Reiner Schöne

REINER SCHÖNE, Schauspieler, Sänger, Songwriter, Synchronsprecher und Autor, zählt zu einem der wenigen deutschen Schauspieler mit einer internationalen Karriere: So drehte er zum Beispiel in den USA mit großen Namen wie Clint Eastwood, Kris Kristofferson oder Lee van Cleef und lebte 20 Jahre in der Traumfabrik Los Angeles. In Deutschland wurde er besonders durch Hauptrollen in TV-Serien wie „Das Traumschiff“ oder in diversen Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen bekannt.

Reiner Schöne wurde in Weimar geboren und war bereits in der ehemaligen DDR als Schauspieler und Liedermacher ein erfolgreicher Künstler. 1968 blieb er nach einem Konzert in West-Berlin in Deutschland. Hier begann seine Karriere als Musicalstar in „Hair“, als Liedermacher und Sänger mit der Reiner-Schöne-Band und 1972 erzielte er einen weiteren Erfolg in dem Musical „Jesus Christ Superstasr“.

1970 belegte er bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson den zweiten Platz. Sein größter Hit wurde die Single „Werd ich noch jung sein, wenn ich älter bin?“, was auch der Titel seines neuen Buches ist.

Und dann rief HOLLYWOOD. Er drehte u.a. mit Lee van Cleef „Sabata kehrt zurück“, mit Clint Eastwood „Im Auftrag des Drachen“ oder mit Kris Kristofferson „Amerika“. Im Jahre 1985 zog er in die USA und lebte dort auf einer Ranch bei Los Angeles. Er wirkte dabei in vielen großen Hollywood-Produktionen mit, darunter „Raumschiff Enterprise“, „Mac Gyver, „Matlock“ „Mord ist ihr Hobby“, „Babylon 5“, „JKAG-Im Auftrag der Ehre“ oder „Crash Dive“ mit Michael Dudikoff.

Im Jahre 2002 kehrte er nach zwanzig Jahren in den USA nach Deutschland zurück und führte dort seine Karriere ungebrochen fort. Er wirkte dabei in vielen Kino- und TV-Filmen mit. Seit 2008 ist als als Sprecher der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg tätig. Aber auch als Schauspieler war er dort zu erleben, und zwar 1996 als „Old Death“ in „Winnetou und der Scout“ sowie 2002 als „Old Firehand“ in „Im Tal des Todes“. Seine Filmografie ist riesengroß und kann nur in Bruchstücken wiedergeben werden.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 11. Mai 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Reiner Schöne in Bad Elster.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von Reiner Schöne in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Erstes Treffen

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Reiner Schöne das erste Mal am 11. August 2015 in Bad Segeberg, als er dort die Schauspielerin Barbara Wussow in die „Signs of Fame“ aufnahm. Diese spielte bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg mit und Reiner Schöne war mit seiner wunderbaren Stimme, die er schon vielen namhaften Kinogrößen geliehen hat, dort als Sprecher engagiert, um für das Publikum das Stück zu kommentieren.

Als Klaus dann Barbara Wussow im Hotel „Vitalia“ traf, saß am Tisch auch Reiner Schöne, der sich angeregt mit Albert Fortell unterhielt, dem Ehemann von Barbara Wussow. Bei dieser Gelegenheit stellte Klaus auch Reiner Schöne das völkerverbindende Friedensprojekt vor und überreichte ihn das Fernweh-Park Propekt (s. Bild).

Reiner Schöne war sofort von der Ideologie und Botschaft des Projekts begeistert und man verblieb, einen Termin zu finden, um ihn ebenfalls mit dieser Ehrung zu bedenken. Dazu gab Reiner Schöne Klaus Beer sogar seine private Handynummer, um in Kontakt bleiben zu können. Und so telefonierte Klaus ein paar Mal mit ihm, denn es war angedacht, das Treffen in Berlin durchzuführen, wenn er wieder mal dort ein Startreffen hat. Doch immer, wenn die Fernwehpark Crew in Berlin war und bei Reiner Schöne anfragte, ob er in der Stadt sei, war er immer zu Dreharbeiten unterwegs…

Wiedersehen in Bad Elster

So sollte es fast drei Jahre dauern, bis Klaus in der Zeitung las, dass Reiner Schöne im König Albert Theater in Bad Elster auftritt. Mit Gitarre und Mundharmonika präsentiert er dort „Songs & Stories“  und liest Episoden aus seinem Buch „Werd’ ich noch jung sein, wenn ich älter bin“, eine biographische Zeitreise, „von den Bombennächten in Weimar, durch die alte DDR in den Goldenen Westen bis in den Wilden Westen Amerikas, nach Hollywood“.

Reiner Schöne, Hollywood und der Traum von Klaus Beer

Als sich Klaus Beer mit seiner Biografie beschäftigte bekam er große Augen und beneidete ihn schon sehr. Denn der Filmemacher liebt Los Angeles und eben Hollywood über alles und versucht bei seinen Filmreisen es immer einzurichten, wenigstens ein paar Tage in L.A. sein zu können. Der Hollywood Boulevard, Sunset Boulevard, Beverly Hills, Santa Monica, Venice, all das liebt er über alles. Klaus: „Seit über vierzig Jahren bin ich gedanklich dort, nur mein Körper ist hier in Deutschland…“ Deshalb nutzt er jede Möglichkeit, so oft wie nur möglich in L.A. und auch in Las Vegas sein zu können… Bei bislang insgesamt 26 Filmtouren in den letzten 35 Jahren war der bekennende „L.A.-Süchtige“ zwar schon öfters in der Traumfabrik, kriegt aber immer noch nicht genug davon…

Und so rief Klaus Beer Reiner Schöne an und beide vereinbarten seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ backstage seines Auftritts im König Albert Theater  Bad Elster.

Apropos Sucht. In einem Interview gestand Reiner Schöne, dass er immer wieder Heimweh nach Kalifornien hat, obwohl er nach zwanzig Jahren in Amerika jetzt wieder in Deutschland lebt. „Hollywood ist geil“, sagt er. er. Wie gut ihn Klaus da verstehen kann. Und Reinr Schöne kennt seinen persönlichen Schutzengel. Hatte er doch schon mal dessen Energie verspürt. Klaus, der bekennende Christ, findet das ganz toll. Und so freut er sich riesig auf den großen Schauspieler und Sänger aus „Hair“ und „Jesus Christ Superstar“…

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist bei jedem Startreff vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Im schönen König-Albert Theater muss Klaus aber nicht lange suchen. Hat er dort doch schon viele namhafte Künstler mit dieser Ehrung bedacht wie z.B. Sky du Mont, Gudrun Landgrebe, Uwe Ochsenknecht, Wolfgang Stumph, Tom Beck, Vicky Leandros oder Andrea Sawatzki, die einen Tag nach Reiner Schöne hier ebenfalls eine Autorenlesung hält. Dabei kristallisierte sich eine bestimmte Wand im 1. Stock als idealer Hintergrund heraus. Zwar hängt dort ein großes Bild, doch das darf Klaus Beer für das Shooting immer abnehmen. Das ergibt eine freie Wandfläche, die von roten Samtvorhängen umrahmt ist. Der idealte Hintergrund für das Shooting.

Die STAR-SCHILD Signierung

Als Reiner Schöne kommt, ist bereits alles bestens vorbereitet. Das Wiedersehen ist herzlich. „Laß uns erst den Soundcheck machen, dann stehe ich zur Verfügung“, sagt Reiner und während er auf der Bühne Sprechproben macht, hilft Klaus mit, einen Karton mit seinen Büchern und CD`s auszupacken, bzw. vom „Hemdchen“ zu trennen, wie Reiner Schöne sagt. Klaus kannte diese Bezeichnung bislang noch nicht, die heißt, die Bücher von der Schutzfolie zu lösen. Auch schießt er schnell noch ein paar Bühnenfotos von ihm, da er am Abend wegen eines anderen Termins von Jolanta, die heute hinter der Videokamera steht, leider nicht bei seinem Auftritt dabei sein kann.

Als Reiner Schöne den Soundcheck beendet hat, führt ihn Klaus Beer einen Stock höher, wo zwischen roten Samtvorhängen alles aufgebaut ist zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks.

Mit Freude ergreift der große Reiner Schöne – nicht nur wegen seiner einmaligen Karriere, sondern auch in Zentimetern kann er so bezeichnet werden – den Lackstift und signiert in „Silber“ sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Und malt dazu noch ein kleines Gesichtchen, das ihn darstellen soll. Mit Ohrring. Über diese ganz persönliche Widmung freut sich Klaus natürlich sehr.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke alà HOLLYWOOD. Für Reiner Schöne, der fast 20 Jahre in Hollywood lebte, sicher ein bekannter Anblick auf dem Hollywood Boulevard beim legendären Mann`s Chinese Theater, das heute „TCL Chinese Theatre“ heißt. Und heute darf er das selbst einmal tun. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ELKE SOMMER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Reiner Schöne wissen möchte, welche Kraft er aufwenden muß, damit sich die Konturen seiner Hände auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser kurz, aber fest, auf seine Hand. Aber auch sehr zurückhaltend, denn Reiner Schöne sagt, dass er am Abend ja noch Gitarre spielen muss. „Ich habe schon auf die Hände von Udo Jürgens gedrückt“, sagt Klaus beschwichtigend, „danach konnte er immer noch Klavier spielen…“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Reiner Schöne die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Reiner Schöne seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer mit Freude angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von REINER SCHÖNE mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage kommt meistens am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Reiner Schöne auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, ja sogar eine kleine Geschichte dazu erzählt, kann man in dem Video erfahren.

Die STAR-MOBIL Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch noch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch das zwischenzeitlich 2. Autoteil schon wieder mit Autogrammen voll belegt ist, hat Klaus für  Reiner Schöne ein neues Teil mitgebracht, diesmal ein Schwarzes, auf dem er den Reigen der Unterschriften eröffnet. Reiner Schöne hat sozuagen allen Platz der Welt auf dem noch jungfräulichen Autoblech.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit REINER SCHÖNE zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von REINER SCHÖNE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Jolanta Stettner

Foto-Video Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.