Bündnis für Toleranz und Demokratie

In dieser Rubrik finden Sie Bildergeschichten, in denen wir die Schilderübergaben für den Fernweh-Park von Privatpersonen, Vereinen, Firmen, Institutionen etc. dokumentiert haben – Ausflüge von Familien, Busreisenden und Besuchern aus aller Welt – in den FERNWEH-PARK.

Die Übergaben der Schildergrüße werden meist in tolle Events verpackt, oft regelrecht zelebriert – und sind immer mit schönen Erlebnissen gefüllt. „Auftritte“ mit über 100 Personen im Fernweh-Park sind keine Seltenheit. Ein Schilder-Kaleisdoskop mit Schildergrüßen aus der ganzen Welt.

Lassen Sie sich überraschen, wie Fernweh-Park Besucher ihre Schildübergabe präsentieren – und vielleicht sind demnächst auch SIE mit Ihrem ganz persönlichen Schildergruß und Bilderstory dabei, so wie diese hier: (Hinweis: Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese hochauflösend und in voller Bildqualität zu sehen)

04.05.2018: 6.07.2017: OBERKOTZAUER BÜNDNIS FÜR TOLERANZ UND DEMOKRATIE

Reiner Hager, Sprecher (einer von drei) des OBERKOTZAUER BÜNDNIS FÜR TOLERANZ UND DEMOKRATIE, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, trat an Fernwehpark Initiator Klaus Beer heran und fragte, ob Interesse bestünde, ein Grußschild „für Toleranz und Demokratie“ im Fernweh-Park zu präsentieren.

Reiner Hager: „Das von Herrn Beer initiierte internationale Friedensprojekt ist ja nun seit kurzem im neuen „Summa-Park“ in Oberkotzau angesiedelt und so ist es für unser örtliches Bündnis eine Selbstverständlichkeit, uns mit einem Aufruf „gegen Hass und Gewalt“ zu beteiligen. Die Intentionen von Fernwehpark und Oberkotzauer Bündnis streben nach den gleichen Zielen und passen so sehr gut zusammen. Und unser örtliches Bündnis stellt sich so in einen internationalen Kontex, auch wenn unsere Aktionen weiterhin lokal und regional ausgerichtet sind.“

Da der Fernweh-Park in seiner Ideologie und Botschaft gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Rechtsextremismus, gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem blauen Planeten Erde steht, rannte er bei Klaus Beer offene Türen ein. Beer: „Wenn man sich die Gedanken, Ziele und Aktivitäten des OBERKOTZAUER BÜNDNIS FÜR TOLERANZ UND DEMOKRATIE anschaut, so ist das wie in einer guten Ehe. Wir passen wunderbar zusammen, arbeiten an gleichen Themen, aus Herzensüberzeugung.“

Und so ließ Reiner Hager ein Schild anfertigen, in dem auch die Ziele des Fernweh-Parks zum Ausdruck kommen. Bei der Schildübergabe mit dabei waren neben Reiner Hager auch Andreas Sorger und Ursula Sorger von der Mittelschule Oberkotzau, deren Schülerinnen und Schüler, die bei der Schildübergabe mit dabei waren, der Aktion angehören „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Auch der Fernweh-Park ist seit vielen Jahren Pate dieser tollen Aktion, und zwar bei der Jean-Paul Schule in Wunsiedel. Dort wählten die Schülerinnen und Schüler vor vielen Jahren KLAUS BEER und sein Friedensprojekt „Fernweh-Park“ als PATE. Die Paten dreier weiteren Schulen ins Wunsiedel sind der mehrfache Parlympics Goldmedaillen-Gewinner GERD SCHÖNFELDER, der Kabarettist RICHARD ROGLER und der Schauspieler und damalige Indendant der Luisenburger Festspiele MICHAEL LERCHENBERG.

Zudem beteiligt sich der Fernweh-Park an der Aktion „Kein Platz für Rassismus“.

Was ist das „Oberkotzauer Bündnis für Toleranz und Demokratie“ ?

Quelle: Wir verweisen dazu auf die Website www.buendnis-oberkotzau.de

  • Wir sind ein Zusammenschluss aufmerksamer Menschen aus Kirchen, Parteien, Vereinen, Gewerkschaften und Initiativen, die jeder Form des Extremismus – insbesondere dem Rechtsextremismus in unserer Gegend – nicht tatenlos zusehen wollen.
  • Wir stellen uns öffentlich gegen politisches und religiöses extremistisches Gedankengut, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.
  • Gemeinsam treten wir friedlich für Demokratie, Toleranz und Achtung der Würde jedes Menschen ein.

Warum haben wir uns zusammengeschlossen? (Unser Anliegen)

  • Das Auftreten von Neonazis in unserer Gegend und in Medien gibt uns Anlass zur Sorge, dass die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus wieder erstarken könnte.
  • Wir wollen Schaden von unserer Region abwenden und Menschen davor bewahren, dass sie Opfer von ideologischer Verblendung und Verführung werden.
  • Wir sind überzeugt, dass alle Menschen vor Gott und dem Gesetz gleich sind und darum Rassismus, Gewalt und Einschüchterung niemals legale Mittel in der Gesellschaft sein dürfen.

Welche Ziele leiten uns?

  • Wir wollen extremistische Aktivitäten, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und religiösen Hass verhindern und die Menschen in unserer Region für die Symbole und Erkennbarkeit der verschiedenen Formen von Extremismus sensibilisieren.
  • Wir sehen in der Vielfalt von Kulturen eine Bereicherung.
  • Wir entlarven menschenverachtende Ideologien und bekennen uns zur freiheitlich demokratischen Grundordnung unseres Staates.
  • Wir nehmen extremistische Tendenzen, Agitationen und versteckte Einflussnahme nicht hin, sondern decken sie auf und stellen uns geschlossen dagegen.

Welche Wege wollen wir mit dem Oberkotzauer Bündnis beschreiten?

  • Information: Wir informieren uns über extremistische Tendenzen in unserem Umfeld und machen diese bekannt.
  • Kooperation: Wir arbeiten mit anderen demokratischen Kräften, Bewegungen und Bündnissen zusammen und stärken und ermutigen uns gegenseitig.
  • Prävention: Wir leisten Aufklärung bei der Bevölkerung, insbesondere bei der Jugend. Wir suchen Begegnungen und stellen geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung.
  • Aktion: Wir beteiligen uns an Aktionen oder starten eigene Aktionen vor Ort, die dazu helfen, Demokratie, Menschenwürde, Vielfalt und Toleranz zu stärken.

IHR persönliches Schild im Fernweh-Park

Bringen Sie einfach von Ihrer nächsten Reise ein Ortsschild, Straßenschild etc. mit – und machen damit Ihre Traumreise unvergesslich. Und: bitten Sie, wenn Sie Besuch aus dem Ausland erwarten, ihre Freunde darum, das Ortsschild ihres Heimatortes in den Koffer zu packen oder vorab an Sie zu senden. Ein ganz besonderes, einmaliges Erlebnis für Sie und Ihre Gäste.

Bei der Schilderübergabe an den Fernweh-Park fertigen wir für Sie Bilder sowie einen Pressebericht für die Stadt an, aus der das Schild stammt. So sieht der dortige Bürgermeister, wie das „Schild seiner Stadt“ in Deutschland präsentiert wird. Ideal wäre es natürlich, wenn Sie auch ein Foto von der Übergabe des Schildes aus dem Reiseland hätten. Denn dann ist gleich eine Verbindung von dem Land zu der Präsentation im Fernweh-Park hergestellt – und rundet unsere Story ab.

Wir freuen uns auf Ihren Schildergruß – und freuen Sie sich auf ihre ganz persönliche BILDERGESCHICHTE, mit der Sie dann hier auf unserer Homepage vertreten sind…

Fotos Schildübergabe: Sylvia Schildbach

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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