Volker Heißmann & Martin Rassau

Die beiden Comedy-Stars aus Franken, VOLKER HEISSMANN & MARTIN RASSAU, vereinen komischen Klamauk und Stand-Up-Comedy zu einer wahren Zwerchfell-Massage. Sie beweisen in jedem Moment mit ihrem Wortwitz und Mimik, warum sie mit zu den besten Unterhaltungskünstlern in Deutschland zählen. Und wenn die beiden in ihrer Paraderolle als Waltraud und Mariechen auf die Bühne kommen, bleibt kein Auge trocken.

VOLKER HEISSMANN stand bereits mit fünf Jahren auf der Bühne und absolvierte eine Ausbildung zum Hotelfachmann. Es folgten Auftritte mit seinem ersten Partner Marcel Gasde. Mit Martin Rassau arbeitet er seit 1990 zusammen, schon 1983 in der Schulzeit, dann weiter 1991 mit ihrer eigenen Kleinbühne. Da diese damals schon für großen Zulauf sorgte, folgte die „Kleine Komödie Nürnberg“ und 1998 die „Comödie Fürth“.

MARTIN RASSAU spielte ebenfalls schon in der Schulzeit Theater und gründete das Fürther „Komödien Ensemble“. Er lernte Pharma-Kaufmann, bevor er sich mit seinem Schulfreund Volker Heißmann zusammen tat und in der „Comödie Fürth“ als Regisseur zahlreiche Bühnenstücke inszenierte. Rassau tritt wie Heißmann auch in Solo-Programmen auf und spielt Theater. Zudem arbeitet er als Moderator für das Bayerische Fernsehen.

Den überregionalen Durchbrach gelang den Beiden 1997 in ihrer Paraderolle als „Waltraud & Mariechen“ in der Sendung des BR „Fastnacht in Franken“ im unterfränkischen Veitshöchheim. Hier sind sie seit dieser Zeit Stammgast und Höhepunkt des Programms und erreichen damit ein Millionenpublikum.

Es folgten weiter Stücke wie „Essn für ann“, der fränkischen Variante von „Dinner for One“. Volker Heißmann tritt zuden solo in der Art von Frank Sinatra oder Dean Martin auf. Es folgten Shows wie „So wie ich bin“, „Das ist Heiss-Mann!“ und die Moderatjion mit Heike Götze „Auf geht`s“. Zudem absolvierte er div. Bühnenauftritte an Nürnberger Theatern. 2006 produzierten produzierten sie einen episodischen Komödienfilm „6 auf See“. Von 2006 bis 2015 waren sie fester Bestandteil ds „Musikantenstadl“. 2017 waren sie als „Waltraud & Mariechen“ zu Gast bei „Verstehen Sie was?“ mit Guido Cantz.

2017 kam einer der größten Bühnen- und Filmerfolge – mit Peter Alexander unvergesslich – „Charleys Tante“ in die Comödie Fürh. 2018 sind die Beiden mit ihrem neuen Programm „Wenn der Vorhang zwei Mal fällt“, eine Hommage an die Bretter, die die Welt bedeuten, auf großer Tournee.

2017 wurden Volker Heißmann und Martin Rassau beim ersten Bayersichen Dialektpreis mit dem Sonderpreis ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 26. August 2007.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Volker Heißmann und Martin Rassau auf der Freilichtbühne der Luisenburg-Feststpiele in Wunsiedel.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von VOLKER HEISSMANN & MARTIN RASSAU in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Größe und Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Als Martin Rassau und Volker Heißmann die Anfrage zu Ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts Fernweh-Parks erhielten waren sie von der Ehrung sehr angetan und mailten Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „… wir haben uns äußerst gefreut, dass Sie uns in die Signs of Fame aufnehmen wollen und das gleich nach der Bundeskanzlerin, welch Ehre!….  Allerdings sollten wir diese Ehrung nicht backstage machen, sondern natürlich vor Publikum. Für uns ist das kein Problem, dies entsprechend ins Programm einzubauen. Und mit Zuschauern ist das Ganze noch viel spannender und würdevoller.“

Klaus Beer ist begeistert. Obwohl Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ schon bei Filmpremieren auf dem Roten Teppich, z.B. bei Roland Emmerich stattfanden oder am Set bei Filmdreharbeiten, z.B. bei Fritz Wepper, Uschi Glas oder Erol Sander und in einem Fernsehstudio, z.B. von Guido Cantz bei „Verstehen Sie Spass?“, bei Carmen Nebel in der ZDF TV-Sendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ oder sogar schon im Fernsehen selbst, hier bei Inka Bause in deren ZDF-Talkshow „INKA!“, gab es diese Aktion auf einer Bühne vor über 1500 Zuschauern noch nie.

Sonntagnachmittag 14.00 Uhr bei den Luisenburg-Feststpielen in Wunsiedel. Eine Stunde vor der Vorstellung trifft sich Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die „Signs of Fame“ Fotografin Christine mit Volker Heißmann und Martin Rassau hinter der Bühne, um den Ablauf der Ehrung vor Publikum zu besprechen.

Fünf Minuten vor der Veranstaltung. Volker Heißmann und Martin Rassau sind die Ruhe selbst, Profis eben. Nachdem sie umgezogen sind, muß ein privates Foto im Bühnenoutfit schnell noch sein. Sie treten noch nicht als „Waltraud & Mariechen“ auf, in diese Rollen sie erst am Ende der Vorstellung das Publikum von den Sitzen reißen werden. Im Vorfeld folgen Sketche, Wortspielereien und Improvisationen, bei denen sie „wahre Künstler“ sind.

Blick ins Publikum. Mit tosendem Beifall begrüßen rund 1500 Zuschauer Martin Rassau, der als Erster die Bühne betritt, auf der nur ein Tisch und zwei Stühle stehen. Mehr brauchen die beiden Vollblutkommödianten auch nicht, da wahres Können keine große Kulisse benötigt.

15.15 Uhr. Heißmann & Rassau haben ihr Publikum schon fest im Griff. Hinter die Bühne dringen Lachsalven zu Klaus und Christine, die heute besonders konzentriert arbeiten muss, vor den Blicken des Publikums.

Eine Zuschauerin kommt zu spät. Darauf hat Martin Rassau nur gewartet. Er fragt, woher sie denn käme, sie sagt „aus Arzberg“. Das hätte sie lieber nicht tun sollen, denn ab sofort ist sie und der Ort immer wieder witziger Bestandteil des Programms.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ – direkt auf der Freilichtbühne der Luisenburg-FestspieleWunsiedel

Für diese Aktion haben sich die beiden Comedystars etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Ehrung soll nicht backstage, sondern mitten auf der Bühne, vor Publikum, stattfinden – eingebaut in ihr Programm: Über 1500 Zuschauer sind live dabei!

Plötzlich fällt das Wort „Fernwehpark“. Stichwort für Klaus Beer, mit „Schild und Tonform“ auf der Bühne zu erscheinen. Kaum hat Klaus das Starschild auf die Bühne geschleppt, treibt Volker Heißmann schon „Schabernack hinterm Schild“. 

Die STAR-SCHILD SIGNIERUNG

Wer soll als erster signieren? Martin Rassau greift zum Stift, während Volker Heißmann die Tafel hält. Dazu fällt ihm gleich folgendes ein: „Wir könnten es auch so machen. Du hältst einfach den Stift und ich führ die Tafel…“ Das Publikum brüllt.

„Und einen Blick in die Kamera bitte“ bittet die Fotografin und Volker Heißmann meint: „Und bitte noch einen Schritt zurück…“ Ein Ratschlag, den Christine lieber nicht befolgen sollte, denn dann würde sie rücklings im Publikum landen.

Dann ist Volker Heißmann an der Reihe. Bilder, die keiner Worte bedürfen. Denn was macht der jetzt? Versucht sich Volker Heißmann jetzt als „Mundmaler?“. Das Publikum jedenfalls kommt an diesem Nachmittag auch bei diesem Programmteil voll auf seine Kosten.

Last not least kommt Klaus hautnah mit, wie weit Volker Heißmann seine Zunge herausstrecken kann. Sie ist gewölbt wie ein Sarazenerdolch und berührt mit ihrer Spitze seine Nase…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit VOLKER HEISSMANN & MARTIN RASSAU und aufzeigen, wie so eine Handprint-Aktion in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch viele tolle Fotos vom Auftriltt der beiden Star-Comedians auf der Luisenburg und in der Freiheitshalle Hof.

Das Shooting beginnt

Die Information, was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen, hat Klaus Beer diesmal schon backstage gegeben, da es auf der Bühne vor Publikum doch etwas zügiger vonstatten gehen soll. Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist. So erklärt Klaus immer, wenn beide Hände eines Stars im Ton versenkt werden sollen. Doch heute soll nur je eine Hand von den Beiden in die graue Masse…

Klaus: „Zuerst beide Hände kurz über der Tonoberfläche anvisieren – in diesem Fall die linke Hand von Volker Heißmann und die Rechte von Martin Rassau – um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, und dann einfach hinein.“ Die Information, was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen, hat Klaus Beer diesmal schon backstage gegeben, da es auf der Bühne vor Publikum doch etwas zügiger vonstatten gehen soll.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch in diesem Fall greift Klaus nicht mit ein, denn die Beiden sollen ja möglichst allein vor dem Publikum agieren.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht… 

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem die Beiden je eine Hand in der grauen Masse verewigt haben ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Volker Heißmann und Martin Rassau gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzen oder eben „malen“ Volker Heißmann und Martin Rassau ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Doch nicht alle Posen, die sonst bei so einem Shooting immer „abgearbeitet“ werden, können heute gemacht werden. Man befindet sich schließlich auf der Bühne der Luisenburg-Feststspiele und ca. 1500 Augenpaare des Publikums verfolgen die Aktion mit Spannung und mit viel Vergnügen.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Und so hat natürlich Klaus Beer Volker Heißmann und Martin Rassau direkt in den Fernweh-Park eingeladen. Da dies am alten Standort in Hof leider terminlich nicht geklappt hat vielleicht dann 2018 im NEUEN Fernweh-Park im Markt Oberkotzau, nur wenige Kilometer von Hof entfernt…

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Volker Heißmann & Martin Rassau oder: „Waltraud und Mariechen“ on stage

Sehen Sie hier Bildimpressionen vom Auftritt der beiden Comedystars auf der Freilichtbühne der Luisenburgfestspiele Wunsiedel – Volker Heißmann und Martin Rassau in der Rolle eines Fahrlehrers und Fahrschülers. Zum Brüllen komisch. Dann ein Sketch, gespielt in einer Amtsstube: Heissmann stehen dabei die „Haare zu Berge“. Dann erscheint er in kurzen Hosen mit schwarzen Socken und zeigt weiße Beine – schon mal ein optischer Brüller. Und: Wie geht ein waschechter Franke  mit einer „Berliner Schnauze“ um?

Der Höhepunkt der Veranstaltung, quasi das Schlußfeuerwerk in der brillianten Comedyshow von Volker Heißmann & Martin Rassau: WALTRAUD, die immer alles besser weiß, wie immer vornehm und schick, ja extravagant gekleidet ist und MARIECHEN, die eher einfältige ältere Dame mit Puschen an den Füßen, im idealen Zusammenspiel. Oder rein informativ ausgedrückt: „WALTRAUD und MARIECHEN“ sind die Erfindungen des Komödianten- und Kabarettisten Duos Volker Heißmann und Martin Rassau, die 1991 in einem Café älteren Damen bei ihren Gesprächen zuhörten. Diese Beobachtungen führten zur „Geburt“ dieser fiktiven Bühnengestalten, des Witwenpärchens „Waltraud und Mariechen“, die sich über alles auslassen und über alle lästern, dabei meistens auch über den jeweils anderen.

Überregional bekannt wurden die fränkisch waafenden Rentnerinnen 1997 mit ihrem Auftritt in der Prunksitzung „Fastnacht in Franken“, die alljährlich vom Bayerischen Rundfunks aus dem unterfränkischen Veitshöchheim ausgestrahlt wird.

„Waltraud und Mariechen“ aber existierten wirklich“ verraten die Beiden den Zuschauern auf der „Luisenburg“. „So hießen unsere beiden liebenswerten Omas und ein bischen ähnlich sind die Figuren denen auch, mindestens zwanzig Prozent davon könnten unsere Omas gewesen sein…“

„Mariechen“ kommt vom „Klo“ zurück. Mußte schnell „a Britscherla“ machen, worauf sich über einen Felsen der Luisenburg ein wahrer Wasserfall ergießt. Dabei muß „Waltraud“ das „Mariechen“ schon wieder maßregeln: „Wie schaust Du denn schowidder aus, hast dein Morgenmantel schowidder in dein Schlipfer gsteckt…“

„Tschüß und auf Wiedersehen“. Schade, dass es schon zu Ende ist. Den BEIDEN könnte man stundenlang zuhören. Davon sind sich die über 1500 Zuschauer der Luisenburgveranstaltung sicher.

Heißmann und Rassau
Wiedersehen nach 6 Jahren

Wie schnell die Zeit vergeht. Als Klaus Beer mit Volker Heißmann und Martin Rassau auf der Bühne der Luisenburg stand und vor Publikum beide in die „Signs of Fame“ aufnahm, sind sage und schreibe sechs Jahre vergangen. Nun treten Sie im Jahre 2013 in der neuen Freiheitshalle auf. Klar, dass es dabei ein Wiedersehen gibt.

Die Star-Mobil-Signierung

„Wann haben wir uns das letzte Mal gesehen?“ fragt Volker Heißmann, der ganz privat ein tolles Outfit trägt: knallrotes Jacket, Jeans, den Schal lässig um den Hals geschlungen… „Das muß so vor drei bis vier Jahren gewesen sein“, sagt Klaus spontan und muss sich dann bei der Bildbearbeitung für diese neue Story auf der NEUEN Fernweh-Park Homepage eines Besseren belehren lassen. Denn unter „Dateieigenschaften“ der Luisenburgbilder ist unter dem Aufnahmedatum zu lesen: „6. September 2007“. Unglaublich, 6 Jahre liegen zwischen den beiden Treffen. Wie rasend schnell doch die Zeit vergeht.

Damals signierten Heißmann & Rassau ihr Star-Schild und drückten hollywoodlike ihre Hände in Ton. Doch das Star-Mobil Signieren ging damals nicht. Das stand weit draußen auf dem Besucherparkplatz. Doch heute parkt es direkt hinter der Halle beim Künstlereingang und Klaus bittet die Beiden, diesmal ihre Unterschrift darauf zu setzen.

Das ALTE Star-Mobil, in weißer Farbe, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben.

Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So geht es jetzt auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter. Gerne setzen Volker Heißmann und Martin Rassau ihre Unterschrift auf den Lack.

Heißmann & Rassau in der Freiheitshalle

Am Abend dann strömen die Fans aus nah und fern in die Freiheitshalle, um „Waltraud & Mariechen“ live zu erleben. Rund 1200 Menschen wollen „Heißmann & Rassau“ in ihrem Programm mit dem Titel „Ein Duo kommt selten allein“ sehen.

Waltraud und Mariechen

Und so wollen die Fans „Heißmann & Rassau“ wohl am liebsten erleben: in ihrer Paraderolle, mit der sie in der Kult-Faschingssendung in Veitshöchheim ihren großen Durchbruch begannen.

Als „Waltraud und Mariechen“: WALTRAUD, die Intellektuelle, im Zebrakostüm, die gerne die „Frau von Welt“ spielt, im Zwiegespräch, mittelfränkisch, mit Ihrer Partnerin, der naiven und meist dümmlichen und zittrigen Witwe MARIECHEN. Da bleibt kein Auge trocken. Denn die beiden hecheln dabei alles durch, was so den menschlichen Alltag prägt – und machen dabei vor keinem Thema halt. Und das mögen die Leute. Dem Volk aufs Maul geschaut, gepaart mit manchmal plattem Witz. Der „Otto-Normalverbraucher“ erkennt sich wieder – ohne das aber zugeben zu wollen…

Hier einige Stimmungsbilder ihres Auftritts, unkommentiert, denn das ist auch nicht nötig. Es sprechen Mimik und Gesten.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit VOLKER HEISSMANN und MARTIN RASSAU zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von VOLKER HEISSMANN und MARTIN RASSAU, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung Luisenburg: Christine Ströhlein

Fotos Auftritt Luisenburg: Klaus Beer

Fotos Auftritt Freiheitshalle: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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