Armin Mueller-Stahl

ARMIN MUELLER-STAHL zählt zu den ganz großen Charakter-Schauspielern Deutschlands und zu den ganz wenigen, die es auf der Kinoleinwand auch in HOLLYWOOD geschafft haben. Ja man kann sagen, er ist der Einzige, der in der Traumfabrik Los Angeles bleibende Anerkennung erfuhr. Auf über fünfzig Jahre Filmschaffen kann Armin Mueller-Stahl zurückblicken.

Der Allround-Künstler ist neben seinen filmischen Arbeiten im auf der Kinoleinwand und im TV aber auch als ausgezeichneter Violist und Klavierspieler bekannt und machte sich als Schriftsteller und in Spätjahren auch als Maler einen Namen.

ARMIN MUELLER-STAHL startete seine Karriere in der früheren DDR und imigrierte 1980 in den Westen. Dort glänzte er bereits in Fassbinders Film „Lola“. In den USA wurde er mit „Music Box“ sozusagen über Nacht zum Star. Bereits sein zweiter Hollywood-Film „Avalon“ wurde 1991 gleich vier Mal zum Oscar nominiert.

Er drehte mit Hollywoodgrößen wie Michael Dougles („The Game“), George Clooney und Nicole Kidman (Projekt: Peacemaker) sowie Antonio Banderas („Das Geisterhaus“). 2009 hatte der Kinofilm „The International“ mit ihm Premiere. In über 130 Filmen steht sein Name auf der Besetzungsliste.

In Deutschland sind Filme und Fernsehspiele wie „Die Manns“ oder der Kinofilm „Die Buddenbrooks“ (1980) untrennbar mit seinem Namen verbunden.

Mit der Malerei beschäftigte sich der Künstler Mueller-Stahl schon lange, ganz privat. Seine Werke machte er jedoch erst an seinem 70. Geburtstag der Öffentlichkeit zugänglich. Und diese Ausstellung wurde gleich zu einem großem Erfolg. Mit wenigen Pinselstrichen hält er seine Motive fest, reduziert auf das Wesentliche. Dabei malt er gerne auf Drehbuchseiten – vieler seiner Arbeiten entstanden am Film-Set.

Der Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller wurde mit Preisen geradezu überschüttet. Neben dem Bambi (2007) und dem „Adolf-Grimme-Preis“ (2003) erhielt er u.a. das Bundesverdienstkreuz (2002) und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern (2008).

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 27. Februar 2009.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Armin Mueller Stahl im Hotel „Le Meridien“ in Nürnberg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme ARMIN MUELLER-STAHL in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer ist mit dem Weltstar im gleichen Hotel verabredet, in dem bereits im Vorjahr der Dalai Lama in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde, im Hotel „Le Meridien“.

Klaus freut sich, in dem schönen Hotel mit der klassischen Hotelatmosphäre wieder eine Ehrung vornehmen zu dürfen, da allein schon das Ambiente des Hauses die Verleihung der Auszeichnung in positivster Weise unterstreicht: Marmorne Säulen, goldglänzendes Messing, und ein überaus freundliches Personal, das der Fernwehpark Crew jeden Wunsch zur Durchführung der Aufnahme von Armin Mueller-Stahl von den Augen abliest.

Samstag, 9.40 Uhr. Armin Mueller-Stahl hat gerade gefrühstückt und ist guter Dinge, nun seine Ehrung in der dazu schon vorbereiteten Lounge entgegen zu nehmen. Klaus Beer hat den Weltstar schon am Frühstückstisch kurz begrüßt und über das Eintreffen des „Fernwehparks“ informiert. Umso herzlicher ist jetzt noch einmal das offizielle Kennenlernen.

„Was muß ich nun tun?“ fragt Mueller-Stahl und interessiert sich zuerst aber eingehend für das Projekt selbst, das Klaus anhand des Fernwehpark Prospekts nocheinmal kurz vorstellt. Und schmunzelt, als er darin viele Größen der Filmbranche entdeckt. Z.B. Hollywood Regisseur Roland Emmerich, Bernd Eichinger, Denzel Washington oder Maximilian Schell, um nur einige zu nennen. Auch auf Siegfried & Roy verweilen seine Äugen länger.

Philosophieren über HOLLYWOOD

„Sie leben genau dort, wo ich seit über 40 Jahren in meinen Träumen immer bin, in meiner Lieblingsstadt Los Angeles“, sagt Klaus Beer. „Sehe ich“, entgegnet Armin Mueller-Stahl schmunzelnd und deutet auf Beers Brille. In einem Bügel ist der Schriftzug „Los Angeles“ eingestanzt. Auf dem anderen ist – natürlich – „Fernwehpark“ zu lesen.

„Da ist das Wetter jetzt auch schöner“, ich bin in Gedanken immer dort, am ‚Walk of Fame‘, in Santa Monica, Malibu… Ich liebe einfach alles dort, das Feeling von Hollwood, die Atmosphäre von Beverly Hills, den Rodeo Drive…“ „Wohnen Sie eigentlich direkt in L.A. ?“, fragt Klaus.

Armin Mueller-Stahl lächelt. Und sagt: „Ja, in Pacific Palicades, bei Malibu. In der Nacht sehe ich die Skyline von L.A. und tagsüber schaue ich über den Pazifik… “ Klaus Beers Augen beginnen zu leuchten. „Ein Traum, wenn ich allein schon Malibu höre… Das Beach-Feeling, die Palmen, die subtropische Vegetation mit den Bananenstauden und die blühenden Bouganville in den Gärten der Häuser. Ich muss nur die Augen schließen, schon bin ich dort. Kann mir alles so gut vorstellen…“ Pacific Palisades ist ein Bezirk von Los Angeles, gelegen zwischen „Brentwood to the east, Malibu to the west, Santa Monica to the southeast and the Santa Monica Mountains to the north.“ Und der nahe Sunset Boulevard führt dann Richtung „Walk of Fame“…

Armin Mueller-Stahl sagt, dass er bald wieder dort sein wird. Klaus Beer spontan, mit Blick aus dem Hotelfenster, hinaus in das Nürnberger Februar-Schmuddelwetter: „Dann packen Sie mich bitte mit in Ihren Koffer…

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus hat, noch während der Schauspieler frühstückte, im Hotel eine geeignete Location zur Durchführung der Ehrung erkundet. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der Persönlichkeit ablenken. So ist nun alles bestens vorbereitet. Armin Mueller-Star greift zum Lackstift und signiert sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für diese Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit AMIN MUELLER-STAHL und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame–Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach dran bleiben. Hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu kommen.

Bei Armin Mueller-Stahl aber traut er sich nicht so recht, obwohl das heute nötig wäre. Gerade die Handballen zeichnen sich kaum ab. Doch was machen in so einer Situation? Bei jedem anderen hätte Klaus sicher nochmal nachgehakt. Aber bei dieser „grauen Eminenz“ ? Nach einem dezenten Hinweis am Schluß versucht der Filmschauspieler dann doch noch mal ein bischen nachzubessern. Doch so richtig optimal ist das immer noch nicht. So gibt es eben auch Handprints, die sicher plastischer hätten sein können. Und wenn nicht, dann sind sie eben ein Unikat, passend zu dem Künstler eben… Wie z.B. bei Maybrit Illner oder Angelika Milster, wo man nur wirklich gut die Fingerkuppen sieht. Bei „der Milster“ passt das auch, schauen fast wie „Katzenkrallen“ aus. Denn sie spielte jahrelang das passende Stück dazu: „Cats“.

Klaus: „Nochmal zu Schwarzenegger. Auch dessen Handballen sind kaum zu sehen. Ich drückte da nur auf seine Finger. Denn noch mehr nachhelfen, wäre in diesem Tohuwabohu des Presserummels gar nicht möglich gewesen. Deshalb bin ich dran, bei einem weiteren Treffen mit ihm die Handprints nocheinmal durchzuführen, dann aber richtig mit Schmackes…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Armin Mueller-Stahl die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt… Alles dokumentiert in unseren Star-Backstagegeschichten…“

Das Friedenszeichen

In unserer Geschichte geht es aber seriös weiter. Denn die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der Armin Mueller-Stahl gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Angst. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche private Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Armin Mueller-Stahl: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – und Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Ganz privat mit dem Weltstar

Bei Armin Mueller-Stahl aber ist die Hemmschwelle zu groß, es bleibt trotz der wunderbaren Begegnung beim Sie. Sichtbar erfreut betrachtet er das kleines Star-Schild.

Klaus nutzt die Gelegenheit, den großen Armin Stahl-Stahl ganz privat erleben zu dürfen und bittet ihn, doch noch einige Stücke, die mit Film und Kino zu tun haben, zu signieren. Gerne setzt der große Schauspieler seine Unterschrift auf eine Filmdose und eine Filmklappe, die Klaus aus Hollywood mitgebracht hat.

Als privates Geschenk hat Klaus Beer zwei seiner letzten Bildbände mitgebracht, einen über die legendäre „Route 66“ und sein letztes Werk über „New York City“. „Im Route 66 Bildband habe ich auch den Endpunkt der Kultstraße Amerikas in Santa Monica dokumentiert, und es ist auch noch einiges über Los Angeles zu lesen“, sagt Klaus. „Dort bin ich ja sowieso“, meint Armin Mueller-Stahl, „aber New York würde mich interessieren“.

So werden nun die Rollen getauscht. Nach den Unterschriften von Armin Mueller-Stahl auf die Filmutensilien signiert nun Filmemacher und Buchautor Klaus Beer selbst seinen Bildband „New York City“ für den Schauspieler aus Hollywood.: „Für Armin Mueller-Stahl, zur Erinnerung an Ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks“, schreibt Klaus Beer in sein Buch.

An dieser Stelle ergeht ein herzlicher Dank an Herrn Gaulin vom Kunsthaus Lübeck für seine überaus freundliche Mithilfe, die Aufnahme von Armin Mueller-Stahl in die „Signs of Fame“ durchführen zu können. Ein weiterer Dank geht an die Organisatoren des Deutsch-Türkischen Filmfestivals Nürnberg, das den Freiraum ermöglichte, backstage des Filmgeschehens die Ehrung vornehmen zu können.

Und DANKE für`s mitmachen natürlich an Armin Mueller-Stahl selbst, Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ihm zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ARMIN MUELLER-STAHL erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standke

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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