Michael Holm

Beginnen wir unsere Star-Bilderstory diesmal ganz anders. Mit einem Song. Denn dieses Lied war es, dass über Nacht einen Sänger in die Charts der Schlagerhitlisten katapultierte. Der Name: MICHAEL HOLM. Der Song: MENDOCINA – eine deutschsprachige Adaption eines Stücks des Sir-Dougas-Quintetts. Aber mit Michael Holm wurde es deutschlandweit bekannt. Ma schrieb das Jahr 1969.

Würde man jedoch den Namen MICHAEL HOLM nur auf diesen einen Titel oder weitere Erfolgssongs wie ‚Barfuß im Regen‘, ‚Wie der Sonnenschein‘, ‚Ein verrückter Tag‘, ‚Tränen lügen nicht‘, ‚Lucille‘ oder ‚El Lute‘ projezieren, käme man seiner Person nicht gerecht. Denn er ist auch Komponist, Autor und Produzent und zählt damit zu den vielseitigsten und kreativsten Köpfen der deutschen Musikbranche überhaupt.

Ende der 1970iger Jahre gründete er zusammen mit Kristian Schultze etwas ganz anderes: „Cusco“. Ein Instrumentalmusik-Projekt, das 2004 zum dritten Mal für den Grammy nominiert wurde. Daneben war Michael Holm Texter, Komponist, Produzent und Verleger für viele andere Künstler.

Michael Holm wurde fünf Mal mit der Goldenen Stimmgabel, dem Goldenen Nürnberger Trichter und dem Willy-Dehmel-Preis ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 12. Mai 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Michael Holm in Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MICHAEL HOLM in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Das erste Kennenlernen

Fernwehpark Initiator Klaus Beer lernte Michael Holm erstmals backstage einer TV-Sendung kennen, bei der die Moderatorin INKA, damals noch mit ihrem Vornamen unterwegs, in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde.

Michael Holm trat hier in herrlicher Weihnachtskulisse auf und begeisterte das Studiopublikum und die Fernsehzuschauer zugleich. Als Stargast durfte dabei auch ein Duett mit der Moderatorin der Sendung und Sängerin zugleich, INKA Bause, nicht fehlen.

Backstage der Sendung, mitten in der TV-Kulisse, machte Klaus Beer Michael Holm anhand des Fernwehpark Prospekts erstmals auf das völkerverbindende Projekt aufmerksam. Holm war sofort begeistert und versprach, baldmöglichst einen Termin für die Schildersignierung und die Handabdrücke zu finden. Das war am 18. Dezember 2005.

Die STAR-Schild Signierung

Hotel  Ramada, Berlin, 12. Mai 2006. Fünf Monate nach dem ersten Kennenlernen, Treffen in Berlin. Michael Holm ist bei der ZDF-Sendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ eingeladen, die ebenfalls schon diese Fernwehpark-Ehrung erfuhr. Als Klaus Beer und die Fernwehpark Crew mit „Signs of Fame“ Star-Agentin der Neuen Bundesländer, Waltraud Raubold, an der Rezeption vorsprechen, weiß man hier schon Bescheid. Man geleitet die Fernwehpark Crew in den 1 Stock des Hauses und stellt zwei Mitarbeiter zur Verfügung, die für die Vorbereitungen zur Verfügung stehen.

Klaus Beer ist wie bei jedem Startreff zuerst auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch das gestaltet sich in dem Hotel als nicht ganz einfach. Denn es ist absolut keine freie Wandfläche zu finden. Die einzige Möglichkeit ist eine altrosafarbene Wand, die zwar nicht groß, aber als einziges für das Shooting geeignet scheint. Da die dort hängenden Bilder stören, wird ein weiterer Hotelmitarbeiter dazugerufen, der die mit Sicherheitsschrauben angebrachten Gemälde entfernt. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit mit dem Hotel Ramada schon mal an dieser Stelle unserer Story.

Die Location für die Aufnahmen ist gefunden. Während man auf Michael Holm wartet, trifft Klaus Beer in der Hotelbar James Last, der ebenfalls in Carmen Nebels Sendung auftritt. „Hansi“ stutzt erst ein wenig, erinnert sich dann aber sofort an Klaus Beer und der damit verbundenen Schildsignierung, Handabdruck-Aktion und natürlich der großen STAR-STERN Verleihung, die am 29. Oktober 2002 erfolgte. So eine Ehrung und Ereignis wird wohl niemand mehr vergessen. Klaus überreicht dem weltbekannten Bandleader das neueste Fernwehpark Prospekt. Ein Wiedersehensfoto wird nicht gemacht, da der Fernwehpark die Privatsphäre der Künstler respektiert.

15.15 Uhr. Michael Holm betritt das Hotel. Er kommt mit dem Flugzeug aus München, seine Managerin hat den Flieger aus Düsseldorf genommen. Es ist ein freudiges Wiedersehen. Doch erst müssen die Koffer auf die Zimmer und nach dem Flug ist noch ein wenig Frischmachen angesagt. „Um 16.00 Uhr kommen wir, wie ausgemacht“, sagt die freundliche Managerin“.

Die STAR-SCHILD Signierung

Pünktlich erscheint Michael Holm mit Begleitung. Er ist begeistert von seinem Star-Schild und man beschließt, erst das Fotoshooting durchzuführen, um danach noch etwas zusammenzusitzen. Beherzt greift Michael zum Stift. Er ist wie schon beim ersten Kennenlernen gut drauf und sehr, sehr nett.

Michael Holm ist Profi. Er weiß, wie er sich vor der Kamera zu bewegen hat. Doch ab und zu muß die Managerin schon mal eingreifen, denn vor Begeisterung vergißt Michael manchmal, wenn er im Reden ist, in die Linse zu blicken. Er ist halt Gentlemen total und schaut dann eben dem in die Augen, dem er gerade etwas mitzuteilen hat. So wird das Fotoshooting nett und locker. In entspannter Atmosphäre werden die Aufnahmen gemacht, mal ein Witz zwischendurch – es ist eine wahre Freude, mit Michael Holm zu arbeiten.

Das STAR-SCHILD ist signiert. Herzlichen Dank für die Aufnahme in den „Signs of Fame“. Shake Hands über’m Schildergruß. Noch ahnt Michael Holm nichts von der jetzt noch folgenden Überraschung.

Das MENDOCINO-Schild

Heute ist Premiere in Berlin. Michael Holm ist der Erste von fast 200 Prominenten, die nicht nur EIN, sondern ZWEI Schilder erhalten. Damit hat der sympathische Sänger nicht gerechnet. „Das ist ja toll“ sagt er und deutet auf den Ortsnamen MENDOCINO, den Klaus mit einer Landkarte auf das Schild drucken ließ. (Quelle: Songtext Mendocino).

Begeistert signiert Michalel das „Ortsschild“ von MENDOCINO, dessen Name ihm den Durchbruch zum Schlagerstar verhalf.

„1995 war ich dort“, erzählt Michael Holm später im Hotelrestaurant, „ein liebenswerter kleiner Ort in Kalifornien, nicht weit von San Francisco entfernt…“ Doch seine weiteren Eindrücke dazu erfährt man am Ende unserer Bilderstory in der Rubrik „Die Fernweh-Frage“, die Klaus Beer immer mal stellt. Denn er möchte in Bezug des Projekts und als passionierte Weltenbummler immer gerne wissen, was der Star, der gerade in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde, mit dem Wort „FERNWEH“ assoziert, ob es für ihn oder sie ein ganz spezielles Lieblingsland oder eine Lieblingsstadt in der Welt gibt…

Klaus Beer, Garant für spontane Ideen, möchte mit diesem zusätzlichen Schild nicht nur animieren, Bilder vom ‚Kopfkino‘ abzurufen, das man sowieso tut, wenn man die exotischen Städtenamen im Fernwehpark vor Augen hat, sondern in diesem Fall auch einmal ein Lied zu summen, vielleicht sogar mitzusingen: „Auf der Straße – nach San Fernando, da stand ein Mädchen wartend in der heißen Sonne. Ich hielt an – und fragte wohin? Sie sagte: „Bitte nimm mich mit nach Mendocino … – …Mendocino, Mendocino,ich fahre jeden Tag nach Mendocino… (Quelle: Songtext „Mendocino“) Klaus: „Ich glaube jeder kennt diese Textzeilen auswendig, sie sind einem in Fleisch und Blut übergegangen.“

Jedenfalls wird ab sofort unter dem STAR-SCHILD von Michael Holm auch dieses Schild von MENDOCINO bei den Besuchern des Fernweh-Parks „Fernweh“ entfachen.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Die beiden Schilder wurden für den Hintergrund einfach an die Wand gestellt. Im Fernweh-Park kam eben eins zum anderen, man lernte laufend dazu. „Learning bei doing“ sozusagen.

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung MICHAEL HOLM und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s noch eine besondere Überraschung für das geplante Fernweh-Star-Museum…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch damals traute sich das Klaus noch nicht und ließ die Stars einfach machen. Michael Holm kommt aber mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Michael die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Michael Holm gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Michael Holm seinen Namenszug in die graue Masse. Klaus möchte immer die Unterschrift, ist persönlicher, doch eh man sich`s versieht, ist der Namen in Druckbuchstaben im Ton.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Michael Holm, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch bei Michael Holm. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Auf ins Restaurant, denn man will sich jetzt noch ein bischen unterhalten und vor dem Auftritt heute Abend bei Carmen Nebel noch etwas essen. Doch zuvor bittet Klaus Beer noch ein paar Stufen nach unten Richtung Hotelgarage, wo das Fernwehpark STAR-Mobil sehnsüchtig auf eine Unterschrift von Michael Holm wartet.

Denn nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oft noch, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.  So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch am Kotflügel findet Michael Holm noch eine geeignete Stelle uns setzt seine Unterschrift auf den weißen Lack.

Doch dann war irgendwann mal kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So ging es dann auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter.

Mr. MENDOCINO im „STAR-MUSEUM“

Da Klaus am Telefon erwähnte, dass er beabsichtigt, ein Fernweh-Star-Museum zu errichten, in dem neben den Handabdrücken der Stars auch persönliche Gegenstände von Prominenten ausgestellt werden, hat Michael Holm Klaus Beer etwas ganz Besonderes mitgebracht.

Ein Original Bühnenhemd aus den guten alten Sechzigern, das sogar, wie Michael sagt, auf einem Plattencover abgebildet ist. Vielen herzlichen Dank lieber Michael Holm – wir werden das Hemd ansprechend im STAR-Museum präsentieren. Zwischenzeitlich hat sich Klaus auch die Single besorgt, auf dessen Cover Michael Holm genau dieses Hemd trägt.

Die Fernweh-Frage

Nun aber in das Restaurant des Hotels Ramada. James Last ist gerade zur Probe von Carmen Nebels TV-Show gefahren und die Fernwehpark Crew sitzt mit Michael Holm und seiner Managerin genau am gleichen Tisch wie „Hansi“ vorhin. Nach der Signierung der beiden Schildergrüße, des Handabdrucks und des Star-Mobils und der Überreichung des tollen Hemdes ist jetzt der gemütliche Teil des Treffens angesagt.

Man bestellt Berliner Weiße und Michael noch etwas zum Essen. Denn nach der Fernwehpar-Aktion ist noch nicht Schluß mit „Arbeiten“. Es stehen weitere Aufnahmen an. Ein Fernsehteam hat sich angekündigt und möchte Michael Holm zu der Gruppe BONEY M. interviewen. Sie sind schon da und bauen die Blue Box auf. Doch noch ist Zeit zum Plaudern – die Fernwehpark Crew läßt sich mit Michael Holm und seiner Managerin die Berliner Weiße schmecken. Denn Frühling in Berlin, Sonne, da gehört diese einfach dazu.

Man redet über alles. Über seine Musik natürlich, dass er auch Filmmusik schreibt, zu dumm nur, daß Klaus Beer vor gerade sechs Wochen seinen neuen Film „Best of the West“ schon vertont hat und verzweifelt die passende Musik dazu suchte. Vielleicht wären die Kompositionen von Michael Holm genau das Richtige dafür gewesen.

Natürlich wird über Reisen gesprochen. Michael ist schon viel herumgekommen. 1995 war er in Kalifornien, und hat dort den Ort besucht, der für ihn zu einem Wendepunkt in seinem Leben wurde: MENDOCINO.

„1995 war ich dort“, erzählt Michael Holm, „ein liebenswerter kleiner Ort in Kalifornien, nicht weit von San Francisco entfernt. Eine Kirche, drei Hotels, ein paar Häuser noch. Das war’s. Ich erinnere mich noch genau an den Geruch des Redwood-Holzes am Kamin. Dort sind ja auch die großen Bäume, die Big Trees vorzufinden…“ Man kommt auf die Redwoods zu sprechen – Klaus Beer schwärmt von seinem geliebten Kalifornien, in dem er „heimlich“ zuhause ist… die beste Gelegenheit, Michael Holm jetzt zu fragen, was denn sein absoluter FERNWEH-TRAUM, sein Lieblings-Reiseland ist.

Michael Holm zipst den Käse von seiner Salami, denn den mag er anscheinend nicht so gern auf der Wurst, „allein schon, aber eben nicht zusammen mit Wurst“, meint er, nippt von der Berliner Weiße und sagt: „Also ich würde da sagen, meine Reise durch Südamerika. Ich war da 1996 mit dem früheren Manager von Peter Maffay unterwegs. Wir fuhren 6 Monate durch Venezuela, Bolivien, Äquator, Chile, das ist für mich so eine unvergessene Reise“.

Wie zu erfahren, entstand daraus, entsprechend inspiriert, auch sein Instrumentalprojekt ´Cusco´, das 2004 zum bereits dritten Mal für den Grammy nominiert wurde.

„Aber wohin würdest Du gerne nochmal hinfahren, was ist DEIN ganz persönliches Fernweh“, wirft seine Managerin ein. „Sydney hat mir auch sehr gut gefallen“, sagt Michael, „da würde ich gerne nochmal hin. Der Hafen, die Opera, toll. Ich war dann auch am Great Barrier Reef…“ Das würde ich als meinen Fernwehtraum bezeichnen.“

„Australien, ich habe darüber einen Film gedreht, über die Durchquerung des Outbacks von Darwin nach Alice Springs, zum Ayers Rock“, ich schicke Dir als Dankeschön für das schöne Hemd für unser Star-Musem meine DVD-Fassung“, erwidert Klaus.

Und lange säßen sie noch zusammen, würden über Reisen und Fernweh reden, wäre da nicht noch das Fernsehteam, das Michael so langsam vor die Kamera holen will…

Tschüß dann, bis zum nächsten Mal, vielleicht bald im Fernweh-Park. „Ich komme gerne“, sagt Michael, „wir bleiben in Kontakt…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MICHAEL HOLM zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MICHAEL HOLM, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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