Rolf Miller

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von ROLF MILLER in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

Eine Bühne, einen Stuhl, eine Wasserflasche – mehr Reguisiten braucht er nicht – und Publikum. Und das hat er immer! ROLF MILLER wird als der „konsequenteste Minimalist auf deutschen Kabarettbühnen“ bezeichnet.

Rolf Miller, gebürtig in Walldünn, studierte nach seinem Abitur Verwaltungswissenschaften an der Hochschule Kehl, wo auch erste Auftritte in der Mensa erfolgten.

Seine Bühnenpremiere feierte er bei der Kulturbühne Biermichel in Neumühl mit dem Programm: „Brennzeichen D – kurz vorm Höhepunkt“. Seinen Durchbruch als Kabarettist erfolgte 1994 nach dem Gewinn des Passauer Scharfrichterbeils sowie des Kleinkunstpreises Baden-Würtemberg mit dem Programm „Ich Deutscher – nix verstehn“.  

1998 entwickelte Miller mit der Spiel/Spaß/Show „Zungenschlag“ und seinem Förderer Axel Naumer die Bühnenfigur, mit der er bis heute auf im Fernsehen und auf Tourneen zu erleben ist. Dabei legt er seine subjektive Sicht der Dinge in odenwäldischer Mundart in unvollständige, abrupt endende Sätze. Gefüllt mit „Dings“ und einem für ihn so typischen Lacher offenbaren seine gedanklichen Brüche und entwickelten sich zu seinem Markenzeichen.

Im Fernsehen war und ist er u.a. in „Ottis Schlachthof“, „Mitternachtsspitzen“, „Neues aus der Anstalt“, „Satiregipfel“, „Die Anstalt“ und in der BR Kabarett-TV-Serie „Asül für alle“ zu sehen, hier im Dreiergespann mit Django Asül und Wolfgang Krebs.

Rolf Miller wurde u.a. mit dem Bayerischen Kabarettpreis, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Deutschenr Kabarettpreis ausgezeichnet.  

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 07. Dezember 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen ROLF MILLER in der Freiheitshalle Hof.  

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ROLF MILLER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

ROLF MILLER gastiert mit seinem neuen Programm „Obacht Miller“ im Festsaal der Freiheitshalle Hof. Da im „Signs of Fame“ des Fernweh-Park so gut wie alle großen Comedians und Kabarettisten vertreten sind und Rolf Miller Klaus Beer sehr gut gefällt, setzte er sich sofort mit dessen Mangagement in Verbindung. Begeistert von dem völkerverbindenden Friedensprojekt sagte Miller sofort zu und so traf man sich backstage der Veranstaltung nach dem Soundcheck.

ASÜL FÜR ALLE

Und überhaupt: In der TV-Sendung „Asül für alle“ brillieren neben DJANGO ASÜL und WOLGANG KREBS, der immer als Stoiber, Seehofer und Söder auftritt auch ROLF MILLER. Und heute Abend soll das Kabarett- und Comedy Trio nun vollständig werden.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und wenn er Stars in der Freiheitshalle aufnimmt, dann ist die passende Locaction immer schon gegeben: Eine freie Wandfläche zwischen Künstergarderoben und Catering. Doch da heute zur gleichen Zeit im Großen Haus „Holiday on Ice“ gastiert, wird der Gang von den über 40 Darstellern genutzt, so daß dort das Shooting nicht stattfinden kann. Ein freundlicher Hallenmitarbeitet bietet deshalb eine leere Künstlergarderobe an, fein, aber klein. Doch nachdem das Mobilar dort entfernt wurde, ist gerade Platz für die Fernwehpark Utensilen. 

Die Karawane

Da zum Abklären der Situation Klaus heute noch vor Eintreffen der Fernwehpark Crew gut zwei Stunden vorher in der Halle ist, schleppt er schon mal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location. Normalerweise ist das eine Karawane, jeder trägt irgendwas. Doch heute muss Klaus alles allein vom Auto über zig Stufen in die Künstlergarderobe schleppen: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um Folienabdrücke zu eliminieren, einen bis zum Rand vollgestopften Fotokoffer mit Ersatzkameras, Akkupacks, Blitzlichtgeräte, zudem ein Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer, Kamerahandhalter, Kamerastativ – und ein Autoteil. Fehlen darf natürlich auch nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht… In den zwanzig Jahren „Fernweh-Park“ nahm das Equipment für die Aktion und Shooting immer mehr zu.

Mit dabei sind auch wieder drei Rollups, die zusammengestellt die Panorama-Schilder-Weltkulisse ergeben und die das erste Mal bei dem weltbekannten Extrembergsteiger Hans Kammerlander zum Einsatz kamen. Eigentlich aus einer Notlösung daraus, da man bei dieser spontanen Handprint-Aktion aus Zeitgründen kein Star-Schild hatte anfertigen können. Seit damals hatte Klaus vor, jede Starehrung vor dieser Kulisse durchzuführen. Doch davon kam er wieder ab. Denn dann wäre der Hintergrund immer gleich. So entstand der Kompromiss, die Begrüßung der Künstler und Vorstellung des Fernweh-Parks vor diesem Panoramabild durchführen, damit sich die Stars auf Anhieb gleich etwas unter dem Friedensprojekt vorstellen können. Optisch natürlich imposanter, als wie früher nur die Bilder im Fernweh-Park Flyer zu zeigen.

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, treffen auch Werner, der heute wieder hinter der Videokamera steht ein und Jolanta, die den Part an der Fotokamera übernimmt.

Der konsequenteste Minimalist

Dann heißt es nur noch Warten auf den Künstler. Klaus kennt die Freiheitshalle wie seine Westentasche, hat er doch da schon viele Stars in die „Signs of Fame“ aufgenommen und noch in der alten „Halle“, wie man die Freiheitshalle liebevoll auch bezeichnet, in den Anfangsjahren alle Veranstaltungen im Film dokumentiert, damals noch in Super 8. Und wen er damals da schon alles so traf: Peter Alexander, Peter Frankenfeld, Catarina Valente, Ivan Reproff, Vico Torianni u.v.a.m. Doch zu dieser Zeit gab es den Fernweh-Park noch nicht.

Auuch im Festsaal ist Klaus Beer seit vielen Jahren mit seinen eigenen TERRA FILM Filmproduktionen über fremde Länder vorstellig, hat dort alle seine Filmpremieren gefeiert wie z.B. über Australien, Neuseeland, die Route 66, dann die Doko über die „einsamste Straße Amerikas, den Highway 50“, einen Film über Alaska und Kanada, der die Inspiration für den jetzigen Fernweh-Park war sowie seinen neuen Film „Shooting Wild West – Traumlandschafen im Visier“ – immer mit vollem Haus. Rund 600 Zuschauer ließen sich von ihm immer in fremde Länder entführen…

Und so schaut Klaus auch heute in den Saal und sieht auf der Bühne die „Kulisse“ von Rolf Millers Auftritt stehen. Keine Deko, keine Traversen mit tanzenden Scheinwerfern. Nichts. Nur ein einziger Stuhl steht auf der sonst leeren Bühne. Mehr braucht Rolf Miller nicht. Einen Stuhl zum Sitzen und zwei Plastikflaschen, eine zum Trinken und die andere, leere, um Knackgeräusche zu erzeugen, wenn er sich in seinem Programm die Halswirbel einrenkt. Ralf Miller wird als der konsequenteste Minimalist der deutschen Kabarettbühnen bezeichnet. Ein Grund, seine „pompöse Bühendeko“ für sein Programm „Obacht Miller“ einmal im Bild zu zeigen:

Die STAR-SCHILD Signierung

Als der Kabarettist kommt, geht alles sehr schnell. Nach einem herzlichen Willkommen verschwindet er nur kurz in seiner Garderobe und kommt dann gleich in den Nebenraum, wo alles für seine Ehrung vorbereitet ist. Klaus hat diesmal die Rollups mit der Panorama-Schilder-Weltkulisse, die sonst immer separat stehen, trotz der Enge in den kleinen Raum verfrachtet, was einen wieder ganz anderen Backround für das Shooting bietet. Immer möchte Klaus wie bereits erwähnt, die Rollups nicht direkt in das Shooting einbeziehen, da sich sonst der Hintergrund der Bilder ähnelt – nur der Star, der davor seine Hände in Ton verewigt, wäre immer jemand anders. Das würde optisch langweilig werden. So wird die Panorama-Schilderkulisse meist nur für die Erklärung genutzt, damit der Star sich sofort etwas unter den Projekt vorstellen kann – heute aber einmal laufend mit im Bild.

Dann greift Rolf Miller zum weißen Lackstift und signiert mit Schwung sein Star-Schild. Jolanta, die sonst neben Werner immer filmt, wird heute ins kalte Wasser geworfen und fotografiert, da Sylvia verhindert ist. Muss zum Signieren die Position wechseln und darf dabei Werner mit seiner Videokamera nicht in die Quere kommen. Alles nicht so einfach. Und in einer Ecke beobachtet auf einem Stativ noch Kamera 2, die GoPro, das Geschehen…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf eine Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit. Bei Peter Maffay waren es 5000 und bei Reiner Calmund wird Klaus die Qual der Wahl 997 Aufnahmen zum Sichten und Bearbeiten haben.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Nach dieser ersten Einführungsbeschreibung soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ROLF MILLER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft.

Sollte Ihnen der Text unserer Story zu lang sein, können Sie nach der BILDERSTRECKE und dem VIDEO aussteigen. Wenn Sie aber mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so eine Aktion vonstatten geht, oftmals recht lustig und actionreich, bitte sehr. Einfach weiterlesen. Denn dann geht`s ins Detail und Sie sind bei dem Shooting hautnah mit dabei.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an. Mit dem sich rechts und links daneben befindlichen Pfeilen können Sie dann wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie blättern. 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporadisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Und wenn kein 2. Kameramann zur Verfügung steht,  macht die Not erfinderisch. Klaus hat seine GoPro mitgebracht und stellt diese auf ein Stativ. Er hat kein Extrem Weitwinkel eingestellt, so dass die Bilder aussehen, als würden sie von einer zweiten Großkamera kommen. Die Farbunterschiede werden dann in der Filmnachbearbeitung angeglichen, denn jede Kamera zeichnet anders. Klaus geht es nur darum, ab und zu einen anderen Bildausschnitt einschneiden zu können, um das Geschehen so abwechlungs- und actionreich wie nur möglich zu gestalten. Idealfall ist natürlich, wenn man Bilder eines zweiten Kameramanns hat, der anstelle starrer Stativbilder ebenfalls individuelle Einstellungen liefert.

Und aus dem ihn dann letztendlich vorliegendem Material fertigt der Filmemacher dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellungen hat wie gesagt keinen Einfluss, da immer jemand anderes die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Filmmaterial herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von ROLF MILLER mitverfolgen und auch wissen wollen, wer sein großes Vorbild in Sachen Kabarett war, durch den er auf die Bühne kam – hier das VIDEO, in dem Sie den Geehrten ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was ihm  bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan dazu einfällt.

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluss. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)  

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus mal kurz mitgedrückt, obwohl Mr. Universum sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der sportliche Rolf Miller, der heute schon tüchtig Tennis gespielt hat wie der sagt, kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Ach ja, „Problemzone“ darf Klaus ja nicht mehr sagen“, hat doch damals Kim Fisher im „Riverboat „entrüstet“ bemerkt: „Ich habe keine Problemzonen…“ Natürlich im Scherz, man sieht`s in ihrem Video…“ Doch Männern ist das egal.

Und Rolf Miller gibt sein Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Rolf Miller die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die Hände von Rolf Miller im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht Ralf Miller sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Rolf Miller seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Begeistert von dem Projekt verspricht auch Rolf Miller, im Frühjahr einmal Station in Oberkotzau zu machen und sich den Fernweh-Park in Natura anzusehen. Denn jetzt weiß er ja, wo er einst lag. Nicht in der ehemaligen DDR, sondern im Westen. Er fragte nämlich Klaus danach. Doch nur im Scherz. Denn das ist Teil seines Bühnenprogramms…

Urlaub in Oberkotzau

Und er setzt noch eins drauf bei der Fernweh-Frage. Da er, wie er sagt, sich nicht vom Urlaubsort wegbewegen will – „ich fahre 90.000 Kilometer im Jahr“ – könnte er doch in Oberkotzau Urlaub machen. „Richtig“, meint Miller, „dort habe ich ja alles.“ Denn mit Blick auf die Schilder aus der ganzen Welt kann er im Kopfkino in allen Ländern und Städten unterwegs sein, ohne sich wegbewegen zu müsssen… Idealer geht´s für ihn sicher nicht. Also herzlich willkommen zum Urlaub machen in Oberkotzau!

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars wie bereits erwähnt, noch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluss und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Andreas Sawatzki auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging. 

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht außergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil und danach noch weitere schon wieder mit Autogrammen voll belegt sind, hat Klaus vor kurzem ein neues organisiert, auf dem aber auch schon wieder vier Unterschriften der letzten in die „Signs of Fame“ augenommenen Stars das graue Blech zieren: die Schauspieer Friedrich Mücke, Tobias Moretti, Marisa Burger alias „Frau Stockl“ von den „Rosenheim Cops“, „Calli“ Reiner Calmund sowie Mathias Richlling. Da unter dessem Unterschrift noch Platz ist und Rolf Miller zu diesem Kabarettisten passt, schlägt Klaus vor, dort zu signieren…

Wieviel Demokratie ist es bitte?“

Und Miller tut das mit Begeisterung. Doch warum ist er gerade von Mathias Richling so aus dem Häuschen? Auch das kann man in unserem Video erfahren…

Nur soviel: Rolf Miller sagt: „Schaut Euch mal das Video von Mathias Richling von 1987 an „Wieviel Demokratie ist es bitte?“ Ich konnte dieses Programm in allen Sätzen nachsprechen. Er war es, der mich auf die Bühne gebracht hat…“ Und deshalb gibt es in unserem Video auch eine kleine Überraschung dazu.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ROLF MILLER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ROLF MILLER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Jolanta Stettner

Videokamera 1: Werner Mocker

Videokamera 2: stationär

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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