Ottfried Fischer

Er spielte den „Bullen von Tölz“ und „Pfarrer Braun“ und ist auf der Kinoleinwand ebenso zuhause wie auf dem Bildschirm. Im Kino begeisterte er u.a. in „Zärtliche Chaoten“ (1987) in „Go Trabi Go“ (1990) oder „Der Superstau“ (1990).

Seine Filmografie ist sehr lang. Im Fernsehen wurde er 1985 in der Serie „Irgendwie und Sowieso“ und 1993 in „Ein Bayer auf Rügen“ mit Wolfgang Fierek belannt. Seine 1995 gestartete Serie „Der Bulle von Tölz“ (Sat1 und ORF) zählt zu Fischers bislang größten Erfolg und ist bis heute ein Dauerbrenner. In der ARD verkörpert er mit eben solchen Erfolg den „Pfarrer Braun“.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt als Kabarettist wurde Fischer schon 1983, als ihn Werner Schneyder in seine Fernsehshow „Meine Gäste und ich“ brachte. In über 100 Sendungen moderierte OTTFRIED FISCHER „Ottis Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen, wo er Kabarettisten nach ihren Kurzauftritten interviewt. 2008 fand Fischer zurück zu seinen Wurzeln als Kabarettist und tourt zwischen Dreharbeiten zu seinen TV-Serien mit seinem neuen Kabarettprogramm „Wo meine Sonne scheint“ durch deutsche Städte.

OTTFRIED FISCHER wurde mit vielen Preisen bedacht, u.a. mit dem „Salzburger Stier“, Goldener Gong, Deutschen Kleinkunstpreis, Deutschen Fernsehpreis, Bayerischer Kabarettpreis, Goldenen Gong und mehrmals mit der Goldenen Romy als beliebtester Serienstar.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 16. Oktober 2010.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Ottfried Fischer im Fernweh-Park in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BÜLENT CEYLAN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Empfang im Fernweh-Park

OTTFRIED FISCHER sagt sofort zu, als er vom Fernweh-Park erfährt. Nicht jedoch, ohne sich über die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts informiert zu haben. Um was es dabei geht und welche Prominente aus Film, TV, Bühne oder Sport bisher mitgeholfen haben, die Friedensidee um die ganze Welt zu tragen, scheint ihm zu gefallen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat für seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ mit Star-Schild Signierung und Handabdrücken in Ton den Roten Teppich im Kofferraum. Ebenso Security engagiert. Denn der bekannte und beliebte Schauspieler möchte seine Aufnahme nicht backstage der Bühne, sondern dort entgegennehmen, wo auch das Friedensprojekt zu Hause ist: Im Fernweh-Park selbst, vor der exotischen Schilderkulisse.

„Wo meine Sonne scheint“ – leider heute nicht im Fernweh-Park

Doch das Wetter macht einen Strich durch die Rechnung. Dunkle Wolken, Dauernieselregen, seit gut zwei Tagen. Klaus Beer hofft auf ein trockenes Stündchen. Der Rote Teppich wäre schnell ausgerollt. Doch die Sonne versteckt sich im Grau des Nebels. Es scheint ihr zu genügen, wenn der Künstler auf der Kabarett-Bühne von ihr erzählt.

Diesem Schmuddellwetter kann man entfliehen im Fernweh-Park – um sich mit Blick auf die exotischen Städtenamen aus aller Welt im Kopfkino, zu Palmen und türkisblauem Meer und viel Sonne wegzuträumen – So ist der Titel von Ottfried Fischers Kabarettprogramm „Wo meine Sonne scheint“ eigentlich das Fernweh-Thema schlechthin.

Als „Otti“ erscheint, ist es schon leicht dämmrig. Er wollte um 16.00 Uhr da sein. Doch sein Manager rief am frühen Nachmittag Klaus Beer an und entschuldigte die Verspätung. „Wir stecken im Stau. Fußball in der Allianz-Arena.“ So heißt es warten. Höhere Gewalt. Stop and Go in München. Auch die im Fernweh-Park anwesenden Pressevertreter und das Fernsehen müssen sich gedulden, bis ER kommt.

Empfang vor exotischer Schilderkulisse

Ein schwarzer Benz fährt vor. Auf dem Beifahrersitz Ottfried Fischer, das Telefon am Ohr. Schon wieder scheinen wichtige Termine anzustehen.
Klaus Beer empfängt den ganz in schwarz gekleideten Künstler herzlich und bittet ihn direkt zu der Stelle, wo die Medienvertreter und der Fernwehpark Fotograf Bilder von Ottfried Fischer schießen wollen. Vor der medienerprobten Schilderkulisse natürlich, wo schon so viele Stars posierten. Mit der Weltkugel und dem Slogan „for a peaceflul world“ im Hintergrund.

Doch heute wird`s kurz. Klaus will Ottfried Fischer die Star-Schild Signierung und die Handabdrücke in Ton nicht bei Nieselregen zumuten. In weiser Voraussicht hat er tags zuvor im Hotel Qualtity einen Raum reservieren lassen, um kurzfristig ausweichen zu können. Da sich das Wetter nicht gebessert hat, eine gute Entscheidung.

Doch Ottfried Fischer will es sich nicht nehmen lassen, den Fernwehpark genau zu inspizieren um zu sehen, wo er einmal „hängen“ wird. Er möchte sich selbst ein Bild über das völkerverbindende Friedensprojekt machen.

So gibt es für die Pressevertreter und für das Fernsehen zumindest ein paar Bilder mit dem noch unsignierten Star-Schild vor der Schilderkulisse. Alle Anwesenden sind begeistert. So manch anderer Star wäre bei diesem Wetter überhaupt nicht aus dem Auto gestiegen.

Bummel durch den „Schilderwald“

„Dann bittet Klaus zu einer kurzen Führung. Schon wenige Meter nach dem Grußschild des Dalai Lama gibt es einen Fotostopp: Beim Schildergruß von Wolfgang Fierek, mit dem Ottfried Fischer TV-Erfolgsserie „Ein Bayer auf Rügen“ gedreht hat.

„Da müssen wir ein unbedingt ein Foto für den Wolfgang machen“, sagt Klaus „der ist nämlich genauso ein Amerikafreak wie ich.“ Und da Klaus dem Wolfgang sowieso einige Bilder seines letzten Amerikatrips zumailen will, von dessen Tour er erst vor kurzem zurück kam, passt das super, ein Bild seines TV-Kollegen vor dem Fierek-Star-Schild mit ranzuhängen. Wolfgang wird sich sicher freuen, dass nun auch sein Filmpartner hier im „Signs of Fame“ vertreten ist.

Stopp dann auch bei Hollywood Star Kevin Costner und Veronica Ferres, wie man in der Bilderstrecke sieht. „Mit Veronica habe ich mal ein Hörbuch gemacht“, sagt Ottfried Fischer.

Dann überzieht ein Schmunzeln das Gesicht des Schauspielers, der seit den 80iger Jahren zu den populärsten Seriendarstellern und Kabarettisten des deutschen Fernsehens zählt. Und aus dessem Munde immer mal schnell und präzise Kommentare und Pointen, die sitzen, zu diesem oder jenem abgebildeten Star nur so hervorsprudeln. Wie sagt er später dann noch vor der TV-Kamera des lokalen Fernsehsenders TVO: „Er freue sich über seine Aufnahme in diese edle Gesellschaft, denn da sind ein paar dabei, die ich noch nicht erreicht habe und auch noch nie erreichen werde.“ Doch er wäre nicht „Otti“, wenn er nicht gleich draufsetzen würde: „Viele davon kommen aber auch nicht an mich heran.“

Beim „München-Pfahl“ ist ein Muss-Foto angesagt: „In der Leopoldstraße, da wohn ich“, sagt er. Und Klaus gesteht, das München schon immer seine Lieblingsstadt war. „Neben L.A., Las Vegas und Hongkong“, sagt er. „München ist für mich die schönste Stadt in Deutschland.“

„Hier ist das Star-Schild von Thomas Gottschalk“. Klaus weist auch auf das darunter angebrachte „KULMBACH“-Schild, mit dem Thommy schon seit den Anfängen des Projekts im Fernweh-Park vertreten ist. „Vor kurzem erst drückte er jedoch seine Hände in Ton, denn das gab es damals noch nicht“, erzählt Klaus Beer weiter.

Ein Redakteur des Hofer Anzeigers ist beim Rundgang ebenfalls mit dabei und bittet den Film- und TV Star um ein Interview, da er aus terminlichen Gründen nicht mit zu der Handabdruck-Aktion ins Hotel kommen kann. Trotz jetzt wieder stärker einsetzenden Nieselregens ist Ottfried Fischer gerne dazu bereit.

Die Star-Mobil Signierung

Nach dem Bummel durch die Schilderreihen erreicht Ottfried Fischer wieder den Gehweg, wo die Star-Sterne im „Boulevard der Humanität“ eingelassen sind. Hier steht auch das Fernwehpark Star-Mobil. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen bedeckt. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Da fast kein freier Platz mehr zu finden ist, geht es bereits auf dem Dach weiter. Gerne verewigt sich Ottfried Fischer über der Heckklappe des Autos.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann geht`s ab ins Trockene. Ankunft im Hotel Quality, wo schon alles für die Ehrung vorbereitet ist. Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken

„Otti“ ergreift den Stift und beginnt zu signieren. Klaus Beer hat dazu die untere rechte Seite vorgeschlagen, wo man mit dem weißen Lackstift schön auf dem schwarzen Grund seines abgebildeten Anzugs unterschreiben könnte.
Doch Ottfried Fischer gibt sich sehr bescheiden und beginnt, zwischen Rand und seinem Namen zu schreiben – aber erstmal nicht seinen Namen….

…„Hof ist Hoffnung“ ist da plötzlich zu lesen. Toller Spruch. Klaus Beer: „Ja wenn das wirklich mal so wäre. Doch leider gibt es gerade in Hof, der Heimatstadt des Fernweh-Parks, leider immer noch viele aus dem ‚Tal der Ahnungslosen‘, die nach zehn Jahren immer noch nicht begriffen haben, was der Sinn des Fernwehparks ist. Und das, obwohl in über 1200 Presseberichten rund um die Welt darüber berichtet wurde und Presse und Fernsehen sich im Fernweh-Park die Klinke in die Hand geben. Um was es in dem Friedensprojekt geht, ist zudem auf der Fernwehpark Homepage, im Fernwehpark Prospekt und sogar auf mehreren großen Informationsschildern im Park selbst zu lesen. Man muß das nur tun – dann wüsste man Bescheid“, sagt Klaus.

Klaus weiter: „Da gibt es doch den schönen Spruch vom Propheten im eigenen Lande. Schon komisch. Jeder von ausserhalb begreift`s. Anscheinend so manche Hofer aber nicht. Selbst ein Stadtrat fragte einmal: „Was sollen denn die Starschilder zwischen den Ortsschildern, ich dachte, es geht um Städte“… Das Hofer Friedensprojekt hat internationale Anerkennung gefunden, nur manche in dieser Stadt haben keine Ahnung, um was es da überhaupt geht… sehen nur Holz und Blech. Sprechen sogar von Schrottplatz und Umweltverschandelung.“ Und fügt weiter hinzu: „Aber da Hof ja nun Hoffnung ist bleibt zu hoffen, dass endlich mal ein geistiger Blitz, sprich Erleuchtung, in so manche Köpfe fährt… Ich habe Angebote von vielen anderen Städten, die keine Kosten scheuen würden, diesen PR-Schatz, wie sie den Fernweh-Park bezeichnen, in ihre Stadt zu holen.“

Nachtrag: Da das leider mit dem Geistesblitz nicht so recht klappte, hat der Fernweh-Park im Jahre 2017 die Stadt Hof verlassen und wurde im nur 9 Kilometer davon entfernten Markt Oberkotzau völlig neu installiert. Mit Amphitheater und 60 Parkplätzen davor. Man spricht dort sogar von einem einmaligen Kulturerbe, dass es gilt, nicht nur für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten, sondern auch weiterzuentwickeln.

„Dem ist nichts hinzuzufügen“

Mit Freude signiert Ottfried Fischer, der blitzgescheite Schnelldenker und Redner dann seinen Schildergruß. Als Klaus Beer im Fernweh-Park erklärte: „Sie werden nicht nur wegen ihrer künstlerischeh Erfolge in die „Signs of Fame“ aufgenommen. Denn unter den Schildern aus aller Welt sollen Menschen aller Welt ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politschen Weltanschauung. Und: Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 30 Jahren Reisen mit der Filmkamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ERDE ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Ich habe mir deshalb geschworen eines NICHT ZU TUN. Nämlich NICHTS zu tun. So steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9. November 1999 – zehn Jahre nach dem Fall der Mauer – als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung“ – entgegnete Ottfried Fischer gemäß seiner Art scharfzüngig und präzise: „Dem ist nichts hinzuzufügen.“

„Bin endlich Mitglied im Club, der Frieden wirklich schildern kann…“

Mit seinem Star-Schild wird der beliebte Schauspieler und Kabarettist in die „Signs of Fame“, den „Schildergrüße der Berühmtheiten“ verewigt.
Ottfried Fischer: “Nun kann ich Hof halten“ Und: „Bin endlich Mitglied im Club, der Frieden wirklich schildern kann…“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch damals gab es diese Stellage noch nicht.

Doch eines war schon Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit OTTFRIED FISCHER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Stimmungsbilder von seinem Auftritt in der Hofer Bürgergesellschaft.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da „Otti“ wissen möchte, welche Kraft man aufwenden muß, damit sich die Konturen der Hände auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser ein paar Mal kurz, aber fest auf seine Hände, wie man in unsere VIDEO sehen kann.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Ottfried Fischer die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Ottfried Fischer natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Ottfried Fischer seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können- so wie heute Ottfried Fischer.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben… In diesem Fall, wie der „Pfarrer Braun“ oder der „Bulle von Tölz“ so als Mensch so ist.

Volle Bescherung für den Künstler: Ottfried Fischer erhält zudem noch ein Zertifikat aus dem hervorgeht, dass er Einzuug in die „Signs of Fame“ Germany gehalten hat.

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute Peter Schulze hinter der Videokamera. Klaus: Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bei den Startreffs bislang immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, wenn gerade ein Kameramann frei ist, so wie heute.“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von Ottfried Fischer mitverfolgen wollen, hier das VIDEO. Hinweis: Es beginnt mit Markus Lanz, dann kommt Joachim Fuchsberger und last not least wird am Beispiel von Ottfried Fischer gezeigt, wie alles so abläuft…

Der Zauberbecher

Dann wird’s magisch. Klaus Beer überreicht Ottfried Fischer einen schwarzen Topf, der eigentlich schon im Fernweh-Park zum Einsatz kommen sollte. Zum Aufwärmen, gefüllt mit heißem Tee. Rooibos-Tee. „Bei Tee ahne ich immer nur das Schlimmste“, sagt Ottfried Fischer trocken…“

Auf dem Topf ist zu lesen: „Hof by night“. Der Topf ist schwarz wie die Nacht. Doch dann, als Klaus Tee in die Topf gießt, passiert es… Der schwarze Topf beginnt sich zu verändern. Auf dem Schwarz erscheinen erste Farbtöne…

… und plötzlich hält Ottfried Fischer einen Topf in Händen, auf dem sich die Schilderkulisse des Fernweh-Parks abzeichnet. Klar und deutlich. „Otti“ staunt. Ob da vielleicht Siegfried & Roy, David Copperfield oder Hans Klok Ihre Hände mit im Spiel hatten? Denn immerhin sind alle Drei auch schon im „Signs of Fame“ verewigt.

Wie Klaus Beer darauf kam? Durch ein Interview der Frankenpost mit Ottfried Fischer Tage vorher. Darin sagte er, dass er es bedauere, dass letzthin sein Kaffeebecher zu Bruch gegangen sei. Er stammte von einem Jahre zurück liegenden Auftritte in der Hofer Freiheitshalle. „Da hatte jemand mit Fingerfarben drauf gemalt…“ sagte er. Denn darauf war in Rot, Blau und Gelb das HOF-LOGO zu sehen, dass aus diesen Farbklecksen besteht. Nun hat „Otti“ einen neuen HOF-TOPF, diesmal mit dem Bild der Panaramakulisse des „Hofer Fernweh-Parks“, der zum Aushängeschild Hofs in der Welt geworden ist… Zumindest solange er in dieser Stadt zu besichtigen war, hat Hof in vielen Presse- und TV-Reportagen kostenlose Werbung in der ganzen Welt erhalten.

„Wo meine Sonne scheint“

„Wo meine Sonne scheint“ – dieses Lied von Catarina Valente aus den 50iger Jahren, die deutsche Version von Harry Belafontes Welthit „Island in the sun“, erklingt vor Beginn seines Auftritts über Lautsprecher – ein richtig schöner „Fernweh-Song“. Er klingt nach Ferne, Sonne, Fremde, Abenteuer…

Doch dann, also „Otti“ erscheint, mit schwarzem Hemd, schwarzer Hose und sonnengelber Krawatte, eine ebenso gelbe Papiertüte in der Hand, geht´s um Heimat, darum „Wo`s Gefühl is…“

Nachdem Ottfried Fischer still eine ganze Weile Richtung Publikum gestarrt hat und man im Saal eine Stecknadel hätte fallen hören („Hat er vielleicht den Text vergessen oder gehört`s dazu?), beginnt er mit einem lauten „Pack mer´s..“ Und dann geht`s los. Und wie. Es soll anstrengend werden. Kein leichter Abend für die über 200 Zuhörer im vollbesetzen Saal der Hofer Bürgergesellschaft. Vor allem kein „bunter Abend“.

Ottfried Fischer nörgelt und meckert und empfiehlt gegen die Volksmusik ein strafrechtliches Vorgehen. Dann erzählt er aus seiner Zeit als Bierzelt-Conférencier. „Damals an der Humorfront, als es den bunten Abend noch gab…“ Damals, als er sich noch „Blacky Blanco, der Gaudi-Gigant“ nannte und sich als Zyniker auf der Bühne einen Namen machte. Hier geht´s ja noch, aber wenn`s dann intellektuell wird, muss das Publikum schon hochkonzentriert zuhören, will es Ottfrid Fischers schnell herniederprasselnde Pointen verstehen und begreifen.

Dann wieder flacher. „Woran man eine Heimatzeitung erkennt“, erklärt er, „nämlich daran, dass einem die Todesanzeigen was sagen. Und er erklärt die Wörter „Schnäppchen“ und „lecker“ zu Unwörtern des Jahrtausends. Da kann er richtig fuchtig werden, wenn er „lecker“ hört. In Bayern kennt man nur ein Lecker“, sagt er; „Am Arsch lecka…“ Das ist was fürs Hofer Publikum. Applaus, Applaus. „Und welche Vögel haben die Schwänze vorn?“ Die Erklärung folgt auf dem Fuß: „Die Kastelruther Spatzen“. Das versteht man wieder im Saal, bevor‘s im Programm weiter philosophierend über dies und das in höhere Gefielde geht..

Nicht so gefällt Klaus Beer persönlich, als er laut singend „Großer Gott wir loben Dich…“ nach der Pause auf der Bühne erscheint. Klaus Beer: „Als bekennender Christ schaudert es mich da innerlich zutiefst, wenn so ein großer Gottes Lobgesang einfach so dahingeschmettert wird ohne bekennende Teilnahme des Herzens – und manche aus dem Publikum dazu auch noch dümmlich lachen…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit OTTFRIED FISCHER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von OTTFRIED FISCHER, eerfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Fernweh-Park und Ehrung: Ralf Standke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Filmkamera: Peter Schulze

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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