Ute Freudenberg

Ihr Lied „Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt“ von 1978 ist fast maßgeschneidert für den Fernweh-Park. Ein Lied zum Wegträumen. Aber auch mit Tiefgang. Doch ein anderer Titel war es, der der Künstlerin UTE FREUDENBERG vor 25 Jahren den Durchbruch brachte: Ihr Lied „Jugendliebe“ ist längst ein Evergreen und sie selbst wurde viermal zur „Beliebtesten Sängerin der DDR“ gekürt.

Es folgten Lieder wie „Und wieder wird ein Mensch geboren“ und „Es gibt für mich kein fremdes Leid“, im Duett mit Wolfgang Ziegler. 1984 kehrte sie nach einem Auftritt in der „Aktuellen Schaubude“ in Hamburg nicht in die DDR zurück. Unter dem Künstlernamen Heather Jones sang sie 1988 den Titelsong „This was the last time“ für die TATORT-Folge „Pleitegeier“. 1990 veröffentlichte sie die deutsche Version von Whitney Houstons Hit „One Moment in Time“.

1996 zog Ute Freudenberg zurück in ihre Heimatstadt Weimar und gründete die Ute F.-Live Band. 2007 begeistert sie auf der „Ostrock in Klassik-Tour“ mit dem Filmorchester Babelsberg. Dazwischen brachte sie die Alben „Im Namen der Liebe“ und „Puppenspieler“ heraus. 2011 schaffte sie es mit dem Titel „Auf den Dächern von Berlin“ auf Platz 1 der deutschen Schlager-Charts.

2012 feierte Ute Freudenberg ihr 40 jähriges Bühnenjubiläum und ist bis heute als Schlager und Popsängerin aus dem Fernsehen nicht mehr wegzudenken.

Sie erhielt viele Auszeichnungen, darunter die Goldne Henne, den Herbert-Roth-Preis und das Bundesverdienstkreuz am Bande. Für ihr Album „Ungeteilt“ mit Christian Lais bekam sie eine Goldene Schallplatte.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 18. November 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Ute Freudenberg in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von UTE FREUDENBERG in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

2003 ist UTE FREUDENBERG mit den Rockbands PUHDYS und CITY im Rahmen der „OSTival-Tour“ unterwegs – und macht auch in der Freiheitshalle in Hof Station.

Da Ute Freudenberg beim Fotoshooting mit den PUHDYS am Fernweh-Park noch bei einer Autogrammstunde in Halle weilt und erst kurz vor ihren Auftritt am Veranstaltungsort eintrifft, findet die Signierung ihres Star-Schilds erst abends kurz vor ihrem Auftritt in der Freiheitshalle statt.

Die Star-Schild Signierung

Klaus hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Fotografieren von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Und da Klaus Beer die Hofer Freiheitshalle in- und auswendig kennt und dies ja „seine Halle“ ist, kommt da nur eine weiße Wandfläche gleich bei den Künstlergarderoben in Frage.

Ute Freudenberg ist die Erste der drei Top Stars des „OSTival“, die heute ihr Star-Schild signieren und damit in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird. Danach eröffnet sie das Opening des Konzerts. Nach ihr wird die Rockband CITY ihr Schild signieren, dann der Rest der PUHDYS, die nicht direkt, wie die Bandmitlieder Dieter „Quaster“ Hertrampf und Klaus Scharfschwerdt, dies schon bei ihrem Besuch des Fernweh-Parks getan haben. Es wird heute also eine anstrengende Musiknacht werden. Auch für Klaus Beer, der mit einem Streich gleich drei Musiklegenden ehrt…

Trotz voll gepacktem Tagesplans merkt man Ute Freudenberg keine Müdigkeit an, im Gegenteil, die Sängerin strahlt eine Energie und Herzlichkeit aus, die ansteckt.

Die Anfänge des Fernweh-Parks

Bei der Aufnahme von Ute Freudenberg steckte das Friedensprojekt „Fernweh-Park“ noch in den Kinderschuhen. Von Fotoshooting konnte damals noch keine Rede sein. Irgend jemand drückte ein paar Mal auf den Auslöser der Fotokamera. Das war`s. Wenn heute bei einem Shooting nicht zwischen 300 und 400 Bilder gemacht werden, ist Klaus Beer nicht zufrieden. Denn für eine tolle Bilderstrecke braucht man einfach gutes Ausgangsmaterial. Doch hier kommen gerade mal drei brauchbare Fotos zusammen. Klaus: „Heute undenkbar“ – aber deshalb ist so eine Geschichte eben auch eine Zeitreise, sozusagen back to the roots des Fernweh-Parks. Alles hat sich eben aus der Praxis heraus entwickelt. Alles kam nacheinander: Ortsschilder, Star-Schilder, Handabrücke, Starsterne…

Eine letzte schöne Pose noch für den Fotografen, dann aber wird es wirklich Zeit. Ute Freudenberg möchte sich noch etwas warmsingen und Klaus Beer kommt in den Genuss einer unplugged Version.

Keine Handabdrücke 2003

Die immer zu der Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ gehörenden Handabdrücke können diesmal leider nicht gemacht werden, da die Töpferfirma, die den Spezialton herstellt, in Urlaub ist. So beschränkt sich Klaus Beer nur auf die Schildsignierung, mit demUte Freudenberg nicht nur die Besucher des Fernweh-Parks grüßt, sondern vor allem auch ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt setzt.

Umwerfende Herzlichkeit

Klaus Beer ist von der Freundlichkeit, ja Herzlichkeit der Künstlerin überwältigt. Klaus: „Das kam wirklich von Herzen und war zudem keine einmalige Sache. Als Ute Freudenberg mir viele Jahre später in Suhl bei Bernhard Brinks „Schlager des Jahres“ backstage über den Weg lief stutzte sie, blieb stehen und sagte: „Hallo Herr Beer…“ Wir haben uns nur einmal gesehen und sie konnte sich noch an mich und meinen Namen erinnern. Wahnsinn kann man da nur sagen…“

Das Konzert

20.00 Uhr. Ute Freudenberg wird angekündigt. Die Fans toben. Mit den Worten „Ich hab noch lange nicht genug, von euch, von der Musik und der Bühne“, legt eröffnet sie das „OSTival 2003“.

Es folgen „Land in Sicht“ und „Immer wieder glaub ich an die Zeit“. Ihren Erfolgssong „Jugendliebe“ trägt sie zur Freude ihrer Fans gleich zweimal vor – und 1800 singen und summen begeistert mit. Nach ihrer „Jugendliebe“ präsentiert Ute Freudenberg ein weiteres „Feuerzangenlied“: Hunderte von Hände wiegen dabei tanzende Flämmchen zu „Wie weit ist es bis ans Ende der Welt?“

3. Treffen bei „Schlager des Sommers“

Ein weiteres herzliches Wiedersehen mit UTE FREUDENBERG gab es dann am 9. Juni 2018 im Wasserschloss Klaffenbach/Chemnitz bei der Florian Silbereisen TV-Show „Schlager des Sommers“, wo offiziell die Band VoXXclub in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde.

Hier hätte Klaus Beer sicher die Möglichkeit gehabt, den fehlenden Handabdruck nachholen zu können, doch er hatte leider keine weitere Tonform dabei. So hofft er, dass sich bald wiedereinmal eine passende Gelegenheit findet, dies endlich nachholen zu können, zumal jetzt auch fast alle großen Ostrockbands- und ehem. DDR-Stars wie Puhdys, „Maschine“, City, Silly, Karat, Omega (Ungarn), Frank Schöbel, Muck, Wolfgang Lippert, Wolfgang Stumph, Gunther Emmerlich, Inka Bause u.v.m. mit ihren Handprints im „Signs of Fame“ verewigt sind. Und da darf Ute Freudenberg natürlich nicht fehlen.

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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