Hartmut Schulze-Gerlach (Muck)

HARTMUT SCHULZE-GERLACH (Muck), Komponist, Arrangeur und Texter, Keyboarder, Gitarrist und Sänger, zählt zu einem der populärsten Allround-Künstlern der ehemaligen DDR.

Er moderierte u.a. große Samstagabend-TV-Shows, vom „Sprungbrett“ bis „Ein Kessel Buntes“ u.v.a.m. Die seit 1993 eigene, monatliche TV-Erfolgsreihe des  MDR „Damals war`s“ mit Oldies und Filmausschnitten aus früheren Zeiten, ist DER Publikumsrenner schlechthin.

Hartmut Schulze-Gerlach war 1973 Mitglied im Gerd Michaelis Chor. Unter seinem Pseudonym „Muck“, seinem Spitznamen aus Kinderzeit, wurde er mit den Hits „Isabell“ und „He, kleine Linda“ einem breiten Publikum bekannt. Es folgten Lieder wie „Lady in Weiß“, „Leben im Wunderland“, „Tini, verzeih mir doch“, „Schokolade“, „Denn am Morgen scheint wieder die Sonne“, „Der kleine Muck“, „Wandern wir mal“, „Die richtige Frau“ und „Heut’ schlafen die Engel“. Auch trat er in den 90er Jahren unter dem weiteren Künstlernamen Thommy Raiker auf. Zudem schrieb er als Komponist und Arrangeur zahlreiche Titel für Andreas Holm, Thomas Lück, Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler.

1981 startete Hartmut Schulze-Gerlach seine zweite Karriere als Fernsehmoderator. Er moderierte die Sendung „Sprungbrett“, wo der jungen Talenten eine Auftrittsmöglichkeit gab. Dazu gehörte z.B. Linda Feller. Seinen großen Durchbruch im TV aber hatte er 1995, wo er bis heute im MDR Fernsehen die monatliche Oldiesendung „Damals war`s“ moderiert – ein TV-Dauerbrenner.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 17. Juli 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Hartmut Schulze-Gerlach in Chemnitz.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HARTMUT SCHULZE-GERLACH (Muck) in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese hochauflösend in voller Größe und Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Juli 2006. Hartmut Schulze-Gerlach moderiert in Chemnitz das jährliche Pressefest und lädt Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Crew des Fernweh-Parks in das Hotel Renaissance ein, um dort seine Aufnahme in die Signs of Fame des völkerverbindenden Friedensprojekts entgegen zunehmen.

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen wegführen, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und dann kommt Hartmut Schulze-Gerlach auch schon. Er trägt Jeans und ist schon „gestiefelt und gespornt“ für seine Fahrt zurück auf die Insel Rügen zu seiner Familie. Nach einer herzlichen Begrüßung kann es schon losgehen. Der sympathische TV-Moderator greift zum Stift.

Das macht seine Sendung „Damals war`s“ so schön

Klaus freut sich, nach vielen Stars nun auch „Muck“ endlich einmal persönlich kennenzulernen, zählt doch „Damals war`s“ mit zu seinen Lieblings-Fernsendungen. Klaus: „Harmut Schulze-Gerlach moderiert in angenehmer Art und fördert mit den Songs aus früheren Zeiten herrliche Erinnerungen zutage. Und vor allem: Die Lieder werden ausgespielt und nicht wie bei anderen Sendern mit Kommentaren von Prominenten unterlegt, die die Songs der sowieso viel zu kurzen Clips mit angeblich witzig-coolen Sprüchen zerreissen. Ich will das Lied hören und nicht Kommentare dazu. Bei ihm zählt der Hit von damals und man kann ohne störendes Beiwerk in Erinnerungen an die damalige Zeit schwelgen. Das macht seine Sendung so schön.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit HARTMUT SCHULZE-GERLACH und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Doch bei „Muck“ muss er absolut nicht mithelfen. „Die Klitschkos hätten gegen ihn keine Chance“, sagt Klaus schmunzelnd, denn Hartmut Schulze-Gerlach hinterläßt mit geballter Kraft die plastischsten Abdrücke, die ein Prominenter je hervorgebracht hat. Und das alles ohne ersichtlichen Kraftakt.

Schon über 100 Mal Star-Handprints erlebt, beginnt Klaus zu staunen. Ohne ersichtliche Kraftanstrengung und ohne weitere größere Druckhilfe der rechten Hand versenken sich die Finger von Muck fast wie von selbst in der Masse. Wie macht er das bloß?

Muck bemerkt den fragenden Blick von Klaus und sagt: „Ich habe früher mal auf dem Bau gearbeitet, da hat man das Zupacken gelernt“. Und fürwahr. Er muß unheimliche Kräfte in den Fingern haben und die Fähigkeit, einen derartigen Druck mit der Hand auszuüben, dass die Finger in den Ton wie in Butter gleiten. Klaus: „Wenn ich da an andere Promis denke, die fast bis zur Schmerzgrenze ihre Finger eindrückten…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Hartmut Schulze-Gerlach die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Doch bei Harmut Schulze-Gerlach ist der Handballen null Problem. Diesen versenkt er ebenfalls mit solch einer Leichtigkeit in der grauen Masse, dass alle Umstehenden aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Muck gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Hartmut Schulze-Gerlach seinen Namenszug in die graue Masse und schreibt in Klammern natürlich auch „Muck“ dazu, unter dem ihn in der ehelmaligen DDR jedes Kind kennt.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“ 

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Muck, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch auf der rechten Beifahrertür ist 2006 noch eine große freie Fläche, wo er sich einen schönen Platz zum Signieren aussuchen kann.

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Auf dem Weg in die Garage des Hotels zum Fernwehpark Star-Mobil hat Hartmut Schulze-Gerlach Zeit, sich die Antwort zu überlegen. Doch lange braucht er nicht dafür. Er sagt „Grönland oder die „Skandinavischen Länder, wo es schön kühl ist“.

Normalerweise beginnen bei den Antworten der Stars auf die Fernwehfrage die Augen von Weltenbummler Klaus Beer zu leuchten. Denn fast alle Länder, die da so genannt werden, war er schon mit der Film- u. Fotokamera unterwegs. Nur zu „kalten“ Landstrichen hat Klaus Beer überhaupt keine Beziehung. Klaus: „Da kann ich selbst leider nichts beisteuern, denn ich bin der absolute Sonnen- und Hitze-Freak. Je wärmer, desto besser. Je dampfiger der Dschungel, um so wohler fühle ich mich. Ich liebe auch die Wüsten unserer Erde und mein Traumland ist Kalifornien, wo halt immer die Sonne scheint.“

Als Hartmut Schulze Gerlach das Fernwehpark Star-Mobil signiert, sagt er: „Komm laßt uns hier schnell verschwinden, das ist mir zu heiß hier.“ Wirklich ist es recht warm in der Garage des Hotels an diesem Julitag, für Klaus Beer gerade angenehm, für Muck dagegen sichtlich unerträglich. Kein Wunder also, dass er „Grönland“ sagte und gerne auf Rügen wohnt, wo bekanntlich immer ein frischer Wind weht…

Mit dabei ist heute auch Waltraud Raubold, „Signs of Fame“ Staragentin der Neuen Bundesländer und die „gute Seele“ des Fernweh-Parks. Sie hat schon so manchen „Oststar“ in das Friedensprojekt gebracht. Mit dabei ist auch Celin, die den Fernweh-Park schon kennt, als sie gerade laufen konnte und als das „Fernweh-Park Maskottchen“ bezeichnet wird. Herzlich scherzt Muck mit der Kleinen. Beide verstehen sich sichtlich gut.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit HARTMUT SCHULZE-GERLACH zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von HARTMUT SCHULZE-GERLACH (Muck), erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Peter Schulze

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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