Wolfgang Stumph

Mit dem Kinofilm „Go, Trabi, Go“ wurde WOLGANG STUMPH auch einem westdeutschen Publikum bekannt. Nach der Wende dann, im Jahr 1993, begeisterte er im Fernsehen mit vielen Sendungen wie z.B. „Salto Postale“.

Nach seinen TV-Anfängen an der Seite von Gunther Emmerlich zeigte er sein vielfältiges Können und wechselte von der Komödie in ernstere Rollen. von 1995 – 2014 spielte er einen Kommissar in der Krimi-Reihe „Stubbe – von Fall zu Fall“. Mit seiner Tochter Stefanie war diese Serie mit 46 Folgen ein Dauerbrenner im deutschen Fernsehen.

Seit 1991 trat Stumph als Kabarettist in „Antrak auf STUMPHsinn“ mit seinen Partner Gunter Antrak und Detlef Rohte auf. Thema war der Kommunismus in der DDR.

Unzählige Spielfilme folgten, u.a. „Ein Sack voll Geld“ (2002), „Der Job seines Lebens“ (2004), „Stürmische Zeiten“ (2008), „Stilles Tal“ (2011), „Stankowskis Millionen (2011), „Bankraub für Anfänger“ (2012), „Blindgänger“ (2015), „Die Insassen“ (2015) oder „Weihnachtsmänner“ (2015).

WOLFGANG STUMPH versteht es mit hervorragender Schauspielkunst, seinen Charakteren Originalität und Charisma zu verleihen. Nicht zuletzt deshalb ist dieser Volksschauspieler zum Publikumsliebling geworden.

Er wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter Deutscher Filmpreis, Telestar und 5 mal mit der Goldenen Henne.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ Germany am 9. Oktober 2005.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Wolfgang Stumph in Bad Elster.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WOLFGANG STUMPH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew treffen Wolfgang Stumph backstage seiner Vorstellung „Antrak auf STUMPHsinn“ im König-Albert-Theater in Bad Elster.

16.00 Uhr. Das Fernwehpark Team ist am Künstlereingang des Kurtheaters eingetroffen. Klaus Beer ist wie bei jedem Startreff vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Fotografieren von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch er muss feststellen, dass es im Theater zwar einige weiße Wände im Garderobenbereich gibt, doch der Abstand von Fotograf zum Star mit Schild und Tonschale doch recht knapp ist. Man steht sozusagen mit dem Rücken an der Wand, ohne weiteren Spielraum. Und zuviel mit Weitwinkel fotografieren ist bei Personen nicht gut, verzerrt die Perspektive. So überlegt man, die Aufnahmen ausnahmweise einmal nach draußen zu verlegen, falls die „STUMPHsinn-Crew“ rechtzeitig eintrifft und die Lichtverhältnisse noch ausreichen.

17.00 Uhr. Pünktlich wie vereinbart fährt, von Sonneberg kommend, der Wagen am Stadttheater vor. Wolfgang Stumph hatte Tage zuvor noch persönlich bei Klaus Beer angerufen und diesen Zeitpunkt vorgeschlagen. Perfektes Timing. Drei Jahre hat die Fernwehpark Crew auf die Aufnahme von Wolfgang Stumph in den „Signs of Fame“ warten müssen. Endlich hat der Termin gepaßt.

Während Wolfgang Stumph die Heckklappe des Autos öffnet, kommt eine Spaziergängerin auf ihn zu und freut sich riesig, hier auf den beliebten Schauspieler zu treffen. „Ich komme aus Dresden“ sagt sie, „bin hier zur Kur und habe leider keine Karten mehr bekommen. Und jetzt sehe ich Sie sogar persönlich“. Schon seit Wochen ist dieser Abend ausverkauft.

Mit einem Kleidersack über der Schulter kommt Wolfgang Stumph auf Klaus Beer zu. Nach einer herzlichen Begrüßung und kurzen Besprechung, wo das Fotoshooting über die Bühne gehen soll, vor dem Theater oder unten bei den Garderoben, entscheidet man sich auf Grund des schönen Oktoberwetters und den noch immer guten Lichtverhältnisse für einen Platz unter farbigen Herbstbüschen. „Baut schon mal auf und gebt mir dann Bescheid, wenn ihr soweit seid“, sagt Stumph und verschwindet mit seinem Kleidersack im Künstlereingang des Theaters.

Go, Schild, go

Kaum haben Klaus und der „Signs of Fame“ Fotograf die Vorbereitungen für die Ehrung getroffen, kommt der Schauspieler auch schon aus dem Theater. Die Fernwehpark Crew hat ihn gar nicht mehr Bescheid zu geben brauchen. Auf ihn ist einfach Verlaß.

„Tolles Schild“, sagt er und möchte wissen, ob die Farben auch lange halten. „Das sind Witterungsfarben und das Schild wird nach Ihrer Signierung noch mit einer Spezial Witterungs-Lichtschutzfolie überzogen“, sagt Klaus. „Zehn Jahre Garantie wird darauf gegeben, doch wir haben da noch keine Erfahrungswerte, ob das auch wirklich so ist.“ Der Schauspieler untersucht dabei interessiert die Untergrundfläche, die aus reinem Stahlblech besteht. „Die ist gefährlich“, sagt Klaus, „Wenn wir das Schild fallen lassen, ist die Zehe weg, wie bei einem Fallbeil…“

Langsam versinkt die Sonne hinter golden schimmernden Herbsbäumen. Nun aber los. „Am besten, ich signiere auf der weißen Fläche längs“, sagt Wolfgang Stumph „und schaue dann mit dem Stift in der Hand in die Kamera“. Klaus Beer ist begeistert. Das, worum er bei jeder Schildersignierung die Stars immer bitten muß, macht Wolfgang Stumph von sich aus. Ein Vollprofi eben. Und verwandelt das „W“ seines Vornamens noch in ein lustiges Gesichtchen. Ein tolles Autogramm auf dem Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Als sich dann ein Fenster des gegenüber liegenden Gebäudes öffnet und ein Kurgast die ganze Aktion mitverfolgt, ruft Wolfgang Stumph mit einem verschmitzten Lächeln zu dem Zaungast nach oben: „Ich signiere gerade das Bild für Ihr Wohnzimmer…“

„Ich ziehe mal das Hemd etwas nach vorne, damit wir etwas Farbe ins Spiel bringen, sonst schauen wir Beide zu schwarz aus“ meint der Schauspieler während der Aufnahmen. Wow, das gab es noch nie. Ein Star, der bei den Fotoaufnahmen für gute Bilder mitdenkt. Einfach nur super.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals die Stellage, auf der das Star-Schild beim Shooten immer im Hintergrund zu sehen ist. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform noch nicht und auch noch keine Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo. Die Tonplatte wird einfach auf einen Plastikhocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Aber bereits in den Anfangszeiten des Fernweh-Parks war eines schon Standard: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit WOLFGAGNG STUMPH und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Paradebeispiel für Handprints

Doch bei Wolfgang Stumph muss er nicht mithelfen. Er kommt super alleine zurecht. Und wie. SO sollen Handabdrücke aussehen. Da die Problemzone immer der Handballen ist, muss man sich mit dem ganzen Gewicht auf die Hand legen, damit dieser sich auch wirklich gut im Ton abzeichnet. Doch Wolfgang Stumph hat soviel Kraft, das er das mühelos schafft. Klaus ist begeistert: „Bei diesen Prints stimmt einfach alles. Alle Konturen sind wunderbar zu sehen. Nur noch zu vergleichen mit „Muck“, Hartmut Schulze-Gerlach, der als früherer Betonbauer ebenso mühelos in den Ton kam wie Wolfgang Stumph.“ Und das Tolle. Man merkte dem Schauspieler die Kraftanstrengung überhaupt nicht an. Er drückte wie alle anderen auch – doch als er dann seine Hände aus dem Ton hob, war alles wie als Vorzeigeobjekt der Handprints für das geplante Star-Museum angerichtet…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Wolfgang Stumph die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der sehr sympahtische Schauspieler gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Wolfgang Stumph seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer Wolfgang Stumph, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das nicht weit von seinem Auto entfernt am Hintereingang des Theaters parkt.

Gerne geht er mit Klaus noch zu seinem Wagen. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Da der Platz unterhalb von Gunther Emmerlich, den Klaus Beer eigentlich für Wolfgang Stumph freigehalten hat, in Verbindung mit dem später noch dazu kommendne goldenen Namensschriftzug doch etwas eng ist, wählt man die Stelle neben Yvonne Catterfeld. Klaus Beer säubert den Lack schnell noch mit seinem Schal. Für Wollfgang Stumph, der die Fernwepark Crew so nett empfing, nimmt Klaus für die Reinigung gerne seinen Schal her.

Leider heißt es jetzt Abschied nehmen von einem sehr sympathischen Künstler. Klaus Beer: „So was von nett und menschlich, ich war schon immer ein Wolfgang Stumph Fan, von nun aber werde ich keinen Film mehr von ihm versäumen.“

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von WOLFGANG STUMPH, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Peter Schulze

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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