Gerd Dudenhöffer

Seit 1977 tritt GERD DUDENHÖFFER als Kabarettist auf und erlangte ab 1985 mit seiner Kunstfigur „Heinz Becker“ Kultstatus. 1991 entstand die Fernsehserie „Familie Heinz Becker“. In insgesamt sieben Staffeln mit jeweils sechs Folgen verkörpert er darin den biederen Familienvater, der mit Ehefrau Hilde und Sohn Stefan im saarländischen Bexbach wohnt. Selbst in der Wohnstube behält er immer die „Batschkapp“ auf und ist am besten als notorischer Nörgler, Besserwisser, Spießer und Vereinsmeier bekannt, ja oftmals auch ein regelrechter Widerling, der auch gerne von seinem Freund Kurt Maier spricht, der aber nie in Erscheinung tritt. Und er heimwerkelt gern, ohne aber auch davon allzuviel zu verstehn.  Seit Jahren wird an den Weihnachtstagen die Folge „Alle Jahre wieder“ ausgestrahlt, in der das biedere deutsche Familienleben rund um den Christbaum parodiert wird. Und die „Hilde“ macht zu allem gute Miene und Sohnemann Stefan in Lederjacke verdreht dazu meist die Augen…

Seine bisher 18 Bühnenprogramme, mit denen er auch auf Tournee seinem Publikum nörgeld und mit bierenstem Gesicht vor Lachen die Tränen in die Augen treibt tragen Namen wie „“Ich bauch kenn Fernseh“, „Sie müsse entschuldiche!“, „Waldmeister mit Beigeschmack“, „Ohne Kapp… undenkbar“, „Vita.Chronik eines Stillstands“ oder „Deja Vu“ von 2017.

Gerd Dudenhöffer ist selbst Autor dieser Folgen. Im Jahre 1990 kam der Film „Tach Herr Dokter“ – Der Heinz-Becker-Film“ in die deutschen Kinos. Auch spielte er in TV- und Kinofilmen mit wie z.B. 1991 in Loriots „Pappa ante portas“, wo er einen Kellner spielte. Auch in „Laubmann, Herbert Laubmann“ war er in dem ARD-Beitrag zur Goldenen Rose von Montreux zu sehen. Ebenso in der TV-Serie „So isses“, die im deutschen Fernsehen von 1984 bis 1989 lief.

Dudenhöffer studierte im bürgerlichen Leben Grafik und Design in München und übte danach den Beruf als Grafiker aus, bis er als Kabarettist, Schauspieler und Schriftsteller tätig wurde.

Gerd Dudenhöffer wurde mit vielen Auszeichnungen bedacht, darunter Telestar, Saarländischer Verdienstorden, Goldene Europa, Deutscher Comedypreis, Friedestrompreis und den Deutschen Kleinkunstpreis.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 30. Mai 2018.

.Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Gerd Dudenhöffer in Weimar.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von GERD DUDDENHÖFFER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gerd Dudenhöffer tritt im Spiegelzelt in Weimar auf und lässt mit seiner Kunstfigur „Heinz Becker“ die Highlights der letzten 30 Jahre Revue passieren. Da bleibt kein Auge trocken, wenn der Spießbürger mit eingechränkter Sichtweise und kaum fähig, über den sprichwörtlichen Tellerrand zu gucken nörgelnd und zu allem seinen Senf dazugebend, aber ohne jegliche wirkliche Ahnung von allem, loslegt. Und das alles mit bierernstem Gesicht, keine Regung um die Mundwinkel, mit keiner Wimper zuckend. Er hat ein Karohemd an, trägt Hosenträger und natürlich darf auch seine berühmte „Batschkapp“ nicht fehlen.

Doch bevor es soweit ist, gibt es ein privates Treffen mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer und der Fernwehpark Crew zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau.

Die Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch in dem Spiegelzelt ist das alles sehr schwierig. Es gibt einfach keine freie Wandfläche. So verlegt Klaus das Shooting einfach nach draußen und es muß für den Hintergrund die Wand eines Containers herhalten. Wenn dann über das Gras noch der mitgebrachte kleine rote Teppich ausgerollt ist, sieht alles gar nicht mal mehr so schlecht aus.

Das Treffen ist um 17.30 Uhr anberaumt. Die Fernwehpark Crew, Werner und Sylvia, sind noch in der Stadt, um sich Weimar anzuschauen, wenn man schon mal da ist. Klaus hat dafür jetzt keinen Sinn, ist eher aus der Stadt zurück und testet die Kamera nochmal auf die Lichtverhältnisse ein. Denn es muß dazugeblitzt werden, da die schräg stehende Sonne zu hohe Kontraste zeichnet.

Noch während Klaus die Kameras vorbereitet fragt der nette Tourbegleiter, ob er die Ehrung vielleicht jetzt schon machen möchte, vor dem Soundcheck. Da Sylvia und Werner, der die Videokamera bedient, aber noch in der Stadt sind, ruft er diese schnell an und erfährt, dass sie schon auf dem Weg zum Zelt wären. Also könnte man in Kürze loslegen.

Wie Gerd Dudenhöffer auf der Bühne so ernst bleiben kann…

Gerade als Klaus den letzten Kameracheck vorgenommen hat und gerade dabei ist, die Tonfläche mit dem Nudelholz nochmal glatt zu walzen, damit man die Abdrücke der Abdeckfolie, die Riefen in der grauen Masse hinterlassen hat, nicht mehr sieht, kommt auch schon Gerd Dudenhöffer. „Ihr könnt Euch einstweilen schon mal bekannt machen“, sagt der Tourbegleiter und es gibt ein herzliches Händeschütteln.

Da man nun Zeit hat, bis die anderen kommen, erklärt Klaus anhand des Fernwehpark Flyers noch einmal die Idee, Entstehung und Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts. Gerd Dudenhöffer hört sehr interessiert zu und sagt nochmal ausdrücklich, das er das Projekt gut findet und da gerne mitmacht.

Und da Klaus schon immer eine Frage auf der Zunge brennt, fragt er den Schauspieler und Kabarettisten einfach frisch von der Leber weg: „Wie schaffen Sie es nur, während Ihres Programms so ernst zu bleiben. Während sich das Publikum vor Lachen kaum mehr auf den Sitzen halten kann, verziehen Sie keine Miene. Das ist schon bewundernswert…“

Als Gerd Dudenhöffer gerade etwas dazu sagen will, kommen Werner und Sylvia. Da der Tourbegleiter bittet, wegen des noch anstehenden Soundchecks gleich loszulegen, gerät die Frage von Klaus in Vergessenheit und er wird das wohl nie erfahren, wieso Herr Dudenhöffer auf der Bühne nicht selbst lachen muss. Doch Klaus gibt fast schon die Antwort indem er sagt: „Sie denken da wahrscheinlich an all die schrecklichen Dinge, die sich auf der Welt ereignen. Da kommt man wirklich nicht in Versuchung zu lächeln oder gar zu lachen, da muss man Ernst bleiben – ja und gegen all das steht der Fernwehpark, gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Rechtsextremismus und gegen Antisemitismus – aber für eine eben friedvollere Welt, für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, und das beinhaltet notwendiger, ja konsequenterweise die Einhaltung des Klimaschutzes und eine atomfreie Welt.“

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann aber geht es wirklich los. Voll motiviert und beim Plausch mit Klaus Beer auch mal lächelnd, ergreift Gerd Dudenhöffer den silbernen Lackstift und signiert mit Schwung sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit GERD DUDENHÖFFER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Gerd Dudenhöffer kommt in der Tonform mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Gerd Dudenhöffer die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Gerd Dudenhöffer gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Gerd Dudenhöffer seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch noch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht.

DANKE für`s mitmachen – – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit „Heinz Becker“, sprich GERD DUDENHÖFFER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die ebenfalls sehr nette Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von GERD DUDENHÖFFER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video_Postproduktion: Klaus Beer

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