seite und bei Euch und und finde das sehr schön und fühle mich mehr als geehrt.“

Klaus atmet auf. Die erste Anspannung fällt von ihm ab. Denn schon in wenigen Augenblicken ist klar. Ben Becker ist ein supernetter Mensch. Dann geht es aber auch schon los. der Schauspieler ergreift den Lackstift und signiert kraftvoll sein Star-Schild. Zu kraftvoll. Denn wenn man den Stift zu sehr auf die Tafel drückt, schiebt sich manchmal die Spitze in den Tubus und der Lack tropft seitlich heraus, bzw. der Stift gibt zuviel Farbe ab. Doch Ben erkennt das sofort als seine eben ganz besondere, individuelle Signierung und sagt: „Das gefällt mir. Auch wenn das da so ein bischen tropft.“ Und überhaupt – er ist nicht nur ein Kerl von einem Mann, sondern strahlt auch eine ungemeine Ruhe aus, die ansteckt. Während Klaus nervös ist und vor allem in Hinblick auf den Beginn der in wenigen Minuten beginnenden Vorstellung seine Erklärungen so kurz wie nur möglich fasst, gibt sich Ben Becker wie ein Fels in der Brandung. Dass er in Kürze auf der Bühne stehen muss, scheint ihn überhaupt nicht zu stören.  Er wirkt ruhig und entspannt und läßt sich mit sichtbarer Freude auf alles ein, was nun auf ihn zukommen wird…

Und: Will plötzlich nochmal den Lackstift. Denn er hat etwas vergessen. Als Klaus ihn nochmal den Stift zureicht eilt er zu seinem bereits signierten Star-Schild und malt – ein kleines Herz dazu. „Das muss noch sein“, sagt er. Klaus ist begeistert von ihm, von seiner Persönlichkeit. Denn manche sagen so, die anderen so über diesen oder jenen Künstler. Für Klaus Beer jedenfalls gehört Ben Becker zu ganz tollen Menschen im „Signs of Fame“.

Klaus: „Ich möchte nochmal auf seine Bibellesungen eingehen. Das macht er fantastisch. Wie er Bibeltexte und damit das Buch der Bücher in Szene setzt, stimmgewaltig. Er füllt damit u.a. die Jahrhunderthalle in Frankfurt. Jeden Bibelvers, jedes einzelne Wort erfüllt er mit Leben. Ganz große Schauspielkunst. Und wenn dann zu den Text z.B. von der Schöpfung noch das Symphonieorchester erklingt, ist das Emotion pur. Es öffnet sich einem das Herz, man wird so klein in der Gewaltigkeit des Wortes. Man wagt kaum zu atmen, lauscht auf jede Formulierung, es läuft einem eiskalt über den Rücken, wenn er z.B. den Kreuzigungstext vorträgt. Als bekennender Christ hoffe ich, dass auch alles selbst mit dem Herzen vereinbart wird, wenn man so etwas Großes vorträgt.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen und mehr je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BEN BECKER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis zum obigen Beitragsbild: Für dieses benötigt das Website-System ein Format von 800 x 445 Pixel. Es muss also ein Grundbild im Querformat vorliegen. Wenn es aber die Umstände vor Ort nicht zulassen, ein entsprechendes Foto zu schießen, muss notgedrungen ein Hochkantbild beschnitten werden, was jedoch immer noch nicht diesem Format entspricht. So wirkt das Titelbild zu unserer Geschichte manchmal etwas „gestaucht“, was wir zu entschuldigen bitten.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie.  

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Ben Becker kommt mühelos alleine zurecht. Seine großen, kräftigen Hände drückt er mit wahrer Leichtigkeit in die graue Masse.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Doch da der ohnehin kräftig gebaute Schauspieler bereits von Anfang an seine Hand fest in den Ton gepresst hat, ist ein Nachdrücken des Handballens, wie es oft absolviert werden muss, hier gar nicht mehr nötig.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Ben Becker die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Ben Becker gerne mit, und wie…

Die Faust gegen Rassismus

Noch bevor Klaus Beer ihn gebeten hat, seine Hände hinter den Abdrücken aufzustellen und damit sozusagen die „Hände zu heben“ gegen Rassismus, ballt Ben Becker eine Hand zur Faust, reckt diese dem Videoobjektiv entgegen und symbolisiert damit die geballte Power, mit der er gegen Ausländerfeindlichkeit steht. – und ruft:

„Love, Peace, Unity,  one world, no racism.“

Klaus ist begeistert. Das hat noch keiner von den bislang über 400 Stars gemacht. Klasse Ben Becker !!!

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Ben Becker seinen Namenszug in die graue Masse und verziert diesen noch ein bischen. .

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder der mittlerweile schon erfahrene Werner hinter der Filmkamera, der langsam weiß, was Klaus für seinen Film braucht. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Klaus: „Eines aber muss Werner, der sehr bedacht und vorsichtig filmt, noch lernen. Er muss beweglicher sein, er muss spontaner reagieren. Das Ranzoomen der Handabdrücke, wenn Action in der Tonschale passiert, hat er mittlerweile drauf. Doch wie auf die Hände, muss auch manchmal das Gesicht des Künstlers zumindest mal kurz bildfüllend zu sehen sein. Das ist heute leider nicht der Fall, da Klaus Ben Becker die berühmte FERHWEH-FRAGE nicht stellt. Bewußt nicht. Denn gleich ist es 19.30 Uhr und die Vorstellung beginnt. Sicher hätte Ben Becker auch dazu noch einen Satz gesagt, aber Klaus Beer will mit dem Fernweh-Park immer in guter Erinnerung bleiben. Bei dem Star, bei dessen Tourbegleiter und letztendlich auch beim Management. Dann lieber mal auf etwas verzichten, wenn es zeitlich eng wird.

Aus dem dann vorliegenden Videomaterial fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, zumal auch oft verschiedene Leute die Videokamera bedienen. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von BEN BECKER mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die STAR-MOBIL Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil und danach noch weitere schon wieder mit Autogrammen voll belegt sind, hat Klaus vor kurzem ein neues organisiert, auf dem erst drei Unterschriften prangen, von den Comedians Chris Tall und Mario Barth und der Rocklady Suzi Quatro.

In Anbetracht der gleich beginnenden Vorstellung überlegt Klaus, heute auch darauf zu verzichten, doch da Ben Becker nach wie vor ruhig und enspannt wirkt und zudem sehr freundlich ist, bittet er ihn doch noch, auf das Autoteil seine Unterchrft zu setzen. So, das war`s dann aber auch. Hat auch nur wenige Sekunden gedauert.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt, Poesiealum oder Handyhülle geben läßt, so hält Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stas – und eben die mit Unterschriften übesänten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimension die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Lack im Jahre 2003 angenommen hat.

Da der Kameramann wegen eines anderen Termins wieder zurück nach Hof muss, kann man leider nicht zu der Literatur-Performance bleiben, die sicher, auch durch die sonore Sprecherstimme von Ben Becker, einen ganz besonderen Genuß verspricht.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit BEN BECKER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und den ebenso freundlichen Produktonsleiter für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BEN BECKER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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