Rüdiger Hoffmann

„Ja, hallo erst mal“ – mit dieser Begrüßung eröffnet RÜDIGER HOFFMANN, der mit zu Deutschlands beliebtesten Comedy-Stars zählt, mit ungebrochener Popularität – trotz aller wie Pilze aus dem Boden schießender nachfolgenden Comedy Darsteller – seit jetzt fast 30 Jahren sein Programm. Und auch sein nachfolgender Satz „Ich weiß gar nicht, ob Sie’s schon wussten…“ ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden.

Während Schnellsprecher mit einem Stakkado von Wortschwällen um die Gunst des Publikums kämpfen, bleibt Rüdiger Hoffmann seiner langsamen und entspannten Sprechweise treu. Sein Wortwitz, eingebettet in die stoische Ruhe seiner unnachahmlichen Vortragsweise, wurde inzwischen mit „Gold“ aufgewogen. Grund genug, um ihn im Genre Comedy dafür zu ehren. Denn wer schafft es schon, mutterseelenallein auf der Bühne, nur auf einem Stuhl sitzend und dabei Gedankenspielereien von sich zu geben, das Publikum zu begeistern. Ähnlich nur noch Gerd Dudenhöffer, der ebenfalls im „Signs of Fame“ vertreten ist.

Schon während seiner Schulzeit in Paderborn trat er mit Rock- und Theatergruppen auf, darunter auch mit Ralf Kabelka mit der Gruppe „Die Pappnasen“. Nach dem Abitur begann er für das Lehramt zu studieren, Fach „Musik“, mit der er nach wie vor verwurzelt ist.

Bekannt geworden durch die Pro7 Sendung „Quatsch Comedy Club“ trat er 1995 im Vorprogramm der Voodoo Lounge Tour der Rolling Stones auf. Er wirkte in den beiden Kino-Zweiteilern von OTTO Waalkes „7 Zwerge“ mit und veröffentlichte 2007 sein erstes Album mit ausschließlich musikalischen Inhalten. Der Song „Testosteron“ mit härteren Rhythmen erinnert an die Band „Rammstein“. 2010 erschiene die CD „Das Beste aus 25 Jahren“, aufgezeichnet im Roncalli-Zirkus. Seine CD „Der Hauptgewinner“ avancierte zur meist verkauftesten Sprach-CD der Welt. Aktuell, 2019, tritt er in vielen Städte Deutschlands auf.

Rüdiger Hoffmann wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. Salzburger Stier,  Goldene Europa, zwei Goldenenen Schallplatten und dem ECHO.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 02. Februar 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen RÜDIGER HOFFMANN in Hotel Central in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von RÜDIGER HOFFMANN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Und: Gehen Sie mit uns auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte und die Kameras heutiger Smartphones mehr Pixel haben, als die ersten Digitalen von damals. Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit Rüdiger Hoffmann. Back to the roots sozusagen…

RÜDIGER HOFFMANN ist zu Gast bei Frank Elstners großer Samstagabend Fernseh-Unterhaltungsshow „Verstehen Sie Spaß“, ausgestrahlt aus der Freiheitshalle Hof. Nach den Proben zur Sendung trifft Fernwehpark Initiator Klaus Beer Rüdiger Hoffmann im Hotel Central, denn auf die Anfrage, ob er in dem Projekt gerne mit vertreten und ein Zeigen gegen Ausländerfeindlichkeit und für eine friedvollere Welt setzen möchte, sagte er sofort zu.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Das kann man immer heute in unseren Stimmungsstories über die Aufnahme von Stars in die „Signs of Fame“ lesen. Doch damals hatte Klaus das Gespür für einen neutralen Hintergrund noch nicht wirklich, denn alles entwickelte sich erst aus der Situation und Praxis heraus. Man lernte laufend dazu. So hielt er einfach im Foyer des Hotels das Star-Schild, das Rüdiger Hoffmann in großer Schrift gerne signiert – mit der ihm typischen Ruhe, in der bekanntlicherweise auch die Kraft liegt.

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das für Zeiten. 2003. Klaus fotografierte noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 2003 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich. Ein Fotograf hatte aber eine erste Digicam dabei – und so wurden zur Belegung der Bilderstrecke die Papierbildabzüge mit den digitalen Bildern einfach gemischt. Historische Zeiten eben.

Von einem Fotoshooting konnte damals noch keine Rede sein – im Gegensatz zu den Folgejahren, in dem von der Aufnahme eines Stars in die „Sgns of Fame“ zwischen 400 und 600 Fotos geschossen werden. So gibt es leider nur diese wenigen „Beweisbilder“ aus Papierbildabzügen und ersten digitalen Fotos.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bilder.

Klaus Beer: „Rüdiger ist ein ganz Netter. Auch privat blitzen seine Augen, scheinen im geheimen immer zu einem Gag bereit zu sein. Ja und vielleicht gibt es auch einmal eine Geschichte über Pfosten, an denen Schilder und Geschichten hängen, zum Beispiel die eine, wo „an Pfosten Hunde pinkeln“ – denn Hoffmanns Erzählungen basieren auf realen Erlebnissen. Der Alltag, das ganz normale Leben, liefert den Rohstoff für seine Erzählungen.

Wie Klaus darauf kommt? Auf das mit den Hunden? Weil vor ihm der Moderator der Sendung „Verstehen Sie Spaß“, FRANK ELSTNER persönlich im Fernweh-Park war und auf die Frage eines TV-Teams, was sein erster Eindruck vom „Schilderwald“ sei, antwortete: „Da muß man aufpassen, daß die Hunde nicht an die vielen Pfähle pinkeln, ist ja ein Paradies für sie…“

Die Fernweh-Frage

Hoppla, die gab es damals schon – die da lautet:  „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Dabei erwartet Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer eigentlich immer, dass so etwas kommt wie Hawaii, Australien, Neuseeland, einfach was mit Palmen, schneeweißen Stränden mit türkisblauem Wasser, über das Palmen malerisch quer ins Meer ragen oder als Beispiel Stadt, die Golden Gate, deren Spitzen sich noch in den Wolken verstecken…Doch Rüdiger Hoffmann antwortet wie aus der Pistole geschossen: „Paderborn“

Klaus glaubt nicht richtig zu hören, lässt nicht locker und fragt deshalb nocheinmal nach: „Und wenn Sie einmal von Paderborn weg wollen, wohin würden Sie da am liebsten reisen?“ Antwort: „Paderborn“ Und dabei blieb es. (Anmerkung der Redaktion: Paderborn ist übrigens die Heimatstadt von Rüdiger Hoffmann.)

Fotos: Fotograf kann nicht mehr ermittelt werden

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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