Wolfgang Ambros

WOLFGANG AMBROS, österreichischer Liedermacher und Begründer des Austropop, zählt zu den bedeutensten österreichischen Musikern. Er wurde 1971 mit dem Lied „Da Hofa“ bekannt. Es folgten Ohrwürmer wie „Zwickt´s mi“ (1975) und „Die Blume aus dem Gemeindebau“ (1977). 1976 produzierte er seinen größten Hit: „Schifoan“. 1972 wurde das Alpen-Rustikal der „Der Watzmann ruft“ geboren. Mit viel Witz und mit der mal dramatisch-stimmungsvollen, Musik zwischen Rock und Schuhplattler, erreichte das Stück Kultstatus.

Seine musikalische Karriere begann 1971 im Alter von 19 Jahren mit der Veröffentlichung des Songs „Da Hofa“von Joesi Prokopet. Das Lied erklomm in Österreich sofort Platz 1 der Ö3-Hitparade und konnte dort wochenlang nicht verdrängt werden. Das Lied „Tagwache“ sorgte für großes Aufsehen in Österreich und wurde vom ORF verboten. Zu Beginn seine Karriere arbeitete er mit Joesi Prokopetz und Manfred Tauchen zusammen, dabei entstand das Konzertalbum „Der Watzmann ruft“, das auch heute noch mit großem Erfolg aufgeführt wird. Danch folgten o.a. Hits, die zu Kultsongs wurden. Das Album „Es lebe der Zentralfriedhof“ erreichte wieder Platz 1 und Ambros etablierte sich als Star der österreichischen Rockszene.

Ab 1978 trat Ambros mit seiner Band „Die No 1 vom Wienerwald“ auf und spielte mit ihr Solokonzerte. Er trat mit Rainhard Fendrich und OPUS vor 20.000 Zuschauern auf und das Konzert „Rock on the Rocks“ im Gletschergebiet Kitzsteinhorn in Kaprun hielt lange Zeit den Weltrekord als höchstgelegenes Open-Air-Rockkonzert. Ab 2004 stand der „Watzmann“ wieder auf dem Programm und er spielte u.a. 2009 auf dem Wiener Donauinselfest mit 70 Musikern des Orchesters der vereinigten Bühnen Wien. 2012 erschien sein 27 Studioalbum.

Hilfsprojekt in Kenia

„Irgendwann bleib i dann dort!“ Der Hit seiner österreichischen Gesangskollegen STS, die natürlich auch schon im „Signs of Fame“ vertreten sind, wie übrigens auch sein Freund Rainhard Fendrich, wird für Wolfgang Ambros in Kenia immer mehr zur Lebenswahrheit. Denn neben seinen Musikerfolgen nimmt er sich hilfsbedürftigen Menschen in Afrika an. In einer der ärmsten Regionen Kenias hat er ein Krankenhaus gegründet und den Start seines Hilfsprojekts zu großen Teilen selbst finanziert. Inzwischen sind über 200 000 Euro in das Projekt geflossen. Für Wolfgang Ambros ist das Engagement in Kenia eine Chance, den Menschen in seiner Wahlheimat ganz direkt zu helfen. Und dafür sagt auch der Fernweh-Park Danke. So wäre allein dieses große Engagement Grund genug, Wolfgang Ambrus mit der Aufnahme in die „Signs of Fame“ zu ehren.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 9. August 2008.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen WOLFGANG AMBROS in Wunsiedel.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WOLFGANG AMBROS in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

„Der Watzman ruft“

Es gibt höhere Berge. Mit nicht einmal 2800 Metern gibt sich der Watzmann eher bescheiden, aber in Wunsiedel bricht er alle Rekorde. Viele Fans kommen von weit her: Selbst aus Schweden sind Kartenwünsche eingegangen, und aus allen Ecken Deutschlands, dazu viele aus Österreich und der Schweiz. Alle wollen Wolfgang Ambros mit diesem Stück auf der imposanten Felsenbühne der Luisenburg in Wunsiesel erleben.  Und gerade bei der letzten Vorstellung wird Wolfgang Ambros eine besondere Ehrung zuteil. Er wird in den „Signs of Fame“ des Fernwehparks aufgenommen.

Der ganz alltägliche „Fernwehpark-Wahnsinn“

„Komm, jetzt erklärt’s mer mol, um was es da überhaupt geht“, sagt Wolfgang Ambros, als er nach dem Soundcheck um 19.30 Uhr Fernwehpark Initiator Klaus Beer begrüßt, der, sozusagen in allerletzter Minute, das österreichische Musik-Urgestein im Reigen der bislang über 200 Promis aus Showbiz, Sport und Politik verewigen möchte.

Klaus hat zwar vor Wochen schon mehrmals die Presseinformation an verschiedene Stellen gemailt, aber so richtig hat die Info den Künstler wohl nie erreicht. Da sich bereits Fans einschalteten und bei Klaus Beer anfragten, ob man denn nicht auch „Wolferl“ mit dieser mittlerweile schon hoch angesehenen Ehrung bedenken möchte, hat Beer nochmal alle Kräfte mobilisiert und Möglichkeiten ausgereizt, Wolfgang Ambros doch noch im „Signs of Fame“ zu verewigen. Sogar Fans sind von sich aus aktiv geworden und haben versucht, Informationen über das Projekt für den Künstler auf der Luisenburg abzugeben. Sie sagten: „Das gibt es doch nicht. Wochenlang ist er in der Gegend, geht einkaufen, Wandern, Golf spielen, aber eine Aufnahme in den Fernwehpark kommt nicht zustande…“ Das hörte man immer wieder von allen Seiten. Auch der Lokalsender Extra-Radio machte ein Interview, ein befreundeter Fotograf fotografierte das – aber: alles ohne Klaus Beer.

Zwei Tage vor der letzten Vorstellung plötzlich erreicht Klaus dann doch noch die offizielle Zusage des Managements – und Klaus Beer muss jetzt ganz schnell handeln, um alles noch rechtzeitig auf die Reihe zu kriegen: Ein Star-Schild wird in einer Hauruck-Aktion entworfen – nur gut, dass man auf ein digitales Porträt eines befreundeten Fotografen zurückgreifen konnte, der Ambros schon mal fotografiert hatte – dann wurde gedruckt und der Spezialton für die Handabdrücke über den Hofer Töpferladen vorbereitet. Nervenkrieg? Beileibe nein. Klaus Beer winkt ab. „Sowas ist der ganz alltägliche Fernwehpark-Wahnsinn. Nach über 200 Stars im „Signs of Fame“ sind solche Einlagen Alltag. Deshalb auch diese Stimmungsberichte zu unseren Stars. Denn einfach hingehen, die Hände in Ton drücken lassen, ist Illusion.“

Nun aber ist es endlich soweit. „Wolferl“ kommt. Und lässt sich von Klaus Beer anhand des Fernwehpark Prospekts aus erster Hand über das völkerverbindende Friedensprojekt informieren. Interessiert verfolgt der Künstler die Ideologie des Projekts und sieht darin viele Stars aus dem „Signs of Fame“. Im Prospekt aber noch nicht abgebildet ist die österreichische Kultband STS, die erst vor wenigen Tagen bei einem Konzert in Nürnberg mit dieser Ehrung bedacht wurde. Übrigens, der Bassist von Ambros spielte aushilfsweise bei STS mit.

Backstage des Watzmann – ruft das Fernweh…

„Komm, machmer’s gleich“, sagt Wolfgang und greift zum Stift. Klaus schaut auf die Uhr. Noch 45 Minuten bis zur Vorstellung. Noch ist Wolfgang Ambros leger gekleidet, im „Afrika-Look“. In Khaki-Kleidung. Klaus Beer, der Weltenbummler und Filmemacher, der fast schon überall auf dem Welt mit der Film- und Fotokamera unterwegs war, wagt kaum zu sagen, dass er Kenia nicht kennt. Tunesien, Marokko, Algerien, Syrien, Jordanien, Ägypten, die Sahara, Südafrika, ja, aber so richtig in Schwarzafrika, da war er noch nie. Denn Klaus Beer, bekennender Hypochonder und Angst vor allem, was mit Krankheiten zu tun hat, hat Panik vor Malaria. Und obwohl er auch in Indien, Nepal, Ladakh oder Thailand war, neben neben seinem Lieblingsreiseland Nordamerika versteht sich, hat er immer einen großen „Respekt“ vor Schwarzafrika, wegen Krankheiten eben…

Welches Lied wünschte sich Wolfgang Ambros zum Soundcheck vor wenigen Minuten? „Country Roads“. Ob er gesehen hat, wie Klaus Beer hinter den Kulissen das Herz aufgegangen ist? „Das spielen wir immer, wenn wir mal länger unterwegs waren und wieder nach Hause kommen“, sagt er. Und Klaus, der bislang 24 mal Nordamerika bereiste, freut sich, denn er ist auch ein ganz großer Countryfan.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Doch wenn die Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ auf der Luisenburg stattfinden, dann ist die Suche nach dem passenden Hintergrund nicht gegeben. Denn es ist dort immer ein Felsen, direkt vor dem Aufgang auf die Freilichtbühne.

Die STAR-SCHILD – und Gitarren Signierung

Nach all den Informationen über das Friedensprojekt ergreift Wolfgang Ambros nun mit Freude den Stift und signiert sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Park grüßt. Schon mal den Stift in der Hand bittet ihn Klaus, noch die daneben liegenden Gitarre zu signieren. Da hat er schon einige mit Unterschriften für das geplante Star-Museum im Lager. Hochkarätige Stars und Bands haben diese signiert wie z.B. Status Quo, Uriah Heep oder Peter Kraus. E-Gitarren versteht sich. Für Wolfgang Ambros hat er eine Holzgitarre mitgebracht. Und dieser schreibt sinnigerweise zu seinem Namen: „üben…“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ELKE SOMMER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch viele tolle Stimmungsbilder von einer fantastischen Aufführung auf der Felsenbühne der Luisenburg in Wunsiedel.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Wolfgang Ambros kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Wolfgang Ambros die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Wolfgang Ambros gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Wolfgang Ambros seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit WOLGANG AMBROS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden. Und Danke natürlich auch für die gute Zusammenarbeiit mit dem Organistationsbüro der Luisenburg-Festspiele. Denn schon oft durfte der Fernweh-Park diese tolle Szenerie nutzen, um backstage von Veranstaltungen dort Künstlerinnen und Künstler zu ehren, wie zum Beispiel Deborah Sasson, Ireen Sheer, Johnny Logan, Tony Marshall, Michael Schanze, Katy Karrenbauer oder Heißmann & Rassau, mit denen Klaus direkt auf der Luisenburg-Bühne stand, und diese – vor Publikum – also während ihrer Vorstellung selbst, mit dieser Ehrung bedachte. Auch der Intentand der Luisenburg und Schauspieler, Michael Lerchenberg, drückte genau vor diesem Stein seine Hände in den Ton. Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von WOLFGANG AMBROS, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Der Watzmann ruft

Ein Erfolgstück – und das seit fast 40 Jahren. Zitat der Frankenpost: „Dieser Berg wächst seit 36 Jahren. Vom zwanzigminütigen Klamauk ein paar Wiener Burschen hat er sich zum gewaltigen Massiv aufgefaltet, zu einer zweistündigen Bergwelt-Revue mit immer neuen komödiantischen Panorama-Blicken. Bei den Luisenburg-Festspielen erreicht der „Watzmann“ abermals neue Höhen: So fetzig wie von Brigitte Recher ist das „Alpen-Rustikal“ von Wolfgang Ambros, Manfred O. Tauchen und Joesi Prokopetz wohl noch nie inszeniert worden.

„Das verrückteste, lauteste, frechste und frivolste Stück, das es auf der Felsenbühne je gab“, hat Intendant Michael Lerchenberg angekündigt. Zu viel versprochen hat er nicht. Hinzu kommt, das zum ersten Mal seit Anbeginn des Alpen-Rustikals der Watzmann nicht nur ein Pappkamerad im Bühnenhintergrund ist, sondern echter Fels.

Inhalt und Szenen der einzelnen Bilder zu beschreiben, würde nur Ballast sein. Unbeschwert soll der Leser unserer Homepage die Bilder genießen, die Fernwehpark Initiator Klaus Beer von der Aufführung schoß – zur Abrundung unserer Bilderstory von der Aufnahme von Wolgang Ambros in den „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks.

20.30 Uhr. Ausverkauftes Haus, wie bei bislang 20 vorhergegangnen Vorstellungen. Herzlicher Glückwunsch, Wolfgang Ambros und allen mitwirkenden Künstlerinnen und Künstler.

Nur soviel zu den Bildern. Joesi Prokopetz, Mit-Autor des Stücks und über die Jahre aus der Rolle des „Bub“ heraus- und in die des Vaters hineingewachsen, mimt den knorrigen Berghof-Patriarchen mit Hingabe und Hintersinn. Christoph Fälbl spielt den „Bub“ umwerfend quirlig, dann wieder herrlich unbeholfen und linkisch. Blitzschnell verwandeln sich die beiden immer wieder in die Knechte, die Gag um Gag in das vor Lachen sich in den Sitzen kringelnden Publikums feuern.

Dann mutiert das Stück zur alpinen Rocky-Horror-Show. Der Granitblock entwickelt sich zum Blocksberg, auf dem sich eine verführerische Schönheit ihrer Hüllen entledigt. „Nackt und bloß“, singt Ambros dazu, unterstützt von seiner Band „Die No. 1 vom Wienerwald“. Und ein Kirchenmann, gespielt von keinem Geringeren als den Luisenburg Intendanten Michael Lerchenberg selbst ersucht, die Blöße mit einem schwarzen Brett zu kaschieren. Diesen Auftritt kann man jedoch nur an diesem Abend, bei der letzten Vorstellung, erleben.

Da klingelt plötzlich das Foto-Handy. Ein weiterer Gag. Der „Bub“ mit weinerlicher Stimme: „Ich kann kana emails mehr verschickn…“ Und dann wird über das Handy auf der Alm auch noch erfahren: „Sie ist wieder da, die „Gailtalerin“. Stephan Lehmann, vielbeschäftigter Anchorman von „Antenne Bayern“, gibt das Vollweib im roten Dirndl, die „leibhaftige Sünd“. Verführerisch kokettiert er mit seinen strohblonden Zöpfen und drückt sich immer wieder mal den mächtigen Plastik-Busen in Form. Die „Sünd‘ ausgebrochen unterm Watzmann-Massiv. Denn die Gailtalerin ist angetreten, allen „Mannern“ den Kopf zu verdrehn.

Als zum Schluß des Stücks der Kult-Hit der österreichischen Musik-Ikone, „Schifoahrn“, erklingt, rast das Publikum. Doch man kann den Ambros nicht allein an diesem Lied messen. Wie schreibt die Frankenpost? „Er ist halt so viel mehr als nur der Sänger von „Schifoan“. Ambros ist ein Alpin-Philosoph, der seine Weisheiten, gebettet auf ein bisserl Schmäh, direkt in die Herzen singt. Treffsicher. Seit 37 Jahren.“

Dann Schlußbild mit allen Darstellern, mit dem Manager Peter Fröstl und mit Michael Lerchenberg, auch in unserer Bilderstory – zu einem grandiosen Stück und unvergesslichen Abend.

Fotos Ehrung: Ralf Standke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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