Michael Bully Herbig

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von MICHAEL BULLY HERBIG in die „Signs of Fame“ –  doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

MICHAEL BULLY HERBIG zählt zu den erfolgreichsten und bekanntesten Regisseuren Deutschlands. Er ist aber auch Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor, Synchronsprecher und Produzent. Der allseits beliebte und vielfach ausgezeichnete Regisseur wurde u.a. durch die Fernsehsendung „Bullyparade“ und den Kinofilmen „Der Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ bekannt, die zu den meistgesehenen deutschen Produktionen aller Zeiten avancierten. Aktuelle Leinwanderfolge sind „Bullyparade – Der Film“ und „Ballon“.

Michael Bully Herbig absolvierte eine Fotografenausbildung. Er startete seine Karriere „zum erfolgreichsten Humoristen des deutschen Kinos“ 1991 mit Auftritten in Radiosendungen wie „Langemann und die Morgencrew“ sowie „Die Bayern-Cops“ und „Bully`s Late Light Show“. Von 1997 bis 2002 war er auf ProSieben in der TV-Serie „Bullyparade“ mit Christian Tramitz und Rick Kavanian zu sehen.

1996 gründete er die herbX Medienproduktion GmbH. Es folgten 1998 die herbX Tonstudios und 1999 die herbX Film GmbH. Sein Leinwanddepüt gab Herbig im Jahre 2000 mit dem Kinofilm „Erkan & Stefan“. Es folgte 2001 „Der Schuh des Manitu“, der mit 11,7 Millionen Besuchern der bislang erfolgreichste Film in Deutschland ist, ebenso in Österreich. 2004 kam seine nächste Filmparodie in die Kinos: „(T)Raumschiff Surprise – Peridode 1“, mit den bekannten Figuren der Bullyparade. Es folgten Filme wie „Lissi und der wilde Kaiser“ (2007), „Wickie und die starken Männer“, „Buddy“ (2013). 2016 folgte zum 20 Jubiläum der TV-Serie „Bullyparade“ der Kinofilm „Bullyparade – Der Film“.

Neben all seinen Kinoerfolgen als Regisseur ist Herbig auch vor der Kamera zu sehen, so z.B. 2006 in „Hui Buh – Das Schlossgespenst“ von Sebastian Niemann, 2011 in der Tragikkomödie „Hotel Lux“ oder im Kir Royal Nachfolgefilm „Zettl, in dem er den Max Zettl spielte. 2013 war er in der US-amerikanischen Komödie „Der unglaubliche Burt Wonderstone“ und 2016 n dem Film „Vier gegen die Bank“ zu sehen. Seit 2014 ist er in der ZDF-Quizsendung „Der Qiz-Champignon“ in der Kategorie „Film und Fernsehen“ als Dauerexperte auf dem Bildschirm präsent.

2018 zeichnete er in dem Film „Ballon“ als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent verantwortlich – der erste Film, der nicht als Komödie oder Persiflage angelegt ist. In dem Film, der dem Genre „Thriller“ zugeordnet weden kann, wird die spektakuläre Ballonflucht der Familen Strelzyk und Wetzel aus der DDR nach Westdeutschland 1979 geschildert.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „An dieser Stelle erfolgt immer eine Aufstellung der Preise der in die „Signs of Fame“ aufgenommenenn Persönlichkeit. Doch all die  Auszeichnungen und Ehrungen von Michael Bully Herbig aufzuführen, würde den Rahmen dieser Kurzbiografie sprengen. So eine lange Liste hat es bislang noch nie gegeben. Hier nur wenige Preise, die teilweise mehrmals erfolgten:“

U.a. Goldene Leinwand, Goldene Kamera, Bambi, Deutscher Fernsehpreis, Deutscher Comedypreis, Silberner Otto, Bronzener Otto, Porzellan-Löwe, Bayerischer Filmpreis, Jupiter, Deutscher Filmpreis, DIVA, Goldene Schallplatte, Peter-Frankenfeld-Preis, Animago, WDR Eins Live Krone, Ehrenleinwand, Karl-Valentin-Orden, Stern auf dem „Boulevard der Stars“, Querdenker Award, Video Champion, Romy, Goldenes Schlitzohr, Bernd Eichinger Preis.

Am 25.6.2019 wurde im Münchner Cuvilliès-Theater während einer feierlichen Gala an Michael Bully Herbig der „Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke“ verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden Filmkünstler gewürdigt, die sich mit ihren Werken für Toleranz, Humanität und Aufklärung einsetzen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 13. Juni 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Michael Bully Herbig in den Bavaria Filmstudios München-Geiselgasteig

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MICHAEL BULLY HERBIG in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten crollen… 

Schon lange wollte Fernweh-Park Initiator Klaus Beer den weltbekannten Filmregisseur in die „Signs of Fame“ aufnehmen, da er diesen privat sehr bewundert. Zum anderen fragten Besucher des Fernweh-Parks dauernd, warum „Bully“ noch nicht in der Sparte der bekannten Filmregisseure vertreten ist. Richtig. Denn nachdem bereits die hochkarätigen Filmregisseure wie der z.B. auch in HOLLYWOOD erfolgreiche  Roland Emmerich, Wim Wenders, Doris Dörrie, H.W. Geißendörfer, Dominik Graf und Sebastian Niemann mit dieser Ehrung bedacht wurden, darf Michel Bully Herbig da natürlich nicht fehlen.

Rücksicht auf „Winnetou“

Doch Klaus Beer konnte aus einem ganz bestimmten Grund „Bully“ vor einigen Jahren noch nicht dazu anfragen. Da „Winnetou“ persönlich den Fernweh-Park besuchte und neben seinem Star-Schild und Handabdrücken zudem mit einem Star-Stern geehrt wurde und Pierre Brice bekannterweise ein „gespaltenes“ Verhältnis zu Herbigs Karl-May Persiflage „Der Schuh des Manitu“ hatte, musste Klaus Beer, um Piere Brice nicht zu verstimmen, die „Signs of Fame“ Geschichte mit „Bully“ mit viel Fingerspitzengefühl und Rücksicht angehen. D.h., er konnte erst nach dem Abbleben von Pierre Brice, seinem großen Idol seit Jugendzeiten und bis heute, den berühmten Filmregisseur zur Durchführung seiner Ehrung anfragen. Doch dann sollte es nochmal ein paar Jahre dauern, bis es letztendlich klappte.

„Ballon“

Zwischenzeitlich hat Klaus Beer Günter Wetzel kennengelernt, der 1979 mit seiner Familie und der befreundeten Familie Strelzyk in einem selbstgebauten Heißluftballon die innerdeutsche Grenze überwand und bei Naila im Westen landete.  Beer: „Ich bewundere Herrn Wetzel sehr, der dem damaligen DDR-Regime die Stirn geboten hat. Deshalb wurde er auch mit einem Schild im Fernweh-Park verewigt und grüßt an dem DDR-Pfahl die Besucher des Friedensprojekts. Günter Wetzel sieht sich nicht als „Star“ und wollte deshalb auch nicht in der Sektion der Star-Schilder angebracht werden.“

Nachdem nun diese spektakuläre Flucht mit einem Heißluftballon von Michel Bully Herbig neu verfilmt wurde und Günter Wetzel dem Regisseur mit detailgetreuen Schilderungen zur Seite stand und auch manchmal bei den Dreharbeiten dabei war, wurde das Thema seiner Ehrung aktuallisiert. Da Günter Wetzel vom Fernweh-Park begeistert ist, teilte er dies auch „Bully“ mit – und so konnte dieser auch endlich mit dieser Ehrung bedacht werden.

Doch dessen Realisierung gestaltete sich als nicht so einfach, denn einen Termin bei dem gefragten Filmregisseur zu finden war sehr schwierig. Denn der Film „Ballon“ schlug sämtliche Zuschauerrekorde und begeistert derzeit auch in Australien die Zuschauer. Letztendlich erhielt Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew  eine Einladung in die Bavaria Filmstudios in München Geiselgasteig. Klaus kennt das Gelände der Filmstudios recht gut, war er dort doch schon ein paar Mal gewesen. Das letzte Mal bei „Verstehen Sie Spaß?“, wo er den Moderator Guido Cantz in die Signs of Fame“ aufnahm.

Hochsicherheitstrakt

Im Gegensatz zu früher ist jetzt das Gelände der Filmstudios ein Hochsicherheitstrakt. Keine Maus kommt da durch – wenn man nicht einen persönlichen Code hat, nur durch den sich die Schranke am Eingang öffnet.

Dann aber ist es soweit. Treffpunkt ist das Arri-Studio, wo Michael Bully Herbig um 14.00 Uhr ein Interview mit einem Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks hat – für die Sendung „kinokino“. Danach, um 14.00 Uhr, kann sich der „Fernweh-Park“ das Studio für die Ehrung mit dem BR teilen.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Fotografische Herausforderung

Doch heute ist alles ganz anders. In dem Studio gibt es keine wirklich freie Hintergrundfläche, ausser einer Leinwand. Es ist alles schwarz. Wie im Kino. Vor der Leinwand stehen einige rote Kinosessel, von denen man das fertige Ergebnis der Sychronisierung des Films ansehen kann. Dahinter, eine lange Front von Mischpulten. Diese werden nur durch spärliches Licht erhellt. Und all die Knöpfe und Schalter sollen mit auf`s Bild, geben diesmal den Background für das Shooting. Eine fotografische Herausforderung. Klaus: „Wenn der Fotograf bei dunklem Hintergrund, in diesem Fall sogar Schwarzem, nicht direkt auf dem Gesicht der geehrten Persönlichkeit scharf stellt, bzw. das Licht anmisst, reissen die Lichter auf den Hautpartien zu sehr auf, werden überbelichtet. Denn die Kamera misst die dunklen Stellen und macht dementsprechend die Blende auf.“

Klaus, der mit seinen Terra-Film-Filmproduktionen selbst filmt und fotografiert, hat natürlich ein eigenes Kameraverständnis. Doch die Fernwehpark Fotografen sind Fernwehpark Vereinsmitglieder und Fotoamateure, die selbst oft gar nicht fotografieren, ausser mit dem Handy vielleicht mal „draufhalten“. Klaus hat sie zwar gebrieft und durch Erfahrung bei inzwischen vielen Star-Shootings haben sie dazu gelernt, doch es sind eben keine Profis. Denn die kann sich der Fernweh-Park nicht leisten, der völlig kommerzfrei ist, auf Idealismus basiert und nur durch Sponsoren existieren kann. Und beim Shooting kann Klaus eben nicht selbst fotografieren, da er ab und zu auch mal auf dem Bild sein muss. Und gerade bei hochkarätigen Stars muß alles passen. Die trifft man oft nur einmal.

Oftmals Nervenkrieg pur

So steht Beer bei jedem Star unter Hochspannung. Denn es steht soviel auf dem Spiel. All die Vorbereitungen die nötig waren, damit das Treffen überhaupt zustande kam, die wochenlangen Mails, Telefonate. Manche Zusagen und Terminfindung zogen sich über Monate, Jahre… Dann die Fahrtkosten und die Vereinsmitglieder, die auch noch andere Verpflichtungen haben, teils noch berufstätig sind und sich oft auch Urlaub für die Fahrt nehmen müssen. Beer: „Wenn man dann letztendlich dem Star gegenüber steht und dieser sein Star-Schild signiert und seine Hände hollywoodlike in feuchten Ton drückt, in unserem Fall neben der Ehrung als symbolisches Heben der Hände gegen Rassismus, für eine friedvollere Welt und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, die Ideologie des Friedensprojekts, müssen die Bilder passen.“ So kann Klaus schon mal fuchsteufelswild werden, wenn während der Aufnahmen die Bilder nicht kontrolliert werden und oftmal gefilmt und vergessen wurde, dabei die Kamera auszulösen. Da war dann auf dem Chip nichts drauf – und der Star war weg. Ist alles schon vorgekommen. Oder es waren die Bilder da, aber kein Ton. Worst Case. Klaus Beers Alptraum. So ist bei jedem Star-Shooting neben den Kameras, Schild und Ton eines immer dabei: ein frisches Hemd. Denn danach ist Klaus Beer immer fix und alle, patschnass geschwitzt.

Wenn dann die Besucher durch die Schilderreihen bummeln und diesen oder jenen Star sehen können sie nicht im geringsten ahnen oder sich gar vorstellen was alles nötig war, bis der handsignierte Schildergruß letztendlich an den Pfosten geschraubt werden konnte. In diesem Fall aber ein Hochgenuss, mit der ebensfalls sehr netten Pressesprecherin zur Realisierung des Treffens zusammarbeiten zu dürfen.

Die Karawane

Klaus Beer hat mit den ebenfalls sehr freundlichen Mitarbeitern von ARRI Media ausgemacht, dass man schon vor 14.00 Uhr in das Studio darf um die Vorbereitungen für die Ehrung zu treffen und die Kameras auf die dort herrschen Lichtverhältnisse einzutesten.

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location, die so angenommen werden muss, wie sie ist: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eleminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer –  und ein Autoteil. Auf den  kleinen roten Teppich, der sonst immer mit dabei ist, um ein wenig Hollywoodfeeling zu vermitteln, hat Klaus heute verzichtet. Obwohl „Hollywood“ heute sicher so angebracht wäre wie wie sonst nie… Doch in dem Studio ist kein Platz dafür.

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, wartet man auf das Ende des Interviews des BR. Danach darf die Fernwehpark Crew in das Studio. Ein freundlicher Mitarbeiter hat extra noch zwei Schweinwerfer aufgestellt. Denn obwohl die vom Fernweh-Park erstellte Videos auf dem PC und Bildschirm immer strahlend hell und leuchtend zu sehen sind wirken diese, nachdem sie auf YouTube hochgelanden worden sind, immer etwas dunkler, verwaschener und eben nicht so farbintensiv. Klaus: „Ich weiß nicht woran das liegt. Ich bin Künstler und kein Technikfreak und muss das Ergebnis nach dem Hochladen auf YouTube so annehmen wie es ist. Deshalb ist Licht auf die Darsteller immer sehr wichtig, dunkle Räume kommen nicht wirklich gut, zumindest als Filmergebis auf YouTube.“

Einer der nettesten Stars überhaupt

Dann kommt „Bully“. Klaus Beer: „Um es vorweg zu sagen. Michael Bully Herbig ist so, wie man ihn aus dem Fernsehen und von der Kinoleinwand her kennt. Immer ein Lächeln im Gesicht und einen lustigen Spruch auf den Lippen, schlagfertig, einfach gut drauf und sehr sehr nett und sympathisch.  Nicht nur vor der Kamera, sondern auch privat. Das kann man nicht spielen. Das ist die Person Michael Bully Herbig. Wir alle sind von ihm begeistert! Einer der mit nettesten Stars, die wir bislang getroffen haben.“ Und er freut sich sehr, daß Klaus ein „Überraschungspaket“ mitgebracht hat: Günter Wetzel, mit dem er überhaupt nicht gerechnet hat.

Die Star-Schild Signierung

Dann bittet Klaus zur Signierung. „Bully“ erhält einen Lackstift in „Gold“, passend zu seinem in ebenso dieser Farbe auf seinem Star-Schild sichtbaren Namen. Als Sylvia, die Fernwehpark Fotografin sagt, dass der Blitz auf dem Schild zu sehr reflektiert, bietet der Filmregisseur und gelernter Fotograf an, ein paar Probeschüsse zu machen: „Wir neigen es etwas nach vorne, dann Blitz, dann weiter, Shot, dann noch mehr. Sie sagen einfach, welche Stellung die Beste ist“. So einfühlsam der Fotografin gegenüber – toll. Das haben wir bislang noch nicht erlebt. So ist er eben, der große Regisseur Michal Bully Herbig.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu wieder auf einer Staffelei . Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MICHAEL BULLY HERBIG und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE und dem VIDEO weiterlesen. Dran bleiben. Dann geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die wunderschöne Begegnung und Handprint-Aktion von MICHAEL BULLY HERBIG mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO. Dabei erfahren Sie auch, was ihm bei dem Wort „Fernweh“ einfällt – und können unsere geehrte Persönlichkeit auch privat kennenlernen:

Hinweis: Die  Titelbilder der Videos wurden von YouTube ohne unseren Einfluß automatisch aus den Szenenbildern gewählt.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Michael Bully Herbig kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Und auch Michael Bully Herbig gibt sein Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, das man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem „Bully“ die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht der große Filmregisseur sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. „Hier aber nur „Bully“, fragt Herbig. Klaus nickt. Denn für den vollständige Namen wäre der Platz zwischen den Prints nicht ausreichend gewesen. Und so ritzt oder eben „malt“ Michael Bully Herbig sein „Bully“ in die die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Michael Bully Herbig darauf auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Fernweh nach HOLLWOOD

Doch eines darf hier schon verraten werden. Als Michel Bully Herbig sagt, dass er gerne vor dem Hollywood-Sign steht, bekommt Klaus Gänsehaut. Denn Klaus ist dort in Gedanken seit über 40 Jahren. Auf all seinen Filmreisen versucht er immer, ein, zwei Tage in L.A. zu verbringen. Allein das Wort HOLLYWOOD weckt in ihm Glückgefühle und bei den Namen „Walk of Fame“, Hollywood Boulevard, Santa Monica Boulevard, Melrose Road oder Beverly Hills mit Canyon Drive und Rodeo Drive hebt er richtig ab. Einmal bei einer Oscar-Verleihung dabe sein dürfen, das wäre sein Traum. Und nach Kevin Costner und Arnold Schwarzenegger ist es jetzt sein größtes Bestreben, noch Sylvester Stallone in die „Signs of Fame“ aufnehmen zu können. Dazu steht Klaus bereits mit seiner persönlichen Betreuerin in Hollywood in Verbindung…

Ach ja, das Faibel des Fernweh-Park Initiators spiegelt sich ja schon im Fernweh-Park wider. Hier gibt es auch einen kleinen Walkd of Fame, der hier „Boulevard der Humanität“ genannt wird. Denn einen Star-Stern erhalten nur prominenten Persönlichkeiten, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedrüftigen Menschen auf der Welt engagieren, wie z.B. Karlheinz Böhm oder Hans-Dietrich Genscher, für seinen ganz persönlichen Einsatz zur Ausreise der Prager Flüchtlinge 1989.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil und danach noch weitere schon wieder mit Autogrammen voll belegt sind , hat Klaus vor kurzem ein neues organisiert, auf dem erst zwei Unterschriften prangen, von den Comedians Chris Tall und Mario Barth, Auch Suzi Quatro hat darauf schon unterschrieben. Auf eine freie Stelle setzt der Filmregisseur dann gerne noch sein „Bully“

Filmspule und Blu-ray „Ballon“

Wenn schon mal bei idem großen Bully Herbig, hat Klaus noch eine Filmspule zum Signieren mitgebracht, die nicht jeder bekommt. Bisher bat Klaus Beer nur Armin Muller-Stahl und Mario Adorf eine zu signieren.

Da Klaus den Film „Ballon“ bereits im Kino sah, hat er den Kauf des Films auf Blu-ray für sein Heimkino immer noch etwas hinausgeschoben. Denn er hat ihn ja schon gesehen. Und da er als Filmemacher 95 % seiner Filme aus Zeitgründen noch nie vollständig angeschaut hat, testet er diese in Bezug auf Kameraführung oft nur an, bewertet die handwerkliche Umsetzung der Bilder. Beer: „Die Blockbuster, die von Grund auf gut gemacht sind, wandern erstmal ungesehen in die Filmsammlung. Hoffe auf Zeit, diese mal in voller Länge anschauen zu können. Ab und zu hole ich mir einen heraus – und genieße…

Klaus Beer`s Kampf gegen Wackelbilder

„… Die anderen checke ich über den Fernseher erstmals nur auf Kameraführung. Wenn dann ein Film diese grauenhafte Handkamera-Wackelei aufweist oder superschnelle Schnitte oder entfernte Filmbilder, bei denen Actionszenen noch schneller dargestellt werden sollen, also der Bewegungsablauf nicht mehr flüssig erscheint sondern ruckert – die Filmbilder wie bei einem Stroposkopblitz zerhackt wiedergegeben werden, wandert der Film sofort in den Müll. Mit so etwas belaste ich meine Filmsammlung erst gar nicht. Es ist klar, dass man eine Actionsequenz auch mal mit der entfesselter Kamera aufnehmen und erzählen muss. Aber nicht der ganze Film darf wackeln wie bei einem Erdbeben. Wenn Dialoge, dann muss der Hintergrund bombenfest stehen. Seit einigen Jahren hat sich diese Unsitte der Wackel-Handkamera bei den Filmemachern eingeschlichen. So ein Wackelschrott ist der Tod des guten alten Kinos. Ich frage mich nur, wie man auf so etwas gekommen ist? Einer hat mal damit angefangen, frei Hand wie bei einem Zitteranfall zu filmen – und viele haben´s nachgemacht. Sogar das Fernsehen. Da wackeln oft Wohnzimmerschränke und Wände im Hintergrund. Solche Bilder sehe ich nur, wenn ich meinem Geprächspartner mit schüttelndem Kopf gegenüber stehe. So etwas ist doch nicht normal. Will man so Filmkosten sparen, in dem man anstelle der Verwendung eines Stativs einfach von der Schulter filmt? Da ich bei meinen Reisefilmdokumentationen selbst in höchsten Gebirgsregionen, durch heiße Wüsten oder im dampfenden Dschungel immer ein schweres Dreibein-Stativ dabei habe, mich manchmal fast zu Tode schleppe, um „stehende Bilder“ auf die Leinwand zu bringen, hasse ich solche Filmwackelei wie die Pest und werde nicht müde, dagegen zu wettern. Ich hoffe auf den Tag, daß mir mal ein Regisseur glaubhaft erklären kann, was Wackelei, supeschnelle Schnitte und ruckige Bilde für ein „Stilmittel“ sein sollen…

Da im Gegensatz zu Klaus Beer Filmkritik „Ballon“ nicht nur inhaltlich, sondern auch handwerklich hervorragend abgedreht ist, wollte er ihn unbedingt in seine Sammlung einverleiben. Später mal. Doch als jetzt das persönliche Treffen mit „Bully“ anstand, kaufte er ihn einen Tag vorher schnell noch – und bittet den berühmten Filmregisseur, das Cover zu signieren. Und sagt zu Günter Wetzel: „Günter, bitte Du auch, denn Du bist ja die Grundlage, dass der Film überhaupt gedreht wurde…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese wundeschöne Begegnung mit dem sehr sympathischen MICHAEL BULLY HERBIG zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management  für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Ebenso Danke für das Hausrecht von ARRI. Den nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden. Übrigens: Seit kurzem kommt man auch nicht mehr so einfach auf das Bavaria Filmgelände. Früher musste man nur ein offizielles Schreiben vorweisen, dann war man „drin“. Heute geht das nur mit einem Code, den man am Eingang vor eine Lichtschranke halten muss…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MICHAEL BULLY HERBIG, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.