Sepp Meier

Er war in den sechziger und siebziger Jahren, mit der Krone des Weltmeistertitels von 1974, der erfolgreichste deutsche Keeper und Idol von Millionen: SEPP MAIER. Der Münchner Torhüter absolvierte 95 Länderspiele und ist damit gegenwärtig deutscher Rekord-Nationaltorhüter. Von 1988 bis 2004 trainierte er zudem als Torwarttrainer die deutschen Nationalmannschaft.

Sepp Maiers, der auch als „die Katze von Anzing“ bezeichnet wurde, hat auch noch einen zweiten Nick-Name: „Karl Valentin des Fußballs“. Er ist für seinen bayerischen Humor bekannt, und hechtet während eines Spiels nicht nur nach dem Ball, sondern auch schon mal nach einer am Spielfeld entlang laufenden Ente.

Heute ist Sepp Maier gern gesehener Gast in div. TV-Shows und war u.a. bei den „Festen der Volksmusik“ mit Florian Silbereisen, der natürlich ebenfalls schon im „Signs of Fame“ vertreten ist, auf der Tournee.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 26. Mai 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Sepp Maier in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von SEPP MAIER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Sepp Meier und FC Bayern München im „Signs of Fame“

Auf Einladung der oberfränkischen Sparkassen besuchte Sepp Maier, Assistenztrainer Michael Henke und ARD-Sportkoordinator Hagen Boßdorf den Jahnsportplatz in Hof. Pressekonferenz, Elfmeterschießen und eine Autogrammstunde standen auf dem Programm. Aber auch Sepp Maiers Aufnahme in den „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks. Und: Der FC Bayern München wurde in Vertretung von Michael Henke ebenfalls im Fernweh-Park verewigt. Henke brachte dazu ein von allen Spielern signiertes Grußschild mit.

Noch ahnt der „Fußballer des Jahres“ von 1975, 1977 und 1978, der zudem im gleichen Jahr auch das Bundesverdienstkreuz erhielt, nicht, was heute auf ihn zukommt. Doch das ist nicht die Regel. Bevor ein Star in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird, erhält dessen Management vorher zuerst immer die offizielle Anfrage und Information über das Projekt. Doch da Klaus Beer von dem Besuch von Sepp Maier recht kurzfristig erfuhr, konnte diese Weg aus Zeitgründen nicht eingehalten werden. Der Gastgeber, die Sparkasse Hof, speziell dessen Marketingabteilung und Klaus Beer beschlossen deshalb, Schild und Tonschale einfach zu dem Event umitzubringen und Sepp Maier vor Ort mit seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ zu überraschen. Ob dies gelingen würde, stand in den Sternen. Aber ein Versuch war es zumindest wert.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. So ist immer alles bestens vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann. Doch heute ist, wie gesagt, alles anders.

Da Sepp Maier noch nichts von der Aktion weiß, informiert ihn Klaus Beer vor Ort. Auf sein OK hin wird gleich sein Star-Schild signiert, der Hintergrund ist egal. Eine freie Wandfläche hätte es in dem Sportheim mit den vielen Showkästen mit Pokalen und Siegerurkunden sowieso nicht gegeben. Man musste schon froh sein, Sepp Maier überhaupt dazu zu bringen…

Sepp Meiers ganz spezieller Humor

Ganz schnell hat Klaus Beer den Starkeeper der 60/70iger über das Friedensprojekt informiert. Maier ergreift den Stift und signiert. „Und noch einen Blick in die Kamera bitte“, sagt der Fotograf Maier. „Komm, jetzt loast mir ober mei Ruah, jetzt ist’s OK“, sagt’s und will schon verschwinden. Doch Halt. „Ein Bayer in Hollywood“ steht noch auf dem Programm.

Sepp Maiers Humor ist bayrisch. Bayrisch derb zuweilen. Herzlich, aber auch manchmal föhnig, bisweilen rauh. Wie eben der Föhn in Minga. Ein Mann, der sich in kein Schema pressen läßt und sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Was er antwortet, als Klaus Beer ihm die berühmt berüchtigte „Fernweh-Frage stellt“, kann man nach der Handprint-Aktion erfahren.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Tisch gelegt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Heute. Doch auch das war im Jahre 2004 noch ganz anders…

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit SEPP MEIER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

„Was, schon wieder Abdrücke?“

Nach der Signierung seines Star-Schildes bittet Klaus Sepp Maier natürlich auch, seine Hände in Ton zu verewigen. Das ist für den besten Torhüter Deutschlands anscheinend nichts Neues, sagt er doch in einem für ihn so typischen, trockenem Humor, ohne den Mund zu einem Lächeln zu verziehen: „Was, schon wieder Abdrücke? Ich weiß gar nicht mehr, wo ich meine Füße, Hände, Nase oder sonstwas schon überall reingedrückt habe…“

„Das ist hier aber etwas ganz anderes“ erwidert Klaus, „hier heben Sie, neben Ihrer allgemeinen Ehrung für Ihre sportlichen Verdienste symbolisch die Hände für den Frieden in der Welt und gegen Rassismus.“

Klaus nutzt die Gunst der Stunde. Ist überhaupt froh, dass Sepp Maier überhaupt noch dabei ist. Denn so richtig Gelegenheit, ihn über das Projekt wirklich zu informieren war nicht. Nur in Stichpunkten konnte er das Friedensprojekt vorstellen. Das aber scheint gereicht zu haben – Sepp Maier macht mit.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Doch ein richtiges Shooting, wie sonst üblich, gab es damals noch nicht. Es wurden einfach ein paar Bilder gemacht. Da es zudem nicht sicher war, dass diese spontane Aktion überhaupt klappt, hat Klaus keinen offiziellen Fotografen dabei. Denn auch diese haben Temine. Und auf gut Glück mitkommen und dann vielleicht unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren, geht nicht. Deshalb drückt Klaus einfach jemand die Kamera in die Hand und bittet, ein paar Mal auf den Auslöser zu drücken. Für heutige Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ undenkbar. So gibt es leider von Sepp Meier nur ganz wenige Bilder. „Zumindest ein paar Beweisfotos“, sagt Klaus, „dass es auch wirklich die Hände des berühmten Torhüters von FC Bayern München sind…“

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen.

Da Sepp Maier wissen möchte, welche Kraft er aufwenden muß, damit sich die Konturen seiner Hand auch wirklich gut im Ton abzeichnet soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf die Hände des Starkeepers. Was wohl richtige Fußballfans dafür gegegen hätten, das tun zu dürfen…?

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Sepp Meier die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da würde Sepp Maier vielleicht auch mitmachen, wenn Klaus ihm die Pose vorgeschlagen hätte. Doch da der Sepp ja eigentlich schon nach der Signierung des Star-Schildes gedacht hatte, das es das gewesen sei, wollte er ihn nicht noch um diese Pose bitten, denn: die Handprints müssen ja auch noch signiert weden.

Und das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Sepp Meier dann noch seinen Namenszug in die graue Masse.

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars dann noch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

In der Regel fragt Klaus Beer nach der Handabdruck-Aktion danach oder immer dann, wenn es gerade eben passt, wie zum Beispiel im Auto, wenn oft die Stars mit Klaus zum Fernweh-Park selbst fahren. Da ist dann gut Zeit dazu.

Doch diesmal dachte er, das man diese Frage auch öffentlich stellen könnte, bei der anschließenden Diskussionsrunde mit Publikum, die Fragen stellen durften, die sich natürlich ausschließlich um das Thema Fußball drehten. Da Klaus Beer kein Fußballfan ist  – ihn interessieren nur Boxen, Tekwondo und asiatische Kampfsportarten  – hielt er sich da zurück. Doch am Ende dann, als Moderator Hagen Boßdorf nur noch zwei Fragen zuließ, meldete sich Klaus mit der „Fernweh-Prage“ zu Wort.

Meier schaute Beer an und antwortete mit seinem für ihn so typischen, trockenen Humor: „Also wenn’st ma schon mei Händ dreckig machst (gemeint waren die Handabdrücke in Ton), dann machst sie gfälligst a wieder sauber…“ und „Was ham’s fragt?

Als Klaus Beer die Frage wiederholte, antwortete Maier nur mit einem Wort: „Bayern“.

Das war’s. Das Publikum lachte, applaudierte. Sepp Maiers Fernweh-Traumland ist und bleibt also BAYERN. Dankeschön Sepp Meier für die ehrliche Antwort, der nichts mehr hinzuzufügen ist.

Die STAR-MOBIL Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oft noch, ob es vielleicht möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, wenn dieses gerade in der Nähe parkt. Gerne gehen sie dann noch mit Klaus zu seinem Wagen. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch 2004 hatte Klaus auf der Kühlerhaube für „Hochkräter“ noch dieses oder jene Plätzchen freigelassen. Und so will er Sepp Maier bitten, dort zu unterschreiben… Doch wie soll das vonstatten gehen? Wenn`s klappt, fast wie ein Fünfer im Lotto.

Der „Trick“

Nach der Signierung des Grußschildes und den dann noch folgenden Handaberücken  – von beiden Dingen Sepp Meier im Vorfeld gar nichts gewusst hat -– ihn jetzt noch bitten, seine Unterschrift auf der Kühlerhaube des Fernwehpark-Star-Mobils zu setzen, ist fast nicht möglich. Klaus Beer. „Ich glaube, da hätten wir an diesem Nachmittag keine Chance mehr gehabt, wenn nicht ein Quentchen Zufall und Glück, vielleicht aber auch ein kleiner Trick, dabei gewesen wäre…““

Klaus Beer parkte das Auto direkt vor dem Sportheim, Kühlerhaube Richtung Straße. Wegen der besseren Bilder, falls Sepp Maier doch mit zum Auto gegangen wäre. Und wegen der Helligkeit, denn es war ein trüber Tag. Doch dann begann es zu regnen. Klaus Beer setzte das Auto um, damit die Unterschriften unter der Überdachung des Sportheims lagen. Finsterer zwar, aber vom Wetter geschützt.

Klaus wollte gerade sein Auto besteigen, um nach der Aktion nach Hause zu fahren, da öffnete sich die Türe des Sportheims und Sepp Maier kam mit Michael Henke und einem Bodyguard heraus. Ging direkt am Fernwehpark-Starmobil vorbei zu seinem Auto, um einen Stapel Autogrammkarten zu holen. Klaus Beer: „Das war meine Chance. Den ersten Gang an meinem Auto vorbei hatte ich verpaßt. Doch Sepp Meier mußte ja wieder zurück. Hindurch zwischen den nur einen halben Meter Zwischenraum zwischen Häuserwand und Kühlerhabe.“

Und Action – mal auf die ganz andere Art…

Klaus reagiert sofort. Zeit, die Kamera noch einmal aus der Tasche zu holen ist nicht. Wichtig allein ist jetzt der Stift. Doch wo ist dieser. Klaus stellt in wenigen Sekunden die Kameratasche auf den Kopf. Findet endlich den Stift – da kommt auch schon Sepp Maier zurück. Klaus versperrt ihm den Weg. Es muss ein Frontalangriff sein. Klaus „Entweder ich habe es jetzt für immer bei ihm verschissen, oder er macht`s.

So postiert sich Klaus mit gezücktem Stift genau zwischen Auto und Wand, deutet auf die kleine freie Fläche auf der Kühlerhaube, hält Sepp den Stift direkt vor die Nase und bittet ihn freundlich, schnell mal zu signieren.

Ein Foto gib`s nicht. Doch dafür ist hier das Ergebnis zu bewundern. Wie heißt’s? Ein Schlitzohr kann nur mit einem noch Größeren geschlagen werden. In diesem Fall war Klaus am Drücker, hat er doch vorhin von Sepp einen Rüffler einstecken müssen. „Also wenn`st scho meine Händ dreckig machst, dann machst sie gfälligst a wieder sauber. Anmerkung: Natürlich hatte Klaus Beer immer ein Handtuch dabei, doch Sepp Maier verschwand danach so schnell, dass dieses gar nicht gereicht werden konnte.

FC-BAYERN MÜNCHEN im „Signs of Fame“

Zu dem Treffen mit Sepp Meier brachte Assistenztrainer Michael Henke auch ein Grußschild mit, dass die Spieler von FC Bayern München unterschrieben haben. Klaus Beer hatte das Schild, unabhängig der Sepp Meier Aktion, an die Spieler gesandt mit der Bitte, dieses zu signieren.

Doch eine richtige Aufnahme des FC-BAYERN MÜNCHEN in die „Signs of Fame“ ist das nicht. Klaus Beer: „So eine Ehrung muss immer persönlich stattfinden, das heißt ein persönliches Treffen mit den Spielern und mit entsprechenden Fotos. Deshalb wollen wir die Ehrung bei Gelegenheit auch richtig durchführen. Das ist halt nur mal ein schönes Geschenk für den Fernweh-Park, wofür wir uns natürlich herzlich bedanken.“

Ein Wiedersehen nach 5 Jahren

am 16. 01. 2009 traf Klaus Beer Sepp Maier dann noch einma. Bei einem der „Feste der Volksmusik“, wo er als Stargast bei Florian Silbereisen auf der Bühne der Freiheitshalle Hof stand. Klar, dass der jüngste Moderator des deutschen Fernsehens auch schon im „Signs of Fame“ vertreten ist. Hier zwei Fotos von Sepp Meiers Auftritt…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle, auch hektische und eben ganz spezielle Begegnung mit SEPP MAIER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von SEPP MAIER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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