Katharina Wackernagel

Die deutsche Schauspielerin KATHARINA WACKERNAGEL ist aus Film und Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Wenn man ihr Gesicht auf dem Bildschirm oder auf der Kinoleinwand sieht, ist kennt jeder Zuschauer sie. Denn ihre Filmografie ist schier unendlich, sie kann jeden Typ verkörpern.

Kein Wunder, stammt sie doch aus einer Schauspielerfamilie. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Sabine Wackernagel, ihre Großmutter die Schauspielerin Erika Wackernagel, ihr Onkel der Autor und Schauspieler Christopf Wackernagel.

Bereits 1997 erhielt die bildhübsche Katharina Wackernagel die Hauptrolle in der Fernsehserie „Tanja“, für die sie 1998 den Goldenen Löwen überreicht bekam. Von 2002 bis 2008 spielte sie in der Fernsehserie „Bloch“ die Tochter des Psyhotherapeuten D. Bloch.

Durch Sönke Wortmanns Film „Das Wunder von Bern“ wurde sie 2003 auch auf der Kinoleinwand bekannt. Es folgten Filme „Das Wunder von Lengede“ (2003) und „Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei“ (2005). Im gleichen Jahr erhielt sie die Hauptrolle in dem Film „Die Boxerin“. Danach war sie zu sehen in „Contergan – eine einzige Tablette (2008). Auch in dem Film „Der Baader Meinof Komplex“ war sie 2008 zu sehen. Beginn im gleichen Jahr und bis heute spielt sie die Kriminalkommissarin Nina Petersen in der ZDF-Krimiserie „Stralsund“.

2014 produzierte sie zusammen mit ihrem Bruder Jonas Grosch die Kinokomödie „bestefreunde“. Hier spielte sie auch die Hauptrolle. 2018 gab sie, ebenfalls mit ihrem Bruder, ihr Regiedebüt bei „Nur Fliegen träumen“, ein wie angekündigt skurril-melancholischer Roadtrip nach Norwegen.  Weiter war sie in Filmen wie wie „“Vulkan“, „Gier“, „Der Meisterdieb“, „Racheengel – ein eiskalter Plan“,„Vater Mutter Mörder“, „Herbstkind“ „Mord am Hölengrund“ u.v. m. zu sehen…

Katharina Wackernagel wurde mit vielen Preisen und Auszeichnungen überhäuft, darunter Goldener Löwe, Bambi, Goldene Kamera, Bayerischer Fernsehpreis, Hessischer Fernsehpreis und Askania Award.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 27. Oktober 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen KATHARINA WACKERNAGEL direkt im Fernweh-Park im Markt Oberkotzau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von KATHARINA WACKERNAGEL n die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage stellte die Schauspielerin ihr Regiedebüt vor: „Wenn Fliegen träumen“, einen skuril-melancholischen Roadtrip nach Norwegen, von Katharina Wackernagel und ihrem Bruder Jonas Grosch.

Im Filmtagetrubel – die Suche nach „Nina Petersen“…

Als Fernwehpark Initiator Klaus Beer erfuhr, dass die Schauspielerin persönlich zu ihrer Filmerstaufführung zu den Filmtagen kommt, war es leider zu spät, sich offiziell über ihr Management mit ihr in Verbindung zu setzen. Deshalb wollte er sie vor Ort fragen, ob man ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ nicht vielleicht spontan durchführen könnte, zumal sich der Fernweh-Park nur 8 km von Hof entfernt befindet, also eine einmalige Gelegenheit, ohne einen anderen Termin woanders finden zu müssen. Bei den Verantwortlichen der Hofer Filmtage erfuhr er zwar, dass sich die Schauspielerin noch in der Stadt befände, aber wo und wann sie abreist oder ob sie bei der zweiten Aufführung ihres Films am anderen Tag im Scala-Kino anwesend sein würde, konnte ihm niemand sagen.

So stellte Klaus Beer auf eigene Faust Recherchen an, fand ihr Hotel heraus, hinterließ dort die offizielle Anfrage, die immer an die Managements gehen und rief natürlich auch dort an. Denn so eine Hauruck-Aktion ist nicht das Ding von Klaus Beer: „Aufnahmen eines Stars in die Signs of Fame erfolgen immer mit offizieller Anfrage an das Management und mit einem offiziellen Termin. Nur in ganz seltenen Fällen, wenn es absolut nicht anders geht, versuchen wir die Künstler selbst zu fragne, ob Ihnend das Friedensprojekt Fernweh-Park gefällt und ob sie ganz ad hok mitmachen würden…“

Kurze Zeit später erhielt Klaus Beer von Wackernagels Managment eine freundliche e-mail mit der Nachricht, dass Frau Wackennagel ihn sofort anrufen werde, wenn sie aus dem Kino kommt. Denn sie sieht sich gerade noch einen Film an. Sie ist ja schließlich auf den Filmtagen. Wenig später klingelt das Telefon. Frau Wackernackel ist in der Leitung. Klaus Beer stellt ihr kurz den Fernweh-Park vor und die Schauspielerin, sofort begeistert von dem Friedensprojekt, sagt sofort zu. Schnell ist ein Termin für den nächsten Tag ausgemacht. Um 11.00 Uhr soll sie Klaus Beer vom Hotel abholen…

Fahrt zum Fernweh-Park

Pünktlich um 11.00 Uhr triifft Klaus Beer Katharina Wackernagel in der Lobby, zusammen mit ihrem Bruder Jonas Grosch. Beide checken aus. Die Begrüßung ist herzlich. Katharina steigt in das Auto von Klaus und dieser fährt sie in den Fernweh-Park. Auf der Fahrt nach Oberkotzau ist Zeit, das Projekt noch etwas ausführlicher vorzustellen.

Bei Ankunft im Fernweh-Park werden sie schon erwartet. Syliva, die Signs of Fame Fotografin ist da, auch Jolanta, die heute hinter der Videokamera steht und Erika Beer, stellvertretenden Vorsitzende des Fernweh-Park Vereins. Als Klaus um 9.30 Uhr vor Ort war und den kleinen roten Teppich auf der Seite der „Hollywood“-Schilder ausgerollt hat kam ihm spontan die Idee, nicht den sonst üblichen Hocker für die Tonform zu verwenden, sondern einen kleinen Tisch. Denn bei der Eröffnung des Fernweh-Park hat Klaus bei der Handabdruck-Aktion mit Elke Sommer und Bobby Emprechtinger festgestellt, dass man, da man ja von oben nach unten fotografiert um zu sehen, was in der Tonform passiert, meist nur den Boden mit im Bild hat und nur die unterste Reihe der Schilder. Der Blickwinkel muss höher sein, das heißt, die Tonschale muss auf einen Tisch stehen, damit man im Hintergrund die Schilderkulisse sieht.

Und so hat Klaus, ganz spontan wie er immer ist, Jolanta angerufen und sie gebeten, einen kleinen Tisch mitzubringen. Er selbst hat noch ein rotes Tuch besorgt und fertig ist der heutige Untergrund für die Handprint-Aktion.

Die STAR-SCHILD Signierung – wenn es eine gäbe…

Klaus Beer ist bei jedem Star-Treff vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch wenn die Stars direkt in den Fernweh-Park kommen, ist diese Sorge schon mal nicht gegeben. Der beste Fotohintergrund ist da natürlich die exotische Weltkulisse selbst. Und da man immer neu dazu lernt wird Klaus, begonnen bei Katharina Wackernagel, im NEUEN Fernweh-Park immer diesen Tisch verwenden. Denn man soll auf den Bildern schließlich sehen, dass die Ehrung diesmal nicht wie sonst oft backstage von  TV-Shows, in einem Fernsehstudio, am Set bei Filmdreharbeiten oder bei einer Filmpremiere stattfindet, sondern im Fernweh-Park selbst.

Da Klaus die Schauspielerin abgeholt hat, konnte er vorher nichts vorbereiten. Deshalb dauert es nun einige Minuten, bis die neue Präsentationsfläche mit dem roten Tuch versehen und die Tonschale darauf vorbereitet ist. Ein Star-Schild, das es sonst als Erstes immer zu signieren gilt, gibt es heute leider nicht. Das das Treffen spontan war, konnte dieses nicht produziert werden. Klaus Beer hat Kathaina Wackernagel schon im Auto darauf vorbereitet und vorgeschlagen, das dann mit einem Bild von der Handabdruck-Aktion selbst zu versehen. Dieses müsste halt dann nachträglich noch signiert werden. Vielleicht kann man das einmal in einer Pause am Set von Dreharbeiten machen, wo Klaus schon öfters war wie z.B. bei „Um Himmels Willen“ u.v.a.m.

Die HANDABDRUCK-Aktion

So kann gleich mit der Handprint-Aktion begonnen werden. Klaus ist froh, dass das Wetter sich gebessert hat und es zumindest nicht regnet. Auch ist es nicht mehr ganz so kalt wie Tage vorher. Klaus gibt Jolanta ein Zeichen: „Kamera ab“. „Hast Du Ton?“, fragt er vorsichtshalber nach, denn bei der Rockgruppe SILLY wurde damals gedreht, ohne auf den Ton zu achten. Und da damals der Stecker nicht richtig eingerastet war, gab es keinen O-Ton. Da jeder Star-Treff immer mit unvorhergesehen Dingen gespickt ist, ist Klaus vor Ort immer in höchster nervlicher Anspannung. Klaus: „Denn es kann im letzten Augenblick immer was schiefgehen…“ Und seit gut zwei Jahren ist auch immer die Videokamera dabei, die die offizielle Begrüßung, wie auch die ganze Handprint-Aktion und den dann sich heute noch anschließenden Bummel durch den Fernweh-Park für ihre Bilderstory dokumentieren soll.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit KATHARINA WACKERNAGEL und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, ja richtigerweise, mitdrücken dürfen (was hätten Fans auf der ganzen Welt wohl darum gegeben…), obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Katharina Wackernagel kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Katharina die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Katharina Wackernagel natürlich sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Katharina Wackernagel ihren Namenszug in die graue Masse. „Der ist aber ganz schön lang“, sagt sie. Da aber ihre zarten Hände recht klein sind, bleibt dafür genügend Platz im Ton.

Alles auf einem Bild

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Katharina Wackernagel, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Der Bürgermeister kommt

Wie immer hat Klaus Beer natürlich auch den 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Oberkotzau, Stefan Breuer, über den Besuch der bekannten Schauspielerin informiert. Der sportliche Bürgermeister, der seit vielen Jahren Karateunterricht gibt und auch heute bei einen Lehrgang mit 85 Karatekas mit dabei ist, hat seinen Karateanzug schnell gegen Jackett und Mantel getauscht und kommt zur Begrüßung von Katharina Wackernagel in den Fernweh-Park. Gerade richtig, um noch auf ein paar Foto mit abgebildet zu werden – und natürlich darf auch ein Foto mit der bekannten Schauspielerin vor dem Ortsschild von OBERKOTZAU, dem Sitz des NEUEN Fernweh-Parks, nicht fehlen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wiedereinmal Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von Katharina Wackernagel mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage stellt Klaus immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Katharina Wackernagel auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Bummel durch den Fernweh-Park

Nach der Handprint-Aktion lässt es sich Katharina Wackernagel natürlilch nicht nehmen, sich den Fernweh-Park in natura anzusehen. Da sie danach weiter muss zur zweiten Aufführung ihres Films im Scala Kino in Hof, absolviert Klaus Beer eine Kurz-Führung, weist vor Ort nur schnell auf die wichtigsten Schilderstaßen und gibt einige Erklärungen dazu. Wichtig sind vor allem die Stars im „Signs of Fame“ um zu sehen, welche hochkarätigen Schauspieler bereits da vertreten sind. Und fürht sei zu den Erinnerungsschildern des Grand Opening am 18. Mai 2018, wo u.a. die Hollywoodlegende Elke Sommer ihre Hände in feuchten Ton drückte, hollywoodlike versteht sich.

Leider vergisst Klaus sie zu den Star-Schildern der berühmter TV- und Filmregisseure zu führen wie Bernd Eichinger, Wim Wenders, Roland Emmerich, Sebastian Niemann, Doris Dörrie, Dominik Graf, H.W. Geißendörfer und Byambasuren Davaaaus der Mongolei, die den preisgekrönten Film „Das weinende Kamel“ gedreht hat. Da ein Foto mit Katharina Wackernagel, die wie erwähnt mit dem Film „Wenn Fliegen träumen, bei den Hofer Filmtagen ihr Regiedebüt gegeben hat bei dem Rundgang im Fernweh-Park bei genannten diesen Regisseuren fehlt, stellt Klaus zumindst ein Bild mit den Star-Schildern von ihnen in ihre eigene Stargeschichte mit ein.

Sehnsucht nach Australien

Als Katharina Wackernagel beim Abschied dann nochmal an der „Schilderstraße Australia“ vorbei geht sagt sie: „Da war ich noch nicht. Das würde ich gerne auch mal machen…“ Und zu Australien wird Klaus Beer im Auto dann noch einiges dazu erzählen, hat der Filmemacher über den Roten Kontinent doch seinen ersten großen, abendfüllenden 16-mm Film gedreht. Klaus: „Als ich letzthin meinen neuesten DIGITALEN „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ im Kino vorführte, wollte ich dort gar nicht mehr raus. Ich erkannte meinen eigenen Film nicht mehr. Wow, das ist schon was, diesen dann auf zehn Meter Kinoleinwand zu sehen… Und überhaupt: Da ich die „Route 66“ verfilmt habe und den „Highway 50“ – the loniest Road of America – vom Atlantik zum Pazifik, quer durch 12 US-Bundesstaaten, liebe ich Roadmovies. Und deshalb bin ich auf Ihren Film „Wenn Fliegen träumen“, wahnsinnig gespannt…“

Dann aber ist es an der Zeit, zurück nach Hof zu fahren, wo Klaus die Schauspielerin direkt vor das SCALA Kino  chauffiert. Denn: nur wenige Minuten noch, dann beginnt ihr Film. Natürlich ist auch diese Vorstellung ausverkauft und Katharina freut sich schon auf den Start ihres Films in den bundesdeutschen Kinos. Der „Fernweh-Park“ wünscht ihr dazu viel viel Erfolg.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit KATHARINA WACKERNAGEL zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von KATHARINA WACKERNAGEL, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Handykamera: Erika Beer

Videokamera: Jolanta Stettner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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