Best Birthday ever – Überraschung im Fernwehpark
In dieser Rubrik NEWS finden Sie Besuche, Events und Aktivitäten im und um den Fernweh-Park, bei denen es nicht direkt um Aufnahmen von Stars in die “Signs of Fame” oder um Schilderübergaben geht, für die es eigene Rubriken gibt – die aber so interessant sind, dass wir Ihnen diese nicht vorenthalten möchten.
Es war ein besonderer GEBURTSTAG, ohne Zweifel. Klaus (Klaus Beer, Initiator des Fernweh-Parks) wurde 25. Klaus: „die paar Jährchen hintendrauf gepackt zähle ich einfach nicht mit. Ich möchte, wenn Gott will, auch noch mit 100 staunen wie ein Kind über die Schönheiten auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde und mit zerrissenen Jeans durch San Francisco streichen, die Sterne in meinem heißgeliebten Hollywood putzen oder mit staubigen Stiefeln in einem Wüstennest an der Route 66 nach getaner Dreharbeit im Sonnenuntergang eine eiskalte Coke zischen – und mir in meinen ebenso geliebten Las Vegas nachts um elf den Wüstenwind, heiß wie ein Fön, um die Nase wehen lassen… oder durch einen bunten, exotischen Markt in Asien, am besten in Hongkong, schlendern, alle Gerüche aufsaugen, aber nur mit der Filmkamera im Anschlag…
Nun ja, ES WAR DIE GRÖSSTE ÜBERRASCHUNG AN EINEM GEBURTSTAG IN MEINEM BISHERIGEN LEBEN. Der Schönste war mit 25 Jahren irgendwo in Kaschmir im Himalaya. Schneebedeckte Berge, tiefblauer Himmel, klare Luft. Wir waren da bei einem dieser Bergvölker. In einem Bazar kaufte mir Erika einen alten Dolch für unseren heimischen Vorsaal, der ebenfalls ein Bazar war…
Der Tag zuvor: Bildbearbeitung von früh um halb neun bis 22. Uhr. Der „Gernstl“ und dessen Bilder und Story von seinem persönlichen Besuch im Fernweh-Park und seine damit verbundene Ehrung und Autorenlesung im Amphitheater musste unbedingt fertig werden. Denn am Tag des Geburtstages hatte ich PC-Verbot. Denn schon früh durfte ich Erikas Überraschungspaket lüften. Ein erstes Überraschungstürchen im Geburtstagskalender öffnen. Ich war eingeladen zum Frühstücken ins Hof-Cafe, da ich die Frühstücke in Hotels so liebe. Heute draussen sitzen, enlich mal wieder, bei wunderchönen 26 Grad schon am morgen. Bald soll das Thermometer über 30 Grad klettern. Ja auf 36 Grad steigen. I love it… Ich liebe es, wenn ich zum Beispiel in Las Vegas ein Hotel verlasse und die Hitze schlägt mir wie eine Wand entgegen…
Doch erstmal frühstücken – und das 1. Päckchen öffnen. Es kommt von Marion, meiner guten Freundin des Fernweh-Parks. Was da alles zum Vorschein kommt. Was man halt im Alter ab 30 alles so braucht. Aus all den wundersamen Dingen mit dazu passenden Sprüchen ziehe ich dann auch Autogrammkarten der Darsteller von „Die Bergretter“, die vor kurzem Marion mit ihrem Mann beim Fantag in Ramsau am Dachsein besucht hat, heraus. Klaus: „Im Fernweh-Park haben wir einen ganzen „Bergretter-Pfahl“ mit mehrern Schildern von Ihnen. Hier die Bilderstory mt Film, von ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“. Sebastian Ströbel und die anderen Protagonisten, die sind ja sowas von nett…“
Dann Überraschungsfahrt. Wohin? Keine Ahnung. Ich merke nur, es geht Richtung Bayreuth. Aussteigen am Röhrensee, mit kleinen Zoogehegen. I love it. Denn ic bin ein großer Tierfreund. Ursprünglich hatte ich den Wunsch geäußert, in den Leipziger Zoo zu fahren, in mein und Erikas geliebtes Gondwanaland. Aber das macht wirklich am meisten Spaß im Winter, wenn man mit steifgefrorenen Fingern die dicke Winterkleidung in ein Schließfach stopft und in den muggelichen Tropen landet… Aber Erika mag die Wärme nicht, kann sie nicht gut vertragen. Deshalb der schöne Röhrensee. Dort treffen wir auf einen wunderschönen Farnbaum, den es eigentlich so nur in Neuseeland gibt. Ich kenne sie nur von dort. Natürlich zieht mich dieses Pflanzen wesen sofort magisch an, wie man in unseren Bildimpressionen sieht. Jetzt bin ich in Gedanken schon mal am anderen Ende unserer Welt. Dort liegen auch die Steine, die man aus dem Hofer Botanischen Garten in den Geologischen Garten nach Bayreuth verbracht hat, was ich gar nicht gut fand. Die Hofer haben sich wieder was Schönes wegnehmen lassen… Doch hier wirken sie wirklich gut.
Dann nach Bayreuth rein, in das Rotmain Center (Ich liebe Malls – leider war Hof nicht in der Lage, so ein Einkaufs Center zu bauen), dann auf´s Erdbeerfeld und dann wollte Erika noch Eier kaufen beim Bauerhofladen in Wurlitz, in der Nähe des Fernweh-Parks.
Die Entführung
Erika hat mich schon seit Tagen vorgewarnt: „Du tust an Deinem Geburtstag, was ich sage. Kein Nachfragen. Kein Wieso und Warum. Und wenn ich sage, Du steigst in den Kofferraum, dann machst Du das einfach.“ „HÄ? „
Als Erika die Eier gekauft hatte, sagte sie zu mir. „Halt jetzte mal still“, und band mit eine dunkle Binde um die Augen. Und setzte zog mir noch eine Mütze drüber. Und eine Jacke an… „Hä?“ Und dann fuhr sie lost. Ist schon ein saudummes Gefühl, wenn man wohin kutschiert wird und nichts sieht. Alle Sinne konzenrieren sich jetzt auf die Bewegung des Autos, auf die Geräusche, die ich plötzlich ganz anders wahrnahm.
So stelle ich mir eine Entührung vor. Z.B. wie es Vanessa ergangen sein muss, die in meinem KI-Action-Kinofilm gekidnapped wird, verschleppt wird, mit Augenbinde und irgenwo auf der Welt rauskommt: „VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt“, und ich sie rette, und dabei die halbe Welt mit ihren Gangstern in Schutt und Asche lege… Jetzt bin ich selbst an der Reihe. Werde entführt. „Sch…“ Ein echt blödes Gefühl. (Hinweis, wenn jeman den Film anklickt: Nichts für schwache Nerven. FSK 18. Hollywood Action von Feinsten, von der knallhartne Sorte. Rambo und der Terminator sind das Waisenknaben dagegen… LOL.)
Es geht ein Stück gerade aus, dann in eine Kurve, dann wieder geradeaus, dann links. Mir war klar. Es muss in den Fernweh-Park gehen. Aber jetzt, um diese Zeit? Wir sind kurz nach 18.00 Uhr vom Erdbeerfeld losgefahren…. Also Fernweh-Park, aber was soll da sein?
Erika hat wie immer alles lässig angehen lassen. Sogar herumgetrödelt, dann noch Eier kaufen. Endlich hält das Auto. Austeigen. Mit Augenschutz. Ich habe jede Orientierung verloren. Erika sagt, ich soll mich bei ihr einhägen. Tue ich. Muss ich auf. Denn ich laufe ja BLIND… Es geht Schritt für Schritt. Ein Fuß nach dem anderen. Ich spüre Gras, dann Splitt, dann Asphalt. Endlich sagt Erika „Halt“.
Und nimmt mir die Augenbinde ab. Mich umflutet gleissendes Licht. Sehe erstmal kaum was, dann was Rotes. Unter mir ein roter Teppich. Ich hebe den Kopf. Etwas streift mir wie in einer Geisterbahn über das den Kopf, über das Gesicht. Goldenes, langes Lamette, durch das ich hindurchgehe. Dann nehme ich die Leute wahr. Lautes Klatschen. Es ertönt „Happy Birthda“. Ich traue meinen Augen nicht. Vor mir sehen viele Menschen. Freund, die singen. Einige fotografieren mit dem Handy. Ein Wahnsinn…
So etwas – nie erwartet
Erika denkt sich immer Besonderes aus. Aber das heute – ist nie und nimmer zu toppen. Ich schüttle Hände, Umarmungen, Schulterklopfen, Glückwünsche von allen Seiten. Unglaublich. Und dann die Geschenke. Mir wird ein großer Korb mit vielen schönen Dingen überreicht, die ich im Moment gar nicht alle im Einzelnen erkennen kann. Nur soviel: Filmklappe, Marylin, alles hat mit HOLLYWOOD zu tun. Jeder kennt meine große Liebe zu L.A. mit HOLLYWOOD, und so gut wie alle Geschenke drehen sich darum. Eine große Filmkamera ist ein aufblasbarer Ballon. Dann ein Kaffeetopf mit Hollywoodstern und meinem Namen drauf. Ich stehe auf der Hollywood-Filmklappe und bin in einer Auszeichnung „der Star des Abends“. Ebenso ein Schneidebrettchen mit Stern, wie ich sie auch auf dem „Boulevard der Humanität“ im Fernweh-Park an die Stars vergebe… Und: Rahmen für meine Autokennzeichen, auf denen steht.“www.fernweh-park.de“ Signs of Fame. Das finde ich besonders chick.
Lady Liberty
Dann kommt Lady Liberty. Heidrun hat sich als Freiheitsstaue verleidet und liest die Geschichte vor, wie die grünblaue Lady nach Big Apple kam. Und Pfarrer Frank Tauer aus Oberkotzau singt ein Lied und wünscht Gottes Segen für das neue Lebensjahr und den Fernweh-Park. Ja, an Gottes Segen – ist alles gelegen. Wie wahr. Es geht nur mit ihm.
Zuvor hat der Zweite Bürgermeiter von Oberkotzau, Markus Retsch, eine sehr schöne Rede gehalten und gratuliert. Der 1. BM Stefan Breuer ist heute leider verhindert, ist auf einer Sitzung. Doch Markus wird in Zukunft, nach dem 2. BM Erich Pöhlmann, ab sofort mit mir die Stars begrüßen, die persönlich in den Fernweh-Park kommen. Er macht seine Sache super.
Das HOLLYWOOD-Buffet
Und dann sehe ich es. Das BUFFET. Liebevoll aufgebaut mit lauter guten Dingen. Was für eine Arbeit. „Das hat sich alles Sylvia ausgedacht“, sagt Erika. Sylvia, Schatzmeisterin des Fernweh-Park Vereins und zugleich unsere Star-Fotografin, die so gut wie immer dabei ist, wenn wir einen Star in die „Signs of Fame“ aufnehmen. Und sie war es, die auch das Buffet ganz auf Hollywood gestylt hat: Hollywood Servietten, Hollywood Becher, Tischdecke mit Star-Sternen und Girlanden. Selbst die Treppenhandläufe im Amphitheater schmücken Ausdrucke mit Hollywood-Bildrn… Sowas von schön…
Auch sind heute da all die anderen Filmer und Fotografen, der harte Kern, rund um die Stars. Und auch sie ist da, meine „Zweitfrau“ wie ich immer sage: VANESSA, die mit mir schon in Amerika war und auch meine Hauptdarstellerin in meinem Hollywood-Actionfilm ist, der schon zwei Mal im Hofer Central-Kino auf Großleinwand lief. „Ich rette Dich heute aber nicht, heute habe ich erstmal Geburtstag“, sage ich zu ihr. Wir fallen uns um den Hals. Vanessa ist ein ganz besonderes, tolles Mädel…
Dann gibt es Sekt, vor dem Essen. Ich natürlich alkoholfrei. Dann darf ich das Buffet eröffnen….
Und hier einige BILDIMPRESSIONEN von einem der schönsten Geburtstage, die mir bislang im Leben beschert wurden.
Ein ganz ganz großer DANK an alle, die sich das ausgedacht und seit Wochen geplant, arrangiert, vorbereitet haben. Anekdote am Rande: Erika sagte nach den Oberkotzauer Kulturtagen zu mir. „Sylivia will den roten Teppich der Stars mal haben, will ihn nach Gernstl säubern…“ Als ich hin hole und aufrolle sehe ich, dass der völlig in Ordnung ist. Kein Fleck, kein Schmutz. Nichts. „Der ist doch ganz sauber, da gibt es doch nichts zu reinigen“, sage ich. Und Erika so: „Wer weiß, was sie gesehen hat, gib ihn ihr einfach…“
Jetzt weiß ich, wofür sie ihn brauchte. Für den heutigen Abend. Für meine Geburtstagsfeier. Ich musste ja über einen Roten Teppich laufen. Wie in Hollywood. Ohne Red Carpet geht`s nicht…

