Tom Wlaschiha

TOM WLASCHIA wurde durch seine Rolle des Jaqen H’ghar in der amerikanischen Fernsehserie „Game of Thrones“ international bekannt. Er spielt dort den Chef der mysteriösen „Faceless Men“. Auch für die Synchronisierung von Battlefield 1 hat man den auch in Hollywood bekannten deutschen Schauspieler und Synchronsprecher Tom Wlaschiha ins Boot geholt, der die Rolle des Lawrence von Arabien spricht.

Wlaschiha absolvierte von 1992 bis 1996 ein Schauspielstudium in Leipzig. Nach ersten Rollen in Fernsehfilmen wie „Ich wünsche Dir Liebe“, „Die Rettungsflieger“ und einer Hauptrolle in „Verliebte Jungs“ im Jahre 2001 war er in diversen Gastrollen in Fernsehserien wie „Die Sitte“, „Küstenwache“, Alarm für Cobra 11″, SOKO Leipzig und u.a. 2009 in der ARD-Serie „Eine für alle – Frauen können`s besser“ zu sehen, ebenso in verschiedenen Tatort-Folgen.

Die Filmografie von Tom Wlaschiha ist unendlich lang. In internationalen Produktionen war in z.B. in „Duell – Enemy at the Gates“, „München“, „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“, „Anonymus“ oder in „16 Blocks“ mit Bruce Willis zu sehen. 2011 erhielt er eine Hauptrolle in dem britischen Spielfilm „Resistance“. Nach einer Auftritt 2012 in der amerikanischen Fernsehserie „Game of Thrones“ wirkt er seit 2015 dort als Hauptdarsteller mit. Ab 2013 spielte er zudem in der international koproduzierten Krimiserie „Crossing Lines“ und drehte 2018 für die Fernsehserie „Das Boot“.

Neben Fernsehfilmen und internationalen Kinoproduktionen spielt Tom Wlaschiha auch Theater an namhaften Bühnen in Dresden, Berlin, Zürich und Frankfurt/M. und begeistert sein Publikum da meist in Klassikern von Shakespeare, Schiller und Tschechow.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 13. Februar 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen TOM WLASCHIHA in der Talkshow „Riverboat“ in Leipzig (03. 11.2017) und auf der Berlinale in Berlin (13.02.2019).

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von TOM WLASCHIHA die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

3. 11.2017: 1. Treffen im „RIVERBOAT“

Als Fernweh-Park Initiator Klaus Beer von Stephanie Stumph eingeladen wir, backstage der Sendung „Riverboat“ ihre Aufnahmen in die „Signs of Fame“ durchzuführen, gab es auch ein herzliches Wiedersehen mit z.B. Erol Sander, Atze Schröder und Riverboat-Moderator Jörg Pilawa,  die bereits mit dieser Ehrung bedacht wurden. Weiter wurde er bekannt mit dem Buchbestseller-Ehepaar „Iny Lorentz“ (Bücher + Verfilmung „Wanderhure“, „Ketzerbraut“), die sogar zur Eröffnung des NEUEN Fernweh-Parks am 18. Mai in den Markt Oberkotzau kamen.

Ja, und dann lief ihn noch ein junger Mann über den Weg, den Klaus Beer vom Gesicht her bekannt vorkam, aber im Moment nicht wusste, in welche Schublade er ihn stecken sollte. Als sich dann vor Beginn der Talkshow die Fotografen auf ihn stürzten erfuhr er, wen er da vor sich hatte: Den Star aus „Game of Thrones“. Man machte ein „Erstes-Kennenlernen-Foto“ und Klaus erklärte Tom, um was es im Fernweh-Park geht, also dessen Ideologie und Botschaft. Tom Wlaschiha war davon sofort begeistert – und man beschloß noch am gleichen Abend, seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ bei Gelegenheit durchzuführen. Hier Bilder des ersten Kennenlernens und Backstagetreffen mit Stars aus dem „Signs of Fame“:

Klaus setzte sich mit seinem Management in Verbindung und man suchte nach einer Gelegenheit zur Durchführung der Ehrung. Doch es sollte noch gut zwei Jahre dauern, denn Tom Wlaschhia drehte hauptsächlich im Ausland. Doch jetzt endlich hat es geklappt. Tom ist zur Berlinale in Deutschland. Und so fuhr man nach der Aufnahme der drei Hauptdarsteller der ARD-Kultserie „In aller Freundschaft“ von der Mediacity in Leipzig weiter nach Berlin.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch heute ist alles ganz anders. Tom und Klaus haben sich im Sony Center verabredet, das Auto in der Tiefgarage dort geparkt. Und fahren nach oben, um Ausschau nach dem Schauspieler zu halten. Gerade als Klaus Tom im Sony Center über die Ankunft informieren will und ihn auf seinem Handy anruft, läuft er an ihm vorüber, das Telefon am Ohr, denn Klaus ist ja in der Leitung. Beide bleiben stehen, stutzen… lachen…  Das Wiedersehen ist herzlich und Tom bietet an, mit ins Parkhaus zu gehen, um die für die Ehrung notwendigen Utensilien zu holen und hinüber ins Kinotheater am Postdamer Platz zu tragen. Denn Klaus möchte die Ehrung dort durchzuführen, bei der Berlinale natürlich, wegen der der Schauspieler letztendlich auch in Deutschland weilt. Denn er kommt gerade aus Prag, wo die Dreharbeiten der TV-Serie „Das Boot“ stattfinden.

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zum Filmtheater: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker und Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eleminieren. Der kleine rote Teppich, den man sonst für „Feeling Hollywood“ vor der Tonschale ausrollt, aber bleibt heute im Auto. Denn Hollywoodfeeling gibt es auf der Berlinale genug. Und Klaus baut in der Tiefgarage auch gleich die für das Shooting benötigten Kameras für Foto- und Video mit Akkupack und Filmleuchte zusammen, so dass man die beiden Kamerataschen nicht auch noch mitführen muss. Obwohl alles auf das Notwendigste reduziert ist, bleibt doch noch einiges zu transportieren. Toll, dass sich Tom nicht zu schade ist, selbst mit Hand anzulegen und Star-Schild und Stellage zum Kino zu tragen.

„Signs of Fame“- Ehrung im Rahmen der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, BERLINALE genannt, zählen zu den weltweit bedeutendsten Filmfestivals der Filmbranche. Es werden bis zu 400 Filme der verschiedenstem Genres gezeigt. Jährlich werden rund 300.000 Tickets verkauft.

Auf dem Vorplatz des Theater am Potsdamer Platz, dem Berlinale Palast, herrscht eine tolle Atmosphäre. Große rote Plastikplatten sind zu einen riesengroßen „Roten Teppich“ zusammengefügt und Traversen, von unten mit Scheinwerfern beleuchtet sowie Absperrungen mit roten Plastikplanen, auf denen der „Berlinale Bär“ prangt, leiten die Stars und Besucher in die vorgegebenen Richtungen. Da gerade eine Filmpremiere ansteht, wimmelt es nur so von Besuchern. So verzichtet man darauf, Star-Schild und Handabdruck-Schale direkt auf dem „Teppich“ aufzubauen und wählt einen seitlichen Platz, von dem man aus einen noch viel besseren Blick auf das Filmpremieren-Theater hat. Schild und Handabdrücke werden so platziert, dass beim Shooting auch der Neon-Schriftzug „Berlinale Palast“ im Hintergrund mit zu sehen ist.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann geht es los. Tom ergreift den schwarzen Lackstift und setzt mit Schwung seine Unterschrift auf sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Einige Besucher der Berlinale bleiben stehen, gucken – und machen Fotos mit dem Handy.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit TOM WLASCHIHA und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Tom Wlaschiha kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Tom die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Tom Wlaschiha gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Tom Wlaschiha seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Tom Wlaschiha, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von TOM WLASCHIHA mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluß. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)  

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhringauf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Mittlerweile sind schon vier solcher Autoteile mit Unterschriften belegt. für die Stars von „In aller Freundschaft“ hat Klaus ein neues „Blech“ dabei, das durch die große Überschrift der Sendung und den Namen der Darsteller nun bereits zur Hälfte belegt ist. Doch für Tom ist naürlich noch Platz.

Signierung in der Tiefgarage des Sony Center

Da man so wenig wie möglich zum Filmpremierentheater auf den Alexander-Platz schleppen will bittet Klaus Tom, doch schnell mal hier in der Tiefgarage des Sony Center sein Autogramm auf das Autoblech zu setzen. Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit TOM WLASCHIHA zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management.  Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von TOM WLASCHIHA, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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