Michael Schanze

Der Sänger, Schauspieler, Entertainer und Buchautor Michael Schanze ist ein wahres Showbiz-Multitalent. Neben seinen Erfolgen als Schlagersänger und der Mitwirkung in deutschen Filmkomödien ist er als Moderator von Kinderquizsendungen und erfolgreichen TV-Shows im ZDF und in der ARD wie „Showexpress“, „Die Michael-Schanze-Show“, „Hätten Sie heut Zeit für mich“ oder „Flitterabend“, seine erfolgreichste Samstagabend-Show, bekannt.

Er wirkte in diven Kino- und TV-Filmen mit und stand auf div. Theaterbühnen, u.a. spielte er von 2012 bis 2014 an der Oper Chemnitz und wirkte bei den Bad Hersfelder Festspielen mit. Er ist zudem Kinderbuchautor und engagiert sich in seiner „Lebenshilfe Starnberg“ für Kinder und für „Plan International“.

Michael Schanze wurde im Lauf seiner Fernsehkarriere für seine TV-Arbeit mit vielen Preisen ausgezeichnet. Er erhielt u.a. den Bambi, die Goldene Kamera, Telestar, den Adolf-Grimme-Preis und die Goldene Rose von Montreux.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 05. Juli 2008.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Michael Schanze bei einem Charity-Gala-Konzert auf der Freilichtbühne der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MICHAEL SCHANZE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Als Fernwehpark Initiator Klaus Beer in der Presse erfuhr, dass der Eagles Charity Golf Club ein Benefiz-Konzert für den erkrankten Startenor und Rocksänger Peter Hofmann veranstaltet, bei dem MICHAEL SCHANZE als Moderator durch das Programm führt, reagierte er schnell und setzte sich mit dessem Management in Verbindung, um wegen seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts nachzufragen. Die Antwort erfolgte promt und kam von ihm persönlich: „Freu mich, Ihr Michael Schanze“.

Freunde singen für Peter Hofmann

Früher hat er für Millionen gesungen, heute singen seine Freunde für den an Parkinson erkrankten Heldentenor PETER HOFMANN.

In dreieinhalb Stunden folgte ein Höhepunkt dem anderen – von Klassik bis Pop. Opernsängerin und Weltstar DEBORAH SASSON, die bis 1990 mit PETER HOFMANN verheiratet war, reiste dazu extra aus Boston an. Dazu Star-Tenor BERNHARD HIRTREITER (Die Jungen Tenöre), Opernsänger, Bassbariton und TV-Moderator GUNTHER EMMERLICH, Schlagersängerin IREEN SHEER, Oscar Preisträger HAROLD FALTERMEYER mit Neuentdeckung REGINA SAUTER, Kult-Stimmungskanone TONY MARSHALL bis zur Grand-Prix-Legende JOHNNY LOGAN, der selbst zweimal den Eurovision Song Contest gewann.

Weiter mit von der Partie: DANIEL KÜBLBÖCK, der mit einem klassischen Gala-Swing-Programm überraschte und mit eigenem Fanclub anreiste. Die Moderation übernahm die TV-Legende MICHAEL SCHANZE.

“Sie erleben heute ein einmaliges Programm“ – so begrüßte der beliebte Fernsehmoderator die über 1300 Besucher. „So etwas wird es nie wieder auf einer Bühne geben.“ Der Erfolg blieb nicht aus. Der Abend brachte rund 30 000 Euro für Peter Hofmann. Michael Schanze erklärte, warum alle Künstler ohne Gage aufgetreten sind: „Wir wollten die Öffentlichkeit wachrütteln. Es gibt viele Menschen, die unserer aller Hilfe benötigen.“ Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Das ist eine tolle Sache. Der völkerverbindende Fernweh-Park fühlt sich mit seiner Ideologie verbunden mit dem Eeagles Charity Golf Club und seinen Aktionen für hilfsbedürftige Menschen.“

Klaus Beer übergab den Chef des Golf Eagles Club, FRANK FLESCHENBERG, natürlich auch ein Prospekt des Fernweh-Parks, kennt Falkenberg doch auch viele der dort im „Signs of Fame“ abgebildeten Stars. Denn auch in seinem Golfclub sind viele Prominente und internationale Größen aus Showbiz und Sport vertreten.

Spontane Ehrung im Felsenlabyrinth

Die Künstler, die heute noch ihre Hände in Ton drücken werden, sind Daborah Sasson, Ireen Sheer, Tony Marshall und Johnny Logan – aber da wird es aber schon finster sein, da die Ehrungen im Bühnenoutfit, also kurz vor ihrem Auftritt und auch danach, stattfinden. Als erster jedoch ist der Moderator der Charity-Gala-Veranstaltung, Michael Schanze, an der Reihe.

Die STAR-SCHILD Signierung

19.30 Uhr: Die ersten Besucher füllen die Reihen. Michael Schanze ist noch nicht umgezogen, trägt Jeans, ein darüberhängendes weißes Hemd mit oranger Krawatte und eine bunte Brille. „Wollen wir es so machen oder mit Anzug?“, fragt Michael Klaus. Da Klaus das jetzige Outfit voll OK findet, geht man gleich zur Sache. Was im Kasten ist, muss nicht mehr im Hinterkopf bewegt werden, zumal heute ja noch vier weitere Aufnahmen in die „Signs of Fame“ folgen werden. Und da Michael Schanze während der Gala laufend auf der Bühne steht und sich zwischen den Auftritten auf die nächste Anmoderation konzentrieren muß, ist es einfach nur sinnvoll, ihn jetzt gleich zur Aktion zu bitten.

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. In diesem Fall gibt es überhaupt kein Suchen und Überlegen. Die einzige Möglichkeit, die Ehrung hier backstage ohne Kisten und Kabel überhaupt durchzuführen zu können, ist einer der moosbewachsenen Felsen des Felsenlabyrinths, in dem die Bühne integriert ist.

Doch was war das für ein Geschleppe, bis es soweit war. Obwohl das Fernwehpark Star-Mobil mit Ausnahmegenehmigung zwar bis direkt vor die Naturbühne fahren darf, müssen heute doch gleich fünf (!!!) Star-Schilder und fünf (!!!) schwere Tontafeln, Stellage, der Hocker für die Tonform und die Kameraausrüstung in den Backstagebereich geschleppt werden. Und das geht nur unterirdisch durch die Felsen hindurch, durch ein Gewinkel von schmalen Gängen. Dann alles vorbereiten und vor allem alles tun, um den Ablauf der Veranstaltung nicht zu stören…

Dann endlich ist es soweit. Michael Schanze ergreift den Stift und signiert mit Schwung sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MICHAEL SCHANZE und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibtes noch ein paar „Backstagesplitter“ von den anderen Künstlern…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, „da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.“

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch bei Michael Schanze muß er gar nicht mithelfen. Michael hat so kräftige Hände und Finger, dass er damit mühelos in den Ton kommt.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Michael die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da würde Michael Schanze sicher gerne mitmachen – wenn…

… er nicht plötzlich auf die Bühne gerufen wird, da es dort wohl etwas Wichtiges zu klären gibt. Schnell noch die Unterschrift, die unbedingt sein muss. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Michael Schanze seinen Namenszug in die graue Masse – und dann sprintet er auch schon zur Bühne. Das Friedenszeichen wurde einfach vergessen. Macht nichts, denn Klaus Beer weiß ja, das Michael Schanze mit ganzem Herzen hinter der Aktion steht und das nicht nochmal extra in einer Pose beteuern muss.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Sieben Stunden backstage – auf Du und Du mit den Stars

Der heutige Abend ist nicht nur ein einmaliges Konzerterlebnis für die „Luisenburg“ in Wunsiedel, sondern auch eine Premiere für den Fernweh-Park selbst. Denn gleich 5 Stars an einem Abend hat selbst der promierprobte Fernwehpark Initiator noch nicht in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Während MICHAEL SCHANZE, TONY MARSHALL und JOHNNY LOGAN ihre Ehrung noch vor ihrem Auftritt absolvieren, werden DEBORAH SASSON und IREEN SHEER nach ihrer Bühnenshow zum Fotoshooting gebeten. Bei Ireen Sheer ist es dabei aber schon so dunkel, dass sie vor dem großen Steinblock des Felsenlabyrinths, der als Hintergrund dient, nur im Blitzlicht wahrnimmt, wo sie ihre Hände überhaupt reindrückt. Aber sehen Sie selbst die einzelnen Bildestories über die Ehrungen der genannten Künstler auf der Fernweh-Park Homepage.

Doch der Reihe nach in unserem Stimmungsbericht. Rückblende. Es ist Nachmittag. Soundcheck, Proben… Plötzlich stürzen alle Fotografen zur Bühne. Es herrscht ein Gedränge und ein Rufen nach dem besten Bild wie auf dem Roten Teppich. „Deborah, bitte in meine Kamera blicken, Ireen, zu mir oder Gunther, hierhier bitte…“, rufen die Fotografen den Künstlerinnen und Künstlern wie wild zu. Denn jeder, der seine Bilder hinterher gut in der Yellowpress unterbringen will, braucht den direkten Blickkontakt des Stars in sein Objektiv.

Begehrte Personen der Profifotografen sind SABINE HOFMANN, jetzige Lebenspartnerin von Peter Hofmann und DEBORAH SASSON, seine Ex-Ehefrau. Vor allem der Augenblick, in dem sie einmal nebeneinander stehen, entfacht ein Blitzlichtgewitter.

Hommage an Peter Hofmann

Leider nicht mit vor Ort kann die Person sein, um die sich heute alles dreht, wegen der alle seine Freunde gekommen sind: PETER HOFMANN, weltweit gefeierter Heldentenor, Rockstar, aktiver Zehnkämpfer und Fallschirmspringer, der auch schon mal mit einer Harley auf die Bühne fuhr und die Oper auch für Nicht Klassik-Fans attraktiv gemacht hat. Filmeinspielungen aus den achtziger Jahren werden am Abend den blonden Hünen auf der Höhe seiner Karriere auf der Leinwand zeigen, umgeben mit den ganz Großen der Welt: mit Leonard Bernstein zum Beispiel, Richard Burton und Mick Jagger.

Plötzlich steht GUNTHER EMMERLICH neben Klaus Beer und begrüßt ihn herzlich, mit Handschlag. „Wo war es das letzte Mal, als wir uns gesehen haben?“ fragt er? „Beim Weihnachtskonzert in St. Michaelis in Hof, 2007, wo Sie danach auch ihr Star-Schild im Fernweh-Park besucht haben“, entgegnet Klaus. Denn Gunther Emmerlich war von Anfang an dabei und kennt den Fernweh-Park ganz genau. Ja, Gunther Emmerlich hält in dem Friedensprojekt sogar eine ganz besondere Stellung inne, was wir im Laufe dieser Geschichte noch erklären werden.

Backstagesplitter

Dagegen lernt Klaus Beer BERNHARD HIRTREITER, der sich nach seiner Zeit mit den „Jungen Tenören“ selbständig gemacht hat, heute das erste Mal kennen. Und ist sofort begeistert. „Ein ganz, ganz Netter. Unkompliziert, ein Mensch gebliebener Künstler.“ Klaus und Bernhardt tauschen Adressen aus und man verbleibt, seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ bei passender Gelegenheit durchzuführen.

Während den Stunden hinter den Kulissen ist Klaus Beer, bedingt auch durch die Enge des Backstagebereiches, eigentlich laufend mit den Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Mit Tony Marshall unterhält er sich recht lange über die verschiedensten Dinge des Lebens und Tony erzählt dabei auch einen Superwitz, der so lang ist, dass er schon eine kleine Geschichte ist.

Der 1. Star im „Signs of Fame“

Dann gesellt sich auch der heutige Duettpartner von Deborah Sasson, der Bassbariton aus Dresden, Gunther Emmerlich, dazu. GUNTHER EMMERLICH war übrigens der 1. Promi, zusammen mit HARALD JUHNKE, im Signs of Fame“, erklärt Klaus Tony Marshall. „Der Fernweh-Park war gerade eröffnet, als ich Herrn Emmerlich auf einer Aftershowparty bei einer Carmen Nebel TV-Show traf. Da kam mir plötzlich in den Sinn, ihn nach einem Ortsschild seiner Heimatstdt Dresden zu fragen. Gunther Emmerlich sagte damals mit dem ihm eigenen Humor zu mir: „Sehr gern, aber glauben Sie, ich laufe täglich mit meinem Ortsschild unter dem Arm herum… Und weiter: „Ich liebe bunte Vögel“ – womit er mich meinte…

„Wenn Sie mir was zum Unterschreiben besorgen, mache ich gleich mit.“ Klaus weiter zu Tony: „Ich hastete also durch die Requisiten des MDR und kam mit einer Tafel zurück, auf dem das Logo des TV-Senders prangte. Dieses signierte dann Gunther Emmerlich und Harald Juhnke, den er damals gleich mit in die Runde bat. Somit ist Herr Emmerlich der 1. Star im Signs of Fame.“

„Wenn Du mal in der Gegend bist, fahr rein nach Hof und schau Dir den Fernwehpark mal an, tolle Sache“, sagt Gunther zu Tony – der jetzt auch wieder lachen kann, denn danach war ihm kurze Zeit zuvor nicht mehr wirklich zumute. Denn es passierte bei seiner Handabdruck-Aktion ein kleines Missgeschick, was fast an die „Versteckte Kamera“ erinnerte. Worüber Tony Marshall erschrak, kann man in seiner eigenen Bilderstory nachlesen.

Auch Bernhardt Hirtreiter ist jetzt umgezogen und wartet neben Klaus „ganz in Weiß“ auf seinen Auftritt.

Dann stürzen sich alle Fotografen auf eine Dame im roten Abendkleid und bitten sie zu einem Shooting an einen malerischen Felsen, den schon Klaus Beer für seine Aufnahmen in den „Signs of Fame“ ausgesucht hat. Ihr Name: REGINE SAUTER. Filmmusikkomponist Harold Faltermeyer präsentiert mit Regine Sauter ein neues Sternchen am deutschen Unterhaltungshimmel. Seit 1995 kann sie über 3000 Auftritte vor über 100.000 Zuschauern jährlich verbuchen.

Titelmelodie von „Wetten dass…“ und Schwarzenegger-Film

Als Komponist in den USA tätig, erlang HAROLD FALTERMEYER weltweite Bekanntheit als Komponist von „Axel F“, der Titelmelodie des Films „Beverly Hills Cop“ mit Eddy Murphy. Für diesen Titel, sowie auch für das Instrumental-Thema des Films „Top Gun“ mit Tom Cruise, erhielt er 1985 einen Grammy. Weiter komponierte er zahlreiche Filmmusiken, unter anderem für „Feuer und Eis“, „Asterix in Amerika“ und „Running Man“ (Arnold Schwarzenegger). Auch die Titelmelodien von „Wetten dass…“ u.v.m. stammen aus der Feder des Münchners. Weiter zeichnete er für die Produktion eines Albums der Pet Shop Boys verantwortlich.

Wiedersehen mit Daniel Küblböck

Als Klaus Beer und der Fernwehpark Fotograf am Nachmittag die Utensilien für die Ehrungen, Star-Schilder, Tonschalen und Fotoausrüstung zur Bühne schleppten, erschallte aus den Sitzreihen ein Ruf, der durch das ganze Bühnenareal hallte: „Hallo Klaus! – Mensch, Du auch hier?“. Es war DANIEL KÜBLBÖCK, den Klaus Beer schon seit DSDS Zeiten kennt und mit dem er eine ganz irre Fangeschichte durchlebt hat – alles zu erfahren in Küblböcks eigener Story auf der Fernwehpark Homepage.

Seitdem sind die beiden befreundet und freuen sich immer wieder, wenn sie sich irgendwo wieder einmal begegnen. Jetzt ist auch Daniel umgezogen und man nutzt die Zeit für ein gemeinsames Erinnerungsfoto.

Daniel ist ein dufter Typ. Wer ihn näher kennt wird verstehen, daß es viele Fans gibt, die keine Kosten und Mühen scheuen, von allen Teilen Deutschlands zu seinen Konzerten nachzureisen. Er ist heute weit weg vom „DSDS und Gurkenlaster-Image“, hat sehr an seiner Stimme und Auftritt gearbeitet und ist ein ernstzunehmender Künstler, Entertainer, Geschäftsmann und neuerdings auch Schauspieler geworden.

„Flitterabend“ – Moderator MICHAEL SCHANZE

Nach der Ansage der einzelnen Künstler erscheint Michael Schanze immer wieder hinter der Bühne, um die aktuellen Moderationskarten für die gleich folgende Ankündigung zu holen. Als Urgestein des Fernsehens braucht er keine Ruhe und Konzentration, vielmehr flachst er zwischen seinen Auftritten gerne mit den Kolleginnen und Kollegen. Und sagt spasseshalber, das er nicht vergessen darf, wo er sein „Gehirn“ hingelegt hat. Er meint dabei die Notizkarten, auf denen Stichpunkte für seine Moderation verzeichnet sind.

„Komm, beeilt Euch, lange kann ich sie so nicht halten“, ruft Gunther Emmerlich den Fotografen zu, die ihn bitten, Deborah Sasson einmal auf den Arm zu nehmen. Wäre interessant zu wissen, in welchen Zeitschriften und Magazinen all die Fotos, die von den Profis heute Abend geschossen wurden, in der nächsten Zeit auftauchen werden. Auch die Bilder von den Star-Schild Signierungen und den Handabdrücken, die immer von Blitzlichtgewitter umgeben sind.

Backstage trifft Klaus Beer auch auf MICHAEL LERCHENBERG. Lerchenberg ist seit 2004 Intendant der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel und hat dort inzwischen Shakespeares „Wie es euch gefällt“, Mitterers „Geierwally“, Thoma’s „Wittiber“, den er auch selber spielte und Orffs „Die Bernauerin“ mit großem Erfolg inszeniert. Ausserdem spielte er in unzählilgen TV- und Filmrollen mit, u.a. in „Der Bulle von Tölz“, für dessen Serie er sogar mehrmals Regie führte.

Weiter ist Lerchenberg zusammen mit Klaus Beer einer von 4 Paten des Projekts „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ der Jean-Paul-Grundschule Wunsiedel, die sich auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer als einer der vier Paten, darunter den Kabarettisten Richard Rogler und den Paralympics Goldmedaillengewinner, Gerd Schönfelder, wünschte. Da Michael Lerchenberg bereits im „Signs of Fame“ vertreten ist, verfolgt er nur ab und zu mit einem Schmunzeln, wie sich die anderen Künstler im Dunkel des Backstagebereichs an der „Tonschale zu schaffen machen…“

Danke  – Michael Schanze

Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MICHAEL SCHANZE zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MICHAEL SCHANZE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standke / Christine Ströhlein

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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