„HEINRICH DER WOLF“ mit Original Johnny Cash Cadillac Eldorado im Fernweh-Park

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von HEINRICH WULFES in die „Signs of Fame“- doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie: 

Im Jahre 1950 geboren, nahm Heinrich mit sechs Jahren ersten Gitarrenunterricht und erlernte später noch Saxophon. Bereits im Alter von 13 Jahren war er Mitglied der Band „all fair“. Damit feierte er erste regionale Erfolge als Sänger und Saxophonist.

Nach seiner Ausbildung zum Dipl. Kfm. Sparte Hotelerie in der Schweiz leitete er mehrere renomm. Restaurants auch im Ausland, z.B. im Hilton Athen, Royal Westminster Hotel London und in einer Restaurantkette in Luxemburg. Zudem war er in Spanien und Koratioen als Reiseleiter unterwegs. 1976 machte sich Heinrich Wulfes als Torfbauer selbstständig, hier speziell für die Verwendung von medzin. Moorbädern.

Parallel dazu pflegte er seine Liebhaberei zu Oldtimer, die er sammelte., weiter ausbaute, lagerte. Daraus entwickelte sich sein späterer Beruf. Er importierte als erster in Deutschland London-Doppeldeckerbusse, die er für den Personentransport umrüstete. Seit 1980 war er häufig geschäftlich in den USA, Texas unterwegs – was widerum sein Interesse an Country Musik weckte, hier speziell der Songs von Johnny Cash. So verschmolzen bei Heinrich Wulfes Liebhaberei, Beruf und Musik.

Immer mehr verlegte er sich auf das Songschreiben und trat bei privaten Anlässen auf. In Heinrich Wulfes Oldtimer-Sammlung waren Fahrzeuge jeglicher Art zu finden, USA Schulbusse, Greyhounds, Spezialfahrzeuge etc. Sogar die Kelly Family kaufte drei ihrer Doppeldecker Busse bei ihm. Parallel zu seinen Oldtimern schrieb er Songs z.B. für Westbrook Band, die von Willie Schulze gegründet wurde. Der Song „Heidecowboy“ wurde sogar in der „Aktuellen Schaubude“ vorgestellt. Bald veröffentlichte Heinrich Wulfes seine erste Musik CD. Darauf waren eigene Country Songs zu hören wie z.B. „Gifhorn, der Norden und die Ferne“. Auch spielte er in der Westbrook Band. 1999 brachte er sein Album „Zeitreise“ mit Willie Schulze unter dem Namen „Mobil @“ heraus. Dabei sprachen ihn viele Fans auf die stimmliche Ähnlichkeit mit Johnny Cash an was ihn inspirierte, „daraus etwas zu machen…“

Es folgten Auftritte u.a. mit Truck Stop, Gunter Gabriel und Udo Lindenberg und er bgeisterte bei internat. Auftritten auch in Wien, Amsterdam, der Türkei, Luxemburg und Paris. Im Rahmen des Johnny Cash Films „Walk the line“ trat „Heinrich der Wolf“ in vielen Teilen Deutschlands auf. Im Jahre 2007 trifft Heinrich beim Welt Cash-Bash, dem weltweit größten Johnny Cash Fantreffen in Nashville, auch auf Mitglieder der Cash Familie. Auf der Live CD des Cash Bash sind 7 Songs von ihm zu hören.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 23. August 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen HEINRICH WULFES im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HEINRICH WULFES in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

23. 08. 2003: „HEINRICH DER WOLF“ rollt mit Johnny Cash Original Cadillac im Fernweh-Park vor

Was für eine Geschichte – was für ein Event: Diesmal ging es nicht nur um eine Schildübergabe im Fernweh-Park, sondern um ein besonderes Event, das seinesgleichen sucht. Schildübergabe und Aufnahme in die „Signs of Fame“ der Rubrik „Countrystars“ zusammen.

Man sagt, dass er heulen kann wie ein Wolf – und seine Stimme ähnelt der des wohl größten Countrysängers der Welt, Johnny Cash: HEINRICH WULFES hat sich in der Country-Music-Scene in Deutschland, aber auch im Mekka der Countrymusic, in Nashville/USA, einen Namen gemacht. Sein Nikname: „HEINRICH DER WOLF“.

Heinrich „just like Cash“ rollt mit seinem roten Cadillac Eldorado Baujahr 1972 (8,2 l Hubraum, 375 SAE/PS, Gewicht: 2,4t, Frontantrieb) vor der Panorama-Schilder-Weltkulisse des Fernweh-Parks vor. Was man auf dem ersten Blick nicht ahnen kann: Der imposante Oldtimer US-Schlitten ist das Orignial Auto eines Weltstars. Kein geringerer als der Countrysänger JOHNNY CASH besaß ihn und fuhr ihn höchstpersönlich!

Da gucken sich die Passanten und Autofahrer fast die Augen aus, pfeifen und hupen. Doch was wäre erst passiert, wenn sie gar gewusst hätten, dass dieser Superschlitten, Inbegriff von Route 66-Feeling und Western-Countryträumen, einst dem „Man in Black“ gehörte? Und vor Cash fuhr den Wagen Waylon Jennings. Auch wurde das Auto genutzt von den „Highway Men“. Unter diesem Begriff verbargen sich die klangvollen Namen weiterer großer Countrystars wie Kris Kristofferson, Willie Nelson, Johnny Cash und Waylon Jennings. Sie nutzten das Fahrzeug für Paraden und PR-Auftritte. Und wie der Zufall es will. Nun steht das Traumauto keine zwei Meter von dem Schild „Austin/Texas“ entfernt, mit dem WILLIE NELSON die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Was für eine Geschichte“.

HEINRICH „just like Cash“

Da steht er, ein Mann wie ein Bär, HEINRICH WULFES, der nicht nur den Cadillac von Johnny Cash besitzt, sondern sich auch einer grossen Stimmähnlichkeit mit der Stimme von Johnny Cash erfreuen kann. Ganz allein unter seinem Vornamen Heinrich, ohne Anlehnung an sein bekanntes Vorbild schaffte er es, sich in kürzester Zeit einen Namen zu machen. „Just like Cash“ heißt, in der Art von Cash, dem weltbekannten „the Man in Black“, zu singen.

Mit der Version von „Ring Of Fire“ war er sogar, ganze 28 Wochen lang, in der Country Super 10 vertreten. Auch belegte er mit seinem Song „Gimme Five, Johnny Cash“ sogar Nashville/USA die Charts. Ganze 42 Wochen lang! Durch seine großen Erfolge in der Countryszene erhielt er sogar Original Bühnenkleidung von Johnny Cash. Auftritte im Radio, Fernseh- und Lifeauftritte verhalfen ihm zu einem großen Bekanntheitgrad. Große Anerkennung in der Countryfachwelt erzielte er u.a. mit seinem Album „Cash Cadi(llac)“.

Und jetzt ist ER da. Im Fernweh-Park. Ein Event wie aus einem Country-Traum. Initiator Klaus Beer begrüsst Heinrich herzlich im Fernweh-Park, zu dem er mit dem Cash-Caddi extra von einem Gastspiel in Bad Steben eingefahren ist. Heinrich ist gerne gekommen, fühlt er sich doch hier so richtig heimisch zwischen Schildergrüssen von namhaften Countrykollegen wie Truck Stop, Willie Nelson, Gunter Gabriel und Tom Astor. „Mit dem habe ich erst letzthin früh um Fünf die Bar geschlossen“, sagt er mit leichtem Grinsen. Und bei seinem Besuch konnten Heinrich und Klaus noch nicht ahnen, dass nur wenige Monate später, am 22. März 2004,  Johnny Cash selbst mit einem Grußschild in den Fernweh-Park einziehen wird, „in memoriam“, persönlich übergeben von keinem geringeren als dessem Sohn John Carter Cash.

Der heiße Wind des Supersommers 2003 zerzaust Heinrichs blonde Haarsträhnen. Wie Johnny Cash schiebt er beim Fotoshooting die Oberlippe etwas vor und als er zu singen beginnt, bleiben die Passanten stehen – und staunen. Eine Stimme wie „the man in black“ persönlich. Up and away. Gedanklich und emotionell. Mit dem nächsten Silbervogel nach Nashville, Tennesee.

Doch Heinrich hat noch etwas anderes als das Traumauto und seine Gitarre mitgebracht. Den Cash-Caddi wird er leider wieder mitnehmen – ein Schild aus GIFHORN, der „Mühlenstadt in der Südheide“ und aus „Wolfsberg“, seiner Heimatstadt, aber lässt er mit Freude und Stolz zurück. Denn ein Stück seines Herzens soll, für andere immer sichtbar im Fernweh-Park bleiben.

Und so wird diese ganz besondere Geschichte auf der Fernweh-Park Homepage gleich zweimal zu sehen sein. Einmal hier unter SIGNS OF FAME und dann nochmal unter SCHILDERÜBERGABEN. Denn „HEINRICH DER WOLF“ hat auch einen Schildergruß aus seiner Heimatstadt GIFHORN mitgebracht.

Innerhalb von zwei Tagen hat Heinrich das Schild von der Gemeindeverwaltung erhalten und noch seinen Namen mit Spruch daraufdrucken lassen „Heimat von HeinrichderWolf.de“. Natürlich darf auf dem Schildergruß Heinrichs Unterschrift nicht fehlen. Auf der Vorder- wie auch auf der Rückseite, wo „Wolfsburg – Sassenburg“ zu lesen ist.

„Heißes“ Fotoshooting wie in Arizona

Fotoshooting am „Saale-River“, bei dem es im wahrsten Sinne des Worte „heiß“ herging. Fast so wie unter der brennendheißen Sonne Arizonas. Denn der Bilderbuchsommer 2003 setzt Assoziationen an die Wüstenstaaten Nordamerikas frei.

Wie alles begann

Doch wie kam Heinrich Wulfes zu dem Cadillac von Johnny Cash? Heinrich erzählt: „Ich habe den Wagen ganz einfach über ebay ersteigert. Es war ein Montag, der 30.07.2001. Bis 20.30 Uhr lag noch kein Angebot vor. Mindestgebot waren 2.500 Dollar. Ein Freund machte mich auf die Auktion aufmerksam. Nach Rücksprache mit einem weiteren Bekannten, der mir ein Foto des Wagens aus einem Prospekt zufaxte – stieg ich dann bei der Auktion ein.“ Um 23.06 Uhr war es dann soweit: Zuschlag! Ich erhielt  für für 3.061 Dollar den Johnny Cash Caddilac und flog dann daraufhin in die USA. Nach Hendersonville, Tennessee, um den Wagen zu überführen.“

Zwei Mäusenester

Eines unseer Bilder in unserer Bilderstrecke zeigt Heinrich Wulfes mit dem Cadillac vor Johnny Cash Anwesen. Und Heinrich erzählt weiter: „Dort angekommen, ergab die Begutachtung des Autos: Zwei Mäusenester, das Dach kaputt, nahezu alle Verschleißteile defekt, denn das Auto stand 2-3 Jahre in einer Scheune. Der Wagen wurde vor Ort zwei Tage lang notdürftig repariert. Trotzdem hielt das Fahrzeug danach die komplette Strecke von über 2000 km durch.“

Fahrzeugbrief von Johnny Cash

Und wer’s nicht glauben will, dass es sich um den Original Cadillac von Johnny Cash handelt, den überzeugt dessen Fahrzeugbrief.

Filmemacher Klaus Beer dreht in Gedanken schon ein Roadmovie, als Heinrich die Strecke beschreibt, über die der Cash-Caddi rollte: Smoky Mountains, North Carolina, South Carolina und Georgia nach Jacksonville, Florida. Dort wurde der US-Schlitten eingeschifft – nach 3 Wochen auf dem Atlantischen Ozean kam der Wagen in Bremerhaven an. Selbst nach dieser langen Zeit sprang das Auto sofort an, erzählt Heinrich.

HEINRICH WULFES und JOHNNY CASH

Doch wie entwickelte sich Heinrichs Faible für den „Man in Black“? 2001 hörte er zum um ersten Mal die neuen Cash Songs „Solitary Man“ und „Unchained“. Und war sehr angetan, ja begeistert. Es entstand der Wunsch, selbst solche Musik zu machen. Seither „studierte“ Heinrich sein Vorbild als Künstler. Abar auch als Mensch. Zitat Heinrich: „…Cash fasziniert mich – …er ist ein sehr gläubiger Mensch – das und seine bescheidene, zurückhaltende Art machte ihn mir zusätzlich sympathisch“. Ab sofort wollte Heinrich Wulfes Johnny Cash nacheifern…

Im Juli 2001 dann der Wink des Schicksals: Heinrich Wulfes kauft das Autos von Johnny Cash. Herbst 2001 erfolgte verstärkter Kontakt zu dem Gitarristen Dirk Schlag, der auch tätig ist für z.B.  Howard Carpendale, Claudia Jung, Matthias Reim, Felix de Luxe, Rolf Zukowski oder Ted Herold. Es erfolgte die Produkton seines neuen Albums im „Cash – Stil“.

Und so sieht Filmemacher und Fotograf Klaus Beer Heinrich der Wolf „just like Cash“ bei seinem Shooting im Fernweh-Park: Schweifender Blick in die Ferne, die Gitarre auf dem Rücken – auf der Suche nach dem Richtungsweiser, der nach Nashville/Tennessee zeigt.

Fotos: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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