Katy Karrenbauer

KATY KARRENBAUER, Schauspielerin, Sängerin und Buchautorin, wurde vor allem durch die RTL-Serie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ aus dem Jahre 1997 bekannt. Dort spielte sie die Knastlesbe Christine Walter, mit der ihr der große Durchbruch gelang. Von 1999 bis 2007 verkörperte sie die Rolle der „Walter“ in 16 Staffeln.

Es folgten Rollen in Fernsehfilmen wie „Pest-Die Rückkehrer“, „Hai Alarm auf Mallorca“. Auch war sie in der „Crazy Race“ TV-Reihe zu sehen. Aber auch auf der Kinoleinwand war sie präsent, zum Beispiel u.a. in „Max und Moritz Reloaded“ (2005), „7 Zwerge – der Wald ist nicht genug“ (2006), „Cloud Atlas“ (2012) oder „Goblin 2“ (2017).

2008 fuhr sie für die NDR-Sendung „Länder, Menschen, Abenteuer“ auf einer Harley von Los Angeles nach San Fancisco. Für ihre Rolle in dem Rosa von Praunheim Film „Härte“ überzeugte sie als großartige Schauspielerin.

1962 in Duisburg geboren, begann sie bereits mit zwölf Jahren eine klassische Gesangsausbildung. Sie spielte an zahlreichen deutschen Bühnen, moderierte die Radiosendung „Musik am Morgen“ beim DLF und wurde 1994 für das Fernsehen entdeckt. Dort spielte sie in der 13-teiligen Folge „Notaufnahme“. Ihr Markenzeichen ist natürlich auch ihre unverwechselbare Stimme.

2002 konnte sie als Mitglied der Serienband „Jailbabes“ weitere Erfolge in ihrer Musikkarriere feiern. Es folgte ihr zweites Soloalbum „Trau dich“, 2006 erschien die zweite „Hinter-Gittern“ CD. 2011 war sie Teilnehmerin des RTL-Dschungelcamps.

2016 erhielt sie die Rolle der Kriminaloberrätin Dr. Dorothea Lehberger in der ZDF-Serie „Die Spezialisten – im Namen der Opfer“, wo u.a. ungelöste Kapitalverbrechen wiederaufgerollt werden.

Aber auch als Autorin machte sich Katy Karrenbauer einen Namen. 2015 wurde sie für ihre schauspielerische Leistung für den deutschen Film mit dem Sonderpreis des Deutschen Filmpreises ausgezeichnet.

Katy Karrenbauer soziales Engagement verdient großen Respekt. 1999 war sie Botschafterin der Stiftung für Mukoviszidose-Kranke, sie setzt sich für die Berliner AIDS-Hilfe ein und ist zudem Botschafterin für das Berliner Kinderhospiz „Sonnenhof“. Weiter engagiert sie sich für „Dunkelziffer e.V.“ gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern. Weiter ist sie für „Cinema for Life“ mit Schauspielkollegen unterwegs, um in Krankenhäusern Texte und Theaterstücke für Patienten vorzutragen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts am 19. Juli 2016.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Katy Karrenbauer im Fernweh-Park und auf der Luisenburg in Wunsiedel.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von KATY KARRENBAUER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

KATY KARRENBAUER steht im Juli 2016 bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel in dem Stück „Die Bluthochzeit“ auf der Bühne.

Da bereits der Intendant der Luisenburg-Festspiele, Michael Lerchenberg, mit Grußschild und Handabdrücken in den „Signs of Fame“ vertreten ist und Klaus Beer hinter den Kulissen der Naturbühne schon viele Stars aufgenommen hat, darunter Johnny Logan, Ireen Sheer, Michael Schanze oder Eborah Sasson, dauert die Zusage nicht lange. Zumal Klaus Beer ebenfalls schon mit dem Komikerpaar „Heißmann & Rassau“ auf der Bühne stand, die ihre Handabdruck-Aktion sogar in ihr Bühnenprogramm einbauten und vor Publikum durchführten.

Ehrung im Fernweh-Park  – oder direkt auf Bühne der Luisenburg-Festspiele

Montag, 18. Juli 2016. Die bekannte und beliebte Schauspielerin KATY KARRENBAUER ist bei dem Hofer Regionalsender „Extra Radio“ zu Gast, wo sie in Gery Gerspitzers Sendung „Gutgelaunte Gäste“ dem Moderator Rede und Antwort steht.

Nach dem Interview fährt Klaus Beer Katy Karrenbauer und ihren Betreuer in seinem Auto zum Fernweh-Park, da sich Katy das völkerverbindende Friedensprojekt persönlich anschauen möchte. Sie will sich selbst einen Eindruck von dem verschaffen, wofür sie sich mit ihrem Namen einsetzt.

So könnte die Aufnahme von Katy Karrenbauer in die „Signs of Fame“ an diesem Tag eigentlich direkt vor der exotischen Schilderkulisse des Fernweh-Parks stattfinden, wo schon viele Stars ihre Hände in feuchten Ton drückten. Doch man entscheidet sich für die Bühne der Luisenburg, wo sie nach ihrem Auftritt für eine Podiumsdiskussion zur Verfügung steht. Die Ehrung soll danach vor Publikum durchgeführt werden. Doch das soll am anderen Tag sein. Jetzt ist erst einmal die Besichtigung des Fernweh-Parks angesagt.

Bummel durch den Fernweh-Park

Da staunen die gerade im Fernweh-Park anwesenden Besucher nicht schlecht, als sie plötzlich der bekannten und beliebten Schauspielerin gegenüber stehen. Und fast jeder spricht sie nicht mit ihrem richtigen Namen an, sondern mit „Frau Walter“… Wie so eine lange Fernsehserie doch prägt…

Interessiert begutachtet Katy dann die Schilder – und ist nicht mehr zu bremsen. Sie zückt immer wieder ihr Handy und macht viele Fotos von den Schildern und Star-Schildern von Kollegen, mit denen sie schon zusammengearbeitet hat.

Auf einem Bild sind gleich drei ihrer Favoriten zu sehen. Ralf Moeller, der wie sie aus Duisburg stammt, Arnold Schwarzenegger und ein Schild mit der Aufschrift CALIFORNIA, ihrem Lieblingsland in Amerika.

Special Greetings to Arnie und Ralf. Und dann gibtr`s sogar “Kisses to California Lisence Plate”, wie eines der Fotos zeigt. Und immer wieder Selfis und Fotos von diesem und jenem Schild.

Zeigen ja, aber noch nicht signieren

Dann präsentieren Katy Karrenbauer und Klaus Beer ihr Star-Schild, das heute zwar gezeigt, aber erst morgen auf der Bühne der Luisenburg-Feststpiele signiert wird.

Bevor`s aber zur Felsenbühne nach Wunsiedel geht, wird bei so manchen Schilderinseln Halt gemacht. Wie bei dem Grußschild des DALAI LAMA, der als der Verfechter des Friedens an sich in der Welt gilt und der mit besonderer Freude ein Grußschild für den Fernweh-Park signierte. Auch werden Bilder bei Hollywoodstar Kevin Costner gemacht.

Im Kopfkino nach Amerika

Ein Silbervogel muss nicht unbedingt sein. Im Fernweh-Park ist man null komma nix überall in der Welt – und auch in Amerika. Das erfährt und verspürt Katy Karrenbauer heute am eigenen Leib. Plötzlich ist sie in Arizona, Utah, Nevada, Montana, Mississippi, Texas oder in ihrem geliebten California. Denn beim Anblick der Schilder aus aller Welt kann man im Kopfkino eine Reise um die ganze Welt antreten.

Und mitten in den USA Staaten-Schildern taucht auch Wolfgang Fierek mit seinem Chopper auf, der ebenfalls schon den Fernweh-Park persönlich besucht hat und ein langjähriger guter Bekannter von Klaus ist – da wie Katy, beide die Liebe zu den Traumlandschaften Nordamerikas verbindet.

„Hoppla, das ist doch mein guter Freund Thomas Gottschalk“, sagt Katy und kommt aus der Begeisterung gar nicht mehr heraus. Der Thommy wohnt ja in Malibu – und wo liegt das? In Kalifornien, in L.A. –  und diese Stadt mit Hollywood ist wiederum der Traum von Klaus. „Seit über 40 Jahren bin ich in Gedanken dort, nur mein Körper ist hier anwesend“, sagt er schmunzelnd. Und nimmt jede Chance wahr, um immer wieder mal nach L.A. zu kommen.

„Der Sunset- Hollywood- und Santa Monica Boulevard, der Sunset Strip, die Melrose Road, Beverly Hills, Santa Monica und Venice Beach, das ist meine Welt”, sagt Klaus. Allein wenn ich schon den Schriftzug HOLLYWOOD am Berg Mount Lee sehe, bekomme ich Gänsehaut“…

Last not least gibt es noch was zum Schmunzeln – im Themenpark der Kuriosen und lustigen Ortsnamen. So kann das letzte Bild von Katy Karrenbauer beim Bummel durch den Fernweh-Park natürlich nur eines sein. Wer unsere Bilderstory ausführlich gelesen hat weiß, welchen Schriftzug das Schild trägt, hinter dem Katy mit beider Daumen hoch fröhlich hervorblickt…

In den Katakomben der Freilichtbühne

Am anderen Tag auf der Luisenburg. Klaus Beer und der Signs of Fame Fotograf haben Star-Schild, die Tonschale und die Kameraausrüstung durch die Katakomben des Freilichttheaters bis hinter die Bühne geschleppt. Dort warten sie auf das Ende der Aufführung. Durch einen Spalt in den Pfosten, die Theaterfläche und Backstagebereich trennen, können sie die letzten Szenen verfolgen.

Dann ist das Stück zu Ende. Nach einem langen, donnernden Applaus des begeisterten Publikums kommen die Protagonisten noch einmal auf die Bühne und stehen zusammen mit Luisenburg-Festpielintendant Michael Lerchenberg den Zuschauern und der Presse Rede und Antwort.

Die STAR-SCHILD Signierung

Danach schließt sich die Aufnahme von Katy Karrenbauer in die „Signs of Fame“ an. Dazu hat sie schnell noch ihr schwarzes Bühnenoutfit in ein helles Kleid gewechselt und steht frisch gestylt für ihre Ehrung zur Verfügung. „Das hat sogar Fransen, wirkt fast etwas indianisch und passt gut zu unserem Amerika“ sagt Katy. Denn Katy und Klaus haben im Fernweh-Park ja eine gemeinsame Liebe entdeckt. Als sie sich nun einen Tag später wieder auf der Luisenburg treffen, umarmen sie sich herzlich, denn beide sind, wie man in unserer Bilderstory bereits erfahren konnte, absolute Amerika- und vor allem Kalifornien-Fans.

Nun aber geht es los. Zuerst ist die Signierung ihres Star-Schildes an der Reihe. Klaus war wie bei jedem Startreff vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch hier hat er nur eine Möglichkeit, die Felsen der Luisenburg-Bühne. Und die sind tausendmal schöner als jede andere Kulisse.

In großen Zügen signiert Katy Karrenbauer ihren Schildergruß für den Fernweh-Park. Bevor es mit den Handabdrücken weitergeht, muß ein Bild mit einem kleinen Teil des Ensembles von „Die Bluthochzeit“ noch sein. Von links Peter Scheufler, Maria Kempken, Klaus Beer, Katy Karrenbauer und Marc Schöttner.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit KATY KARRENBAUER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Katy Karrenbauer kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Katy die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Katy Karrenbauer natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Katy Karrenbauer ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch bei Katy. Dieses gab`s aber schon einen Tag vorher im Fernweh-Park, von dem die Schauspielerin hellauf begeistert ist. So kann Klaus bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit KATY KARRENBAUER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von KATY KARRENBAUER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Bühne: Ralf Standke

Fotos Fernweh-Park: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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