Jan Josef Liefers & Anna Loos
Dies ist kein Stimmungsbericht mit Film über die Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“, wie man es sonst auf dieser Seite über jeden neuen Star gewohnt ist – denn diese beiden Stars, JAN JOSEF LIEFERS und ANNA LOOS, sind bereits mit dieser Ehrung bedacht worden.
ANNA LOOS wurde mit der Band SILLY, und auch mit einem eigenen Star-Schild, bereits am 10. Juni 2017 im Rahmen eines Auftritts im NaturTheater Bad Elster in die „Signs of Fame“ aufgenommen und ihr Gatte JAN JAN JOSEF LIEFERS signierte, ebenfalls in Bad Elster, wo er mit seiner Band Radio Doria auftrat, am 2. September 2023 ein Grußschild und drückte seine Hände in feuchten Ton. So sieht man, wie lange es dauert und Klaus Beer Durchhaltevermögen beweisen muss, bis endlich ein Termin zustande kommt. Einfach „hinrammeln“ mit dem Schild unterm Arm und der Tonschale im Gepäck ist nicht, alles geht nur mit offiziellem OK und Akkreditierung der Managements der Stars.
So ist diese Bilderstory ein Bericht über ein herzliches Wiedersehen… (mit einer zu signierenden Gitarre im Spiel)
…zweier wunderbarer Künstler mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer vor ihrer Vorstellung am 16. Dezember 2025 in der Freiheitshalle Hof, wo sie mit ihrem Zwei-Personen-Stück „Keiner hat gesagt, dass Du ausziehen sollst“ in brillanter Spielweise das Publikum begeisterten. Das Bühnenbild bestand aus einem Tisch, darauf Bier- und Weingläser, und 9 Stühlen, die immer wieder in neue Gesprächsinseln vewandelt wurden. Dabei sitzen sie, stehen auf dem Tisch, die Damel räkelt sich darauf, streiten, umarmen, brüllen sich an, singen und fechten sich mit geschliffenen Worten durch den Abend. „Ding Dong“ – nächster Akt. Sie spielen dermaßen hinreisend, dass das Publikum gar nicht anders kann, als am Ende frenetisch Beifall zu spenden, mit Standing Ovations.
Intitiator Klaus Beer: „Schon im Fernsehen bin ich von ihrer Spielweise (Liefers als Professor Karl-Friedrich Boerne mit Axel Prahl im ARD TATORT Münster) und Anna Loos in der ZDF-Krimiserie „Helen Dorn“, sehr beeindruckt. Doch erst wenn man sie in diesem Zwei-Stunden-Theaterstück erlebt hat, offenbart sich einem ihre große Spielfreude und schauspielerisches Talent. Und den Zweistundentext zu behalten, ist nochmal einen Beifall wert. Denn ihre Parts werden ja nicht von anderen Spielpartnern unterbrochen, sondern sie agieren als zwei Hauptdarsteller. So ist die zu lernende Textmenge enorm…“
Superfreundlicher Empfang
Schon der Empfang durch den Tourbegleiter, einem jungen Mann in den zwanziger Jahren, muss hier mit erwähnt werden. Denn so eine Freundlichkeit findet man selten. Beer: „Entweder sind die Tourbegleiter sehr freundlich ober superdoof. Bei jetzt über 500 Stars erlebten wir in den Hallen, Fernsehstudios oder am Set schon alles. Es gibt nichts mehr, was wir nicht schon erlebt, „durchgemacht“, haben. Aber dieses…“
Klaus wird in das Catering gebeten, es wird ihm etwas zu trinken angeboten und der superfreundliche junge Mann sagt: „Ich komme gleich mit den Künstlern…“ Da die beiden Schauspieler auch begnadete Musiker und Sänger sind, hat sich Klaus von einem Freund, der ein Musikgeschäft in Hof betreibt, „Musik Grimm“, eine Gitarre besorgt. Nicht spielbar, denn sie hat, im Moment, noch keine Saiten. Das ist auch nicht wichtig. Klaus braucht ja nur etwas zum unterschreiben, also reicht ein Gitarren Corpus, nach dessen Signierung nachträglich die Saiten aufgezogen werden. Denn: Der Fernweh-Park ist ja nicht mit Reichtümern gesegnet. Im Gegenteil. Da das Projekt eine Herzensangelegenheit von Klaus ist, gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt – knüpft sich als Weltenbummler und Filmemacher seine gesamte Lebenseinstellung um die Ideologie und Botschaft des Projekts. Er kann nichts daran verdienen, im Gegenteil, er schustert aus Idealismus privat noch Geld in das Projekt – und vor allem: es kann nur von Spenden und Sponsoring leben. Überleben. So muss Klaus immer versuchen, aus NICHTS etwas zu machen und zu improvisieren.
Herzliches Wiedersehen
Klaus ist heute nicht mit großen Kameras da. Denn er wusste ja nicht, wie das Ganze ablaufen würde. Er hat sich zwar beim Management angekündigt und angefragt, hat auch das OK erhalten, aber ob überhaupt ein persönliches Treffen möglich ist, konnte nur der Augenblick zeigen. Doch jetzt sind sie da. Freudestrahlend begrüßte Klaus Anna Loos „Können Sie sich noch an mich erinnern, damals mit Silly in Bad Elster?“ und es gibt einen kräftigen Händedruck mit „Janny“, wie Axel Prahl immer von seinem Filmpartner spricht. Überhaupt hat Klaus zu Axel, der im Münsteraner TATORT an der Seite von Liefers den Kriminalhauptkommissar Frank Thiel spielt, eine ganz besonders gute Beziehung. Klaus: „Axel war ja schon persönlich im Fernweh-Park, hat auf der Showbühne im Amphitheater vor der Panorma-Schilder-Weltkulisse seine Hände in Ton gedrückt und ist begeistert von dem Projekt. Bei dem damaligen Rundgang hatte er eine Bitte. Als er das Schild von Annette Frier sah fragte er, ob es möglich wäre, sie zu seinem Grußschild zu hängen, da er sie als Kollegin sehr mag. Natürlich habe ich ihm diesen Wunsch erfüllt.“ Und ab und zu telefonieren sie auch miteinander. Denn Klaus hat seine private Handynummer. Klaus: „Und es ist immer so nett, wenn er zum Abschied sagt: „Arme um Dich…“
Supernette Stars
Fazit: Jan Josef Liefers und Anna Loos sind supernette Stars und Menschen. Trotz ihrer großen Bekanntheit haben sie keinerlei Starallüren und sind sehr menschlich geblieben. Wenn andere Stars bei Treffen sich oft erst stylen müssen oder schminken, kommen sie so, wie sie gerade sind, ohne Bühnenoutfit, und geben sich wie Du und ich. Klaus: „Ich werde jedenfalls bei jeder Führung oder auch vor Fernsehkameras immer und jetzt noch mehr, nur positiv von ihnen berichten…“
Und wo ist die signierte Gitarre ausgestellt?
So sind die signierten Star-Schilder von Jan Josef Liefers und Anna Loos schon lange im Fernweh-Park zu besichtigen und auch ihre Handabdrücke schlummern in einem Lager für eine geplante Ausstellung. Auch werden neben den bislang über 400 Handabdrücken von Stars, auch die signierten Akustik- und E-Gitarren immer mehr, die Beer von bekannten Künstlern, Bands und Rockbands bislang in einem geheimen Lager aufbewahrt, u.a. von Uriah Heep, Status Quo, den Scorpions, Chris Norman, Peter Maffay, Albert Hammond, Peter Kraus, Santiano, Wolfgang Ambros, Truck Stop u.v.a.m. Diese sollen einmal in einem in Oberkotzau angedachten STAR-MUSEUM ausgestellt werden, auch mit weiteren persönlichen Utensilien von Stars.
So befinden sich in Beers großem Starfundus auch ein Originalkostüm von Freddy Quinn mit seinen Seiltanz-Schuhen, die dieser in seinem Musik- und Zirkusfilm von 1964 „Freddy, Tiere, Sensationen“ trug, ein Hemd von Michael Holm, mit dem er auf einem Plattencover abgebildet ist, signierte Boxhandschuhe von Vitali und Wladimir Klitschko, Henry Maske und Arthur Abraham, eine Sonnenbrille von Heino, ein signierter Basketball des erfolgreichsten deutschen Basketballspieler aller Zeiten, Dirk Nowitzki und Fußball von Philipp Lahm, signierte Filmdosen von Armin Mueller-Stahl und Joachim Fuchsberger, ein signierter Zylinder vom schnellsten Magier der Welt, Hans Klok, ein Wasserkarren von „Sir Vival“, Rüdiger Nehberg, den er auf seiner „Human Race“, über die das ZDF in einer Reportage berichtete, im Wettstreit mit einem Aborigine und einem amerikanischen Ironman durch das australische Outback mit sich führte und diesen selbst angefertigt hatte, ein Weltumradlerfahrrad von Axel Brümmer, Goldene Schallpaltten u.v.a.m.
Fernweh STAR-MUSEUM & Cafe
Bereits 2021 sollte in Oberkotzau, genau oberhalb des Fernweh-Parks, ein Hotel eröffnet werden, die Frankenpost berichtete bereits darüber. Doch dann kam Corona und die gesamte Reise- und Hotelbranche brach zusammen. Der Investor aus München und aus Oberkotzau sprangen ab, zu früh, wie Klaus Beer meint. Denn bald war alles wieder im grünen Bereich, aber die Hotelpläne waren vom Tisch. Nun sucht der Markt Oberkotzau verzweifelt nach einem passenden Gebäude, in dem die Gegenstände in einem Star-Museum ausgestellt werden können. Da war schon der alte Bahnhof im Gespräch, doch auch dies zerschlug sich.
Auf Grund der bekannten Museumspläne haben bereits drei weitere Sammler angekündigt, dem Star-Museum ihre Schätze zu vermachen, da diese einmal aus Platz- und aus Altersgründen selbst nicht mehr unterhalten werden können. Beer: „Wenn man die hätte, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Doch man muss sich sputen, dieses traumhafte Angebot gibt es nicht ewig. Wir alle werden älter.“
Klaus Beer könnte mit den Gegenständen große Räume bestücken, auch mit vielen Teilen des Star-Mobils, auf dessen Blech sich Hunderte von Autogrammen befinden. Nachdem dieses zerlegt war, machte er mit Autoteilen vom Schrottplatz weiter, auf denen dann die Stars unterschrieben. Diese könnten in eine speziellen „Route 66“-Cafe ausgestellt werden. Der Präsentation sind also keine Grenzen gesetzt – und Oberkotzau hätte neben dem Fernweh-Park eine weitere, große Touristenattraktion.
So ist ein Museum in Oberkotzau dort so notwendig wie die Luft zum atmen, da Besucher des Fernwehparks laufend die Handabdrücke der Stars sehen wollen und Reisebusunternehmen, die den Fernweh-Park anfahren, jedesmal fragen, wo denn nach so einer Führung ca. 50 Gäste einkehren könnten…

