Erol Sander

Er spielte in „Soraya“ den Schah von Persien und „Sinan Toprak – Der Unbestechliche“ sowie weitere Hauptrollen in zahlreichen TV-Filmen. 2004 holte ihn Star-Regisseur Oliver Stone vor die Kamera. EROL SANDER war in seinem ersten Kinofilm auf der Leinwand zu sehen, in „Alexander“.

Er kam bereits als Fünfjahriger aus der Türkei nach München und studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaft. 1990 ging er nach Paris und arbeitete als Fotomodell für Armani und Dior. Paralell dazu nahm er Schauspielunterricht.

Er ist ein Frauenschwarm – und so in vielen TV-Filmen des Genres „Herz-Schmerz“ zu sehen. Aber auch als Kommissar in der ARD Samstagsabend Krimireihe „Mordkommission Istanbul“, (Ausstrahlung auch auf ORF2 und SRF1), wo er seit 2008  den Kommissar Mehmet Özakin spielt.

In seiner langen Filmografie sind Filme zu finden wie „Pompeji“, „Der Zauber des Regenbogens“, „Im Himmel schreibt man Liebe anders“, „Eine Liebe in Kuba“ oder „Und ich lieb dich doch“ (alle 2006). Erol Sander dreht oft bis zu fünf Spielfilme im Jahr. Es folgten u.a. „Die Blüten der Sehnsucht“ (2008), „Liebe ohne Minze“, „Afrika ruft nach Dir“ (2011), Notfall für Dr. Guth“ (2013).

Und er spielte den „Winnetou“. In Nachfolge von Pierre Brice und Gojko Mitic´ übernahm er bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg von 2007 bis 2012 die Rolle des legendären Indianerhäuptlings der Apachen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 15. Juli 2007.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Erol Sander bei Dreharbeiten am Chiemsee.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von EROL SANDER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE  + Am Set bei Dreharbeiten.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Als Fernweh-Park Initiator Klaus Beer an das Management von Erol Sander die Anfrage wegen seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ stellte, rief Erol persönlich bei Klaus an und teilte ihm seine Teilnahme mit. Er freue sich sehr, bei diesem schönen Projekt dabei sein zu dürfen.

Doch es sollte über ein Jahr dauern, bis ein geeigneter Termin zustande kam. Denn Erol Sander drehte wochenlang in der Karibik und spielte dann weitere Hauptrollen in großen TV-Filmen.

Einladung an den Set zu Dreharbeiten

Doch endlich hat es geklappt. Der Schauspieler lädt Klaus Beer zu Dreharbeiten seines neuen Films „Im Himmel schreibt man Liebe anders“ zum Chiemsee ein, wo er unter der Regie von Helmut Förnbacher mit Schauspielerkollegin Eva Hagemann vor der Kamera steht. Mit dabei, ein Schäfchen, das in dem Film mit der süßen „Schäferin“ die Schlüsselrolle spielt.

15. Juli 2007, 10.00 Uhr vormittags. Die Fernwehpark Crew ist auf dem Weg zum Schloß Amerang, bei dem heute morgen die Dreharbeiten stattfinden. In einem kleinen Ort kurz nach Prien, überholt die Fernwehpark Crew ein roter Sportwagen, der spritzig vorüber rauscht. „Ob dieser flotte Fahrer nicht der Erol Sander war?“, sagt Klaus zu seiner „Signs of Fame“ Fotografin, die fährt. Denn Klaus ist kein begeisterter Autofahrer und überlässt lieber anderen das Steuer. Christine nickt. Der rote Flitzer, der gut aussehende Erol die rasante Fahrweise passen irgendwie gut zusammen…

Traumwetter am Chiemsee. Seit Tagen hat es geregnet, erfährt man später, doch heute spannt sich ein weißblauer Himmel über Oberbayern. Es geht durch kleine Ortschaften. Durch Rimsting, Mauerkirchen, Bad Endorf, Hafling, entlang herrlich blühender Wiesen, auf denen Kühe weiden. Dann ein Schild: „Vorsicht, Dreharbeiten“. Ein Mädchen mit Flagge sperrt die Straße. Doch die Fernwehpark Crew darf durch, denn sie hat am Set einen Termin mit Erol Sander.

Die Fernwehpark Crew war schon bei vielen Drehs dabei, nahm zum Beispiel Uschi Glas und Fritz Wepper, Jutta Speidel und Janina Hartwig am Set in den „Signs of Fame“ auf. So ist alles am Set für ihn ein vertrauter Anblick.

Das man richtig, sieht man genau: Da steht auch der rote Sportflitzer wieder, der vorhin das Fernwehpark Starmobil mit aufwirbelnden Staub der Schotterstraße überholt hat. Wie überall, wo ein Film gedreht wird, das gleiche Bild: Containerfahrzeuge, Alukoffer, Kabel, Stative, Scheinwerfer. In große Rahmen gespannte Aufhellerfolien. Hier wird gleich mit zwei Kameras gedreht, denn Erol Sanders Jeep soll gleichzeitig von hinten und vorne aufgenommen werden, wenn er die schmale Dorfstraße hinaufbrettert. Alles in einer Einstellung.

An der Kamera, Kameramann Rainer Gutjahr, der nach der Regie von Helmut Förnbacher die Bilder gut in Szene setzt. Bevor wir in unserer Bildergeschichte natürlich auch von den Dreharbeiten selbst berichten, vorab die Story über die Ehrung.

Die Star-Schild Signierung

Noch während des Wartens auf den Schauspieler hat Klaus wie immer die Location zur Durchführung der Ehrung gecheckt. Da diese heute im Freien stattfindet braucht man keine freie Wandfläche, die Klaus immer sucht, damit kein störender Hintergrund von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenkt. Man hat die schönste Hintergrundkulisse, die man sich nur wünschen kann – die Natur.

Um die Dreharbeiten nicht zu stören, hat Klaus etwas abseits davon eine schmale Straße genutzt und den Hocker mit dem Ton einfach auf den Asphalt gestellt. Wie immer ist Improvisation angesagt.

Drehpause. Erol Sander kommt. Klaus muß ihm nicht nocheinmal wie sonst üblich anhand des Fernwehpark Prospekts die Ideologie des Friedensprojekts erklären. Erol ist voll im Bilde und so wird gleich zur Tat geschritten. Denn man weiß nicht, wann er über Lautsprecher wieder vor die Kamera gerufen wird. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Auch das geht 2007 noch ohne große Vorbereitungen. Denn die Stellage für das Star-Schild, das bei der Handprintaktion dieses immer mit im Hintergrund zeigt, gab es damals noch nicht. Auch nicht das Messing Untergrundgestell für die Tonform, die einfach auf einen Plastikhocker gestellt wird. Auch fehlte damals die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt.

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit dem Frauenschwarm EROL SANDER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, Stimmungsbilder von den Dreharbeiten selbst…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch bei Erol Sander muss er nicht eingreifen. Dieser kommt super alleine in der Tonform zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Erol die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der beliebte Schauspieler gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Erol Sander seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer Erol Sander, ob es vielleicht noch möglich wäre, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das gleich in der Nähe des Cateringswagens parkt. Erol sagt Ja und so gehen Klaus und Erol schnell noch zu dem Fahrzeug.

Ein Blickfang. Denn das Auto ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in dessen Nähe aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch vorne rechts ist noch eine freie Stelle, auf die Erol Sander seine Unterschrift setzt.

„Erol Sander, bitte zur Aufnahme“… tönt es dann über Lautsprecher. Die nächste Szene wird gedreht, die Schlüsselszene des Films.

Die Dreharbeiten

Genauso wichtig wie der Kameramann ist der Tonmann, der sich mit seinem Equipment für den bald folgenden Massenauftrieb der Schafe auf die Wiese oberhalb der Straße zurückgezogen hat. Wie er im späteren Gespräch am Catering erzählt, kennt er auch Siegfried & Roy sehr gut und war als Tonmann bei einem Filmporträt schon in ihrer Villa in Las Vegas zu Gast.

Ein großer Name führt Regie: HELMUT FÖRNBACHER

Mit dem Regisseur steht oder fällt ein Film. Das diese Produktion unter einem guten Stern steht ist gewiss, denn kein geringerer als Helmut Förnbacher führt hier die Regie. Konzentriert verfolgt in seinem Regiestuhl auf einem kleinen Monitor die Einstellungen. Und freut sich sichtlich, wenn eine Szene gut im Kasten ist.

Föhrnbacher wirkte vor ca. zwanzig Jahren in vielen Kino und TV-Produktionen mit und arbeitet jetzt als erfolgreicher Regisseur bei namhaften Filmen, unter anderem führte er des öfteren Regie beim „Tatort“. In dieser Produktion ließ er es sich aber nicht nehmen, neben seiner Regiearbeit auch wieder einmal selbst vor der Kamera zu stehen, als Vater der hübschen Schäferin.

Während des Wartens auf den Drehbeginn erklärt Klaus Beer Eva Habermann und Helmut Förnbache den Grund seines Hierseins. Die Aufnahme von Erol Sander in die „Signs of Fame“ und natürlich auch, um was es im Fernweh-Park geht. Auf die Frage, ob Eva Habermann nicht auch darin verewigt sein wolle, sagt diese spontan zu. Ein Termin wird sicher zu finden sein.

Als Klaus Beer Helmut Förnbacher in der Filmcrew entdeckt, kam ihm sein Gesicht sofort bekannt vor. Doch mit Kopfhörer und Manuskript in der Hand machte er eher den Eindruck eines Crew-Mitarbeiters. Als ihn dann Förnbacher wegen der Fotoaufnahmen ansprach, die Klaus Beer am Set machen darf, fragte Klaus Beer unverblümt: „Sind Sie nicht Herr Förnbacher, ich kenne Sie eigentlich nur aus der Zeit, also Sie vor der Kamera standen. Toll, Sie hier zu treffen, wenn ich das gewußt hätte, hätte ich für Sie natürlich auch gleich ein Star-Schild mitgebracht.“

Darüber erfreut sagt Helmut Förnbacher spontan zu und so kann es sein, dass die Fernwehpark Crew bald wieder mit dem bekannten Schauspieler und Regisseur irgendwo am Set zusammentreffen wird.

Und „Action“…

Nach langen Vorbereitungen ist es endlich soweit. Die wichtigste Einstellung des heutigen Tages wird das erste Mal geprobt. Die Szene: Auf einer bergigen Dorfstraße soll eine Schafherde Erol Sanders Wagen stoppen. Als Erol aus dem Jeep springt, steht er einem hübschen Mädel gegenüber, der Schäferin, gespielt von Eva Hagemann. Schlüsselszene des Films, der an einem Sonntagabend im ZDF ausgestrahlt werden soll.

Ein vom Chiemsee engagierter Schäfer spricht mit dem Regisseur den genauen Lauf der Tiere ab, während die hübsche Film-Schäferin sich auf die gleich folgende Szene konzentriert. Dann wird die Kamera wird in die richtige Postition gefahren.

Und Action: „Szene 17-5“, „Take 1“: Die Schafherde trippelt los, Erol Sander kommt gefahren und landet mitten unter der Herde. Er steigt aus und steht einem süßen Mädel gegenüber: Eva Hagemann, der „Schäferin“. Ein Lächeln und Augen, die man nie mehr vergißt. Erol Sander ist gefangen vom Charme und Schönheit der Schäferin.

Nun obliegt es der Kunst des Kameramannes, das Flair und die Anmut der Schäferin auf den Film zu bannen. Es ist um Erol Sander geschehen. Er wird die hübsche Schäferin nie mehr vergessen können… So ist es zumindest in diesem Film vorgesehen.  

Das Schaf im Auto

Bei den Naheinstellungen der Szene „Sind Sie die Schäferin“ – „Ja, so ähnlich“ und „Wer sind Sie?“ – „Äh, ich bin, Tourist“ muß Erol Sander, closeup im Halbporträt zu sehen, so spielen, als würden sich viele Schafe an seinen Beinen vorbei drängeln. Immer mal den Blick nach unten, zur Seite weichen und dabei Unterhaltung mit der Schäferin. In Wirklichkeit aber ist die Straße leer. Auch Eva Hagemann muß so tun, als würde sie dann einem Schaf nacheilen, dass plötzlich in das Auto gesprungen ist: „Oh, das ist mir aber peinlich, das hat es noch nie gemacht…“

Dann ist die Szene an der Reihe, in der ein echtes Schaf in das Auto muß. Damit es Vertrauen zu den Schauspielern faßt, muß man sich vorher erst ein bischen anfreunden.

Für dieses Foto ist sogar ein Fotograf aus München gekommen, der für eine Zeitung „Erol und Eva mit Schaf“ Bilder macht. Auch für Standfotos wird fotografiert. Dann wird die Szene gedreht. Proben mit dem Schaf ist nicht. Man nimmt einfach die beste Einstellung. Endlich ist die Szene „Schaf im Auto“ im Kasten. Drehpause. Die Fernwehpark Crew macht sich mit „Schild und Handabdruck“  auf dem Nachhauseweg. Wiedereinmal ein unvergessliches Erleben am Set. 

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit EROL SANDER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und an den Aufnahmeleiter der Dreharbeiten vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden. Und erst recht direkt am Set, der immer vor neugierigen Blicke abgeschirmt wird und dort wirklich nur Leute dabei sein dürfen, die mit dem Film zu tun haben – oder wie heute die Cresw des Fernweh-Parks für diese schöne Aktion mit Erol Sander.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von EROL SANDER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Christine Ströhlein

Fotos Dreharbeiten: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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