Fritz Karl

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme des österreichischen Schaupspielers FRITZ KARL in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

FRITZ KARL, österreichischer Film- und Fernsehschauspieler zählt zu einer der bekanntesten und beliebtesten Schauspielern, auch in Deutschland. Seine Filmografie ist unendlich lang…

Nach einer Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben besuchte er das Max Reinhardt Seminar in Wien und hatte ab 1986 Engagments an Wiener Theaterbühnen, dabek spielte er fünf Jahre lang am Theater in der Josefstadt.1988 war er erstmals im Fernsehen in der Arbeitssage „Die Verlockung“ zu sehen. In der Serie „Julia – Eine ungewöhnliche Frau“ wurde er im gedamten deutschsprachigem Raum bekannt.

1995 bereits wurde er in der Rolle des jungen Mario in dem Film „Höhenangst“ als bester Nachwuchsschauspieler mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. 2001 erhielt er die Hauptrolle als junger k.u.k. Offizier in der tragischen Schnitzler-Novelle „Spiel im Morgengrauen“.

2003 verkörperte er neben den mittlerweile auch in Hollywood bekannten Christoph Waltz den oberbayerischen Wilderer Georg Jennerwein. Es folgten viele Rollen als tragdüstere Bergbauern oder Naturbursche, in denen man ihn besonders gerne sieht, so zumindest Fernwehpark Initator Klaus Beer.

Es folgten Filme wie 2006 „Wer früher stirb ist länger tot“ (Kandlerwirt) oder in „Du rouge sur la croix“, einem biografischen Historienfilm um den Gründer des Roten Kreuzes. Danach war er neben Heino Ferch in „Auf ewig und einen Tag“ als Gregor Luckner zu sehen. 2007 spielte er den Kommissar Benno Söder in „Eine folgenschwere Affäre“.

Die Aufzählung seiner Filme auf der Kinoleinwand und im Fernsehen ist in der Kürze nicht möglich, hier nur Auszüge wie „Zodiak-Der Horoskop Mörder“ (2007) „Patchwork“ (2008), „Die Patin – Kein Weg zurück“ (2008), „Krupp – eine deutsche Familie2 (2009), „Der Fall Lemming“ (2009), „Das Geheimnis der Wale“ (2010), „Sommer der Gaukler“ (2011), „Hopfensommer“ (2011), „Geisterfahrer“, „Allerleirau“, „Verfolgt, der kleine Zeuge“, „Trau niemals deiner Frau“, die „Spionin“ (alle Filme 2012), „Charlotte Link – das andere Kind“, „Tod in den Bergen“, „Unter Feinden“, „Polt“, (2013), „Der stille Berg“ (2014), „Spuren des Bösen“ (2014), „Zum Sterben zu früh“ (2015), „Neben der Spur“, „Nie mehr wie es war“ (2016), „Reich oder tot“ , „Die Muße des Mörders, „Maiberger – im Kopf des Täters“, „Du bist nicht allein“, „Anne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau“ (alle 2018).

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 25. Mai 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt. Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen FRITZ KARL in Bad Elster.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von FRITZ KARL in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Der vielfach ausgezeichnete österreichischeTheater, Filmschauspieler und TV-Star liest im König Albert Theater Bad Elster unter dem Titel „Fritz Karl & Tango de Salòn“ humorvoll, zynische Kurzgeschichten des brasilianischen Satirikers und Bestsellerautors Luis Fernando Verissimo, musikalisch verstärkt durch Tango Musik.

Nach der Anfrage von Fernwehpark Initiator Klaus Beer an das Management kam sofort das OK. Wie Fritz Karl sagte, war er auf der Fernweh-Park Homepage gewesen und da ihm die Botschaft des Friedensprojekts gefiel, sagt er sofort zu.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und wenn die Ehrung im König Albert Theater stattfindet, ist das schon fast ein Heimspiel. Denn dort hat Klaus Beer schon viele Künstler ihre Hände in Ton drücken lassen, u.a. zum Beispiel  Sky du Mont, Gudrun Landgrebe, Wolfgang Stumph, Uwe Ochsenknecht, Vicky Leandros, Tom Beck, Reiner Schöne, Ben Becker, Andrea Sawatzki, Christian Berkel oder vor kurzem erst Suzanne von Borsody.  

Und so braucht Klaus auch nicht nach einer geeigneten Location zu suchen. Im ersten Stock befindet sich zwischen zwei roten Samtvorhängen eine geeignete Wand. Und wenn man dort dann das große Bild abhängt, ist das der perfekte Hintergrund für das Shooting.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den freundlichen Mitarbeitern des König Albert Theater für die tolle Gastfreundschaft und wunderbare Zusammenarbeit bedanken. Beer: „Wir haben in diesem wunderschönen Theater seit vielen Jahren  freie Hand, können alles vorbereiten und uns backstage frei bewegen. Vielen herzlichen Dank dafür.“

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eleminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer –  und manchmal auch ein Autoteil. Fehlen darf natürlich auch nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht.

Ab sofort immer mit dabei: Die Panorama-Schilder-Weltkulisse

Wieder mit dabei sind auch drei Rollups, die zusammengestellt die Panorama-Schilder-Weltkulisse ergeben und die das erste Mal bei dem weltbekannten Extrembergsteiger Hans Kammerlander zum Einsatz kamen. Eigentlich aus einer Notlösung daraus, da man bei dieser spontanen Handprint-Aktion aus Zeitgründen kein Star-Schild hatte anfertigen können. Seit damals hatte Klaus vor, jede Starehrung vor dieser Kulisse durchzuführen. Doch davon kam er wieder ab. Denn dann wäre der Hintergrund immer gleich. So entstand der Kompromiss, die Begrüßung des Stars und Vorstellung des Fernweh-Parks vor diesem Panoramabild durchführen, damit sich die Stars auf Anhieb gleich etwas unter dem Friedensprojekt vorstellen können. Optisch natürlich imposanter, als es nur die Bilder im Fernweh-Park Flyer zu zeigen.

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, wartet man in Ruhe auf das Kommen des Künstlers. Dieser hat sich für 18.00 angesagt. Klaus Beer erwartet ihn am Backstageeingang. Er ist zu Fuß vom Hotel zum Theater unterwegs und wäre sicher schon eher dagewesen, wenn er auf dem Weg dorthin nicht von unzähligen Kurgästen erkannt worden wäre. Er musste Autogramme schreiben und wurde um Selfies gebeten. Jetzt aber ist er da und wird von Klaus herzlich begrüßt.

„Machen wir die Ehrung gleich oder nach dem Soundcheck?“, fragt dieser ihn. Da der Schauspieler schon erfahren hat, dass ab 18.30 Uhr die ersten Besucher eingelassen werden, auch im 1. Stock, wo alles für die Handprint-Aktion vorbereitet ist, sagt er, dass wir doch am besten gleich loslegen sollten. Noch während Klaus mit Fritz Karl auf dem Weg nach oben ist, ruft er seine Fotografen an: „Kameras vertigmachen, wir sind gleich da…“ Fritz Karl ist alleine unterwegs, ohne Tourbegleiter. „Sind Sie mit dem Auto von Österreich hierher gefahren?“ fragt Klaus. „Ist doch eine lange Strecke“. „Nein. Ich fuhr mit dem Zug, war acht Stunden unterwegs“, sagt Karl.

Vom Bergbauern, Naturburschen und Wilderer bis zum Kommissar

Und dann ist man über den roten Teppich, mit dem die Stufen in den 1. Stock belegt ist, schon oben angekommen. Dieser geht fast übergnangslos mit dem kleinen Red Carpet über, auf dem das Star-Schild und die Tonschale für die Handabdrücke auf ihn wartet.

Ganz Gentlemen begrüßt Fritz Karl zuerst die Kamerafrau Jolanta und die Fotografin Sylvia. Dann moderiert Klaus Beer den Schauspieler an: „ Ich freue mich sehr, heute einen der bekanntesten und beliebtesten Schauspieler Österreichs in die Signs of Fame aufnehmen zu dürfen.“ Zu Karl gewandt: „Sie können ja alles spielen. Vom Bergbauern und Naturburschen und Wilderer, wie dem Jennerwein, bis zum Kommissar. Am Montag übrigens“ – Klaus wendet sich wieder dem Objektiv der Videokamera zu – „ist Fritz Karl um 20.15 Uhr im ZDF in dem Krimi „Reich oder tot“ zu sehen, in dem er Rache an seiner Tochter nimmt…“  Und der Schauspieler erzählt kurz, um was es in dem Film geht, zu sehen in unserem Video.

Klaus gesteht:

Klaus kann nicht an sich halten und gesteht. „Herr Karl, ich muss was loswerden. Wir haben schon viele großartigen Schauspielerinnen und Schauspieler in die „Signs of Fame“ getroffen und bei jedem bin ich begeistert, wenn ich ihn oder sie auf dem Bildschirm wiedersehe. Doch ich muß gestehen: Sie gehören für mich persönlich zu den beliebtesten Schauspielern. Besonders in den Rollen eines zwielichtigen Bergbauern, Naturburschen oder Wilderes, mit schwarzen Locken im Gesicht, gefallen Sie mir am besten. Auch meine Frau sieht Filme mit ihnen immer sehr gern, und das muss was heißen, da sie kaum zu Star-Treffs mit geht und alles was mit Rotem Teppich oder Starkult zusammenhängt, absolut nicht ihre Welt ist.“

Klaus weiter: „Schon nach den ersten Minuten ist eines klar. Und ich wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn es bei meinem Lieblingsschauspieler nicht so gewesen wäre. Fritz Karl trotz seiner großen Erfolge ein bodenständiger Mensch geblieben. Ein sehr, sehr netter Mensch. Er ist total unkompliziert, sehr sympathisch, menschlich eben. Das kann man nicht von allen sagen. 99,9 % aller bislang getroffenen Prominenten ebenfalls sehr nett. Bis auf zwei, drei Ausnahmen. Erstaunlicherweise sind diejenigen, die sich im Fernsehen sehr volksnah geben, die schwierigsten. Auch deren Managements…“

Die STAR-SCHILD Signierung

Nachdem Klaus Beer Fritz Karl anhand der Panorama-Schilder-Weltkulisse das Projekt kurz vorgestellt hat, kann es mit der Schildsignierung auch schon los gehen. Mit Schwung signiert der Schauspieler sein Star-Schild, auf dem er mit kurzen Haaren abgebildet ist. „Da sehen Sie ganz anders aus, als man sieh vom Fernsehen her kennt“, sagt Klaus und Fritz Karl antwortet: „Ich bin der Knecht  meiner Rollen, muss die Haare immer so tragen, wie es die Rolle gerade verlangt.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf der Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit FRITZ KARL und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“- Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Hinweis: Die  Titelbilder der Videos wurden von YouTube ohne unseren Einfluß automatisch aus den Szenenbildern gewählt.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der sportlich gebaute Fritz Karl kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder- mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Und auch Fritz Karl gibt sein Bestes.Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Er kann auch mal fester sein. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, das man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Fritz Karl die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde“ sagt Klaus in Verbindung zu der Ideologie des Projekts. Und da macht Fritz Karl natürlich sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Fritz Karl seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“ Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Fritz Karl auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in unserem VIDEO erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Heute ist Klaus wieder mit einem fast neuen Autoteil unterwegs. Nur wenige Unter schriften prangen bislang darauf, die der beiden TATORT Kommissare von Köln, Max Ballauf & Freddy Schenk, sprich: Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär haben darauf unterschrieben und vor kurzem auch Christian Berkel, Ursula von Borsody und natürlich auch Reiner Meutsch, der zum 1. Geburtstag des Neuen Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau der Stargast war. Meutsch ist Privatpilot, hat die Stiftung „Fly & Help“ gegründet und bis heute 326 Schulen in Afrika, Asien und Lateinamerika gebaut. 67.000 Kindern hat er damit eine Schulbildung ermöglicht. Ein toller Mensch!

„Sie befinden sich also in guter Gesellschaft“, sagt Klaus Beer und auch Fritz Karl setzt auch hier gerne seine Unterschrift auf den Lack des Autoteils.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Die Vorstellung

Wie wurde die Vorstellung mit dem großartigen Schauspieler Fritz Karl der Verissimo Lesung mit Tangomusik „Du hörst mir ja doch nie zu“ angekündigt? (Zitat: ) „Zwischen Heiterkeit und hintergründigem Ernst steht hier im Zentrum die Liebe in all ihren Spielarten. Kabarett, literarische Feinheiten, Skurriles, Seriosität, Humor und Ironie liegen dicht beieinander und Fritz Karl gibt diesen unterschiedlichen Facetten meisterhaften Glanz.“

Um es vorweg zu sagen. Ein wunderbarer Vortrag. Ein toller Abend. Vom ersten Augenblick hing das Publikum an seinen Lippen. Jede Betonung des vorgetragenen Textes wurde an den humorvorvollen Stellen mit Reaktionen, ja Lachern, aus dem Publikum belohnt. Der Ball Bühne Zuschauer wurde hin- und her gespielt. Nicht nur Klaus Beer und die Fernwehpark Crew, sondern auch das Publikum des restlos ausverkauften König Albert Theaters ist begeistert. Hier ein paar Stimmungsfotos, Gesichtsstudien des großartigen Schauspielers Fritz Karl.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese wunderschöne Begegnung mit einem sehr menschlichen Film- und Fernsehstar, FRITZ KARL zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von FRITZ KARL.

Fotokamera Ehrung: Sylvia Schildbach

Handykamera Bühne: Klaus Beer / Jolanta Stettner

Videokamera: Jolanta Stettner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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