Mario Adorf

Er gehört zweifellos zu den profiliertesten zeitgenössischen Darstellern des Kinos, des Fernsehens und der Bühne und war in bislang über 150 Filmen zu sehen. Er spielte in internationalen Kinoproduktionen mit Weltstars und prägte Filme wie „Der Arzt von Stalingrad“ (1957), „Nachts wenn der Teufel kam“ (1957), „Das Mädchen Rosemarie“ (1958“), „Das Totenschiff“ (1958), “Winnetou I“ (1963), „Sierra Charriba“ (1964), „Milano Kaliber 9“, „Die Blechtrommel“ (1978), „Giganten der Landstraße“ (1979), „Lola“ (1971), „Marco Polo“ (1982) „Via Mala“ (1985), „Kir Royal“ (1986), „Momo“ (1986), „Allein gegen die Mafia“ (1989), „Der große Bellheim“(1993), „Der Schattenmann“ (1996), „Rossini“ (1997), „Fräulein Smilas Gespür für Schnee“ (1997), „Die Affäre Semmerling“ (2002), „Das Geheimnis der Wale“ (2010), „Altersglühen“ (2014“) und 2016 noch einmal „Winnetou“ – den großen TV-Dreiteiler, um nur ein Bruchteil seiner vielen Leinwand- und Bildschirmrollen zu nennen.

Boxer und Schauspieler, „Mafioso“, „Mexikaner“ und „Patriarch“

MARIO ADORF wurde in Zürich geboren und erlebte in der Eifel seine Jugendjahre. Und er war Boxer, mit kantigem Gesicht und einer Nase, auf der wahrscheinlich schon so manche Faust des Gegners landete. Ein Gesicht, im Film festgelegt auf Schurken, Bösewichter, in Western auf Mexikaner, auf Mafioso, auf Playboy… oder auf die ganz großen Bosse der Geschäftswelt.

MARIO ADORF galt in den sechziger/siebziger Jahren als der Filmbösewicht schlechthin. Basierend auf seiner Charakterstudie in „Nachts wenn der Teufel kam“, wo er einen Triebmörder spielte, verkörperte er in Western und Mafiafilmen der damaligen Zeit die Rolle des Schurken, war Mexicaner oder Mafiaboss.

Doch bald profilierte er sich in internationalen Filmen als Charakterdarsteller, bewies unter der Regie von z.B. Claude Chabrol, Robert Enrico, Michael Verhoeven, Reinhard Hauff, Volker Schlöndorf oder Rainer Werner Fassbinder seine Wandlungsfähigkeit und zelebrierte facettenreich seine schauspielerische Größe.

So vielfältig seine Filme, so groß ist auch die Anzahl der ihm verliehenen Auszeichnungen und Preise.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ am 2. April 2012.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Mario Adorf ganz privat im Hotel Adlon in Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme MARIO ADORF in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Einstimmung auf einen Weltstar

Ursprünglich sollte das Treffen mit Mario Adorf bereits im Winter 2011 backstage einer ZDF-Sendung in den Studios von München-Geiselgasteig stattfinden. Doch da wegen Schneesturms Adorfs Maschine aus Paris verspätet eintraf, wurden sämtliche PR-Termine vor der Sendung vom ZDF gecancelt – und Klaus Beer wartete auf einen neuen Termin.

Am Samstag, 24. März 2012 ist es endlich soweit. Klaus Beer und die Fernwehpark Crew wurden nach Berlin in das Hotel Adlon eingeladen, wo im „Brandenburg-Zimmer“ die Ehrung vorgenommen werden soll.

Klaus Beer: „An dieser Stelle schon mal herzlichen Dank an das Hotel Adlon-Kempinski, deren nette Betreuerin uns vor Ort quasi alle Wünsche von den Augen ablas und mit uns diverse Räume und Locations zur Durchführung der Ehrung inspizierte. Was wir benötigen war wie bei jedem Shooting eine neutrale Wandfläche bzw. Hintergrund, den wir schließlich, nach der Inspektion einiger Räume, mit einem langen Wandvorhang im „Brandenburg-Zimmer“ fanden.“ Denn nichts störendes wie Bilder oder Lampen soll von dem Star selbst ablenken.“

Ein herzlicher Dank auch an den freundlichen Betreuer/Management, Herrn Stark, mit dem die „Signs of Fame“ Mitarbeiterin Sigi Obermüller seit Tagen im Telefonkontakt stand, um das Treffen in Berlin zu besprechen.

Nachdem das Hotelpersonal Star-Schild, Tonform, Stellage und Kameras per Kofferwagen in den bereitgestellten Raum geschafft hatten, beginnen die Vorbereitungen für die Ehrung. Star-Schild und Ton werden vor dem Vorhang aufgebaut, die Kameras für das Shooting vorbereitet.

Dann heißt es warten, bis 14.45 Uhr. Denn zu diesem Zeitpunkt sollte Sigi Obermüller wieder das Management anrufen, um den letztendlichen Termin für das Treffen mit dem Weltstar zu erfahren.

Ein Blick aus dem Fenster des Adlon. Aus einem dessen Fenster hat schon Michael Jackson sein Baby hinausgehalten – diese Bilder gingen damals um die Welt… Und 2016 wird der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, hier gastieren. Draußen, „Unter den Linden“, Menschengetriebe, Touristen, Pferdekutschen, zwei schwarze Stretch-Limos. Ganz links sieht man das Brandburger Tor. Menschentrauben davor, Künstler… Überall wird fotografiert. Und der Himmel über Berlin – wolkenlos, dunkelblau. Frühlingssonne durchflutet die Landeshauptstadt. Auf das Treffen mit Mario Adorf kann wohl nicht schöner eingestimmt werden…

Die STAR-SCHILD Signierung

Kurz nach 14.45 Uhr erreicht Sigi Mario Adorfs Betreuer am Telefon. Und erfährt, daß dieser bei der Ehrung nicht mit dabei sein kann. „Herr Adorf wird alleine kommen“ heißt es. Klaus bittet Sigi, ihn doch in der Lobby abzuholen und ihn dann in den für ihn vorbereiteten Raum zu führen.

Wenige Minuten später ist Mario Adorf da. Der erste Eindruck: eine „graue Eminenz“. Eine Erscheinung, bei der man sich automatisch dabei ertappt, eine Verbeugung machen zu wollen. Ein erster Blick, ein Händedruck. Ein herzliches Lächeln und der Satz: „Was soll ich nun tun?“ zeigt: Dieser international anerkannte und beliebte Filmstar, Weltstar, ist Mensch geblieben. Klaus Beer: „Man kann es ruhig vorweg sagen. Mario Adorf gehört an die Spitze der Top-Ten von bislang über 300 Stars und Prominenten aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport, wenn es um Künstler geht, die trotz ihres Erfolges auf dem Boden geblieben sind. Fazit: Einer der nettesten, sympathischsten und menschlichsten Stars, die wir bislang kennenlernen durften“

Da sich Mario Adorf natürlich schon vorher über das Friedensprojekt informiert hat, kann es nun gleich losgehen. Er greift zum Stift und signiert sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für diese Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star, wie heute.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MARIO ADORF und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit 

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu kommen…

Und da die „Signs of Fame“ Mitarbeiterin Sigi Obermüller Mario Adorf heute als erstes getroffen und in den Raum der Ehrung geleitet hat – und von ihm ganz toll begeistert ist – darf sie natürlich auch mal mit aufs Bild und legt ihre Hände spasseshalber auch mal auf die von Mario Adorf.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Mario Adorf die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der die sehr sympathische Schauspieler gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Angst. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor der Veranstaltung oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Mario Adorf, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche private Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Mario Adorf: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – und Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Vom Filmbösewicht „Santer“ ganz persönlich: Schöne Grüße an „Winnetou“

Zum Schluß überreicht Klaus Beer Mario Adorf noch die Jubiläumsausgabe des Fernweh-Park Prospekts und schlägt dabei die Seite auf, auf der Pierre Brice abgebildet ist. Klaus: „Sie haben doch in vielen Winnetou-Filmen, meinen Lieblingsfilmen, mitgespielt, darunter 1963 auch den Bösewicht `Santer` in Winnetou I.“ „Ja,“ sagt Mario“, den Pierre treffe ich übrigens heute Abend…“

Klaus: „Oh, da hätte ich eine Bitte. Da Pierre Brice persönlich im Fernwehpark war und dort einen STAR-STERN erhielt wäre es schön, wenn er dieses neue Prospekt bekommen würde. Würden Sie so freundlich sein und ihm dieses geben und ganz liebe Grüße von mir ausrichten?“ „Selbstverständlich mache ich das“, sagt Mario Adorf.

Klaus freut sich sehr, kann aber trotzdem eines „augenzwinkernd“ nicht: ihm „verzeihen“, dass er als Bandit „Santer“ Winnetous Schwester Nscho-Tschi erschoss, in die sich Old Shatterhand gerade verliebt hatte… Übrigens, das Halbblut Apanatschi ist natürlich auch schon im Fernweh-Park vertreten: Uschi Glas. Klaus Beer: „Schade, dass Lex Parker so früh verstarb, ich hätte alles daran gesetzt auch Old Shatterhand in die Signs of Fame aufzunehmen.“

Im Gegenzug zu dem Miniaturschild erhält Klaus eine Filmspule signiert. Diese soll einmal zusammen mit seinen Handabdrücken in dem geplanten Star-Museum ausgestellt werden.

Fachsimpeln mit dem großen Filmstar

Mario Adorf war mit vollem Herzen bei der Aktion dabei und unterhält sich danach noch lange und gerne mit den Machern des Fernweh-Parks. Da fällt Klaus Beer spontan eine Frage ein. „Herr Adorf, in Jugendjahren sah ich, damals noch auf VHS-Video, einen Film, in dem sie auf einem fahrenden Autodach liegend die Windschutzscheibe mit dem Kopf einschlugen. Das hat mich damals als großer Action Kino Fan sehr begeistert und ich würde mir den Film gerne nochmal auf DVD oder Blu-ray in meine Filmsammlung kaufen. Doch ich weiß den Titel nicht mehr. Es muß eine italienische Produktion gewesen sein, hieß auch mit anderem Titel `Der Eisenfresser` oder so und hatte etwas mit der Mafia zu tun…“

Maria Adorf überlegt nicht lange und sagt: „Ja, ich erinnere mich. Das war ein sehr realistisch gedrehte Szene. Ich lag da wirklich auf einem fahrenden Auto, mitten im Verkehr und immer, wenn ich mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe donnerte, schlug jemand im Innern mit einem Hammer dagegen, damit sie Risse bekam und zerbrach. Da mußte das Timing passen, sonst… Der Film hieß übrigens „Der Mafiaboss“ und ich spielte da mit Henry Silva und Woody Strode.“

Und Mario Adorf erzählt noch viel über diese Filmproduktion und anderen Rollen als Mafioso… die ihm, wie auch die Rollen als Geschäftsmänner, einfach auf den Leib geschrieben sind…

Über eine Stunde unterhält sich die Fernweh-Park Crew nach der Handprint-Aktion noch mit dem großen Schauspieler. Mario Adorf hat sich für seine Ehrung viel Zeit genommen. Klaus Beer, der unter TERRA FILM selbst Filme, sprich Reise-Kulturfilme über die Schönheiten der Welt dreht, fachsimpelt mit Mario Adorf dann noch über so manch handwerklichen Dinge im Genre Film. Und stellt die Frage, wieso der Unsinn der Wackelkamera Einzug auf die Kinoleinwand nahm. Beer: „Ich hasse es, wenn ein Film handwerklich nicht gut abgedreht ist, wenn frei Hand gefilmt wird, die Bilder auf der Leinwand wackeln, dann dazu die oft auch superschnellen Schnitte und teilweise entfernte Filmbilder, die den normalen Bewegungsablauf völlig verruckelt darstellen. Das ist der Tod des guten alten Kinos…“

Die Fernweh-Park Crew befindet sich dabei ganz allein mit Mario Adorf in einem Zimmer des Hotel Adlon und man kommt wirklich vom Hundersten ins Tausende. Der roße Filmschauspjeler hat ja soviel zu erzählen. Und genau das ist das Schöne an solchen ganz privaten Treffs mit den Stars.

Das Hotel Adlon

Das Hotel Adlon-Kempinski ist eines der führendsten Häuser Berlins, ein 5-Sterne-Hotel direkt neben dem Brandenburger Tor im Berliner Stadtteil Mitte. Dort, wo auch das ZDF-Berlin Hauptstadtstudio liegt, wo die Fernweh-Park Crew die TV-Moderatorin Maybrit Illner bereits zweiimal in ihrer Fernsehsendung besucht hat und die beliebte Moderatorin („Berlin Mitte“ und „Maybrit Illner – der Polit-Talk) in die „Signs of Fame“ aufnahm.

Durch die zentrale Lage des Hotels erreicht man in wenigen Minuten die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Berlins, wie z.B. den Checkpoint Charlie, den Pariser Platz, das Holocaust-Mahnmal oder das Sony-Center, wo auch die „Berlinale“ stattfindet, die bekannten Berliner Filmfestspiele, bei denen auch Mario Adorf auch oft mit vertreten ist.

Ein Blick in die Eingangshalle des Hotels ADLON-KEMPINSKI. Gediegene Atmosphäre, Eleganz. Klar, dass sich hier die Großen der Welt, wie auch Mario Adorf, wohlfühlen.

DANKE für den überaus freundlichen Empfang im Hotel Adlon zur Durchführung der Aufnahme von Mario Adorf in die „Signs o Fame“.

Und DANKE Mario Adorf selbst für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit dem großen Weltstar zurückdenken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management für die gute Zusammenarbeit. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die MARIO ADORF erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standke

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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