Axel Brümmer & Peter Glöckner

Kurz nach dem Fallen der Mauer, als die Freiheit endlich grenzenlos war, haben sich ein Sachse und ein Thüringer entschlossen, gemeinsam mit dem Fahrrad um die Welt zu fahren. Und das machten sie dann aber richtig: ganze fünf Jahre lang !!!

Viele weitere Touren folgten. Z.B. nach „Weltsichten“ von 1990 – 1995 „Australien“, „Amazonas“, „Indien“, die „Marco Polo Touren“ von 2001, 2003 bis 2006: „Die Dschunke – Mit Fahrrad und Viermaster von China nach Europa“ und „auf den Spuren von Pedro Cabral“ 2007-2008.

Nüchterne Fakten und Zahlen, die ihren Reisen nicht gerecht werden. Denn damit verbindet man so viele unvergessliche Erlebnisse, Freundschaften und Emotionen mit den dort lebenden Menschen, dass man unbedingt die zu ihren Reisen entstandenen Bücher lesen und ihre Vorträge besuchen muss. Das Tolle: Axel und Peter wollten nicht nur die ihnen vor der Öffnung der furchtbaren Mauer verwehrte Welt kennenlernen und schöne Bilder mitbringen, sondern reisten, um Menschen und deren Kulturen zu erleben – und das „Fremde“ zu verstehen. Und das kann man natürlich am besten mit dem Fahrrad. Hautnah. Sie wollten die besuchten Länder nicht nur mit all ihren Gerüchen, Düften und geballter Exotik erleben, sondern zogen aus all den damit verbundenen Gesehenen und Erfahrenen Konsequenzen. Und das bedeutet für sie: Helfen, wo es nur geht, da sie neben all den Naturschönhauten auch die viele Armut auf der Welt so eindrücklich erlebt haben…

Seit ihrer Weltumradelung verbindet sie z.B. mit Südamerika eine besondere Beziehung. Axel und Peter berührte das Elend der bolivianischen Straßenkinder so sehr, dass sie seitdem drei Kinderheime in Santa Cruz unterstützen. Und sie initiierten in ihrer Heimatstadt Saalfeld und dann in Bad Blankenburg das Thüringer Weltsichten-Festival, wo namhafte Weltenbummler von ihren Erlebnissen berichten. Heuer übrigens zum 20. Mal.

Doch wie geht es weiter, was haben die Beiden nach dem 20. Jubiläums-Weltsichten-Festvial 2018 weiter vor? Sie haben nicht nur eine“ Museumsscheune“ errichtet, wo man in Kaulsdorf (Thüringen) viele Mitbringsel von ihren Reisen bestaunen kann, sondern es zieht sie natürlich wieder hinaus in die Welt. Sie waren mit ihren Familien auf den Spuren der ersten Weltumradelung unterwegs und suchten mit ihnen Orte und Menschen aus ihren Tagebüchern auf, die sie nach so langer Zeit wieder besuchen wollten. Axel Brümmer und Peter Glöckner sagen dazu auf ihrer Homepage www.weltsichten.de: „Über diesen Sommer werden wir mehrere kurze Reisen zu bestimmten Punkten der Welt unternehmen um dadurch den neuen Vortrag „Weltsichten – 30 Jahre danach“, welcher im Winter 2019 Premiere feiern wird, zu ergänzen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 18. Mai 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew ehrten Axel Brümmer uind Peter Glöckner bei der Einweihung des neuen Fernweh-Parks im Fernweh-Park Oberkotzau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von AXEL BRÜMMER (Beitragsbild rechts) & PETER GLÖCKNER (links) in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochaufllösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Stars schreiben zur Eröffnung des neuen Fernweh-Parks.

Freitag, 18. Mai 2018 – endlich ist es soweit. Die Schilderkulisse, die bereits im November 2018 fertig bestückt war, wird heute nun offizielle eingeweiht. Fernweh-Park Initiator Klaus Beer hatte seit Monaten mit vielen Prominenten, die bereits im „Signs of Fame“ verewigt sind Kontakt und angefragt, ob sie nicht zum Grand Opening des Neuen Fernweh-Parks kommen wollten. Und das hätten viele auch gerne getan, wenn sie nicht ausgerechnet an diesem Tag selbst auf der Bühne, vor einer Fernsehkamera oder am Set bei Dreharbeiten stehen würden. Einige schrieben sogar persönlich zurück oder sprachen per Video Glückwünsche zur Eröffnung aus. Zu lesen und zu sehen in unserer großen BILDERSTORY des GRAND OPENING. Doch auch einige konnten kommen und wurden, wie AXEL BRÜMMER und PETER GLÖCKNER. an diesem denkwürdigen Tag vor großem Publikum in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Botschafter des Fernweh-Parks in der Welt

Axel und Peter machen über ihre Reisen nicht nur tolle Bilder, die sie seit Jahren in Vorträgen zeigen, sondern sie wollen auf ihren Touren vor allem die fremden Menschen, ihre Geschichten und Kulturen erleben. Sie sind eigentlich die „Botschafter des Fernweh-Parks in der Welt“ und verkörpern genau das, was Fernwehpark Initiator Klaus Beer in der Ideologie des Fernweh-Parks ausdrückt: das friedliche Zusammenleben von fremden Menschen mit Respekt zu ihren eigenständigen Sitten, Gebräuchen und Religionen. Klaus: „Ich selbst bereise ja unter TERRA FILM seit jetzt über 40 Jahren die Welt und drehe Reise- und Kulturfilme. Aber solche Touren könnte ich allein schon wegen der umfangreichen Kameraausrüstung gar nicht machen. Solch hautnaher Kontakt mit den dort lebenden Menschen faszinierte mich ein Leben lang. Deshalb beneide ich die Beiden schon ein bischen für alles, was sie so erlebt haben und es ist einfach ein Muss, sie heute in die „Signs of Fame“ aufzunehmen.“

Klaus Beer: „Wir kennen uns seit 25 Jahren“

„Wir kennen uns seit nunmehr fast 20 Jahren. Axel und Peter schliefen bereits 1999 bei uns in Schlafsäcken im Wohnzimmer. Ich besuchte hin- und wieder eines ihrer Weltsichten-Festivals und wir haben uns nie aus den Augen verloren, auch wenn mal Jahre dazwischen lagen, wo wir uns sahen. Zwischenzeitlich habe ich viele namhafte Weltenbummler und Abenteuerer kennengelernt und diese in die Signs of Fame aufgenommen – aber bei Axel und Peter mussten jetzt so viele Jahre vergehen, bis auch sie heute endlich Einzug in die Reihe der ganz Großen Abenteurer halten – dafür aber umso spektakulärer: bei der Eröffnung des NEUEN Fernweh-Parks auf der Showbühne des Amphitheaters vor viel Publikum und unter den Objektiven von Presse und Fernsehkameras.“

Ein Fahrrad mit viel Charisma

„Nicht zu vergessen: Axel und Peter haben mir bereits 1999 eines ihrer Weltumradler-Fahrräder vermacht, das einmal zusammen mit den Handabdrücken der Stars im geplanten STAR-MUSEUM in Oberkotzau ausgestellt werden soll.

Es ist, wie man auf den Bildern sieht, ein Rad mit viel Charisma – mit Packtaschen, eine Wasserflasche baumelt an der Seite herunter, geschunden, gequält, mit noch Sand der Wüsten der Welt in den Reliefs der Räder und Felgen. Staubig und kaputt – aber mit einem Flair, dem sich wohl niemand entziehen kann, wenn man diesen Drahtesel, der so viel gesehen und von fremden Ländern berichten könnte, näher betrachtet. Ein Fahrrad, das um die ganze Welt gefahren ist – was für ein Fernweh-Traum…  Und zwischen dem Lenker erntdeckt man eine kleine Vase. Für Blumen, die Axel am Wegesrand immer mal gepflückt hat und die dann einige Zeit sein Begleiter waren. Neben Peter selbstverständlich. Der aber war manchmal, obwohl beide immer zusammen radelten, auch machmal etwas weiter weg. Wie sagten die Beiden doch: Wenn man so lange laufend zusammen ist, brauchten wir auch mal etwas Abstand…“

Das Grand Opening

Bangen und Hadern mit dem Wetter. Nach Tagen regnerischen Wetters und unguter Prognosen für die nächsten Tage sah Klaus mit Skepsis dem Wetter am 18. Mai entgegen. Denn damit steht und fällt die Veranstaltung. Doch wie ein Wunder – strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen. Das Fest, die Einweihung des Summa-Parks und dessen Hauptatraktion, des Fernweh-Parks, konnte starten.

Die immensen Planungen, Vorbereitungen, Mails, Telefonate, Einladungen der Medien und das Erstellen div. Checklisten, die seit Wochen, ja Monaten für diesen Tag liefen, waren vergessen. Jetzt zählt nur das Heute. Und da die Sonne vom Frühlingshimmel lacht, konnte letztendlich nur noch alles gut werden.

Axel Brümmer und Peter Glöckner, personifiertes „Fernweh“, kommen…

Nach den offiziellen Begrüßungsreden des 1. Bürgermeisters Stefan Breuer, den ausgesprochenen Glückwünschen der Vertreter aus Politik und Wirtschaft und der Rede von Fernweh-Park Intitator Klaus Beer mit anschließender Segnung des Fernweh-Parks durch die Geistlichkeit war es um 15.15 Uhr, mit etwas Verspätung, endlich soweit.

Nachdem ein ganz besonderer Abenteuerer, „Trecker Willi“, der im Alter von 83 Jahren mit seinem Traktor unter einer Geschwindigkeit von 18km /h nach Mallorco und bis nach Russland getuckert war und Hollywood Legende Elke Sommer kommen zwei hochkarätige Abenteurer, zwischenzeitlich gestandene Mannsbilder, mit genau jenem Fahrrad, mit dem sie 1990 fünf Jahre um die Welt gefahren sind, auf die Showbühne. Sie schieben es, denn fahren kann man damit leider nicht mehr. Zu sehr ist der Drahtesel in die Jahre gekommen und sollte wegen seines von vielen exotischen Ländern behafteten Feelings eigentlich nur noch mit Samthandschuhen angefasst werden. Und vor allem: Es darf nie geputzt werden. Staub, Sand und Dreck müssen an ihm haften bleiben für sein letztendliches Zuhause: unter Glas im geplanten Fernweh-Star-Museum in Oberkotzau.

Moderatorin Sigi Obermüller begrüßt beide auf das herzlichste und stellt sie in einem Interview dem Publikum vor. Doch auch Klaus ergreift spontan das Mikro, denn es ist für ihm einfach ein Bedürfnis, selbst ein paar Worte an Axel und Peter zu richten, die er ja schon so lange kennt und die beiden eigentlich schon längst „fällig“ hätten sein müssen für die „Signs of Fame“. „Immer, wenn ich das mal vorhatte, waren sie entweder in den Wüsten der Welt, im Dschungel oder auf dem Amazonas unterwegs… Aber heute hat es endlich geklappt..“

Medienpektaktel

Was folgt ist ein nicht enden wollendes Medienspektakel. Viele Fotografen und TV-Kameras umlagern die Beiden, als sie beginnen, ihr Star-Schild zu singieren. Klaus: „Wenn man Eure Ehrung zu einem anderen Zeitpunkt gemacht hätte, wäre zwar auch Presse dagewesen, aber nicht dieser Medienauflauf wie heute. Also hat sich das lange Warten doch gelohnt…“

Der beste Hintergrund für das Shooting: die exotische Schilder-Welt Kulisse

Klaus Beer sucht sonst üblicherweise vor jedem Star-Treff die richtige Location aus. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Klaus weiter: „Bei Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“, die direkt im Fernweh-Park stattfinden, wird diese Regel aber gebrochen – die bunte, exotische Schilderkulisse ist bewußt als Hintergrund gewählt, soll Weltfeeling aufzeigen und damit die direkte Verbindung der Ehrung zum Fernweh-Park aufzeigen.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nachdem Axel und Peter unter dem Klicken unzähliger Kameras ihr Star-Schild signiert haben, folgen die Handabdrücke alá Hollywood. Dazu wird das signierte Star-Schild auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Doch was sind schon 400 Bilder. Insgesamt hatte Klaus Beer über die Eröffnung des Fernweh-Park rund 5000 Bilder von insgesamt sieben verschiedenen Fotografen zu sichten und zu bearbeiten…

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit AXEL BRÜMMER und PETER GLÖCKNER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Alle Foto- und Fernsehkameras sind auf Axel Brümmer und Peter Glöckner gerichtet. Klaus Beer gibt wie immer Anweisungen was man tun soll, damit sich die Handprints auch richtig schön in der Tonmasse abzeichnen. Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich – der heute ja auch da ist und auf dem die Ehrung stattfindet.

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“ Doch heute gilt, wie bei Bands, die mit ihren Hände alle auf einmal in eine Tonschale müssen, ein anderer Spruch. Denn nicht zwei Hände der geehrter Person, sondern je eine Hand von Axel und Peter sollen in den Ton gepresst werden. „Und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Doch bei Axel und Peter ist das nicht nötig. Wer fünf Jahre lang und dann immer wieder das Rad über Wellblechpisten, durch Sand und Matsch lenkte, der hat so viel Kraft in den Händen, dass das Eindringen einer Hand in den feuchten, geschmeidigen Ton wie ein Kinderspiel anmutet.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Axel und Peter je eine Hand in der grauen Masse verewigt haben ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Doch auch Axel und Peter „spielen“ Anstrengung, obwohl diese bei Ihnen gar nicht nötig ist.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich je eine Hand von Axel Brümmer und Peter Glöckner im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Beide natürlich gerne mit, haben sie doch das friedliche Zusammenleben aller Menschen mit dem Respekt und Toleranz zu deren eigenen Religionen, Sitten und Gebräuchen, wie auch Klaus Beer auf seinen Filmtouren, immer hautnah praktiziert.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzten  oder eben „malen“ Axel und Peter hre Vornamen zu ihrem Handabdruck in die graue Masse. Jede Bewegung und Geste begleitet vom Klicken der sie umgebenden Kameras.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Fotoshooting wie in Hollywood… Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und die geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin die Bilder macht, steht als Kameramann heute Peter Stehr hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Da an so einem Tag Klaus aber nichts dem Zufall überlassen will, hat er den besten Filmer engagiert, den er noch zu den Zeiten kennt, als er im „Schmalflmclub“ der 1. Vorsitzende war. Peter Stehr hat sich dann medienmäßig weiterentwickelt und ist Medienprofi geworden. Klaus: „Peter hat genau den Blick und die Kameraführung, die ich so schätze. Er spürt regelrecht die Bilder und setzt sie dann entsprechend dramaturgisch um. Und bewegt sich auch mit „entfesselte Kamera“ um die Akteure heraum, geht hautnah mit dem Objektiv auf die Action in der Tonschale und  fängt damit lebendige und dynamische Bilder des Geschehens ein.“

Und damit auch genügend Material für Zwischenschnitte und aus anderen Perspektiven zur Verfügung stehen, filmen noch zwei weitere Amateurfilmer: Ernst Wollner und Mandy Bellmann. Und aus all diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von AXEL BRÜMMER und PETER GLÖCKNER mitverfolgen wollen, hier das VIDEO: (in Kürze online)

Erika hält die Fäden in der Hand

Kaum fertig, sagt Sigi Obermüller schon den nächsten Künstler an. Stars im Minutentakt sozusagen. So hat Klaus kaum Zeit, sich richtig von Axel und Peter zu verabschieden. Erika Beer hält im Hintergrund alle Fäden in der Hand. Sie ist ein Organisationsgenie. Sie hat zwar einige Helfer eingeteilt, die darauf achten sollen, dass der nächste Künstler bereit steht für seinen Auftritt, aber das funktioniert nicht immer wirklich. Erika muss sich selbst darum kümmern und hält Ausschau nach dem nächsten Star, der auf die Schowbühne muss.

Axel Brümmer und Peter Glöckner hat sie deshalb vorher schon im V.I.P. Zelt getroffen, ihnen das Fahrrad gezeigt, dass sie schnell noch richig „aufzäumten“. „Die Satteltasche hängt ja ganz verkehrt“, hat Axel gesagt und so brachte dieser sein Fahrrad, mit dem er die tollsten Erlebnisse verbindet, schnell mal in Ordnung. Von all dem hat Klaus gar nichts mitbegkommen, da dieser ja immer bei bei den prominenten Gästen auf der Showbühne stand. Und Axel und Peter sagten zu Erika. „Also so lange darf das jetzt nicht mehr dauern. Ihr müsst uns unbedingt mal besuchen, wir haben da sogar ein kleines Museum geschaffen, das wir Euch mal zeigen wollen…“ Klaus: „Und da freuen wir uns schon riesig drauf, auch endlich mal wieder quatschen zu können über Reisen, fremde Länder und Menschen mit ihren Sitten und Gebräuchen. Austausch Fernweh eben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken von AXEL BRÜMMER und PETER GLÖCKNER steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Zwei eigene „Fernweh-Pfähle“

Das signierte Grußschild von Axel Brümmer & Peter Glöckner ist aber bereits zu sehen. Nicht in der Reihe der „Abenteuerer“, wo es eigentlich hingehört,  sondern noch viel besser. An ihrem eigenen Fernweh-Pfahl. Denn Axel und Peter haben vor vielen Jahren schon ganz tolle Schilder von ihren Reisen für den Fernweh-Park mitgebracht, die diese „in Schildern dokumentieren“. Man fertigte damals sogar Empfehlungsschreiben für die Botschaften der Länder aus, von Übersetzern in den dortigen Landessprachen erstellt. Ganz professionell gingen die beiden das Schildersammeln an. Sie erhielten deshalb von Klaus  zwei Pfähle, an denen ihre Schilder prangen, bei deren Anblick man im Kopkino dorthin reisen kann – der Ursprung des Fernweh-Parks. Und dort wird auch ihr heute signiertes Grußschild zu sehen sein.

So ist der Fernweh-Park vollgepackt mit Schildern und deren Geschichten, mit Emotionen und spannendem Erlebten. Nicht nur „Blech auf Holz“, wie manche Leute, die nicht über den sprichwörtlichen Tellerrand zu gucken verstehen, das Friedensprojekt bezeichnen. Und da sprechen Axel und Peter dem Klaus aus der Seele. Denn auch sie sagen über ihre „Weltsichten“: über den Tellerrand schauen. Wer niemals mit fremden Menschen zu tun hatte und deren Sitten und Gebäuche hautnah erlebt hat und zu respektieren verstand – und keine Toleranz aufbringen konnte zu fremden Religionen, der kann all das natürlich nicht verstehen und sieht leider im Fernweh-Park nur eben „Blech auf Holz“. Klaus Beer: „Arme Menschen, mit denen ich mich gerne unterhalten würde, um diesen die Werte verständlich zu erklären, um die es mir in dem Projekt geht…“

Fotos: Sylvia Schildbach, Jochen Bake, Stephan Weiss, Jolanta Stettner, Werner Mocker, Maik Bohn, Klaus Beer

Filmkamera: Peter Stehr / Mandy Bellmann / Ernst Wollner

Film (Ton): Werner Puchta

Luftbildaufnahmen Foto/Video: Firma Dronepix-FS / Matthias Schuster

Bild/Video Postproduktion: Klaus Beer

Fahrer Elke Sommer: Stephan Foltys Chauffeur- u. Limousinenservice

Fahrer Elke Sommer: Franz Grässel, Fa. MBS Hof (Mobiler Beschriftungsservice)

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