Miroslav Nemec

Wer kennt sie nicht. Die durchdringenden Augen, um die sich der Fokusierkreis eines Zielfernrohrs schliest, die flüchtenden Beine im Licht-Schattenspiel eines nachtschwarzen Straßenpflasters und die Erkennungsmelodie einer Krimiserie, die jeder Spatz von den Dächern pfeifen kann.

Die Rede ist vom „TATORT“, in dem seit 1991 MIROSLAV NEMEC für den Bayerischen Rundfunk ca. drei Mal pro Jahr den Hauptkommissar Ivo Batic spielt, zusammen mit Udo Wachtveitl als Kollege Leitmayr. 1997 wurden beide dafür mit dem Goldenem Löwen als beste Schauspieler – Serie – ausgezeichnet.

Vor seiner Schauspielerkarriere studierte Nemec in Salzburg Musik mit Schwerpunkt klassisches Klavier und machte dort seinen Abschluss als Fachlehrer für Musik. Nach dem Besuch der Schauspielakademie in Zürich spielte er an mehreren Bühnen Theater. Nach div. Fernsehrollen erhielt er seine Paraderollen im „TATORT“. Parallel dazu ist er aber auch – abseits des Krimis – immer wieder in div. TV-Filmen und TV-Serien unterschiedlicher Art zu sehen – seine Filmografie ist unendlich lang.

Mit seiner „Miro-Nemec Band“ unterstützt er den Förderverein „Hand-in-Hand“, den er 1994 für Kriegswaisenkinder in Ex-Juguslawien gründete. Zudem engagiert er sich u.a. als ehrenamtlicher Botschafter der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen.

Miroslav Nemec wurde mit vielen Preisen und Auszeichnungen bedacht, u.a. Goldener Löwe, Adolf-Grimme-Preis und mehrere Bayerische Fernsehpreise.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 20. März 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Miroslav Nemec im Fernweh-Park in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MIROSLAV NEMEC in die „Signs of Fame“ / Ehrung im Fernweh-Park mit BILDERSTRECKE

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Der TATORT-Kommissar als Rockmusiker

Doch was viele vielleicht nicht wissen. Es gibt neben anderen hervorragenden Rollen in TV und Film noch eine andere Seite des beliebten Schauspielers. Miroslav Nemec studierte Musik am Mozarteum in Salzburg, absolvierte dort seinen Abschluß als Fachlehrer für Musik – und mag auch die andere Seite: Den Rock!

So rockte er seit Jahren immer wieder mit der „Miro-Nemec Band“, die sich aus den beiden Hofer Formationen „Second Hand Group“ und „Wee Bush“ zusammensetzt sowie mit seiner Freilassinger Rockband „Asphyxia“, die er bereits mit 15 Jahren gründete. Der Erlös kommt Kriegswaisen aus Ex-Jugoslawien zugute, für die er in Istrien eine Art SOS-Kinderdorf errichtete. Und da heute die „Second Hand Group“ ihr 20-jähriges Bühnenjubliläum feiert, ist Miro Nemec nach Hof gekommen, um mit den Jungs im Rockwerk zu rocken, was das Zeug hält.

BR „Boulevard Bayern“ dreht mit

Und wo Miro Nemec auftaucht, sind in diesem Falle nicht die Bösewichte, sondern die Medien, nicht weit. Der Bayerische Rundfunk beabsichtigte schon lange, für das Fernsehmagazin „Boulevard Bayern“ ein Porträt über den Fernweh-Park zu drehen und wartete nur noch auf eine aktuelle Aufnahme eines hochkarätigen Stars in die „Signs of Fame“. Und diese ist heute natürlich gegeben. Deshalb ist auch ein Kamerateam vor Ort.

Sonntag, 18. Febrruar 2005. „Fernweh-Wetter“ in Hof. Regen, Graupelschauer, düster. „TATORT-Wetter“. Der „TATORT“ heute: Der Fernweh-Park. Als der Name Miroslav Nemec fiel, setzte sich sofort ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks in Bewegung und fuhr von München nach Hof.

Nun dreht man erste Bilder über den Park, Schilderimpressionen, und interviewt dazu natürlich auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer. Fernsehreportagen müssen Geschichten erzählen. Und die hat Klaus Beer zur Genüge auf Lager, wie zum Beispiel die Story vom „Hofer Fernwehpark Day“, der jedes Jahr am Tag der Schilderübergabe in Lake Charles, Louisiana/USA gefeiert wird oder gleich daneben das Starschild mit dem Original Kussmund von Sarah Connor, den sie auf ihrem Schildergruß hinterließ. Natürlich wird zu Klaus Beers Erzählung ihr Lippenstiftmund bildfüllend in Szene gesetzt.

Die Star-Mobil Signierung

Diesmal gibt es eine andere Reihenfolge. Anstelle der Schildsignierung und den Handabdrücken soll sich Miro Nemec nach seiner Ankunft gleich auf dem Fernweh-Park Starmobil verewigen. Ein Blickfang. Denn auf der Kühlerhaube des Fahrzeug prangen schon viele Autogramme von bekannten Persönlichkeiten. Miro Nemec sucht sich einen noch freien Platz und setzt auch seine Unteschrift auf den weißen Lack. Wie kann’s anders sein. Der Schauspieler mit Musik im Blut signiert mit „Blues“ auf der Kühlerhaube.

 

Überall ist die Fernsehkamera mit dabei. Miro Nemec hat genaue Vorstellungen von dem Dreh. „Keine gestellten Sachen“, sagt er. So muß das TV-Team spontan draufhalten – und auch unsere Fotos tragen heute dokumentarische Züge.

Die STAR-SCHILD Signierung

Weiter geht’s. „Wo machen wir’s“, fragt Miro. Auch das Fernsehen hat spezielle Wünsche und bittet, die Aktion auf der der Saale zugewandten Schilderkulisse vorzunehmen. Wegen des O-Tons. Denn der Straßenlärm vor der sonst medienerprobten Kulisse zwischen „New York“ und „Los Angeles“ ist vor allem für das geplante Interview viel zu laut. Na denn los. Klaus Beer schleppt die Transporttasche mit dem auf Stahlblech aufgezogenem Star-Schild zu dem vom BR ausgesuchten Drehort.

Auf dem Weg zu der angedachten Stelle erzählt Klaus Miro schon mal einiges über das Projekt und zeigt ihm die in diesem Bereich angebrachten Schildergrüsse der Stars.

Dann nimmt Klaus aus der Transporttasche das Star-Schild. Miro ist begeistert. Zeigt es ihm doch mit dem Telefon in der Hand als TATORT-Kommisssar. Schwungvoll signiert er sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Interessiert verfolgen die Bandmitglieder der „SECOND HAND GROUP“ das Geschehen, denn sie haben, noch vor der Veranstaltung im Rockwerk heute Abend, einen Auftritt ganz anderer Art. Zu Ehren ihres 20-jähriges Bühnenjubiläums sollen auch sie im Park verewigt werden. Mit dabei, der bekannte Saxophonist KLAUS KREUZEDER. , der sechs Jahre später mit einem eigenen Star-Schild in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird.

Dann geht es mit dem signierten Grußschild vor medienerprobten Frontkulisse. Unter der der Weltkugel mit der Aufschrift „Give peace a chance“ wird es nochmal für das Fernsehen und die Fotografen präsentiert.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Plastikhocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MIROSLAV NEMEC und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, tolle Konzertfotos mit der Miro- Nemec Band.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der TATORT-Kommissar kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Miro die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Das Friedenszeichen

Auch die wichtigste Pose der akutellen Shootings, das Friedenszeichen, gab es damals noch nicht. D.h., mit den Handabdrücken werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. In der Praxis sieht das so aus, dass die Stars ihre Hände hinter ihren Abdrücken aufstellen und so ihre Hand heben für o.g. Ideologie des Projekts „Fernweh-Park“.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Miroslav Nemec seinen Namenszug in die graue Masse. Klaus muss nochmal genau hingucken. Hat er nun Miro Nemec oder gar „Ivo Batic“ geschrieben?

„The Second Hand Group“

Nach Miroslav Nemec Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist die „Second Hand Group“ an der Reihe. Nach und nach signieren die Bandmitglieder auf Grund ihres 20-jährigen Bestehens ihr Grußschild für den Fernweh-Park. Auch Klaus Kreuzeder, der am 28. 03. 2011 mit einem eigenen Star-Schild ebenfalls in die „Signs of Fame“ verewigt wird.

Interviews

Nach der Aktion werden Miroslav Nemec und Fernweh-Park Inititiator Klaus Beer vor die Fernsehekameras gebeten. Der Bayerische Rundfunk interviewt beide für ein Proträt des Fernweh-Parks in „Boulevard Bayern“ – und TVO, der lokale TV-Sender, der zwischenzeitlich auch eingetroffen ist, berichtet über die Handprint-Aktion für die Region Oberfranken.

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

„Südamerika“, sagt Miro dann. „Ich würde gerne mal durch Südamerika fahren. Nicht den herkömmlichen Urlaub. Ich will einfach die ganze Zeit unterwegs sein…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MIROSLAV NEMEC zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MIROSLAV NEMEC, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Der „Kommissar“ kehrt an den „TATORT“ zurück

Drei Jahre später, am 18. Juli 2007, kehrt Hauptkommissar IVO BATIC, alias MIRO NEMEC, an den „Tatort“ der Schildersignierung zurück. Er ist mit seiner neuformatierten „MIRO-NEMEC BAND“ Star-Gast bei „STARS in der REGION“ im oberfränkischen Zell im Fichelgebirge.

Bevor es am anderen Tag nach München zurück ging, ließ es sich Miro nicht nehmen, an den Ort seiner damaligen Ehrung zurückzukehren und seinem Star-Schild einen Besuch abzustatten. In den drei Jahren hat sich viel getan. Viele neue Schilder glänzen im Sommerlicht und ein Hauch von HOLLYWOOD ist zu verspüren. Vor den Star-Sternen, die zwischenzeitlich auf dem Gehweg vor der exotischen Schilderkulisse eingelassen wurden, freut sich Miro sichtlich, auf dem beginnenden „Walk of Fame“ im „Signs of Fame“ zu stehen, der im Fernweh-Park jedoch „Boulevard der Humanität“ genannt wird.

Klaus Beer heißt Miro Nemec herzlich bei SEINEM Star-Schild willkommen. Vor seinem Bildnis nimmt der „TATORT“-Kommissar für ein Foto nocheinmal die gleiche „Telefonierpose“ ein.

Und Miro staunt nicht schlecht. Sein STAR-Schild hat vor wenigen Tagen sogar einen PATEN erhalten, genauer gesagt eine PATIN. Miro: „Was es nicht alles gibt…“ Karin Schellhaas aus Frankfurt hat, um IHREN Lieblingsschauspieler ganz nahe zu sein, die Patenschaft für sein STAR-SCHILD übernommen und freut sich riesig, die Pflege desselben übernehmen zu können.

3. Treffen mit Miro

Und wieder 6 Jahre später, am 9. August 2013, traf Fernwehpark Initiator Klaus Beer und „Signs of Fame“ Assistentin Sigi Obermüller Miro Nemec wieder. Dieser trat mit der „Miro Nemec“ Band beim Sommerfest in Bad Steben auf.

Miro-Nemec Band on stage

Rückblick: Die „Miro-Nemec Band“ 2005 bei Ihrem Auftritt im Rockwerk in Hof.

Und 2011 bei „STARS in der REGION“. Erstes Treffen nach sechs Jahren seit seiner Ehrung im Fernweh-Park. Wiedersehensfreude zwischen MIROSLAV NEMEC und Klaus Beer im Backstagebereich.

Klaus Beer beobachtet mit der Kamera das fast eineinhalb Stunden dauernede Konzert und fängt dabei diese Bildimpressionen ein. Neben der Schauspielerei hat MIRO NEMEC eine zweite Leidenschaft: die MUSIK. Seine Freude, wenn er auf der Bühne steht und Musik machen darf, ist nicht zu übersehen und steckt an.

Aus der „Miros-Nemec Band“ nicht wegzudenken: KLAUS KREUZEDER, Saxophonist von Weltklasse. Er spielt Sopranino-, Sopran- und Altsaxophon.

Im Alter von eineinhalb Jahren erkrankte KLAUS KREUZEDER an Polio (Kinderlähmung). Seit dieser Zeit lebt er im Rollstuhl. Trotz seiner Behinderung begann eine Karriere als Musiker, bereits mit 16 Jahren spielte er mit großen Erfolg Saxaphon. Viele Hundert Auftritte und sechs LPs mit der Gruppe AERA machten ihn überregional bekannt. 1984 spielte er mit STEVIE WONDER die ersten vier gemeinsamen Konzerte und war mit STING und anderen Größen der Musikszene auf den Bühnen großer Städte unterwegs.

Tosender Applaus ist der Miro-Nemec Band am Ende ihres Auftritts sicher, die Zugaben wollen nicht enden…

Fotos Ehrung: Doris Bergholz

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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