Robin Gibb (Bee Gees)

Wenn auf jemand die Bezeichnung „The Voice“ zutrifft, dann ist er es. ROBIN GIBB, der mit seiner unnachahmlichen Stimme den Stil der Bee Gees prägte und über 30 Jahre Musikgeschichte schrieb. Robin Gibb, einer der legendären Gibb Brüder, steht aber nun als selbständige Person im „Signs of Fame“. Denn den Namen der Band, die Millionen von Menschen rund um den Erdball begeisterte, gibt es leider nicht mehr.

Die Musik der BEE GEES ließ die Herzen von Millionen Menschen höher schlagen. Songs, bei denen sich Menschen verliebten, wo sich Ehen schlossen. Und immer, wenn „Massachussetts“, „Words“ oder „World“ aus der Yukebox erklingen oder Mutti eine ihrer Platten auflegt, wird immer wieder gesagt: „Schatz, erinnerst Du Dich noch, damals, bei diesem Lied…? Danke für „Don’t Forget to Remember“, „I’ve Gotta get a message to you“, „First of May“, „Tomorrow, Tomorrow“, „August October“, „One Million years“ und viele andere wunderbare Lieder mehr. DANKE BEE GEES.

Der Fernwehpark trauert um Robin Gibb, der am 20. Mai 2012 nach längerer Krankheit verstarb. Wir durften Robin Gibb als einen sehr netten und ruhigen Menschen kennenlernen und werden ihn und seine unvergleichliche Stimme nie vergessen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 07. Februar 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Robin Gibb in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ROBIN GIBB in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gehen Sie mit uns auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit ROBIN GIBB. Back to the roots sozusagen…

Nach dem plötzlichen Tod von Maurice am 10. Januar 2003 wollten Robin und Barry Gibb nicht mehr unter dem Namen „Bee Gees“ auftreten. Um vielleicht besser über den Tod des Bruders hinwegzukommen, nahm Robin Gibb anstehende Termine wahr und trat bei Frank Elstners TV-Show „Verstehen Sie Spass?“ in der Hofer Freiheitshalle auf. Dabei wurde er von Fernwehpark Initiator Klaus Beer und dem damaligen Team des Fernweh-Parks in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Klaus Beer hat am Vortag bereits das Urgestein der Fernsehunterhaltung und Moderator der Sendung „Verstehen Sie Spass?“, FRANK ELSTNER, mit dieser Ehrung bedacht. Elstner besuchte sogar persönlich den Fernweh-Park und drückte dort im Beisein vieler Medienvertreter seine Hände in feuchten Ton. Und gut zwei Stunden zuvor traf sich Klaus Beer mit SARAH CONNOR, die sich ebenfalls im Ton verewigte.

Nach Zusage des Managements von Robin Gibb soll das Treffen mit dem legendären Bee Gee nach dessen Auftritt um ca. 22.00 Uhr stattfinden. Während in der Sendung das Schlussbild mit allen Künstlern läuft, bereitet Klaus Beer im Backstagebereich schon mal alles für die Ehrung vor.

Die STAR-SCHILD Signierung

Wie bei jedem Startreff hat Klaus die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Fotografieren von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken.

Der Applaus in der Halle verebbt. Im Beisein seines Tourmanagers erscheint kurze Zeit später Robin Gibb. Er trägt einem langem, dunkelbraunen Ledermantel und schwarzes T-Shirt. Auf dem Kopf eine Cap mit der Aufschrift „The Rock“. Seine Augen sind hinter einer dunklen Brille verborgen. Lächelnd kommt er auf Klaus Beer und die Fernwehpark Crew zu und begrüßt alle sehr herzlich.

Er scheint sich über das Schild zu freuen. Der Name „Bee Gees“ taucht dabei bewusst nicht auf. Nur sein Name soll wirken, in großen Lettern, schwebend über einer Straße, die durch kalifornische Wüstenlandschaft oder das australische Outback führt und sich in weiter Ferne verliert. „Quo Vadis“ Robin Gibb? Robin ergreift den Stift und signiert. Dabei bedankt er sich für die Ehrung und schreibt „Thank you“ dazu.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Dann folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals die Stellage, auf der das Star-Schild beim Fotografieren immer mit im Bild ist. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Plastikhocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das noch für Zeiten. Klaus fotografierte damals noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Bei diesem Treffen hatte der Fernwehpark Fotograf aber auch erstmals eine kleine Digitalkamera dabei. Für die Bilderstrecke wurden deshalb eingescannte Papierbilder und digitale Fotos gemischt. Die Bildqualität entsprach demzufolge der damaligen Zeit.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung ROBIN GIBB und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Das Shooting beginnt

Heute müssen für jede Bilderstory mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Das bedeutet: kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich.

Doch damals? Klaus Beer rauft sich die Haare. Da wurde einfach losfotografiert. Mit null Erfahrung. Von wegen Shooting. Das Ganze konnte man eigentlich nur „knipsen“ nennen. Wenn ich heute diese Bilder sehe, grauenhaft. Da Klaus Perfektionist ist, muss bei so einem Shooting heute die Bilder sitzen. Und der Künstler auch animiert werden, während der Handprint-Aktion auch mal in die Kamera zu schauen. Zudem wenn dieser eine Cap trägt wie Robin Gibb und man beim Blick nach unten von seinem Gesicht so gut wie gar nichts sieht. Heute wären solche Aufnahmen unvorstellbar. Aber das sind eben Bilddokumente dieser Zeit, als der Fernweh-Park gerade drei Jahre jung war.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er später auf die Hände vieler prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch bei Robin Gibb traute sich das Klaus noch nicht so recht und lässt den Weltstar einfach selbst „machen“, egal, wie letztendlich die Prints sein werden.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Robin die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? „It’s not deep“, meint Robin grübelnd, als er seine linke Hand aus dem Ton hebt. Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da würde Robin Gibb sicher gerne mitmachen. Doch damals gab es diese Pose noch gar nicht. Sie kam, wie so manches bei dieser Aktion, erst später dazu.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Robin Gibb seinen Namenszug in die graue Masse.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ROBIN GIBB, “the Voice of the BEE GEES“, zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ROBIN GIBB erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Peter Schulze

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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