STS

STS ist eine dreiköpfige Pop/Rock-Band aus der Steiermark und wurde 1978 von GERT STEINBÄCKER, GÜNTER TIMISCHL und und SCHIFFKOWITZ (eigentlich Helmut Röhrling) gegründet.

Zu Ihren bekanntesten Liedern gehören nach „Fürstenfeld“, „Da kummt die Sunn“, „Gö, Du bleibst heut Nacht bei mir“, „Großvater“, „Überdosis G’fühl“ „Alt und kälter“, „Mach die Aug’n zu“, „Wunder meiner Seligkeit“ und die Aussteiger Hymne „Irgendwann bleib i dann dort“, die sehr viel „Fernweh-Feeling“ beinhaltet.

Nach vielen Jahren des sich selber findens, Schiffkowitz ging z.B. nach Amerika, kam mit dem Lied „Fürstenfeld“, abstammend von dem Song von Josef Jandrisits „With al little Help“, der große Durchbruch. Die LP verkaufte sich innerhalb eines Jahres 70.000 Mal, die Single 140.000 mal. 1986 folgte mit 50 Konzerten die bis dahin größte Tournee. Das Trio trat dabei neben Deutschland auch in der Schweiz und in Liechtenstein auf.

Im Jahr 2012 absolvierten S.T.S. ihre Schlusstournee und erhielten das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 26.07.2008.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen STS in Nürnberg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von STS in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Der „Fernwehpark“ traf STS backstage ihres Open Air Konzerts im Park des Bayerischen Rundfunks in Nürnberg. Es ist ein heißer Sommertag im Juli. Der Abend scheint angenehm warm zu bleiben. Angekündigte Gewitter toben sich – hoffentlich – weit weg von Nürnberg aus. Ideale Bedingungen für ein Open Air.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Die Fernwehpark Crew ist rechtzeitig am Veranstaltungsort und checkt, offiziell akkreditiert, die beste Möglichkeit für das Fotoshooting. Denn Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Nach dem Inspizieren der Bühne und dessen Umfeld entscheidet er sich für eine helle Wandfläche in den Räumlichkeiten des Bayerische Rundfunks, die einzige Möglichkeit, denn im Umfeld der Bühne ist alles mit Kisten und technischen Utensilien verstellt. Und die Bilder müssen passen. Sie sind das Aushängeschild der Story.

Die STAR-SCHILD Signierung

Nach dem Soundcheck kommt STS. Als erster ergreift Gert STEINBÄCKER den Stift. Das letzte „S“ im Logo von STS ist SCHIFFKOWITZ, mit bürgerlichem Namen Helmut Röhrling. Obwohl er der letzte im Bunde des Namenszuges ist, signiert er als Zweiter, natürlich kein Problem in diesem Fall. Dann folgt Günter TIMISCHL, der im Namen der Band in der Mitte steht.

Die Überraschung: „FÜRSTENFELD“

Heute ist erstmals ein Freund des Fernwehparks, Andreas Pavalec, mit dabei, der keine Kosten und Mühen gescheut hat und über 200 Kilometer Umweg gefahren ist, um bei seinem letzten Besuch bei seiner Mutter in Graz das Ortsschild „Fürstenfeld“ zu besorgen, dem Geburtstort von Günter Timischl. Ein Ortsname, den STS besingt und damit den Ort in Österreich berühmt machte.

Mit diesem ORTSSCHILD wird wieder die Brücke geschlagen zu der Grundidee des Parks, Städte und Ortsschilder aus aller Welt zu präsentieren und damit die Welt auf einem Punkt zu vereinen. Und wenn dann noch zu der Aufnahme eines Künstlers noch die Ortstafel dabei ist, die in einem seiner Lieder besungen wird, dann kann die Kombination nicht besser sein.

Ortsschilder mit dem Namen des Songs

Die Möglichkeit dazu gibt es nicht allzu häufig, zum Beispiel bei „PALDAU“ für die Showband „DIE PALDAUER“ oder die Ortstafel von KASTELRUTH für die „KASTELRUTHER SPATZEN“. Oder auch die Ortstafel von HAINDLING für die Band „HAINDLING“ mit Hans-Jürgen Buchner.

Alles nicht so einfach, denn die Ortsschilder kosten richtig Geld und manche Gemeinde sind arm und oft muß der „Amtsschimmel“ überzeugt werden, dass es eine große Ehre ist, sich im Fernweh-Park zu präsentieren und vor Besuchern aus aller Welt und Medien im „Rampenlicht“ zu stehen. Wer’s begriffen hat, der versucht sogar ein funkelnagelneues Schild locker zu machen, wie hier das von „FÜRSTENFELD“.

Übrigens, in der Aufzählung könnte man schon noch weitermachen, denn auch ein Original Emailleschild der LINDENSTRASSE hielt zu der Aufnahme von MARIE-LUISE MARJAN alias „Mutter Beimer“ aus der berühmten TV-Serie „LINDENSTRASSE“ Einzug in den Fernwehpark. Oder MICHAEL HOLM,  bei dem zu seinem Hit „MENDOCINO“ auch ein enstprechendes Schild aus MENDOCINO präsentiert wurde.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit der österreichischen Band STS und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige Bilder vom Konzert von STS.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Doch heute muss umgedacht werden. Denn Klaus hat nicht drei Tonschalen dabei, sondern je eine Hand des Künstlers muß in einer Tonschale Platz finden, was bei richtigem Anlegen kein Problem ist. Denn auch Bands mit vier oder fünf Handabdrücken haben schon in einer Schale Platz gefunden, wie z.B. City, Karat, Silly oder VoXXclub.

„Und dann am besten mit der anderen Hand jeder einzelnen Finger eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch die DREI von STS kommen mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem die drei Musiker von STS je eine Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen die Drei von STS gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzen oder eben „malen“ STS ihren Namenszug Namenszug zu ihrem Handabdruck in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oft noch,  ob Sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden. Dieses ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Da fast kein freier Platz mehr zu finden ist, geht es bereits auf dem Dach weiter. Gerne verewigt sich auch Gerd Steinbäcker, Günter Timischl und Schiffkowitz auf dem Autodach.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit STS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von STS, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Das Konzert

20.00 Uhr. Der Park des Bayerischen Rundfunks ist bis zum letzten Platz gefüllt mit Anhängern von STS, die ihre Idole mit Begeisterung empfangen. Es folgt ein Feuerwerk von Liedern, von Ohrwürmern wie „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“, „Fürstenfeld“ oder „Irgendwann bleib i dann dort“, ein Song, der Klaus Beer, dem Fernwehsüchtigen, so gut gefällt. Allerdings denkt er dabei – ohne eine Flasche Rotwein in der Hand, da er keinen Alkohol trinkt – an den Beach von Santa Monica oder Venice, in seinem geliebtes California. Oder an Santa Maria und Key West, Florida, wo es die vielfältigsten Arten von Palmen gibt. Oder an den weißen Strand an der Ostküste von Sri Lanka, wo die Wälder aus Kokospalmen bestehen – ein Song, der nicht besser zum Fernwehpark passen könnte…

Hier einige Stimmungsbilder des wunderschönen Konzerts von STS an einem lauen Sommerabend.

Das Clown Projekt:

Lachen hilft heilen, Lachen ist gesund. Unter diesem Motto besuchen seit 1999 Clowns Kinderstationen verschiedener Kliniken in Bayern. Sie vermitteln Spaß und Freude und tragen so zur Genesung bei. Initiatorin des „Clown Projekt e.V.“ mit Büro in München ist Sabine Gilch (Bild), die mit vielen Künstlern zusammenarbeitet und mit deren Unterstützung das Projekt vorantreiben kann, so auch mit STS, die ebenfalls hinter dieser tollen Idee stehen.

Das „Clown Projekt“ hat beim Merchandising Stand von STS einen Infostand aufgebaut und verkauft rote Nasen. Denn die Arbeit wird rein durch Spenden, Sponsoren und Charity-Veranstaltungen finanziert. Wie auch die des multikulturellen und völkerverbindenden Projekts „Fernwehpark Signs of Fame“.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Auch wir finden die Idee, Kindern durch Lachen den Aufenthalt in Krankenhäusern zu erleichtern und durch Fröhlichkeit zur Heilung beizutragen einfach super und möchten gerne mit dem Clown Projekt zusammenarbeiten, wie immer das auch aussehen mag. Der Möglichkeiten gibt es sicher viele.“ Als optisches Zeichen der Verbundenheit haben Fernwehpark Initiator Klaus Beer (links) und Fernwehpark Fotograf Ralf Standtke schon mal die rote Nasen aufgesetzt.

Weitere Infos unter www.clown-projekt.de

Fotos Ehrung: Ralf Standke / Susanne Wyka

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto–Postproduktion: Klaus Beer

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