Gitte Haenning

„Ich will ´nen Cowboy als Mann“, „So schön kann doch kein Mann sein““ oder „Ich will alles“, sind nur wenige Erfolgstitel einer Künstlerin, die 1958 als der berühmteste Kinderstar Skandinaviens galt.

Die Dänin GITTE HAENNING, die bereits im Alter von acht Jahren das erste Mal mit ihrem Vater auftrat, ist seit über 50 Jahren auf den Musikbühnen zu Hause. Ob Grand Prix Eurovision de la Chanson, Charterfolge oder Auftritte in Kino- und Fernsehfilmen, auf Theater- und Showbühnen: GITTE ist ein wahres Allround-Talent.

Mitte der 60iger Jahre trat GITTE meist zusammen mit dem Schlagersänger Rex Gildo auf. Die Beiden waren damals das beliebteste Duo auf dem deutschen Schlagermarkt. Unvergessene Lieder waren „Vom Stadtpark die Laternen“, „Jetzt dreht die Welt sich nur um dich“ oder „Zwei auf einer Bank“.

1973 startete sie für Deutschland mit dem Titel „Junger Tag“ beim Eurovision Song Contest. Die populärsten Songs von GITTE Haenning, waren „Weiße Rosen“, „So schön kann doch kein Mann sein“ (1975), Lass mich heute nicht allein“ (1976), „Ich habe die Liebe verspielt in Monte Carlo“ (1974) oder „„Freu dich bloß nicht zu früh“ (1980), um nur einige zu nennen.

Aber auch auf der Kinoleinwand war sie präsent. Besonders in den 60iger Jahren war sie in vielen Musikfilmen und Komödien zu sehen. 1971 aber auch in einem TATORT. 2014 – 2015 stand sie auch wieder auf der Theaterbühne und begeisterte in dem Zwei-Personen-Stück „Love Letters“ im Theaterhaus Stuttgart. 2015 folgte ihr Programm „All by myself“. 2016 war sie im Theater Lübeck in dem Musical „Sunset Boulevard“ zu erleben.

Seit den 80iger Jahren wandelte sie sich von der Schlagersängerin zu einer Popsängerin mit anspruchsvollen Texten. Ihr Repertoire umfasst zudem Blues, Jazz und Musical.

GITTE HAENNING erhielt viele Preise, die es im Genre Musik zu erreichen gibt, z.B. u.a. Silberner und Goldener Löwe von Radio Luxemburg, Goldener BRAVO-Otto, Goldene Europa, mehrere Goldene Stimmgabeln, Goldene Kamera, Bambi, Lale-Andersen-Preis…

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 08. November 2008.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Gitte Haenning im Rahmen ihrer „Ich will alles…“ Tournee in der Festhalle Plauen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von GITTE HAENNING in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Erstes Kennenlernen

Die Fernwehpark Crew mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer und dem FWP Fotograf wird von dem freundlichen Tourbegleiter empfangen und Klaus Beer schlägt zur Durchführung der Ehrung eine weiße Wandfläche am Ausgang der Festhalle vor. Hier passt auch der Abstand, den der Fotograf haben muß, um die Handabdruck-Aktion mit dem signieren Schild im Hintergrund gut im Sucher platzieren zu können. Meist aber sind die Gänge der Hallen dafür zu schmal, so dass Klaus Beer beim Betreten des Veranstaltungsortes immer als erstes Ausschau hält nach einem passenden Hintergrund. Denn nichts Störendes wie Bilder oder Deko sollen beim Fotoshooting von den Künstlern ablenken.

Nachdem die Vorbereitungen getroffen und die Kamera an den externen Akkupack für Blitz-Schnellschüsse angeschlossen ist, winkt auch schon der Tourbegleiter mitzukommen. „Frau Haenning möchte die Aktion vor dem Soundcheck machen. Doch zuvor möchte ich Sie erst einmal vorstellen.“

GITTE befindet sich noch in ihrer Garderobe und ist gerade dabei, ihre blonden Haarsträhnen mit einem Spray in die gewünschte Richtung zu trimmen. Dabei nippt sie von einer Tasse heißen Tee. „Sollen wir noch warten“, fragt Klaus Beer, doch GITTE winkt in ihre Garderobe, lacht und sagt. „Das ist also der Mensch, der so dynamisch sein Ziel verfolgt“. Denn das Management wurde von Klaus Beer seit einigen Jahren nicht nur von dem Fernwehpark Initiator, sondern auch Gitte selbst nach ihren Auftritten in den Neuen Bundesländern von der FWP-Star-Agentin Waltraud Raubold immer wieder auf Ihre Aufnahme in den „Signs of Fame“ angesprochen. „Das passiert nicht bei jedem Star so eindringlich, aber bei Gitte mußte das schon sein“, sagt Klaus Beer schmunzelnd, schwärmt er doch von Jugend an für die blonde Dänin. Und Klaus verrät, aber nur für diese Homepagegeschichte : „Gittes Augenaufschlag beim Singen, ein Wahnsinn. Immer wenn sie dabei mit den Augen zwinkerte, bin ich nur so dahingeschmolzen. Aber da gab es ja auch noch die Wencke mit ihrem Spitzbubengesichtchen. Ich konnte mich nie entscheiden, in wen ich mehr verknallt war. In die Gitte oder in die süsse Wencke. Mal war das die eine, dann wieder die andere…“

Nachdem Klaus GITTE anhand des Fernwehpark Prospekts noch einmal persönlich das völkerverbindende Friedensprojekt erklärt hat, ist Zeit für ein paar persönliche Worte. Ob der Tourbegleiter Klaus ins Herz geschaut hat? Er muss wohl die Begeisterung von Klaus für Gitte gespürt haben als er sagte: „Ich laß Euch jetzt mal mit Gitte kurz allein…“ 

Klaus gesteht Gitte etwas…

Und Klaus nimmt allen Mut zusammen und sagt: „Gitte, ich wußte vor wenigen Minuten noch nicht, ob ich es Ihnen gestehen soll, aber ich sag‘s jetzt einfach. SIE waren seit Jungendjahren mein ganz großer Schwarm. Ich habe alles von Ihnen verschlungen, überall wo ich Sie entdeckt habe, im Fernsehen, in der BRAVO…“ aber es gibt noch jemand aus ihren Landen, die ich sehr mag. Das ist die Wencke Myhre. Sie war schon bei mir im Fernwehpark und hat sogar das Ortschild ihrer Heimatstadt „Oyer“ mitgebracht.“

Klaus Beer, den Blick nich von Gitte wendend: „Damals spendeten und signierten die Stars noch die Ortsschilder, wo sie wohnen. Um aber die Star-Grüsse von den allgemeinen Ortstafeln besser unterscheiden zu können kam ich eines Tages auf die Idee, für die Prominenten eigene Star-Schilder anzufertigen. So können die Besucher des Fernwehparks mit dem Bild und Namenszug sofort ihren Lieblingsstar zwischen all den anderen Schildergrüßen entdecken. Und so ein Schild haben wir auch Ihnen heute mitgebracht. Die Wencke hat dann nachträglich auch noch ein Star-Schhild erhalten und ihre Hände in Ton verewigt. Denn das gab es bei ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ im Jahre 2000 noch nicht.“ 

Die STAR-SCHILD Signierung

Nachdem Klaus sich Gitte in Sachen Jugendschwarm geoutet hat, lächelt sie verschmitzt. Dann folgt sie ihm in den hinteren Bereich der Halle, wo Schild und Tonschale für Ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“  bereit stehen. Mit Schwung signiert sie ihr Star-Schild, mit dem sie ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit GITTE HAENNING und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Und am Schluß gibt es, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Fotos von ihrem Konzert und von weiteren Begegnungen mit GITTE in den kommenden Jahren…

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.“

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch bei Gitte traut er sich das nicht so recht, obwohl er das auf Grund seiner Schwärmerei für Gitte sicher gerne getan hätte… Ist aber auch nicht nötig, denn sie kommt super alleine in der Tonschale zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem GITTE die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht GITTE gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Gitte Haenning ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können, wie damals auch Wencke Myhre.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Abschied

Wenige Meter vor dem Künstlereingang der Halle steht das Fernwehpark Star-Mobil und fiebert der Unterschrift von Gitte entgegen. Doch als sich die Künstlerin nach der Aktion für den Soundcheck herzlich verabschiedet, hat Klaus nicht mehr den Mut zu fragen, ob sie nicht schnell nochmal vor die Halle gehen würde, um die Kühlerhaube zu signieren. Klaus Beer: “Wir möchten bei allen unseren Stars im Signs of Fame in guter Erinnerung bleiben und oft könnte eine weitere Bitte, sei sie auch noch so klein, jenen berühmten Bogen überspannen, der dann eine freundliche Begegnung im allerletzten Augenblick noch mit einem negativen Touch versieht. Das wollen wir nicht. Deshalb verzichte ich – ich muss gestehen auch mit schwerem Herzen – manchmal auf diesen weiteren Signierwunsch.

Auch stellt Klaus GITTE nicht mehr die berühmte „FERNWEH-FRAGE“. Sie winkt nämlich so putzig auf dem Weg Richtung Catering, dass es jetzt unpassend wäre, sie nochmal zurück zu rufen. Klaus Beer: „Klingt vielleicht zwar etwas theatralisch, aber ich lebe als Filmemacher sehr vom Bauchgefühl, emotional eben, und das Ende einer schönen Begegnung ist wie der letzte Pinselstrich an einem Gemälde. Wird dieser  unüberlegt geführt wird, unpassend, kann er den Gesamteindruck des Werkes stören, ja sogar zerstören.“

Nach Rücksprache mit dem freundlichen Tourbegleiter einige Tage später sagt dieser. „Rufen Sie mich doch mal so zwischen 12.00 und 14.00 Uhr an, da sind wir meistens im Bus unterwegs und da kann ich das Handy an Gitte weitergeben. Sie können dann gleich selbst mit ihr sprechen und ihr die Frage persönlich stellen“

Die Fernweh-Frage

Denn ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Klaus Beer erwischt GITTE am 14. November auf der Fahrt von Köln nach Wuppertal im Reisebus. Auf seine Frage antwortet sie: „Eigentlich alle skandinavischen Länder. Mir gefallen die Schären in Schweden, die vielgeschichtige Erde dort, wo Pfifferlinge wachsen. Ganz besonders die Seeluft im Norden. Zum Beispiel Skagen, die nördlichste Stadt von Dänemark. Dort gibt es auch sehr viele impressionistische Maler“.

Hinweis: „Skagenmaler“ nannte sich eine dänische Künstlergruppe in dem Fischerort Skagen, die sich der Freiluftmalerei verschrieb und die in den 80er und 90er-Jahren zu überregionaler Bedeutung gelangte. Klaus googelte natürlich gleich und erfuhr über SKAGEN, dass es an der Nordspitze von Jütland liegt und die einzige Stadt ist, bei der man die Nord- als auch die Ostsee erleben kann. Umgeben von langen Sandstränden zählt diese Hafenstadt knapp 9.000 Einwohner. Von Frederikshavn aus fährt die Bahn „Skagensbanen“ den beliebten Badeort an. Und: „Skagenmaler“ nannte sich eine dänische Künstlergruppe in dem Fischerort Skagen, die sich der Freiluftmalerei verschrieb und die in den 80er und 90er-Jahren zu überregionaler Bedeutung gelangte.

„Und wie steht es mit Amerika, waren sie schon mal dort? Diese Frage musste von Amerikafan Klaus Beer natürlich noch kommen. Gitte antwortet: „Klar, aber man muß dort mit amerikanischen Wagen fahren, um die Weite und Freiheit zu erleben. Ich war z.B. auch im Death Valley und dort, wo Robert Redfort wohnt, Sun Dance…“

Und, waren Sie auch schon mal in Australien? fragt Klaus Beer nach. „Da flieg ich demnächst hin, mit meiner Familie. Nach Acapulco, in die Südsee, dann nach Sydney.“

Klaus bedankt sich herzlich für die Beantwortung der Fernweh-Frage und sagt zum Schluß: „Übrigens, Ihre Aufnahme in die Signs of Fame ist bereits online. Vielen Dank für das Interview und einen tollen Auftritt heute Abend in Wuppertal. Und weiterhin viel Erfolg. Und: Erschrecken Sie nicht über den Text in der Story, dort bin ich etwas ins Schwärmen geraten über Sie…“

Das Konzert

Und hier noch einige Stimmungsbilder von ihrem Konzert der „Ich will alles…“ Tour in der Festhalle Plauen.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit GITTE HAENNING zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Danke aber auch an das freundliche Management und den ebenso superfreundlichen Tourbegleiter für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von GITTE HAENNING, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

2. Treffen mit GITTE HAENNING bei Charity Gala mit Frau Dr. Auma Obama

Klaus Beer traf seinen Jugendschwarm GITTE dann noch einmal am 01.11.2015 bei einer großen Gala in Berlin, bei dem „Sauti Kuu“ Jugend-Award im Friedrich-Stadt Palast Berlin, zu dem Frau Dr. Auma Obama geladen hatte, die ebenfalls schon ihre Hände für den Fernweh-Park in feuchten Ton drückte.

GITTE flanierte da mit vielen anderen Stars und Prominenten über den Roten Teppich und stellte sich dem Blitzlichtgewitter. Wie beliebt und angesagt sie bei den Medienvertretern noch immer ist, bewiesen die vielen Zurufe der Fotografen, sich für deren Kameras in Positur zu stellen. Auf der anschließenden Afterschowparty kam Klaus Beer mit ihr ins Gespräch und überreichte ihr das Fernweh-Park Prospekt. Für das Foto zeigte sie auf die Seite, auf der sie bei ihrer damaligen Handprint-Aktion abgebildet ist.

Hier die ausführliche Bilderstory über Gitte Haennings Auftritt auf dem Roten Teppich bei Frau Dr. Auma Obama und der Afterschowparty.

3. Treffen mit GITTE HAENNING backstage der Fernsehsendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ in Riesa

Nach 55 Jahren: Klaus Beer gesteht Gitte sein Verliebtsein

Schon mit 12 Jahren war Klaus Beer, Initiator des Fernweh-Parks, in GITTE verliebt. Nun gestand er backstage der Fernsehsendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ Gitte Haenning erstmals sein „Verliebtsein“ ein. Beer: „Ich traf Gitte insgesamt drei Mal. Einmal zu ihrer Aufnahme in die Signs of Fame im Jahre 2008, dann nochmal 2015 auf einer Aftershowparty mit Frau Dr. Auma Obama im Friedrichstadt-Palast Berlin. Wir haben uns da immer nur über den Fernwehpark und Allgemeines unterhalten und nie habe ich mich getraut. Doch wieso jetzt? Ich war aufgekratzt. Wir haben in Riesa Beatrice Egli in die „Signs of Fame“ aufgenommen und mit vielen anderen Künstlern wie Bernard Brink, Mary Roos und Heinz-Rudolf Kunze gab es ein freudiges Wiedersehen. Und Matze Knob, VoXXclub und Weltstar Barry Ryan waren von dem Projekt so begeistert, dass sie sagten, bei nächster Gelegenheit ebenfalls gerne ihre Hände in Ton drücken zu wollen, was dann auch Barry Ryan ganz spontan machte. Zum Glücke hatte ich eine Reserve-Tonform dabei.

Als wir dann das Star-Schild, die Tonform und die Kameraausrüstung zum Auto schleppten, stand SIE plötzlich vor mir. Ich sagte nur: „Handabdrücke“ und sie erinnerte sich sogleich wieder an unsere Begegnung. Und, noch immer adrenalindurchpumpt und aufgewühlt von all dem soeben Erlebten dachte ich: Jetzt oder nie. Ich sagte einfach. Ich weiß nicht ob ich`s wirklich bekennen soll oder nicht. Aber ich mach`s jetzt einfach. Eigentlich wollte ich Ihnen das immer schon mal sagen. Ich war damals in Jugendjahren verliebt in drei Sängerinnen. Und Gitte entgegnete wie aus der Pistole geschossen: „In Wencke Myhre und in mich.“ Ich war erstmal baff. „Wieso wissen Sie das?§, habe ich sie gefragt. Aber sie lächelte nur. Und ich outete mich noch mehr… „Ich konnte mich damals nie so recht entscheiden, einmal war das die Wencke, dann wieder Sie.“ „Und wer war die Dritte?“, wollte Gitte wissen. „Agnetha von Abba“, sagte ich.„Gut, jetzt war`s raus“ erzählt Klaus Beer weiter, „und es gab kein Zurück mehr.“

Was ihm an Gitte so gefallen hat? „Ihr Klimpern mit den Wimpern, wenn sie sang und einfach ihre ganze Ausstrahlung.“ Und an Wencke? „Die sah immer aus wie so ein kleines Monchichi, so süss…“

Gitte stellte Klaus in dem Gespräch auch Hannah Leser (Bild links) vor, die Hauptdarstellerin des Musicals „Flaschdance“ („What a feeling“), das im September 2018 in Hamburg Premiere hat. In dem Musical übernimmt Gitte Haenning die Rolle der Mentorin, die der jungen Alex Owens bei ihrem Traum hilft, eine Karriere als Tänzerin zu starten. „Vielleicht sehen wir uns dann in Hamburg“, sagt Klaus und Gitte lacht, spitzbübisch wie immer…

Fotos „Signs of Fame“: Ralf Standke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Fotos Riesa: Sylvia Schildbach

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.