Joachim Gauck

JOACHIM GAUCK, engagierter Bürgerrechtler, Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte, seit dem 18. März 2012 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, hat selbst Geschichte geschrieben.

Mit der politischen Verfolgung seines Vaters beginnt für JOACHIM GAUCK schon in jungen Jahren seine innere Abwehr zum DDR-Regime. Er empfindet das Leben in der DDR als Beleidigung der bürgerlichen Freiheitsrechte und gerät als Pfarrer einer Gemeinde ins Visier der Stasi, da er einer der Köpfe der Rostocker Demonstrationen im Oktober 1989 ist. Der „Revolutionspastor“ wird von der DDR-Regierung bespitzelt.

JOACHIM GAUCK wird Mitglied des Neuen Forums und später, als die Mauer fiel, zum Leiter der Stasi-Untersuchungsbehörde. Diese wird sogar nach ihm benannt.

2010 wurde JOACHIM GAUCK, der keiner Partei angehört, auf Vorschlag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen für das Amt des Bundespräsidenten nominiert. Durch die Kandidatur folgte eine große Öffentlichkeits- und Medienpopularität, die es seinem Gegenkandidaten Wulff sehr schwer machte und ihn erst im dritten Wahlgang als Bundespräsidenten hervorgehen ließ. Sieger der Herzen aber war auf jeden Fall Joachim Gauck.

Am 18. März 2012 wurde JOACHIM GAUCK, nach dem Rücktritt seines Vorgängers Christian Wulff, von der Bundesversammlung mit großer Mehrheit zum 11. Bundespräsidenten Deutschlands gewählt.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 04. Juli 2011.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Bundespräsident JOACHIM GAUCK noch vor diesem Amtsantritt bei seiner Autorenlesung in der Michaeliskirche in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JOACHIM GAUCK in die „Signs of Fame“ und die Einladung in das Schloss Bellevue mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gaucks Gesinnung und Aktivitäten – passend zur Ideologie des Friedensprojekts „Fernweh-Park“.

JOACHIM GAUCK zu Gast in Hof. Er liest in der Michaeliskirche aus der Autobiografie seines bewegten Lebens „Winter im Sommer – Frühling im Herbst. Erinnerungen.“ Dazu eingeladen haben der Hofer Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen, hier speziell Elisabeth Scharfenberg MdB, der SPD-Unterbezirk Hochfranken, Petra Ernstberger MdB und die Evangelische Erwachsenenbildung Hof/Naila.

Zu später Stunde im Gemeindesaal von Michaelis. Im erlauchten Kreis der Organisatoren, Veranstalter und Insider wird Dr. Joachim Gauck mit einer besonderen Ehrung bedacht. Auf Grund seiner besonderen Verdienste als Menschenrechtler wird er von Fernwehpark Initiator Klaus Beer in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Hofer Friedensprojekts „Fernweh-Park“ aufgenommen.

Klaus Beer: „Auch der Fernwehpark gehört keiner Partei an, läßt sich nicht verbiegen und schweigt nicht zu Dingen, die gegen seine Grundlagen und Ideologie verstoßen.“ Erst vor kurzem hat sich der „Fernweh-Park“ Kritik eingehandelt, als er Angela Merkel auf Grund der Atomzeitverlängerung ein entsprechendes Protestschild vor ihr Grußschild, sozusagen vor die Nase, „genagelt“ hat.

Beer: „Atomkraft ist von Menschen nicht kontrollierbar und gefährdet das Leben von Millionen von Menschen und deren Lebensräume. Also mußten wir handeln, da sich der Fernwehpark neben Völkerverständigung, dem Erhalt des Friedens auf der Welt und gegen Rassendiskriminierung auch für die Erhaltung der Lebensräume auf unserer Erde einsetzt. So verneigen wir uns vor Joachim Gauck, der vor der mit größtem Irrsinn, die sich Menschen ausdenken konnten, der Mauer und deren damit verbundenen Verbrechen an der Menschlichkeit, nicht buckelte, nicht den Mund hielt, sondern sich dagegen aussprach – und handelte. Dies zollt unseren höchsten Respekt und so möchten wir mit dieser Ehrung einfach Danke sagen.“

Von 2001 bis 2004 war Joachim Gauck als Vertreter Deutschlands ehrenamtliches Mitglied des Verwaltungsrates der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Wien – der Fernweh-Park wurde als PATE der Wunsiedler Hauptschule „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ gewählt. Klaus Beer. „So passt JOACHIM GAUCK wohl wie kein anderer in das multikulturelle Friedensprojekt.

Die STAR-SCHILD Signierung

Nach der Autorenlesung erfolgt die Signierung seines Grußschildes im Gemeinderaum von St. Michaelis. Wie immer hat Klaus an einer freien Wandfläche bereits alles bestens vorbereitet. Denn kein störender Hintergrund soll von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. [

Als Joachim Gauck kommt geht es gleich los, denn Klaus hat ihn schon vor der Lesung kurz getroffen und mit ihm vereinbart, seine Ehrung in aller Ruhe nach der Veranstaltung durchzuführen. Er hat sich im Vorfeld bereits über das Friedensprojekt informiert und macht deshalb sehr gerne mit. Mit Freude greift er zum Lasckstift und signiert sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für diese Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit der berühmten Persönlichkeit, wie heute.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit JOACHIM GAUCK und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame–Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach dran bleiben. Hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit – auf die Hände des zukünftigen Bundespräsidenten

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu drücken…

Klaus ist erstaunt über die kräftigen Hände von Joachim Gauck. Klaus: „Sie ähneln denen von Fritz Wepper und Michael Schanze. Obwohl auch Gauck alles problemlos alleine schaffen würde, soll Klaus Beer aufzeigen, wie heftig der Druck für das optimale Ergebnis sein soll. Und so drückt Klaus auch bei Joachim Gauck, dem späteren Bundespräsidenten, kurz aber kräftig auf dessen Finger…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Joachim Gauck die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist bittet Klaus immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dessen Konturen richtig gut im Ton abzeichnen. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit gespielt schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da ihr Bestes – Glücksmomente für die Fotografen.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der sympathische Menschenrechtler natürlich gerne mit.

Die Handprint-Signierung

Jetzt müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Joachim Gauck seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Angst. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Joachim Gauck, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Die prominente Person macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Joachim Gauck: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

So kann Klaus bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die bekannten Persönlichkeiten bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der Fernweh-Park wird immer gerne von dieser tollen Begegnung mit Joachim Gauck berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von JOACHIM GAUCK, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Lesung in der Michaeliskirche

St. Michaeliskirche in Hof. 19.00 Uhr. Rund 800 Zuhörer warten in der vollbesetzten Kirche gespannt auf die Lesung von Dr. Joachim Gauck. Nach der herzlichen Begrüßung von Dekan Günther Saalfrank ergreift Elisabeth Scharfenberg MdB vom Bündnis 90/Die Grünen das Wort. Ihr folgt Petra Ernstberger MdB vom SPD-Unterbezirk Hochfranken.

Bilder der Lesung. Stimmungsbilder. Nicht besser könnte eine Kirche den Rahmen bilden für die Erlebnisse des ehemaligen Stadtpfarrers von Rostock, der heute aus seinem bewegten Leben berichet. Gespannt hängt das Publikum an den Lippen von Joachim Gauck, der beginnt, verschiedene Kapitel seines Buches „Winter im Sommer – Frühling im Herbst. Erinnerungen“ anzulesen.

In bewegenden Worten erzählt Gauck zum Beispiel, als er mit 11 Jahren miterleben mußte, wie sein Vater „abgeholt“ worden ist. Erst nach Stalins Tod kehrt dieser aus Sibirien zurück, 1953. Und das seine beiden Kinder in den Westen gehen, da ihnen das DDR-Regime eine Ausbildung verweigerte. „Lange konnte er diesen Abschnitt nicht selbst vorlesen“, sagt er. Jetzt ist er endlich dazu in der Lage. In der Kirche ist es still. Ergreifend seine Worte.

Kein Schweigen zu den Themen dieser Welt

Einschub: Auch Klaus Beer kann bei Ungerechtigkeiten und zu gewissen Themen des Lebens und der Welt nicht schweigen. Als Joachim Gauck ihn vor der Ehrung fragt, wie das Projekt denn entstanden sei, sagt Klaus Beer: „Ich bereise seit über 30 Jahren als Filmemacher die Welt und weiß, wie wunderschön unser blauer Planet Erde ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Darum habe ich mir geschworen eines NICHT zu tun, nämlich die Augen vor allem verschließen. Deshalb steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9. November 1999 – 10 Jahre nach dem Fallen der Mauer – als Zeichen für GRENZENLOSE FREIHEIT und für VÖLKERVERSTÄNDIGUNG.“ Und weiter: „Der Fernwehpark kann Kriege sicher nicht verhindern, aber er kann zum Nachdenken, vielleicht umdenken aufrufen. Kann und will Zeichen setzen. Wir haben es zumindest versucht…“

Und sagt zu Joachim Gauck später weiter, während des Laufens in den ersten Stock des Gemeindesaals: …dass unter den Schildern aller Welt, Menschen aller Welt ein Zeichen für den Frieden und Zusammengehörigkeit setzen sollen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschauung. Über 250 Stars und Prominente haben bislang mit ihren signieren Grußschildern und Handabdrücken mitgeholfen, diese Botschaft um die ganze Welt zu tragen. So bedanken wir uns ganz herzlich, daß auch Sie lieber Herr Gauck ab heute in diesem völkerverbindenden Projekt vertreten sind.“

Standing Ovations

Mit großem Applaus danken die Menschen Joachim Gauck für den spannenden und emotionalen Abend und vor allem für all das, was er eben „für Menschen“ getan hat. Während des Beifalls stehen die Zuhörerinnen und Zuhörer auf, in hoher Achtung für diesen Mann… Joachim Gauck bedankt sich sichtlich gerührt für die Ovationen – und setzt sich bescheiden auf die Treppe, um die Dankesworte des Unterbezirksvorsitzenden Ulrich Scharfenberg für die Lesung und seinen Besuch entgegen zu nehmen.

Ein sehr beeindruckender Abend ist zu Ende, der die Herzen vieler berührte. Denn „Gaucks Erinnerungen sind eine Art Freiheitslehre.“ (Zitat: „Die Zeit“)

Die Buchsignierung

Danach strömen viele Besucher zum Büchertisch, um sich das Buch von Joachim Gauck signieren zu lassen.

Für jeden Besucher hat er ein freundliches Wort oder zumindest einen herzlichen Blick. Kein Buch geht ohne Blickkontakt über den Tisch. Auch Klaus Beer hat sich ein Exemplar signieren lassen.

Einladung ins Schloss Bellevue

Als Joachim Gauck dann Bundespräsident ist, erinnerte er sich an seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks und ludt Klaus Beer und seine Ehefrau zum großen Bürgerfest in das Schloss Bellevue ein.

Klaus Beer: „Diese Einladungskarte mit dem persönlichen Anschreiben und dem Personalausweis waren der Türöffner in das Schloss Bellevue in Berlin, das ich erstmals persönlich besuchen durfte. Die Sicherheitsvorkehrungen waren enorm. Nur mit genannten Papieren und einem Sicherheitscheck wie auf dem Airport gelangt man da hinein.

In seinem Amtssitz dankte Gauck geladenen Gästen aus ganz Deutschland, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren. In seiner Rede hob der Bundespräsident das Engagement der Menschen bei einem Ehrenamt hervor. „Das Ehrenamt trägt und stützt die Demokratie von unten, deshalb ist sie für Deutschland so wichtig“, sagte er.

Medienspektakel

Unzählige Fernsehteams und Presseleute verfolgten Bundespräsident Joachim Gauck auf Schritt und Tritt. Nur mit Mühe konnte sich dieser von der Parkbühne zu einem offiziellen Pressestand durchkämpfen. Denn er bewegt sich mitten durch die geladenen Bürger – Hautnah „am Volk“.

Von allen Seiten werden ihm und Daniela Schadt Autogrammbücher und Programme zum Signieren entgegen gestreckt. Jeder möchte ein Foto oder ein persönliches Gespräch mit den Beiden. Bei der Vielzahl der geladenen Gästen ein für viele hoffungsloses Unterfangen. Bisweilen versinken der Bundespräsident und Daniela Schadt im Menschengetümmel, natürlich behütet von zahlreichen Sicherheitskräften.

Ein herzliches Wiedersehen: Shake Hands mit dem Bundespräsidenten

Obwohl der Bundespräsident laufend von Presse, Fernsehen und Menschen umringt war gelang es Beer, ihn persönlich zu begrüßen und auf den Fernwehpark anzusprechen, an den er sich sofort erinnerte. „Ich überreichte ihm das brandneue Fernwehpark Prospekt, in dem er natürlich mit abgebildet ist, das er auch signierte. Bei einem kurzen Gespräch mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt gab ich ihr ein weiteres Prospekt, da mich der Bundespräsident fragte, ob er eines behalten dürfe.“

Beer weiter. „Bei dieser privaten Einladung hatte ich natürlich keinen offiziellen Fotografen dabei. Da meine Frau alle Startreffs meidet und nur zu dieser besonderen Einladung mitgekommen ist, und ganz ihrer Art sich kaum einem „Star“ nähert, bzw. bei dem Wiedersehen mit Joachim Gauck nicht an meiner Seite war, entstand auch kein offizielles Wiedersehensfoto mit dem Bundespräsidenten. Ich konnte meine kleine Digicam nur einen Umstehenden in die Hand drücken und ihn bitten, kurz mal auf den Auslöser zu drücken… Deshalb nur ein Schnappschuß, aus der Situation heraus.

Im Schloß Bellevue

Bei der einmaligen Gelegenheit, als offizieller Gast im Schloß Bellevue sein zu dürfen, darf natürlich ein Rundgang durch das Gebäude nicht fehlen. Mit Blick in das Amtszimmer des Bundespräsidenten und andere Räumlichkeiten, wie unsere Bildimpressionen zeigen.

Promitreffen – Johannes B. Kerner erinnert sich…

Viele soziale Einrichtungen präsentieren sich auf dem Bürgerfest. Auf verschiedenen Bühnen und Pavillons finden Kleinkunst- und Musikveranstaltungen statt. Auf der Hauptbühne übernahm kein geringerer als JOHANNES B. KERNER die Moderation, der schon lange in den „Signs of Fame“ vertreten ist und der Klaus Beer backstage herzlich begrüßte. Er erinnerte sich sofort an die Handabdruck-Aktion. Beer: „Diese muß wohl so aussergewöhnlich sein, dass jeder Star, der das einmal gemacht hat, das nie mehr vergisst. Selbst über zehn Jahre danach erinnerten sich bislang Stars, die ich z.B. bei Veranstaltungen oder Aftershowparties wiedertraf, noch ganz genau an diese Aktion.“

 

BILDER PROMIS

Neben WOLFGANG THIERSE, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, traf Klaus Beer bei einem Rundgang durch das Schloß Bellevue auch die Olympia Goldmedaillien-Gewinnerin von Peking, BRITTA STEFFEN, der er das Friedensprojekt erstmals vorstellte und die Sportlerin bei Gelegenheit natürlich auch in die „Signs of Fame“ aufnehmen will.

Das rauschende Fest mit Künstlern wie REA GARVEY, bekannt durch seine frühere Band „Reamonn“, dauerte bis fast gegen Mitternacht und fand mit einem Feuerwerk über dem Schloß Bellevue und den Klängen der Big Band der Bundeswehr seinen krönenden Abschluß. Klaus Beer: Eine tolle Begegnung wieder mit unserem Bundespräsidenten und seiner Lebensgefährtin, die in ihrer offenen und herzlichen Art wunderbar zu ihm passt.“

Das rauschende Bürgerfest, ein unvergessliches Erlebnis mit dem Bundespräsidenten dauert fast bis Mitternacht und findet mit einem großen Feuerwerk über dem Schloß Bellevue und den Klängen der Big Band der Bundeswehr seinen Abschluß.

Fotos „Signs of Fame“ Ralf Standke

Fotos Schloss Bellevue: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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