Wolfgang Lippert

Er war der „Gottschalk“ der früheren DDR: Bekannt, beliebt, ein Allround-Talent – Sänger, Schauspieler, Entertainer. WOLFGANG LIPPERT, auch bekannt unter dem Künstlernamen „Lippi“, zählte zu einem der bekanntesten und beliebtesten Unterhaltungskünstler der Deutschen Demokratischen Republik. 1983 landete er mit „Erna kommt“ seinen größten Hit, der bis heute untrennbar mit ihm verbunden ist.

TV-Sendungen wie „Ein Kessel Buntes“, „Glück muß man haben“, „Gold Million“, die Nachfolgesendung von Wim Thoelkes „Der große Preis“, „Hey Du“ oder „Leute bei Lippert“ sind fest mit ihm verknüpft.

1992 wurde er Nachfolger von Thomas Gottschalk bei „Wetten dass…“. Er moderierte das Zugpferd der Samstagsabend-Unterhaltung neun Mal, bevor es wieder in die Hände des TV-Guru Gottschalk zurück gegeben wurde.

Seit dem Jahre 2000 ist er als Sänger und Schauspieler bei den Störtebeker-Festspielen auf Rügen zu sehen und wirkte in vielen Theaterstücken sowie in der Fortsetzung der ZDF-Reihe „Wilder Kaiser“ mit. Von 2006 bis 2009 war er in der MDR Fernsehshow „Wo ist Lippi“ zu sehen. Seit 2014 moderiert Wolfgang Lippert ebenfalls im MDR das Remake der großen, unvergesslichen Samstagabendshow „Ein Kessel Buntes“.

Seit 1989 ist Lippert UNICEF-Botschafter sowie des Deutschen Kinderhilfswerks.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ am 17. Januar 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Wolfgang Lippert in den Filmstudios Babelsberg in Potsdam.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WOLFGANG LIPPERT in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Zur Aufnahme von Wolfgang Lippert in die „Signs of Fame“ traf sich Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew in die Filmstudios Babelsberg in Berlin-Potsdam. Treffpunkt: Eingang GRUNDY GZSZ.

Als der „Tausendsassa“ des Showbiz erscheint, hat er gleich eine Überraschung parat: „Als ihr sagtet, dass wir uns bei GZSZ treffen, habe ich gleich mal den Wolfgang Bahro angerufen. Den kenn ich gut, habe mit ihm Theater gespielt. Der könnte doch auch mal mitmachen. Was meint Ihr dazu?“ Klaus ist begeistert, hat er doch vor gut zwei Jahren die Protagonisten von GZSZ mit einem Riesenschild im Fernweh-Park verewigt. Leider war „Jo Gerner“ damals nicht dabei. Wäre toll, wenn das nun demnächst nachgeholt werden könnte.

Die STAR-SCHILD Signierung

Bevor Wolfgang Lippert kam, hat Klaus Beer wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location gecheckt. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Fotografieren von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch das ist in dem Studio von GZSZ nicht einfach. Ins Studio selbst darf man nicht rein. Denn da wird gerade gedreht. Die Kantine ist zu eng. Bleibt nur ein langer Gang mit einer Blauvioletten Tafel an der Wand. Zwar nicht ideal, bringt aber zumindest etwas Farbe ins Spiel. So ist alles vorbereitet für das Shooting. Doch so kann man das „Knipsen“ von damals noch nicht bezeichnen. Es ist zwar schon digital fotografiert worden, mit der ersten Digitalen, einer Canon 10D mit gerademal 6,3 MegaPixel. Heute hat jedes Handy mehr.

Ein Tausendsassa hinter´m Schild.

Und dann geht`s aber auch gleich los. „Lippi“ signiert sein Star-Schild und posiert damit in den tollsten Stellungen. Er hält es hoch, schaut drunter vor und weiß einfach was zu tun ist, um aussergewöhnliche Bilder zu bieten. Es ist ein Traum, mit ihm zu arbeiten. Das Beste aber soll noch kommen…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. Von wegen…

So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, gab es damals das Messing Untergrundgestell für die Tonform noch nicht und auch noch keine Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo. Ebenso fehlte die Stellage, auf der das Star-Schild beim Shooten immer im Hintergrund zu sehen ist. Alles hat sich im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt. Damals wurde einfach improvisiert.

Wenn Klaus heute diese Bilder sieht, rauft er sich die Haare. Da wurde doch die Tonschale einfach auf den Boden gelegt. Man sah die hässliche Folie und das Star-Schild lehnte einfach an der Wand. Aber die Bilder sind dann eben Unikate, dokomentieren die Anfänge der Startreffs.

Aber solche echten, herzerfrischenden Fotos, ohne professionelle Ansprüche, eben „mitten aus dem Signs of Fame – Leben“,  haben auch was für sich…

Das aber gab`s damals schon. Für jede Bilderstory müssen beim Fotografieren mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Heute ist es so, dass bis zu 400 Aufnahmen je Shooting keine Seltenheit sind.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit WOLFGANG LIPPERT und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame – Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Doch damals traute sich Klaus das noch nicht so. Musste aber auch nicht mithelfen, denn was „Lippi“ nun vollführte, ist in den dann folgenden über 300 Star-Begegnungen nie mehr vorgekommen, leider…

Mit Liegestütz und mit Schuh auf der Hand rein in den Ton

Wenn das keine Kreativität ist? Wolfgang Lippert, der Tausendsassa des Fernsehens, sprüht auch heute nur so von Einfallsreichtum. Klaus traut seinen Augen nicht. Was macht Lippi jetzt? Er legt sich auf den Boden, vollführt einen Liegestütz und presst damit seine Hände kräftig in den Ton. Und setzt gleich noch eins drauf. Er steigt dann auch noch mit dem Fuß auf seine Hand und zimmert diese regelrecht in die graue Masse… Wahnsinn !!!

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Wolfgang Lippert die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann. Wolfgang kann heute froh sein, dass nicht erst noch „angemischt“ werden musste. 2004 war der Fernweh-Park zwar noch im Entwicklungsstadium, doch man war zumindest schon über die „Betonmatscherei“ hinaus…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Wolfgang Lippert gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt er seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Wolfgang Lippert, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. So auch mit „Lippi“. Wolfgang sandte Klaus sogar einmal Bilder aus Australien, wo er mit seiner Frau unterwegs war. Und ab und zu mailen beide miteinander. Klaus augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben. Und der Wolfgang, der ist einfach ein ganz Lieber…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer Wolfgang Lippert, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das in der Nähe parkt. Gerne geht Wolfgang mit Klaus dann noch zu seinem Wagen.

Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist bereits mit einigen Autogrammen übersät. 2004 natürlich noch nicht vollständig damit bedeckt, wie es zehn Jahre später der Fall sein wird und dann kaum noch Platz für eine Unterschrift zu finden ist.

Ganz privat mit Wolfgang Lippert und Wolfgang Bahro

Nach der Star-Mobil Signierung geht Wolfgang geht mit Klaus und der Fernwehpark Crew dann nochmal in die Cafeteria von GZSZ, verfolgt von neugierigen und traurigen Blicken der GZSZ Fans vor dem Eingang, die draußen bleiben müssen.

In der Cafeteria steht ein Kicker. Dort trifft Klaus Beer Wolfgang Bahro. Bereits nach kurzem Gespräch ist klar: Wolfgang Bahro ist ebenfalls ein ganz Netter. Ganz anders als seine Rolle als Rechtsanwalt JO GERNER es verlangt.

Plötzlich geht die Türe auf und Josephine Schmidt, alias „Paula Rapf“ und Felix von Jascheroff, der bei GZSZ „John Bachmann“ spielt, kommen herein. Sie setzen sich mit an den Tisch und verfolgen gespannt Klaus Beer’s Erläuterungen über das Friedensprojekt „Fernweh-Park“. Interessiert studiert Josephine, die wir einfach „Jo“ nennen dürfen und Felix den Prospekt mit den dort abgebildeten Stars.

Bevor es dann aber endgültig zurück nach Hof geht, macht Klaus mit Wolfgang Bahro seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ fest. Den Termin dazu soll kurzfristig entschieden werden. Sieben Monate später dann ist auch Wolfgang Bahro im „Fernweh-Park“ vertreten. Zusammen mit Yvonne Catterfeld wird er am 11. August 2004 mit dieser Ehrung bedacht.

Was würden die GZSZ Fans vor dem Gebäude wohl dafür geben, um ihre Lieblinge, die wöchentlich über die bundesdeutschen Bildschirme flimmern, mal so hautnah erleben zu dürfen? Übrigens, Jo (Nicht Jo Gerner, sondern „Paula“, sprich Josephine) ist eine ganz Süße. Als sie berlinert und ganz frech mit ihrem Plappermäulchen loslegt, hat sie alle sofort um den Finger gewickelt, besonders Klaus. Als die Fernwehpark Crew nach einem Gruppenfoto dann endlich doch aufbrechen muss, zwinkert ihnen Jo nochmal zu: „Lust auf einen Kicker?“ Klar doch. Klaus: „Ich schmelze nur so dahin…“ 

„Wenn ihr wieder mal da seid, ruft mal an, wir spielen dann wieder mal ne Runde“, sagt sie. Sprach’s und verschwindet wie ein Irrwisch zu ihrem Dreh im Studio. Und wir stehen sprachlos vor der GZSZ Tür. „So ein frecher Feger…“

Erstes Kennenlernen

Es muss wohl Ende der Neunziger gewesen sein, aber noch nicht zu Zeiten des Fernweh-Parks, als Klaus Beer Wolfgang Lippert das erste Mal traf. Klaus lernte „Lippi“ nach einer Fernsehsendung in der Hofer Freiheitshalle auf der Aftershowparty kennen.

Klaus: „Ich weiß es wirklich nicht mehr so genau, es muss wohl „Glück muss man haben“ gewesen sein. Ich schenkte ihm damals meinen neuen Bildband „Fernweh – Mit der Kamera um die Welt“. Wegen des Titels muss es wohl Vorahnung gewesen sein, dass es später mal ein Projekt mit diesem Namen geben sollte…  Jedenfalls war Wolfgang Lippert damals schon unheimlich nett. Für mich Ansporn alles daran zu setzen, ihn nach Entstehen des Fernweh-Parks so bald als möglich in die „Signs of Fame“ aufzunehmen.“ 

Übrigens: Diese zwei Bilder wurden damals noch mit Rollfilm aufgenommen und die Bildabzüge eingescannt. Selbst als der Fernweh-Park am 9. November 1999 eröffnet wurde, fotografierte Klaus Beer die ersten drei Jahre noch mit Zelluloidfilm. Dann Bildabzüge machen lassen und mit der Post an Zeitungsredaktionen versenden. Was waren das noch für Zeiten.  Wenn man das heute gedanklich Revue passieren läßt, war das ja fast schon steinzeitlich. Von wegen Bilder mit dem Smartphone versenden…

Zu sehen im Star-Museum

Der Abschied mit Wolfgang Lippert ist herzlich. Man verspricht, im Kontakt zu bleiben, was auch der Fall ist. Und was passiert mit seinen Handprints? Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Endlich vereint – alle „Wetten dass…“ Moderatoren

Und so sind ALLE „Wetten dass…“ Moderatoren – übrigens Klaus Beer`s Lieblingssendung im Deutschen Fernsehen – mit ihren Handabdrücken im „Signs of Fame“ vertreten: FRANK ELSTNER, THOMAS GOTTSCHALK, WOLFGANG LIPPERT und MARKUS LANZ.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von WOLFGANG LIPPERT, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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