Status Quo

STATUS QUO begeistern mit ihren unzähligen Hits mehrere Generationen hinweg. Ihre Klassiker wie „Whatever You Want“ (1979), „What You´re Proposing“ (1980) oder „In the Army now“ (1986) und natürlich „Rockin` all over the World“ (1977) machten die englische Rockband, die schon vor der königlichen Familie spielte, weltberühmt.

Und sie sind ein Phänomen. Seit mehr als 50 Jahren verkaufen sie mit ihrem so typischen Sound über 120 Millionen Alben, haben über 5000 Konzerte gegeben und über 6 Millionen Kilometer gereist – und begeisterten ca. 25 Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Bis heute ist ihr Rock ungebrochen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 04. November 2009.

Der Fernwehpark trauert um Rick Parfitt, der im Dezember 2016 im Alter von 68 Jahren im spanischen Marbella verstarb.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Band deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Status Quo in Bamberg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von STATUS QUO in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Yako Arena Bamberg. Eine dem Fernweh-Park wohlbekannte Halle, in der schon viele Stars wie z.B. David Copperfield, Helge Schneider oder Paul Potts in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurden.

Nachdem die Fernwehpark Crew, diesmal ohne Fernwehpark Initiator Klaus Beer, der zur Zeit des Termins verreist war, in der Halle angekommen ist, steht die Suche nach einer geeigneten Location zur Durchführung der Ehrung an erster Stelle. Am besten eine freie Wandfläche, damit kein störender Hintergrund von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenkt. Doch das ist heute nicht so einfach. Doch Klaus Beer hat auf Grund der vielen Startreffs eine richtige „Spürnase“ dafür entwickelt. Er ist als Reiseleiter in Amerika improvisieren gewöhnt und hat für die Bilder bislang immer eine geeignete Location gefunden. Doch heute muss der Fernwehpark Fotograf Ralf alleine ran und schauen, was möglich ist. Ausgerechnet heute, wo alles recht schwierig ist: Überall dunkle Vorhänge und Musiktechnik, alles nicht wirklich geeignet für ein Shooting.

Schließlich einigt man sich mit der Tourbegleitung auf den Presseraum. Um aber in diesen zu gelangen, müssen die Musiker die Halle verlassen. So wird auch diese Möglichkeit wieder verworfen. Letztendlich landet man in einem kleinen, sehr kleinem Zimmer, in dem kaum Platz zum Fotografieren ist. Dieser wird jedoch von den Verantwortlichen als gut befunden und der Fernwehpark Fotograf muss schauen, wie er damit zurecht kommt. Jedes Startreffen, immer ein kleines Abenteuer.

Die Star-Schild Signierung

20.30 Uhr. Die Vorband „Kansas“ spielt. Und dann kommen sie. STATUS QUO. Leider nicht die ganze Band, wie sonst üblich, geschlossen, sondern jedes Bandmitglied einzeln. So existiert hier, im Gegensatz zu anderen Foto Shootings, leider keine Aufnahme, auf der ALLE Bandmitglieder mit ihrem Star-Schild als Gruppe zu sehen sind.

Auf Grund ihrer Erfolge sind seit über 40 Jahren heute noch immer dabei: FRANCIS ROSSI und RICK PARFITT. 2005 mit von der Partie: Keyboarder ANDREW BOWN, der 2000 eingestiegene Drummer MATTHEW LETLEY, sowie Bassist JOHN EDWARDS. Als erster ergreift QOU-Urgestein RICHARD JOHN PARFITT den Stift. Rick ist bei Quo Sänger und Gitarrist. Es folgt JOHN „Rhino“ EDWARDS, der den Bass bei Quo spielt.

Dann wieder Nostalgie pur. FRANCIS ROSSI, Mann der ersten Stunde. Status Quo Urgestein. Francis Michael Nicholas Dominic Rossi ist bei Status Quo Sänger, Gitarrist und Komponist. Rossi, mit italienischen Wurzeln, ist es auch, der den ersten Hit „Pictures of Matschstick Man“ komponierte, mit dem die Band 1968 einem größeren Publikum bekannt wurde.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Das war meine Zeit, die Sechziger. Ich freue mich, in dieser Zeit aufgewachsen zu sein, in einer Ära, in der die schönste Musik gemacht wurde, die es je gab. Und  „Pictures of Matchstick Man“ war damals für mich eines meiner Lieblingssongs sowieso, die ich laufend rauf und runter spielte. Und dass nach Uriah Heep nun auch Status Quo im `Signs of Fame`vertreten ist, freut mich sehr. Flower Power Zeit, lange Haare – ich werde immer ein Alt-Hippie bleiben…“

Es folgt ANDREW STEVEN BOWN, Keyboarder von Quo, der u.a. das typische Intro zum Song „Rockin All Over The World“ spielte.

Nach und nach treffen die einzelnen Bandmitglieder ein, signieren und verschwinden wieder. Schade, das deshalb nicht ein einziges Foto mit der gesamten Band von Status Quo existiert. Woran`s lag? Nicht nachzuvollziehen. Irgendwie war es einfach nicht möglich gewesen, alle Musiker für wenige Minuten auf einem Platz zu versammeln… Als letzter erscheint MATT LETLEY, um zu signieren…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Doch die Ehrung ist noch nicht zu Ende. Es folgt das Wichtigste im „Signs of Fame“.: die Handabdrücke in Ton. Alle Bandmitglieder mit ihren Händen in einer Schale zu verewigen, geht nicht. So einigt man sich auf die beiden Urgesteine von Status Quo. Und da machen RICK PARFITT und FRANCIS ROSSI, ganz toll mit.

Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion zu sehen ist. So ist das zumindest heute und immer dann der Fall, wenn Klaus Beer dabei ist. Aber auch wenn er heute die Fäden in der Hand gehabt hätte, wäre das technisch gar nicht möglich gewesen. Der Raum ist so eng, dass sich der Fernwehpark Fotograf bis an die gegenüberliegende Wand drücken muß, um trotz Weitwinkel beide Künstler mit Tonschale überhaupt noch auf das Bild zu bekommen. Das signierte Star-Schild auf der Stellage dazu wie sonst üblich in den Hintergrund zu stellen, ein Ding der Unmöglichkeit.

Auch wenn heute nicht alles nach Plan läuft, zählt letztendlich das Ergebnis. Klaus Beer: „Einfach fantastisch, wie sich diese beiden Rocklegenden bemühen, ein Zeichen für den Frieden in der Welt zu setzen.“

Eines aber ist immer Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit STATUS QUO und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, Konzertfotos mit der weltberühmten Rockband.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen. Da heute in der Tonschale die Hände von zwei Personen Platz finden müssen, legen Francis und Rick jeweils die Linke auf die graue Masse.

„Und dann mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus immer, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Rick, der auch „The Womorr“, „The Wild Old Man Of Rock and Roll“, genannt wird, und Francis wählen jedoch gleich die Dampfhammer-Methode und hämmern mit den Fäusten ihre Hände in den Spezialton, den der Hofer Töpferladen für Star-Handabdrücke nach Geheimrezeptur entwickelt hat.

Und dazwischen bitte immer mal einen Blick in die Kamera“, bittet der Fernwehpark Fotograf. Ralf: „Rick und Francis sind gut drauf und machen begeistert mit. Obwohl die Aktion nicht nach dem Soundcheck, sondern kurz vor ihrem Auftritt stattfindet, sind die Künstler voll bei der Sache und man sieht wie wichtig es ihnen ist, als Zeichen für den Frieden in der Welt möglichst plastische Handprints zu hinterlassen.“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Rick Parfitt ist als erster fertig und hebt, wie man auf dem Bild sieht, gespannt seine Hand aus der grauen Masse. Wie der Abdruck wohl ausgefallen ist? Während Francis Rossi „sein Werk“ betrachtet, geht Rick nochmal rein in die Ton und bessert noch etwas nach.

Beer: „Wenn das der Fall ist, müssen die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was immer sein muss, ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus.

Leider sind wie bei der Star-Schild Signierung auch hier bei der Handprint-Aktion gewisse Posen für das Shooting nicht möglich. So auch das immer wichtige Zeichen des Hebens der Hände für den Frieden in der Welt. Aber kein Problem. Die Handprints allein symbolisieren diese Geste – und das große Engagement der beiden Status Quo-Rocker bei der Aktion selbst haben ihre positive Grundhaltung zu der Sache selbst mehr als bewiesen

Wie in HOLLYWOOD muss der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Rick Parfitt die Initialen von Status Quo in die graue Masse.

Doch auch hier – alles ganz anders

Durch das laufende Wechseln der Location zur Findung des letztendlich dem Tourverantwortlichen passenden Raum, blieb die Fototasche mit den Lackstiften und dem Bleistift, der für den Ton vorgesehen ist, in einem anderen Zimmer zurück. So hat alles gute Vorbereiten nichts geholfen. Theorie und Praxis ist eben eine große Schere. Im Augenblick des Signierens ist kein Stift zur Hand. Doch kein Problem für die beiden supernetten Quo-Urgesteine. Rick sprintet schnell ins Catering und kommt mit einem Löffel zurück, mit dem er nun bedächtig die Anfangsbuchstaben der Band in den Ton kratzt.

Das Konzert

Und hier noch einige Stimmungsbilder vom Auftritt von Status Quo in der Jako Arena Bamberg.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit STATUS QUO zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Und so sehen die Handprints von RICK PARFITT (links) und FRANCIS ROSSI (rechts) aus, den Männern, die übriggeblieben sind vom Rock Urgestein von STATUS QUO.

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von STATUS QUO, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Status Quo – die Gitarre

Vier Jahre später, am 16.11.2013, spielen Status Quo mit Uriah Heep in der Freiheitshalle. Nachdem die Rockband Uriah Heep den Fernweh-Park besucht hat und dort von Klaus Beer in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde, geht es danach noch in die Freiheitshalle. Dort signiert die Band Status Quo eine Gitarre. Diese soll einmal zusammen mit ihren Handabdrücken ausgestellt werden.

Fotos: Ralf Standke

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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