OMEGA

Sie werden die „Rolling Stones des Ostens“ genannt – und sind Kult: die ungarische Rockband OMEGA. Nach der Veröffentlichung ihres Albums „Oratorium“ tourte die Band 2015 und 2016 mit einem Sinfonieorchester durch mehr als 100 Städte. Anfang 2017 stand der Sänger von OMEGA, Janos „Mecky“ Kobur mit Dieter Maschine Birr von den Puhdys auf der Bühne.

2017 feierte die Band OMEGA ihr 55-jähriges Bestehen und veröffentlichte das Album „Testament“. Dazu gab es auf der Jubiläumstour umjubelte Konzerte Ungarn, Deutschland und weiteren Ländern. In Berlin, Chemnitz und Dresden waren die Karten schon kurz nach Bekanntgabe der Tourdaten ausverkauft.

Ihr großer Erfolg „Mädchen mit den Perlenhaaren“ machte auch Frank Schöbel zum Hit mit „Schreib es mir in den Sand“. Auch die Scorpions und Kanye West sangen diesen Megahit.

Die Band wurde 1962 gegründet. Ihr musikalisches Spektrum umfasst Hardrock, Progressie Rock und reicht bis zu New Wave. Als die drei Urgesteine der fünf Musiker sind zu nennen: János „Mecky“ Kóbor (Gesang), Lászlo „Laci“ Benkő (Keyboard, Trompete, Querflöte, Gesang) und Ferenc „Ciki“ Debreceni (Schlagzeug). In der aktuellen Besetzung sind auch Tamás Szekeres  (Gitarre) und Katy Zee (Bass).

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 30. September 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen die Rockband OMEGA in Chemnitz.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme der ungarischen Rockband OMEGA in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

55 Jahre Omega – 55 Years Anniversary Tour 2017

Die Rockband OMEGA ist 55 Jahre on stage und das gilt es zu feiern. Und ihre Fans, die ihnen über Jahrzehnte die Treue hielten, feiern mit. Ihre Konzerte, u.a. in Berlin, Chemnitz und Dresden sind schon lange ausverkauft.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew trafen OMEGA in der Stadthalle Chemnitz. Maik B. ,freier Pressefotograf, war schon bei einigen Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ in den Neuen Bundesländern dabei und machte Klaus Beer auf das Jubiläumskonzert aufmerksam. So setzte sich dieser sofort mit dem Management von OMEGA in Verbindung und erzählt: „Schon das erste Telefongespräch mit Tibor N. war eine reine Freude. Tibor war von dem völkerverbindenden Friedensprojekt begeistert und sagte sofort die Teilnahme der Band sofort zu. Dann lief alles wie am Schnürchen. Es war eine reine Freude, mit diesem Management zusammen zu arbeiten.“

Zur Durchführung der Ehrung wählte Klaus Beer die Stadthalle Chemnitz, wo er schon viele Stars, wie z.B. Frank Schöbel, Helene Fischer oder Andrea Berg in die „Signs of Fame aufnahm.

Um es vorweg zu sagen. Auch alle Bandmitglieder waren einfach nur Klasse. Doch was so toll ablief, entwickelte sich vor Ort zu einem Nervenkrieg technischer Art. So ist diese Geschichte Paradebeispiel für unsere Einleitung, dass keine Aufnahme eines Stars der anderen gleicht und unvorhergesehene Dinge auftreten können, von denen man nie geahnt hätten, dass sie wirlich passieren können. Doch lassen Sie sich überraschen und fiebern Sie mit, als…

Die Vorbereitung

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen wegführen, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und da Klaus die Stadthalle in Chemnitz fast schon wie seine Westentasche kennt, kommt hier nur eine Stelle in Frage. Das ist eine rustikale Betonwand im hinteren Eingangsbereich.

Der „Fernweh-Park“ ist angekündigt. Das Management hat den Pförtner informiert und so marschiert eine Karawane von Fernwehpark Mitarbeitern und ein Pressefotograf durch die langen Hallengänge. Man schleppt Schild, Stellage Tonschale, Kameraequipment und den Kotflügel eines Autos zu der genannten Location. Als erstes testet Klaus die Kameras ein. Alles gut. Erst jetzt ist Klaus wieder ansprechbar. Aber steht nach wie vor unter Feuer, denn man weiß ja nie, ob letztenlich wirklich alles glatt geht. Nach über 300 Startreffs hat Klaus so seine Erfahrungen  – in alle Richtungen…

Die STAR-SCHILD Signierung

Als die Band ankommt, führt Klaus den mitgereisten Boss des Managements zu der Wand, vor der bereits alles aufgebaut ist. Als einer von der Omega-Crew den Hocker mit der Tonform sieht wird Klaus gebeten, die Tonschale etwas höher zu platzieren. Denn dem Urgestein Lászlo Benkő möchte man verständlicherweise nicht mehr den „Kniefall“ vor der Tonschale zumuten.

„In 20 Minuten sind wir da“, sagt der Manager. Klaus rast durch die Halle und sucht einen Bierkasten oder etwas ähnliches zum unterlegen. Er landet in der Küche des Caterings und bittet dort, eine stabile Plastikwanne ausleihen zu dürfen. Zurück an der Fotowand, haben die anderen aber schon einen kleinen Tisch organisiert. Da der Plastikhocker letztendlich doch zu wackelig erscheint, stellt man die Tonschale auf den Tisch. Fertig. Schnell noch ein paar Probeschüsse wegen der Belichtung – denn plötzlich ist die graue Betonwand in rotes Licht getaucht. Ein freundlicher Hallenmitarbeiter hat Scheinwerfer eingestellt. Schaut Klasse aus. Doch das sind jetzt andere Lichtverhältnisse. Doch noch während des Eintestens kommt – OMEGA.

Klaus begrüßt nochmal ganz herzlich die drei Bandmitglieder, die heute je eine Hand in den Ton drücken sollen. Und sagt zu János Kóbor: „Ich habe dich vor kurzem im „Riverboat“ gesehen, Klasse Auftritt.“ Und Tibor N. sagt später zu Klaus: „Ich habe mit Riverboat Moderator Jörg Pilawa über Dich gesprochen. Und ihm gesagt, dass Omega in wenigen Tagen in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird. Jörg Pilawa wusste sofort wer Du bist und hat gesagt, dass er auch schon seine Hände in Ton verewigt hat.“ Klaus: „Ja, wir haben das damals in Hamburg gemacht. Das war auch so eine unvergessliche Aktion. Das war der Tag, an dem das Flugzeug in die französischen Bergen abstürzte… Die Sendung fiel aus, aber Jörg Pilawa kam extra privat ins Studio, um mit uns dort die Handprints durchzuführen. Ein echt dufter Typ. Übrigens: Mit Stephanie Stumph haben wir demnächst auch einen Termin, im Riverboat…“

Nun aber los. Das Star-Schild bleibt diesmal auf der Stellage und so können alle drei Bandmitglieder bequem unterschreiben. Da nur János Deutsch spricht, unterhält man sich auf Englisch. Doch es ist nicht einfach, alle drei Bandmitglieder so um das Schild zu platzieren, wie man sonst immer die Fotos macht.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest sonst immer der Fall. Da man heute aber ohne das übliche Messing-Untergrundgestell arbeitet und durch den Tisch mit der Tonschale höher liegt, stehen János, Lászlo und Ferenc und vedecken dabei das Schild. So nimmt es Klaus von der Stellage und will es erst am Schluß bei der Präsentation der fertigen Handabdrücke im Hintergrund in die Höhe halten.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit der Rockband OMEGA und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… Denn gleich erfahren Sie auch, warum unser Stimmungsberichte immer von Nervenkitzel sprechen, der oftmal eintreten kann. So wie heute…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Doch dieser Standardspruch gilt heute nicht. Jedes Bandmitglied soll ja mit je einer Hand hinein in den Ton. Und so legen alle drei ihre Hände auf den Ton. Gerade als Klaus nochmal Anweisungen wegen des Druck geben will ruft Sylvia, die Fotografien: „Die Bilder sind plötzlich zu hell!“. Klaus springt zu sofort zu ihr und checkt die Kamera. Löst aus. Wirklich. Das Bild ist total überbelichtet. Das kann doch nicht sein. Beim Eintesten der Kamera war doch alles in Ordnung. Klaus stellt von „Tv“ Zeitvorwahl auf „P“ Automatische Belichtung und löst aus. Wieder zu hell. Und deweil werkelt „Omega“ in der Tonschale…

Klaus reisst den Blitz vom Gerät, stellt auf höhere ASA Zahl. Will ohne Flash fotografieren. Doch die rot angestrahlte Wand verwandelt das ganze Bild in eine unnatürliche Farbe. Klaus rennt zur Kameratasche und aktiviert den zweiten Bliltz, den er vorsichtshalber schon mal auf der Ersatzkamera aufgesteckt hat. Löst aus. Schnell noch eineinhalb Blendenstufen runterregeln. Passt. Und so schießt Klaus schnell selbst einige Bilder vom Eindrücken der Hände. Doch die Band ist mittlerweile bereits fertig. Denkt sie…

Klaus wirft eine Blick auf die Tonform. Man sieht kaum Abdrücke. Da er sich wegen des Blitzproblems nicht nicht mehr weiter um die Prints kümmern konnte, haben die Drei zu wenig eingedrückt. Klaus bittet jeden Einzelnen, seine Hand nocheinmal auf den ersten Eindruck zu legen und möchte dann zeigen, wie fest man drücken muss, um tief in den Ton einzudringen. Doch das Auflegen muss passgenau sein, sonst gibt es „Geisterschatten“, also ausgeuferte Abdrücke. Aber wie erklären? Klaus ist zu aufgeregt, um jetzt noch nach englischen Wörtern zu kramen. Also drückt er einfach jeden Finger von János, Ferenc und Lászlo in den Ton. „Geht der Blitz jetzt?“ ruft er dabei Syliva zu. Sie sagt „Ja“. Doch plötzlich meldet sich Jolanta, die heute filmt. „Mein Ton ist plötzlich weg!“ Klaus glaubt, im falschen Film zu sein. Hat vielleicht Guido Cantz von „Verstehen Sie Spass?“ die Kameras manipuliert, um den Fernwehpark Initiator an den Rand der Verzweiflung zu treiben?“ Klaus ist in schweißgebadet. Er sprintet zu Jolanta und kontrolliert schnell die Videokamera… Irgendein Wackler am Stecker vielleicht. Aber darum kann er sich jetzt nicht kümmern. OMEGA muss zum Sondcheck und Klaus will weitermachen… Nervenkrieg vom Feinsten, vom allerfeinsten… Wirklich.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch heute drückt er nur auf die Finger und bittet die Jungs von Omega, doch nochmal mit dem ganzen Gewicht auf den Handballen zu gehen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich nun die drei Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Janos, Lászlo und Ferenc gerne mit.

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Ja, und vielleicht führt der Weg von OMEGA auch mal im neuen Fernweh-Park im Markt Oberkotzau vorbei. Eingeladen sind sie jedenfalls jetzt schon mal herzlich.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch heute bei der Band OMEGA, von Anfang an. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wieder mal Jolanta hinter der Videokamera. Klaus: Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bislang bei Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren konnte. Und vor allem, wer sollte den Part an der Videokamera übernehmen? So kommt diese erst in neuester Zeit zum Einsatz, aber auch jetzt nur immer sporatisch, wenn eben ein Kameramann oder eine Kamerafrau, so wie heute, zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit.

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion der Rockband OMEGA mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oftmals noch, ob es vielleicht möglich wäre, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist, richtigerweise war, über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus, darauf zu unterschreiben.

So waren Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs, ja auch das Dach mit Unterschriften verziert. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Später gab es dann nochmal ein Star-Mobil, diesmal in weinroter Farbe. Auch das war bald mit vielen Unterschriften übersät.

Da zwischenzeitlich beide Fernwehpark Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Fahrzeug unterschreiben zu lassen. Das Auto, das Klaus jetzt fährt, einen BMW, ist zum Unterschreiben nicht mehr geeignet. Doch da es immer so schön war, kam Klaus bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen. Und so signieren alle drei Bandmitglieder von OMEGA das Autoblech. Ferenc ist davon so begeistert, dass er auf einer kleinen freien Fläche unter der Unterschrift von Weltstar Albert Hammond noch ein Schlagzeug malt und nochmals signiert. Super! Klaus ist begeistert.

Hilfe – die Unterschriften auf den Handprints fehlen…

Dann bittet Maik die Band, noch einige Fotos und Poster zu signieren. Plötzlich macht Waltraud Raubold, „Signs of Fame“ Staragentin der neuen Bundesländer und die „gute Fee“ des Fernweh-Parks Klaus darauf aufmerksam, dass die Handabdrücke ja noch gar nicht signiert sind. Wirklich. Die Tonschale ist bereit abseits deponiert – und es fehlen die Unterschriften zu jedem Print. Im allgemeinen Tohuwabohu der Kameraprobleme hat Klaus da überhaupt nicht mehr drangedacht. So bittet er die Bandmitglieder zu der Schale. Gerne „malen“ János, Lászlo und Frederic ihren Namenszug in die graue Masse.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit OMEGA zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die der Kult-Rockband OMEGA, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Backstagesplitter

Und hier noch einige private Aufnahmen mit der Fernweh-Park Crew Sylvia, Jolanta sowie Maik Bohn und Oliver Nobis die zeigen, wie toll alle Bandmitglieder mitgemacht haben und sich auch nach der Fernweh-Park Ehrung Zeit nahmen, div. Poster und Fotos zu signieren. Klaus Beer: „Wir sind von Omega und dessen Managment und allen, die wir in deren Umfeld kennengelernt haben, hellauf begeistert !!!

Mit dabei heute ist auch Oliver Nobis, der 1. Vorsitzende des „Dieter Maschine Birr-Fanclubs“. Denn demnächst will Klaus, Dank auch der Mitwirkung von Oliver und Maik Bohn, auch „Maschine“, wie der Ex-Puhdy mit Nikname genannt wird, als Einzelperson in die „Signs of Fame“ aufnehmen. Klaus: „Die Puhdys waren ja schon 2003 persönlich im Fernweh-Park. Doch die Handabdrücke hatten wir damals nicht gemacht. Leider gibt es die Besetzung heute nicht mehr. So wollen wir nun mit dem Urgestein der Rockband die Handprints nachholen, mit Maschine. Denn CITY und SILLY sind ja ebenfalls schon im Fernweh-Park vertreten.“

Was für ein Tag – Der Wahnsinn nimmt weiter seinen Lauf…

Genie und Wahnsinn sind oft nicht weit voneinader entfernt, heißt es. Und das es heute so toll war – war auch parallel dazu der Nervenkrieg entsprechend. Es kam einfach alles zusammen. Die Fotokamera belichtete plötzlich zu hell. Der Ton der Videokamera fiel aus. Dann wurden die Unterschriften auf den Handprints fast vergessen – und zum Schluß „explodierte“ auch noch das Stativ. Denn als Jolanta die Filmkamera von dem Schulterstativ schraubte, das heute das 1. Mal im Einsatz war, flogen ihr plözlich die Schraube, eine Metallfeder und eine Unterlegscheibe um die Ohren…

Und die Krönung des Ganzen. Auf der Rückfahrt von Chemnitz nach Hof fuhr man doch glatt an Hof vorbei, rauschte vorbei an Rehau vorbei, dann an Selb und als Jolanta die Burg von Thierstein sah schrie sie plötzlich laut auf: „Wieso sind wir jetzt in Thierstein?“ Hof war 48 Kilometer –  zurück (!!!) Klaus: „Wir haben uns im Auto einfach so angeregt über das Treffen mit Omega und alles mögliche unterhalten, dass wir zwar die Ausfahrt HOF sahen und ich deshalb auch das Navi abbaute… Doch plötzlich war man über Hof hinaus, fast 50 Kilometer… Wie wir das geschafft haben, daran rätseln wir noch heute… Was für ein verrückter, aber dennoch superschöner Tag.“

Fotos: Sylvia Schildbach

Fotos: Maik Bohn (4 Fotos), Oliver Nobis (3 Fotos)

Filmkamera: Jolanta Stettner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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