Bernhard Brink

Über 30 Jahre – „verdammt direkt“ – auf Erfolgskurs. Die Rede ist von BERNHARD BRINK, der im Wandel des Showbiz und Künsterlebens sich immer treu geblieben ist und zu seiner Meinung stand. „Verdammt direkt“ eben, wie auch der Titel eines seiner Songs lautet. Brink pur sozusagen.

Das Traumpaar: Duett mit einem Hollywood-Star

1987 lernte BERNHARD BRINK den Hollywood Star AUDREY LANDERS bei einer TV-Show kennen – zehn Jahre später, zu seinem 25. jährigen Bühnenjubiläum, sang er ein Duett mit ihr. Bernard Brink hatte, wie er sagt, sich damit selbst einen Herzenswunsch erfüllt. Als musikalisches Traumpaar sorgten AUDREY LANDERS und BERNHARD BRINK mit ihrem Song „Heute habe ich an Dich gedacht“, für Furore. Das Lied hielt sich ganze 16 Wochen lang in den Top 100 der Single-Charts.

BERNHARD BRINK ist nicht nur ein erfolgreicher Sänger. Er hat sich auch als Radio- und TV-Moderator einen Namen gemacht und präsentiert seit Jahren die „Schlager des Jahres“. 2016 kündigt Bernhard Brink seinen Ausstieg bei „Die Schlager des Sommers“ und die „Schlager des Jahres“ an und fragte Florian Silbereisen, ob er die Nachfolge antreten würde. Schlagerfans dürfen sich nun mit Silbereisen auf „Die Schlager Nacht des Jahres“ oder „Das Grosse Schlagerfest“ freuen.

Bernhard Brink hält nie mit seiner Meinung hinterm Berg, sei es beim Weltgeschehen, der Politik an sich oder wenn`s um das Musikgeschäft geht. Gerade diese Geradlinigkeit macht ihn so vertrauenswürdig. Er ist einfach ehrlich und „verdammt direkt“. So redet er nicht nur zu sozialkritischen Themen, nein, er handelt auch. Er hat er die Schirmherrschaft für das Projekt „Kids Küche“ der Hilfsorganisation „Arche“ übernommen, die jeden Tag warme Mahlzeiten für sozialschwache Familien in Berlin-Hellersdorf liefert. Mittlerweile werden dort bis zu 300 Kinder gespeist. Und er ist Botschafter für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung.

Bernhard Brink erhielt viele Auszeichnungen, darunter die Goldene Stimmgabel und vier Mal den smago! Award.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 04. Oktober 2005.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Bernhard Brink in Chemnitz.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BERNHARD BRINK in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Ein aussergewöhnlicher Ort, eine aussergewöhnliche Zeit

Einer der ersten Titel von BERNHARD BRINK war „Geh doch“. Doch gegangen ist er selbst nie, er ist geblieben, im Showgeschäft – und das bis zum heutigen Tag, mit stetem Erfolg. So war es einfach ein Muß, den erfolgreichen wie zugleich sympathischen Schlagerstar für seine langjährigen Musikerfolge zu ehren und ihn in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ aufzunehmen.

Die Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ erfolgten, wenn nicht direkt am Fernweh-Park direkt, auf Einladung der Managements und der Künstler backstage von TV-Veranstaltungen, am Set bei Filmdreharbeiten, bei Galas, auf Bällen, wie zum Beispiel dem Europäischen Presseball oder direkt auf dem ROTEN TEPPCH bei Filmpremieren. Doch in einer Bäckerei, und das morgens kurz nach Sechs, das gab es – noch nie.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer, als Weltenbummler und Filmemacher in fremden Ländern mit der Kamera bei Sonnenaufgang auf der „Piste“ unterwegs, liebt den frühen Morgen – und so machte es ihm auch gar nichts aus, als das Management diese ungewöhnliche Zeit und Ort für die Ehrung des beliebten Schlagerstars vorschlug.

Auch MDR 1 RADIO SACHSEN-Morgenmoderatorin Henriette Schmidt hatte sich auf diese besondere Frühschicht schon lange gefreut: Die Sachsen wecken zu dürfen zwischen duftenden Brötchen und leckerem Kuchen! Mit dabei, und bereits auch weit vor Sonnenaufgang auf den Beinen: Schlagerstar Bernhard Brink, der im Rahmen der MDR-Aktion „Bäcker-Glückswochen“ den Hörern des Heimatsenders seine Frühstücksgewohnheiten verraten und Brötchen an die Frühaufsteher verkaufen soll.

Auch Klaus Beer war früh aufgestanden und erwartete Fernwehpark Star-Fotografin Christine frühmorgens um 4.30 in Hof, um nach Chemnitz zu fahren. Christine musste dazu aber noch viel früher aus den Federn. Zu nachtschlafener Zeit um Drei, denn sie hatte von Kulmbach aus noch die Strecke bis Hof zu fahren. Und nach den Treffen mit Berhnard Brink muss Klaus ganz schnell in die Sparkasse, in seine Arbeitstelle, um seinen Dienst als Banker anzutreten. Was für ein Wahnsinn…

Die Brötchen duften – Brink kommt

Als kurz nach Sechs das Fernwehpark Star-Mobil vor der Bäckerei in Chemnitz vorrollt, betritt fast zeitgleich Bernhard Brink das Geschäft, selbst um diese Zeit schon zu Scherzen aufgelegt. „Komme direkt von der Hotelbar“, sagt er augenzwinkernd zu den bereits auf ihn wartenden Fans, die sich ebenfalls zu dieser frühen Stunde in der Bäckerei eingefunden haben.

Doch bevor es ans Brötchenverkaufen geht, nimmt ihn MDR Moderatorin Henriette Schmidt erstmal in Beschlag und interviewt ihn ausgiebig für das MDR-Morgenmagazin. Im Bild mit Bäckermeister Meyer, der heute der Gastgeber der „Bäckerei Glückswochen“ ist – und seinen Fans, die ihn dicht umringen.

Natürlich ging der vorangegangene Applaus ebenfalls live über den Sender, denn obwohl man den Brötchenduft nicht mit über den Äther schicken kann, soll die Atmosphäre so hautnah wie nur möglich an die Hörerinnen und Hörer vermittelt werden. Dann Musik. Natürlich von ihm. Von Bernhard Brink. Jetzt erst ist für Klaus Beer die Gelegenheit, Bernhard Brink erstmals richtig zu begrüßen und ihn mit dem neuen Fernwehpark Prospekt nocheinmal aus erster Hand auf die Aktion einzustimmen.

Mit dabei ist auch die „Signs of Fame“ Star-Agentin der Neuen Bundesländer, Waltraud Raubold, die von Auerswalde bei Chemnitz in die Bäckerei gekommen ist. 

Die STAR-SCHILD Signierung – zwischen duftenden Brötchen und leckeren Kuchen

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jedem Startreff zu allererst immer auf der Suche nach der richtige Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Doch das ist heute nicht möglich. Die Brote, Brötchen und Kuchen im Hintergrund sind nicht wegzuzaubern, ja gehören in diesem Fall unbedingt mit auf`s Bild und machen den Reiz dieser aussergewöhnlichen Stunde der Ehrung aus.

Bis zum nächsten Live-Talk mit Henriette Schmidt sind es noch ein paar Minuten. Gelegenheit, schon mal die Signierung vorzunehmen. Schon während des Interviews hatte Bernhard Brink immer wieder einen Blick auf sein Star-Schild geworfen, das ihn sichtlich zu gefallen scheint.

Zwischen duftenden Brötchen, leckeren Kuchen, Torten und Kaffeduft erfolgt dann die Unterschrift auf dem Schild – eine Aufnahme in den „Signs of Fame“ der eben mal ganz anderen Art.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Dann erfolgt Interview Teil 2 –  und danach geht`s mit der Ehrung weiter. Es folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Plastikhocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BERNHARD BRINK und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Obwohl der kräftig gebaute und sportliche Bernhard Brink kommt mühelos alleine zurechtkommen würde bittet er Klaus doch mal aufzuzeigen, wie fest der Druck auf die Finger sein muß, damit sich diese auch richtig schön im Ton abzeichnen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Bernhard Brink die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Bernhard Brink gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und –  ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Bernhard Brink seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht.

Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer Bernhard Brink ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert.

In ein paar Minuten ist Bernhard wieder live auf Sendung. Doch Zeit genug, um das vor der Bäckerei parkende STAR-Mobil schnell zu signieren. Noch ist es stockfinstere Nacht. Es hat geregnet und Klaus Beer wischt mit einem Handtuch schnell noch die Stelle trocken, auf der Bernhard Brink unterschreiben soll. Direkt unter Gunther Emmerlich ist noch ein freier Platz, von dem nun der sympathische Schlagerstar grüßt.

Die Fernweh-Frage:

Zurück in der Bäckerei stellt Klaus Bernhard Brink dann noch die berühmte“ Fernwehfrage: Wohin er am liebsten reisen würde, wenn er einmal ein halbes Jahr aussteigen wolle oder was er mit dem Begriff „Fernweh“ verbindet.

Am Stehtisch, an dem auch MDR 1 Morgenmagazin Moderatorin Henriette Schmidt sich auf den nächsten Live-Talk mit ihm vorbereitet, nimmt Bernhrd Brink einen Schluck aus der Kaffeetasse, überlegt kurz und antwortet: „Ich würde gerne einmal für längere Zeit in Spanien sein, denn dieses Land vereint alles, was mir gefällt.“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit BERNHARD BRINK zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BERNHARD BRINK, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Herzliches Wiedersehen

Klaus Beer traf Bernhard Brink dann ein zweites Mal vier Jahre später, am 20. November 2009 in Suhl, wo er die „Schlager des Jahres“ präsentierte.

Backstage der Sendung wurden Claudia Jung, Jürgen Drews und Frank Zander in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Drittes Wiedersehen in Riesa

Ein drittes Wiedersehen mit Berhard Brink gab es am 05. Mai 2018 in Riesa, wo Klaus Beer backstage der Carmen Nebel TV-Show „Willkommen bei Carmen Nebel“, Beatrice Egli und Mr. „Eloise“, Weltstar Barry Ryan, in die „Signs of Fame“ aufnahm. Da sich die Fernwehpark Crew mit Backstageausweis des ZDF, bzw. der Produktonskeitung von TeeVee frei im Studio und im Catering bewegen durfte, traf er dort so manchen Künstler, der bereits im „Signs of Fame“ vertreten ist. So gab es neben Heinz Rudolf Kunze, Klaus Beers Jugendschwarm Gitte Haenning und DJ BoBo, der nachträglich seine Hände in Ton drückte,  ein herzliches Wiedersehen mit Mary Roos und Bernhard Brink.

Als Klaus nur das Wort „Handabdrücke“ sagte, erinnerte er sich sofort wieder und kam seinem Wunsch nach, doch eine Grußbotschaft zur Eröffnung des Neuen Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau am 18. Mai in die Videokamera zu sprechen. „Aber da muss Mary mit“, sagte er. Mary Roos aß im Catering gerade einen Kuchen und erkannte Klaus ebenfalls sofort. „Wir haben Ihre Handabdrücke damals  in Regensburg gemacht, als Sie mit Cindy & Bert aufgetreten sind“, sagte Klaus. Und als Mary Roos mit dem Kuchenessen fertig war,  gingen beide nach draussen, um die Grußbotschaft für den Fernweh-Park in die Kamera zu sprechen.

Wie lustig es dabei zuging, kann man in dem Video sehen, dass unter ERÖFFNUNG des Neuen Fernweh-Parks eingestellt ist.

Fotos Signs of Fame: Christine Ströhlein

Fotos 3. Treffen Riesa: Sylvia Schildbach

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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