Frank-Walter Steinmeier

Dr. FRANK-WALTER STEINMEIER amtierte von 1999 bis 2005 als Chef des Bundeskanzleramts unter Gerhard Schröder. Von 2005 bis 2009 sowie von 2013 bis 2017 oblag ihm das Amt des Bundesminister des Auswärtigen. Von 2007 bis 2009 war er Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Im Oktober 2008 nominierte er als SPD-Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 2009. Dabei unterlag er der Amtsinhaberin Angela Merkel. Seit dem 29. September 2009 begleitet Dr. Steinmeier das Amt des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion. Seit dem 12. Februar 2017 ist Frank-Walter Steinmeier nach Joachim Gauck als Bundespräsident das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland.

2010 zog sich Steinmeier wegen der Erkankung seiner Ehefrau für einige Wochen aus der Politik zurück, um eine Niere für sie zu spenden.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 09. April 2013.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Frank-Walter Steinmeier in der Hochschule Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von FRANK-WALTER STEINMEIER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in hoher Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Und da sich an Politik die Geister scheiden, dieser Hinweis zu dieser Sparte im „Signs of Fame“: Im Fernweh-Park setzen Menschen aus aller Welt ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschauung.  So sehen wir z.B. Islamisten, Hinduisten, Buddhisten, Christen, Juden etc. ausschließlich als Menschen, ungeachtet ihres Glaubens. Das gleiche gilt für Politiker in Bezug auf deren politische Gesinnung. Deshalb bitten wir neben Stars auch bekannte Persönlichkeiten aus der Politik die Hände zu heben gegen Rassismus und für das friedliche Zusammenleben aller Menschen und Kulturen. Da der Fernweh-Park nicht nur kommerzfrei, sondern auch parteilos ist, sind deshalb bei uns neben Stars aus Musik, Film, TV, Bühne oder Sport eben auch Vertreter aus diesem Bereich herzlich willkommen – aber ausschließlich als Privatperson, als „Mensch“, ungeachtet Ihres Amtes. Bei manchen Parteien jedoch, die nicht der Ideologie und Werte unseres Projekts entsprechen, nehmen wir jedoch bewußt Abstand von deren Leitfiguren und distanzieren uns ausdrücklich davon. 

Am 9. April 2013, 15.30 Uhr, hält der Bundesaußenminister a.D., Dr. Frank-Walter Steinmeier, einen Vortrag im REHAU-Audimax der Hochschule Hof. Er spricht zu dem Thema . „Wie international muss der Mittelstand sein?“

Dementsprechend groß ist die Resonanz der Schülerinnen und Schüler der Hochschule. Aber nicht nur die Studenten, sondern auch führende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft und Politik kann Hochschulpräsident Prof. Dr. Lehmann begrüßen.

Nicht lange gezaudert, sich überzeugt und gehandelt: Eine große Persönlichkeit macht ganz schnell mit…

Als Fernwehpark Initiator Klaus Beer vom Besuch Dr. Steinmeiers in Hof erfuhr, mailte er die offizielle Anfrage zu dessen Aufnahme in die „Signs of Fame“ an das Parteibüro nach Berlin. Denn ein offizieller akkreditierter Termin ist Grundvoraussetzung für alle persönlichen Treffen der bislang über 300 Stars und Prominenten aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik.

Am Tag des Vortrags fragte beim Frühstück Klaus Beers Ehefrau Erika, ob er denn heute „was mit dem Steinmeier mache“, da sie gerade eine weitere Ankündigung über dessen Besuch in der Zeitung las. Klaus sagte, dass er bislang keine Rückantwort erhalten habe und sich deswegen nicht reinstressen würde… Damit war der Fall erledigt.

Zunächst. Denn in Klaus Beer rumorte dann doch der Ehrgeiz. Da schon viele große Politiker im „Signs of Fame“ vertreten sind und er Steinmeier schon immer sehr sympathisch fand, würde er ihn doch gerne mit dieser Ehrung bedenken. Besonders beeindruckte ihn, was er für seine kranke Frau getan hat. Steinmeier spendete ihr eine seiner Nieren. „Allein schon deswegen hat er bei mir ein Stein im Brett“, sagt Klaus Beer.

So führte Klaus am Vormittag schnell noch ein paar Telefonate und nahm Kontakt mit dem Kreisvorsitzenden der Hofer SPD, Jörg Mielentz, im Büro von Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger auf. Er berichtete, dass er auf Grund der Kürze der Zeit zwar kein Grußschild für Herrn Dr. Steinmeier anfertigen habe können, aber eine Tonschale würde er schnell noch zu organisieren versuchen, wenn Dr. Steinmeier mitmachen würde.

Herr Mielentz wußte von keiner offiziellen Mailanfrage, versprach aber, in Berlin nachforschen zu lassen und machte den Vorschlag, die Handabdruck-Aktion auf gut Glück zu versuchen. Doch das ist nicht das Ding von Klaus Beer, der alle Ehrungen immer nur akkreditiert und mit bestätigtem offiziellem Termin durchführt.

Nach einer weiteren Stunde dann die Antwort von Mielentz; „Ihre Mail ist gefunden. Sie ging in Berlin über die Osterfeiertage in weiteren 1.500 Mails unter. Aber sie liegt jetzt vor.“ Er informierte Petra Ernstberger und die persönliche des Referentin des Fraktionsvorsitzenden – und Klaus Beer bestellte bei Frau Rosa Maria Wolfrum eine Tonschale. Eine Hauruck-Aktion mit der guten Hoffnung, dass alles doch noch klappen würde. Sozusagen in letzter Minute. Zwar „nur“ die Handprint-Aktion. Das obligatorische Grußschild, das zu einer Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer mit dazu gehört, soll nachträglich angefertigt werden.

„Komm, laß uns das doch gleich machen…“

Der Vortrag von Dr. Frank-Walter Steinmeier ist zu Ende. Die Besucher strömen aus dem Audimax. Klaus Beer hat die Tonschale neben einem Tisch vorbereitet, auf dem das Goldene Buch des Landkreises Hof liegt, in das sich der Politiker eintragen soll.

Als Dr. Steinmeier kommt, sieht er sofort die Tonschale, kommt auf Klaus Beer zu und begrüßt ihn freundlich, als hätte er ihn schon immer gekannt. Klaus ist baff. Ob`s ein Tablet im Auto war, über das sich Dr. Steinmeier auf der Fahrt nach Hof über den Fernweh-Park informiert hat? Dr. Steinmeier ist ungemein freundlich und sagt: „Komm, laß uns das doch gleich machen..“

Klaus Beer ist begeistert von seiner Persönlichkeit. Er stellt ihm anhand des Fernwehpark Prospekts nur nochmal kurz die wichtigststen Punkte der Ideologie des völkerverbindeden Friedensprojekts vor und schreitet dann mit ihm gleich zur Tat. 

Die HANDABDRUCK-Aktion

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star, in diesem Fall mit dem hochkarätigen Politiker.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit DR. FRANK-WALTER STEINMEIER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher und Joachim Gauck. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Und auch hier soll er aufzeigen, wie heftig der Druck für das optimale Ergebnis sein soll. Und der richtet sich immer nach der Konsistenz des Tons, die jedes Mal etwas anders ist. So drückt Klaus auch bei Dr. Frank-Walter Steinmeier kurz aber kräftig auf dessen Finger. „Das muß schon bis zur Schmerzgrenze gehen, damit die Abdrücke auch gut werden“, sagt er schmunzelnd. Dr. Steinmeier lacht aus vollem Hals.

Déja-vu zweier Bundespräsidenten: Dr. Frank-Walter Steinmeier – Joachim Gauck

Ein Déja-vu-Erlebnis. Denn das hat Klaus dann bei zwei Bundespräsidenten getan, wenn Dr. Walter Steinmeier die Nachfolge von Joachim Gauck angetreten hat. Klaus kann dann sagen, dass er auf die Hände von zwei Bundespräsidenten gedrückt hat. Doch das weiß man natürlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Klaus Beer kontrolliert noch mal und sagt: „Sie haben fast die gleichen kräftigen Hände wie Joachim Gauck.“ „Ob sich Klaus Beer mal bei „Wetten daß…“ bewerben soll, um bislang über 300 Prominente an ihren Händen zu erkennen…?

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Dr. Walter Steinmeier die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Aber auch Dr. Frank-Walter Steinmeier ist da Klasse. Er ballt eine Hand zur Faust und drückt diese fest auf die andere im Ton. Zudem legt er sich mit seinem ganzem Gewicht darauf. Der große Politiker steht voll hinter der Ideologie des Friedensprojekts, zeigt vollen Körpereinsatz. Ihm scheint die Aktion wirklich Spass zu machen.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der große Politiker gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Frank Walter Steinmeier seinen Namenszug in die graue Masse.

So etwas muß man einfach unterstützen…

Dr. Frank-Walter Steinmeier ist seit Beginn des Zusammentreffens guter Laune. Wie man auf den Bildern sieht, gehört ein von Herzen kommendes Lächeln einfach mit dazu. Ihm scheint seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ und die Teilnahme an dem Friedensprojekt mit der damit verbundenen Aktion Freude zu bereiten und Klaus nimmt ihm das auch ab. Das ist keine nur PR-Geschichte. Das ist eine herzliche Beteiligung an einer schönen Sache. Wie sagte doch Steinmeier am Anfang zu Klaus Beer: „So etwas muß man einfach unterstützen.“

Klaus freut sich, denn für ihn ist das völkerverbindende Friedensprojekt eine echte Herzensangelegenheit. Klaus: „Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 30 Jahren Reisen mit der Filmkamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Ich habe mir deshalb geschworen eines NICHT ZU TUN. Nämlich NICHTS zu tun. Ich stecke nicht den Kopf in den Sand – sondern mache was. So steht der Fernweh-Park, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9.11.1999 – zehn Jahre nach dem Fall der Mauer – als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung, gegen Rassismus und Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume des Menschen.

Und wenn viele Prominente mit ihrem bekannten Namen mithelfen, unsere Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen, dann freuen wir uns darüber sehr und bedanken uns für jeden neuen Star, in diesem Fall einen hochangesehenen Politiker, der uns hierbei in der wohl schönsten Sache der Welt unterstützt“.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Gruppenfoto

Ein Gruppenfoto aber muss noch sein. Klaus Beer bedankt sich herzlich bei Jörg Mielentz und bei Frau Petra Ernstberger, die dieses kurzfristige Zusammentreffen möglich gemacht haben sowie bei der persönlichen Referentin von Dr. Steinmeier, Frau Ana Dujic.

Unser Bild zeigt vorn rechts die Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger, den Kreisvorsitzenden der Hofer SPD, Jörg Mielentz, Landrat Bernd Hering, den Fraktionsvorsitzenden der SPD, Dr. Frank-Walter Steinmeier sowie Fernwehpark Initiator Klaus Beer.

Eintrag ins Goldene Buch des Landkreises Hof

Last not least trägt sich Dr. Frank-Walter Steinmeier noch in das Goldene Buch des Landkreises Hofs ein.

Die Star-Mobil Signierung

Auf dem Weg nach draußen fragt Klaus Beer, ob es eventuell noch möglich sei, das direkt vor die Hochschule gefahrene Star-Mobil zu signieren. Dr. Steinmeier sagt sofort zu, obwohl auf den beiden schwarzen Limousinen jetzt bereits die Blaulichter aufgesetzt wurden und Fahrer und Security in den Startlöchern stehen.

Das ALTE Star-Mobil, in weißer Farbe, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben.

Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So geht es jetzt auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter.

Sorgfältig signiert Dr. Steinmeier den glänzenden Lack. Ob er das schon mal gemacht hat? Hände in Ton gedrückt und seinen Namen auf ein Auto geschrieben ? Der Fernweh-Park macht`s möglich. Soll nochmal jemand sagen, dass hier in Hof nur „graue Mäuse“ leben. Klaus Beer ist zumindest keine und immer aufgeschlossen für neue, innovative, ja verrückte Ideen zum Wohle seiner Heimatstadt – manchmal zum Leidwesen von Hofern, die einfach alles beim Alten belassen und nur ihre Ruhe haben wollen. Das macht Klaus Beer immer fuchsteufelswild. Denn er als Weltenbummler, der mit der Filmkamera schon die ganze Welt bereist hat, denkt und handelt einfach global. Sobald er etwas aussergewöhliches auch nur „wittert“, stellen sich ihm sofort alle Antennen auf. Ein 08/15 Leben ist nichts für ihn.

Vier Jahre später wird Klaus Beer mit seiem Projekt auch die Konsequenz ziehen und nach 16 Jahren in Hof die Saalestadt verlassen und in das nur 9 Kilometer von Hof entfernte Oberkotzau ziehen. Nach vielen Angeboten von anderen Städten und Orten, die das Friedensprojekt gerne haben wollten, hat sich der Markt Oberkotzau stark gemacht, diese große Attraktin in der Region zu behalten. Man spricht in Oberkotzau sogar von einem „einmaligen Kulturerbe, das für die nächsten Jahrzehnte erhalten und weiterentwickelt werden soll“.

Ein herzliches Dankeschön an Dr. Frank-Walter Steinmeier für seine Spontanität, für sein Mitmachen, Erkennen einer guten Sache und sofortiges Handeln. Das zeichnet fähige Menschen aus. Klaus Beer ist begeistert und offenbart ihm zum Schluß noch seine ganz persönliche Bewunderung: „Ihnen gebührt meine größte Achtung für das, was Sie für Ihre Frau getan haben…“ sagt´s und Klaus läuft dabei als emotionaler Mensch die Gänsehaut über den Rücken. „Ja, das ist heuer schon drei Jahre her“, erwidert Steinmeier und Klaus wünscht seiner Frau und ihm von ganzem Herzen weiterhin alles Gute. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese wunderbare Begegnung mit Dr. FRANK-WALTER STEINMEIER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von DR. FRANK-WALTER STEINMEIER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Übrigens: Das noch fehlende Grußschild für Dr. Frank-Walter Steinmeier wird nachträglich angefertigt. Entweder mit einem Bild des heutigen Shootings oder mit einem offizellen PR-Foto von seinem Parteibüro in Berlin. Denn im Fernweh-Park selbst darf sein Konterfei natürlich nicht fehlen, da seine Handabdrücke zum Ausstellen wohl noch etwas auf sich warten lassen müssen. Spätestens am neuen Standort im Summa-Park Oberkotzau, wo der Fernweh-Park als Hauptattraktion 2017 völlig neue installiert wird, wird sein Grußschild dann zu sehen sein.

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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