Karel Gott

Mit der Schiwago-Melodie („Weißt Du wohin?“) des gleichnamigen Kino-Welterfolgs war KAREL GOTT 1967 erstmals in der Spitze der Hitparaden vertreten.

Weitere Lieder wie „Lady Carneval“, „Einmal um die ganze Welt“, „Schicksalsmelodie“ (aus dem Film „Love Story“) oder „Die Biene Maja“ bescherten der „Goldenen Stimme aus Prag“, wie der Künstler auch genannt wird, mehr als 50 Silberne, Goldene, Platin- und Diamant-Schallplatten. Seine Lieder wurden u.a. auch in den USA, Kanada und Japan veröffentlicht.

Karel Gott trat das erste Mal 1958 in Tanzcaf´w in Prag auf. 1963 erschien seine erste Single, die tschechische Version von „Moon River“. Bereits 1967 trat er in Cannes und Las Vegas auf. 1968 vertrat er Österreich beim Grand Prix Eurovision mit dem Lied „Tausend Fenster“ und belegte damit den 13. Platz. Karel Gott sang seine Lieder in mehreren Sprachen, neben Tschechisch und Deutsch auch auf Französisch, Italienisch, Russisch, Hebräisch, Spanisch, Romani, Polnisch, Ungarisch, Serbokroatisch, Slowakisch u.a.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 16. Februar 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Karel Gott im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von KAREL GOTT in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Die Länder und wichtigsten Städte der Welt, in denen „die goldene Stimme aus Prag“ noch nicht gastierte, kann man an den Fingern abzählen: Er gab u.a. Konzerte in Rio de Janeiro, Caracas, Athen, Paris oder Budapest, seine Tourneen führten durch Japan, Spanien, Amerika – und nun auch in die Freiheitshalle Hof – und besuchte dort auch den Fernweh-Park, wo all die Namen dieser Städte wie zur Huldigung seiner Erfolge über seinem Grußschild thronen.

Passanten bleiben stehen, trauen ihren Augen kaum. Eine ältere Dame eilt auf Karel Gott zu und meint, dass es ihr schönster Tag seit langem sei. Sie kann es nicht fassen, im Fernweh-Park ihr Idol einmal persönlich zu treffen.

Karel Gott, anläßlich der TV-Sendung „Winterfest der Volksmusik“ in Hof, besucht zwischen den Proben mit dem Chef seiner Plattenfirma und den Leiter seines Sekretariats in Deutschland den Fernweh-Park, wo er von Initiator Klaus Beer mit einem wunderschönen Grußschild begrüßt wird, auf dem der goldene Ball der Sonne am Horizont versinkt.

Klaus Beer: „Trotz seiner großen Erfolge kennt Karel Gott keine Starallüren. Bewunderten wir bisher nur seine begnadete Stimme, so begeistert Karel Gott uns nun auch als Mensch.“Überall, wo der Entertainer vors Publikum trat, begeisterte er die Menschen, faszinierte mit seiner unnachahmlichen Stimme. Man sagt, dass nicht einer enttäuscht nach Hause gehen musste, weil er etwa kein Autogramm erhalten hätte. Und mit Freude präsentiert Karel Gott im Fernweh-Park dann die wohl größte „Autogrammtafel“ seines Lebens. Sein Star-Schild, mit dem er die Besucher grüßt.

„Ich habe eine große Achtung vor meinem Publikum“, sagt Karel Gott. „Deshalb möchte ich es nie enttäuschen. Ich nehme mir immer Zeit für meine Fans. Ob nun 5000 oder 50 Leute im Saal sitzen – Ich gebe mein Bestes!“ (Zitat Karel Gott) Das können wir auch bei seinem Besuch im Fernweh-Park nur bestätigen.

Nach der Signierung begutachtet der symphathische Sänger noch einmal sein Schild und meint, das er neben seiner Unterschrift doch noch einen persönlichen Satz dazuschreiben könnte. Denn bescheiden wie er ist, ist seine Signatur doch etwas klein ausgefallen. Verschmitzt lächelnd formulierte er: „Grüße aus dem fernen Land Tschechien“, das doch, wie er sagt, „eigentlich direkt vor der Haustüre liegt.“

Karel Gott, zur Zeit im Gespräch des Präsidentenanwärters Tschechiens, ist nach der Führung entlang der Schilderreihen von dem Erscheinungsbild und der völkerverbindenden Idee des Projekts so begeistert, dass er ungeachtet einer Erkältungsgefahr über eine halbe Stunde eingehend alle Schilder des Parks studiert und sich von Klaus Beer so mancherlei Anekdote dazu erzählen läßt. Von Siegfried & Roy zum Beispiel aus Las Vegas, wo er in den sechziger Jahren monatelang vor ausverkauftem Haus auftrat.

Klaus: „Obwohl Karel Gott tags zuvor im Beisein eines tschechischen Fernsehteams eine Auszeichnung ähnlich der Goldenen Kamera erhalten hat, freute er sich sehr über die Fernwehpark-Ehrung, fällt sie doch, wie er sagte, mit dem Start seiner aktuellen CD ‚Jede Nacht‘ zusammen.“ Auf die Frage nach seiner Kandidatur meint er, dass es für ihn schwer wäre, angesichts solch eines Amtes auf das Singen zu verzichten und sich auch jedes Wort überlegen zu müssen, das er als Künstler immer locker von sich geben konnte.

Auch TVO, der regionale Fernsehsender ist mit einem Kamerateam vor Ort und befragt Karel Gott zu seinen Eindrücken über den Fernweh-Park und der damit verbundenen Aufnahme in den „Signs of Fame“.

Nach seinem Besuch im Fernweh-Park wird Karel Gott das „Fernweh“ ausleben. Denn acht Tage später bereits wird er an da andere Ende unserer Erde fliegen. Nach Australien, wo er zwei Monate lang, im dort beginnenden Herbst, von Sydney bis Melbourne auf große Tournee gehen wird. Mit Klaus Beers Film „TransAustralia – Rotes Abenteuer Outback“ im Gepäck, sicher eine tolle Einstimmung für das Land „down under“. Karel freut sich sichtlich über die Videofassung des Films, die Klaus ihn dann im Hotel überreicht.

STAR-SCHILD PATENSCHAFT

Nachdem das STAR-SCHILD von Karel Gott im Fernweh-Park angebracht worden ist, haben sich sogar Fans gefunden, die die PATENSCHAFT dazu übernommen haben.

D.h., sie hegen und Pflegen das Schild, säubern es von Moosbewuchs, der sich wegen der Feuchtigkeit der nahen Saale oft daran ansetzt – und machen Ausflüge mit dem Fanclub, Freunden und Bekannten immer mal wieder in den Fernweh-Park, um dort speziell den Schildergruß ihres Lieblingssängers Karel Gott zu besuchen.

So gibt es z.B. auch Fan-Patenschaftplaketten des Bayer. TATORT-Kommissars Mirocslav Nemec oder Andreas Holm & Holger Lück, den in der damaligen DDR angesagtesten Stars.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Die zu der Schildsignierung dazugehörenden Handabddrücke können wegen der winterlichen Termperaturen leider nicht im Fernweh-Park vorgenommen werden, sondern im Hotel Central.

Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Tisch im Hotel gelegt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit: HEUTE. Doch damals wurde nur ein paar Mal auf den Auslöser der Kamera gedrückt, von einem Fotoshooting weit entfernt. Deshalb gibt es diesmal nicht so viele Bilder.  So wurde mit jeder neuen Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ immer mehr dazugelernt…

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit KAREL GOTT und aufzeigen, wie so eine Handprint-Aktion in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Ein Hauch von Hollywood

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch damals hat sich das Klaus bei den Stars noch nicht getraut.

„Nein, nein, so wird das nichts“, ruft ein alter Freund von Karel Gott. „Du mußt kräftiger aufdrücken. Schau, so macht man das.“ Er eilt hinzu und legt sein ganzes Gewicht auf Karels Hand. „Au“, schreit Karel im Scherz.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Karel Gott die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht noch…

Interessiert begutachtet Karel Gott dann das fertige Werk. Im Ton zeichnen sich seine Handflächen detailgenau ab. Diesmal kann man sogar jede einzelne Handlinie erkennen. Klaus ist begeistert. Karels Freund: „Siehst Du, das hast Du nur mir zu verdanken.“ Doch plötzlich wird Karel nachdenklich, schaut immer wieder auf die Abdrücke und sagt: „Zeigen Sie das bitte nie jemand, der etwas von Handlinien versteht. Bei mir sind diese hier sehr stark ausgeprägt und das deutet auf…“ Was Karel hier meint, soll an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden….

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da würde Karel Gott sicher gerne mitmachen, wenn es diese Pose damals im Jahre 2003 schon gegeben hätte. Alles kam eben erst nach und nach dazu…

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Karel Gott seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Karel Gott, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen, so wie heute…

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“ Aber auch das gab es erst später, als die Star-Schilder auf Dibond Untergrundplatten gefertigt wurden. Dazu fertigte die Fa. MBS in Hof immer noch ein kleines Miniturschild, das der Star zur Erinnerung an seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ mit nach Hause nehmen kann. Doch in den Anfängen des Fernweh-Parks bestand die Untergrundplatte noch aus Stahlblech.

Die Fernweh-Frage

Nach der Handprint-Aktion im Hotel wird sich dann noch einige Zeit über dieses und jenes unterhalten. Karel Gott ist ein geselliger Mensch und man kommt mit ihm sofort über alle Themen des Lebens und der Welt ins Gespräch.

Dabei ist auch Gelegenheit, ihm die „Fernweh-Frage“ zu stellen: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Karel Gott über legt nicht lange und sagt:Am liebsten reise ich immer dorthin, wo alles anders ist als bei uns. China zum Beispiel und in Länder, worüber man auch heute noch immer sehr wenig erfährt. Keinesfalls würde ich das tun, was man so unter ‚normalem Urlaub‘ versteht, also an einem Ort bleiben, sondern reisen, von einem Punkt zum anderen, also immer UNTERWEGS sein.“

Karel und Klaus: gemeinsames Reiseverständnis

Diese Antwort gefällt auch Weltenbummler Klaus Beer sehr.  Auch er will immer nur dort hin, wo es anders ist als zuhaus. So sind seine Lieblingsländer Indien, Nepal, Ladakh, Thailand, Pakistan, Kaschmir, der Himalaya, die Sahara oder das Outback Australiens. Und auch er muss jeden Tag „on road“ sein, am liebsten früh in den Sonnenaufgang hineinfahren und nicht wissen, wo man abends landet. Fürchterlich wäre für ein ein Animations-Club Urlaub oder immer festgebunden zu sein in einem Nobelhotel. Oder gar auf einer Liege am Strand. Keine 10 Minuten würde er es da aushalten „ohne verrückt zu werden“, sagt er. Land und Leute, fremde Kulturen, die Sitten und Gebräuche der Menschen hautnah erleben, lautet seine Reisedevise. Und dabei die Film- und Fotokamera immer schußbereit… Und Schlammpisten. Hitze, Staub und Dreck und am liebsten 90 % Luftfeuchtigkeit, Dschungel und Wüsten… das sind die Touren, die Klaus Beer liebt. Und Palmen, am liebsten Kokospalmen…

Auftritt in der Fernsehsendung

Am Abend dann begeistert Karel Gott in der Fernsehsendung „Winterfest der Volksmusik“ 2003 in der Freiheitshalle Hof.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit KAREL GOTT zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von KAREL GOTT, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Das Wiedersehen

Bereits eineinhalb Jahre später, am 21.11.2004, traf Klaus Beer Karel Gott wieder, In der Olympiahalle München, wo Klaus den Schlagersänger Roland Kaiser in die „Signs of Fame“ aufnahm.

Karel erinnerte sich noch gut an seinen Besuch im Fernweh-Park und an die Handprint-Aktion. Klaus Beer erzählte, dass sein Star-Schild bereits einen PATEN gefunden hat und auch eine entsprechenden Patenschaftsplakette angebracht wurde. Karel Gott freute sich und schüttelte den Kopf – und wunderte sich über nichts mehr. Was es nicht alles gibt…

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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