Mario Barth

MARIO BARTH gilt als der Comedian-Titan und ist nur in Superlativen zu beschreiben. Im Juni 2014 stellte er einen neuen Weltrekord auf. Er konnte mit 116.498 Zuschauern „das größte Publikum für einen Komiker in 24 Stunden“ im Berliner Olympiastadion verzeichnen.

Barth wurde in Berlin-Marienhof geboren und machte nach der katholischen Privatschule eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker. Danach absolvierte er Schauspielunterricht und nahm an Comedy-Workshops teil. Erste TV-Erfahrungen sammelte er in TV-Sendungen wie „NightWash“ und „Quatsch Comedy Club“. 2001 begeisterte er erstmals mit einem eigenen Bühenprogramm mit dem Titel „Männer sind Schweine, Frauen aber auch“.

2003 erhielt er eine eigene Comedy-Fragesenung mit dem Titel „keine ahnung?“ bei Pro7. Er hatte Gastauftritte in der Comedysendung „Schillerstraße“ und war seit Beginn dabei bei der RTL-Sendung „Typisch Frau – Typisch Mann“. Überhaupt wurde die Frau-Mann Beziehung zur Grundlage all seiner Bühnenprogramme wie

  • 2003: Männer sind Schweine, Frauen aber auch!
  • 2006: Männer sind primitiv, aber glücklich!
  • 2009: Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!
  • 2012: Männer sind schuld, sagen die Frauen!
  • 2015: Männer sind bekloppt, aber sexy!
  • 2018: Männer sind faul, sagen die Frauen!

Im Dezember 2006 strahlte RTL die Sendung „Mario sucht das Paradies“ aus. Ab November 2007 war er ebenfalls bei RTL in der zehnteiligen Unterhaltungssendung „Mario Barth präsentiert“ zu sehen. 2009 war er erstmals auf der Kinoleinwand präsent und zwar in seinem ersten Kinofilm „Männersache“. Am 12. Juli 2008 stellte Barth als „Live-Comedian mit den meisten Zuschauern“ den Weltrekord mit rund 70.000 Zuschauern im Olympiastadtion Berlin auf.

Seit 2009 moderiert er auf RTL seine eigene Comedysendung „Willkommen bei Mario Barth“, seit  2013 zudem die „investigative Comedyshow“ „Mario Barth deckt auf!“, in der Fälle von angeblich absurder Steuerverschwendung ans Tageslicht gebracht werden. Im Juni 2014 erreichte Barth den bereits erwähnten neuen Weltrekord mit 116.498 Zuschauern, ebenfalls wieder im Berliner Olympiastadion.

Der Künstler engagiert sich auch sozial und ist Botschafter des evangelikalen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“.

Mario Barth erhielt unzählige Preise und Auszeichnungen, darunter RTL Comedy Cup, mehrere Deutsche Comedypreise, zwei Silberne Bravo Otto,  1 Bronze Bravo Otto, 1 LIVE Krone, Bayerischer Fernsehpreis, Lesepreis „Super-Günter“, Radio Regenbogen Award und mehrere Goldene und Platine Schallplatten. Z.B. wurde er  2007 für sein Bühnenprogramm „Männer sind primitiv, aber glücklich!,“ auf CD sowie DVD mit 14 Platin-Schallplatten ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 23. November 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen MARIO BARTH in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MARIO BARTH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Nun ist auch der King of Comedy, der „Comedian Titan“, wie ihn Fernweh-Park Initiator Klaus Beer bezeichnet, Mario Barth, im „Signs of Fame“ vertreten und damit so gut wie alle bekannten Comedians und Kabarettisten in diesem Projekt dabei. Er hat fast nicht mehr damit gerechnet, dass es klappen würde, sagte Beer, denn erst drei Tage vor seinem Auftritt in der Hofer Freiheitshalle erhielt er vom Management die Zusage: „Mario Barth freut sich über ihr Engagement und die Ehrung, die ihm zuteil werden soll“ – und ludt die Fernwehpark Crew backstage zu einem persönlichen Treffen ein.

Klaus Beer gibt zu, selbst nach vielen Treffen mit hochkarätigen Stars, auch eben vielen Weltstars, heute schon ein wenig aufgerecht zu sein. Denn über den großen Comedian, der mit über 116.000 Zuschauern das Berliner Olympiastadion füllte, sagen die einen so, die anderen so… Beer: „Wir haben Mario hautnah erlebt und können berichten, wie er wirklich ist. Bislang gehörte nach dem persönlichen Kennenlernen von über 400 Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport Bülent Ceylan an die Spitze der zehn Nettesten – und nun hat Bülent einen Ebenbürtigen gefunden: Mario Barth. Er ist nicht nur nett, er ist supernett. Keinerlei Starallüren, sehr menschlich. Und er nahm sich für uns sehr viel Zeit, obwohl bei der Schildsignierung ein Malheur passierte, wie man gleich in unserem Stimmungsbericht über seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ erfahren kann…

Aber auch der Tourneeveranstalter und der Tourbetreuer, sowie die ganze Crew des Comedian, die mit einem Riesentruck anrollten, auf dem das Konterfei des Comedystars prangte, waren sehr freundlich und man las uns jeden Wunsch von den Augen ab“, sagt Klaus Beer, der schon solche und solche erfahren hat und oft der „Dunstkreis“ um die Stars selbst glauben, sie wären der Star selbst. Aber heute. Ein absoluter Willkommens-Traum. „

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und wenn Stars in der Freiheitshalle auftreten, dann ist diese Stelle immer schon festgelegt: eine weiße Wand beim Catering, nur wenige Meter von den Künstlergarderoben entfernt.

Die Freiheitshalle – ein Hochsicherheitstrakt

Als die Fernwehpark Crew um 17.15 Uhr am Backstageeingang erscheint ist allen klar: Heute tritt ein ganz Großer auf. Dann an jedem Eingang, ja sogar an jeder Gangbiegung zu den Künstlergarderoben, steht Security. Keine Maus kommt ohne Zugangsberechtigung, bzw. Akkrediterung, in den Backstagebereich. Doch Klaus Beer hat das „Zauberwort“. Die Mail seines Managements und die Mobilnummer des Tourveranstalters und des Tourleiters. So öffnen sich für ihn und seine Fotografin Sylvia und dem Mann hinter der Videokamera, Werner, Tür und Tor. Und man hat sogar einen Raum zur Durchführung der Ehrung bereit gestellt. Als Klaus Beer jedoch auf die Wandnischen zwischen Künstlergarderoben und Catering hjnweist, an der schon viele viele Stars, die in der Freiheitshalle aufgetreten sind, geehrt wurden, wie z.B. Dr. Eckert von Hirschhausen, Nena, Santiano, die Ehrlich Brothers und v.a.m. fällt die Wahl der Hintergrundkulisse sofort wieder auf diese Wand. Da hier zudem genügend Abstand zwischen Fotografin und Künstler gewährleistet ist, ist diese Location einfach ideal für das Shooting.

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eleminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer –  und manchmal auch ein Autoteil. Fehlen darf natürlich auch nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht…

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, wartet man in dem Nebenraum auf den Künstler. Mit dabei ist eine Redakteurin der Frankenpost, die ein  Videointerview mit dem Künstler führen will. Man lässt ihr den Vortritt, denn dann hat Mario nur noch seine Ehrung im Fernweh-Park vor sich. Und das ist immer gut. Denn der Künstler hat dann keinen weiteren PR-Termin und kann ohne Druck solange bleiben, wie er will…

Als Mario kommt, ist die Begrüßng herzlich – und schon mal sehr lustig. Denn er sieht zuerst das an der Wand lehende Autoteil, legt den Kopf in den Nacken und sagt: „Laßt mich raten, um welches Auto es sich dabei handelt…“ Dabei fingert er aus seiner Hosentasche sein Mobiltelefon und gibt es dem Tourveranstalter, der alles filmen soll, was jetzt auf ihn zukommen wird…

Klaus möchte diese Sache, die Unterschrift auf das Autoteil, erst später machen, erklärt aber doch schon mal, um was es da geht und sagt: „Das ist nur ein Nebenprodukt Deiner Ehrung, lass uns das deshalb nach dem offiziellen Teil Deiner Ehrung machen. Dann sieht man, wieviel Zeit wir noch haben.“

Die STAR-SCHILD Signierung – das Malheur

Und so schreitet man gleich zum 1. Part der Ehrung. Mario ergreift den Lackstift und beginnt mit Schwung zu signieren. Doch was ist das? Der Stift tropft. Das hat es schon ein paar Mal gegeben. Immer, wenn der Star mit zuviel Power aufdrückt, schiebt sich die Stiftspitze etwas in den Stift und seitlich läuft der Lack heraus. Das ist so die Eigenart des Stifts, bei dem man am Anfang die Stiftspitze ganz schnell in den Tubus heineindrücken und dann wieder zurückspringen lassen muß, um so den Lack in die Stiftspitze zu pumpen. Bei Luise Kinsehr ist das zum Beispiel schon passiert und bei dem weltbekannten Illusionisten David Copperfield. Bei dem tropfte damals die weiße Stiftfarbe auf seine schwarzen Lackschuhe. Und das kurz vor seinem Auftritt…

Doch Mario reagiert blitzschnell. Er kippt das Schild auf den Rücken und versucht, die heaausgelaufende Farbe trocken zu blasen. Da der schwarze Fleck aber doch ziemlich groß ist und bei Senkrechtstellen des Schildes sich eine Lacknase darüberziehen würde, beginnt er mit dem überschüssigen Lack zu malen. Und schafft so mit seiner Unterschrift ein kleines Kunstwerk, ein Unikat. Klaus sagt „das wird ein zweiter Dali, das Schild wird immer wertvoller“ – die Action ist schon mal im Gange… Der freundliche Tourveranstalter filmt mit Marios Handy, was das Zeug hält… Es herrscht eine super Stimmung. Mario lacht aus vollem Hals und dann gibt es noch Shake Hands über`m Schild.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MARIO BARTH und  aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige Stimmungsbilder aus seinem neuen Bühnenprogramm „Männer sind faul, sagen die Frauen.“

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Julia Neigel kommt mühelos alleine zurecht.

Da Mario wissen möchte, welche Kraft er aufwenden muß, damit sich die Konturen seiner Hände auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf seine Hand.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Mario die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Mario Barth natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Mario Barth seinen Namenszug in die graue Masse und schreibt dazu „Berlin“. Und vier senkrechte Striche mit einer kleinen Verzierung obendrauf soll wohl das Brandenburger Tor darstellen. Super !!!

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner Mocker hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von MARIO BARTH mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Andreas Sawatzki auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch noch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da das letzte Autoteil auch schon wieder voll mit Autogrammen belegt ist, hat Klaus für Mario Barth ein neues Teil dabei,  auf dem er nun der zweite ist, der sich auf dem Blech verewigen darf. „Ah, Chris Tall ist schon drauf“, sagt Mario und unterschreibt gerne daneben.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto – oder zumindest ein Teil davon zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

„Männer sind faul, sagen die Frauen“ – die Bühnenshow

Als dann Mario im großen Haus der ausverkauften Freiheitshalle auftaucht, jubeln ihn 3200 Fans vor der Kulisse des Berliner Zoos zu. Denn auch das Bühnenbild ist gigantisch – vor dem er dann zweieinhalb Stunden ein Feuerwerk von Gagas zündet. Apropos Feuerwerk. Das gibts am Anfang und zum Schluß auch noch dazu. Hier einige Stimmungsbilder, die Klaus Beer, mit Fotoerlaubnis für die ersten zehn Minuten, von seinem Platz aus schoß.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MARIO BARTH zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MARIO BARTH, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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