Helmut Lotti

Wo HELMUT LOTTI auftritt, fliegen ihm und seiner Musik die Herzen zu. Seine Stimme und sein Auftreten sind umwerfend. Er ist eine charismatische Persönlichkeit. Seine Konzerte sind ausverkauft, er füllt ganze Stadien. Noch vor wenigen Jahren kannte kaum jemand seinen Namen, vor allem in Deutschland nicht.

Das Album „Helmut Lotti goes Classic“ war 1995 für HELMUT LOTTI der Grundstein seines Erfolgs. Sieben Jahre später, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, erfüllte er sich einen Traum. Er brachte das Album „My Tribut to the King“ heraus, sein großes Idol, das er jahrelang imitierte – und nun offiziell seine Lieder zu einem seiner Musikthemen machte. Heute gilt Helmut Lotti als einer der erfolgreichster Sänger Flanderns – mit über 13 Millionen verkaufter Alben.

Helmut Lotti begann seine Karriere 1989 als Popsänger. Ein Jahr später bereits wurde sein Debütalbum mit flämischen Popsongs mit Gold ausgezeichnet, weitere Platten und Alben erhielten Gold und Platin.

Als Helmut Lotti nach einem ersten Auftritt mit einem 23-köpfigen Orchester erstmals kassische Stücke vortrug kam das so gut an, dass er ab sofort mit dem „Golden Symphonic Orchestra“ auftrat. Es folgten u.a. „Pop Classics in Symphony“, “ From Russia with Love“ , „The Crooners“ und „Time to swing“ folgten. Der Titel seines Albums „Out of Africa“ ist auch auf seinem Grußschild für den Fernweh-Park zu finden.

Nach einer 7-jährigen Pause ist Helmut Lotti 2017 erstmals wieder auf Tournee. Mit neuen Songs und neuem optischen Erscheinungsbild, an das man sich sicher erst gewöhnen muss, hat man sein Bild vor seiner Schaffenspause vor Augen. „Wo sein blondes Haar geblieben sei“, wird er deshalb auch in der Talksendung „Riverboot“ im März 2017 gefragt. Übrigens. Alle Konzerte sind schon im Vorfeld ausverkauft. Alle seine Fans haben ihm, auch nach dieser langen Zeit, die Treue gehalten.

Helmut Lotti wurde mit Preisen und Auszeichnungen geradezu überschüttet. Er erhielt u.a. den World Music Award, Gouden Oog, Goldene Europa, ECHO Klassik, Amadeus Austrian Music Award, Goldene Stimmgabel, Krone der Volksmusik, Goldene Feder und die Goldene Kamera.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 09.12 2001.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Helmut Lotti in Dresden und im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HELMUT LOTTI in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Und: Gehen Sie mit uns in dieser Story auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte und man für die Star-Handabdrücke noch richtigen Beton anmischte…

Das STAR-SCHILD – Fernweh mit dem Pulsschlag Afrikas

Man spürt den pulsierenden Herzschlag Afrikas vom ersten bis zum letzten Takt im Titellied „Out of Africa“. Mehr noch. Im Einklang mit dem geheimnisvollen schwarzen Kontinent ist „Out of Africa„ eine Hommage an den Rhythmus Afrikas und spiegelt in der Musik Schauplätze wider, auf dem sich Antilopen und Löwen tummeln und „wo Grillen Hallo sagen, wenn der Abend beginnt…“

Helmut Lottis OUT OF AFRICA ist ein Traum, ein Fernweh-Traum, von ihm selbst komponiert. Klar, dass dieser Titel auch auf dem Grußschild zum Ausdruck kommt, mit dem Fernwehpark Initiator Klaus Beer Helmut Lotti in Dresden in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks aufnahm – noch vor seinem persönlichen Besuch im Fernweh-Park am 30. Januar 2002.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer erinnert sich: „9. Dezember 2001. Als wir Helmut Lottis Stargarderobe im Kulturpalast Dresden betreten, sind wir schon angenehm eingestimmt. Die Musikagentur, das Management, der persönliche Betreuer, alle sind über den Fernwehpark informiert und – begeistert. So war der Boden für eine der freundlichsten Begegnungen mit einem Star schon mal bestens geebnet.

Obwohl heute der Start der deutschlandweiten Tournee ist und an der Kasse der Konzerthalle „Ausverkauft“ steht, ist von Hektik und Nervosität nichts zu spüren.

Klaus hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch diese Schilderung unseres Stimmungsberichts über den Ablauf der Ehrung trifft so erst später zu. In den Anfängen war alles ganz, ganz anders. Klaus entwickelte das Gespür für optimale Bilder zur Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ erst nach und nach. Bei jedem Star wurde dazu gelernt.

Helmut Lotti empfängt uns in einem hellgrauen Anzug, weißem Hemd und dunkelroter Krawatte. Schon sein Bühnenoutfit? Als wir ihm den Fernweh-Prospekt zur Vorstellung des Projekts zeigen, winkt er ab. „Kenne ich schon, bin bestens informiert. Wo muß ich unterschreiben?“, fragt er ruhig und sehr freundlich. Er wirkt mit sich und seiner Musik im Einklang. Nervosität vor seinem in Kürze folgenden Auftritt ? Keine Spur.

Er greift zum Stift und fragt, ob der auch wasserfest sei. „Das ist ein Lackstift, zudem lichtbeständig“. Als ich ihn bitte, mit seinem Namen zu signieren, fragt er „Mit meinem Namen oder mit meinem Autogramm?“ Da ich jetzt etwas unsicher bin, unterzeichnet er mit Beidem – und schreibt „Liebe Grüsse“ dazu.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Danach bitten wir um etwas Geduld. Der Beton für seine Handabdrücke muß erst angerichtet werden. “In 15 Minuten kommen wir wieder, aber dann muß alles schnell gehen, sonst ist der Zement hart“, sage ich. Wir verlassen Helmut Lottis Garderobe und beginnen neben der Künstlergarderobe den Beton anzumischen.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“ So wuchs mit immer wieder neuen Herausforderungen auch das Projekt.

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Metallform mit dem Zement wird einfach auf den Boden gestellt. Alles hat sich eben erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt…

So geht Helmut Lotti auf die Knie und legt beide Hände auf den Zement in der Hoffnung, allein mit dem Körpergewicht möglichst tiefe Eindrucke in der grauen Masse zu hinterlassen.

Selbst das heute nicht mehr wegzudenkende Fotoshooting, bei dem mehrere Posen abgearbeitet werden müssen, war damals noch nicht. Da wurde einfach ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt. Mehr war da nicht. Heute undenkbar.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit HELMUT LOTTI und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige Konzertfotos von seinem Auftritt in der Hofer Freiheitshalle – und natürlich von seinem persönlichen Besuch im Fernweh-Park…

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus – nachdem der Ton zum Einsatz kam – am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden. Und am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Doch mit Zement ist das gar nicht machbar. Der Ton ist geschmeidig, gibt nach. Da im Zement feste Bestandteile enthalten sind, macht der sich darin befindliche Sand ein tiefes Eindringen gar nicht möglich. So darf man glauben, dass Klaus sehr froh war, endlich von Zement auf Ton wechseln zu können. Klaus: „… denn das Gematsche in der Form konnte man eigentlich keinem Star zumuten. Die Hände zementverschmiert, und alles oft kurz vor dem Auftritt. Heute braucht man nach der Aktion nicht einmal ein Handtuch, da der Spezialton kaum Rückstände hinterlässt.“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und hätte Helmut Lotti sicher auch gerne mitgemacht, wenn es diese Pose damals schon gegeben hätte.

Lernen – aus der Praxis heraus

Zusammengefasst.: Keine Stellage, kein Miniatur-Star-Schild für den Künstler zur Erinnerung, kein geschmeidiger Ton, kein Friedenszeichen und keine Signatur der Handprints. Dafür gab`s damals eine Messingplakette mit dem Namen des Stars. Die Schrauben der des goldenschimmernden Täfelchens wurden einfach in den Zement gedrückt. Denn ein Signieren des Zements war wegen der Grobkörnigkeit technisch gar nicht möglich. Das ging nur in dem später verwendeten, geschmeidigen Ton. Klaus: „Wir sind schon froh, bei Helmut Lotti wenigstens digital fotografiert zu haben. Wenige Stars vorher wurde noch mit dem guten alten Rollfilm gearbeitet. Zum Einstellen auf die Homepage mussten die Bildabzüge eingescannt werden. Selbst mit wenig Pixel damals, sahen die digitalen Fotos schon um Welten besser aus.“

Bei Helmut Lotti wurde sogar noch zweigleisig fotografiert. Analog, mit Chemiefilm – und digital. Da jedoch die eingescannten Papierbilder im Verhältnis zu den Digitalen so schlecht waren, werden diese Aufnahmen nicht mehr gezeigt. Deshalb sind diesmal nur ganz wenige Fotos von der Ehrung zu sehen – die aus eben der ersten digitalen Kamera stammen. Von einem Shooting bis zu 400 Aufnahmen eines Startreffes wie heute, konnte damals nicht die Rede sein.

Bevor wir uns endgültig verabschieden, sage ich ihm noch, dass Erika eine Liedzeile in seinem Song „Out of Africa“ besonders gut gefällt: „…crickets say hallo when the evening comes…“ Da beginnen Helmut Lottis Augen zu leuchten.Er freut sich sichtlich und sagt, dass er das Lied selbst geschrieben hat. „Wir spielen es oft im Auto, wenn wir zu Filmvorträgen unterwegs sind“, entgegnen wir. „Viel Erfolg für den heutigen Abend!“ Und: „Wir sehen uns in Hof. Im Januar, bei Ihrem Konzert in der Freiheitshalle – denn dann sind Sie sogar in der Stadt des Fernwehparks. Drei Fahrminuten von der Halle entfernt, ist er angesiedelt. Dann können Sie sehen, wo Ihr Schild hängt…“

Helmut Lotti besucht sein Grußschild im Fernweh-Park

Wie beim Start seiner Tournee in Dresden ausgemacht, hielt Helmut Lotti bei seinem Konzert in der Freiheitshalle Hof Wort und besuchte den Fernweh-Park, um das völkerverbindende Friedensprojekt persönlich in Augenschein zu nehmen und um auch zu sehen, welchen Platz sein Grußschild dort gefunden hat. „Den besten Platz im Park natürlich“, sagt Klaus Beer und führt Helmut Lotti zu einem in vorderster Front stehenden Pfahl, an dem unter den „Super Bowl Champions“ von Denver sein „Out of Africa“ angebracht ist. Helmut Lotti ist begeistert, denn selbst für die vorbeikommenden Autofahrer ist sein Schildergruß nicht zu übersehen.

Doch wie sah der Fernweh-Park im Jahre 2002 aus? Kahl, mit nur wenigen Schildern behangen. Die Vorderfront machte schon gut was her, aber die erst vor kurzem eröffnete neue Pfahlspirale macht schildermäßig einen noch sehr mageren Eindruck.

Helmut Lottis Handprints: 25 Kilo

Trotzdem wird natürlich Helmut Lotti bei seinem signierten Star-Schild fotografiert. Klaus hat nochmal seine Handabdrücke in „Beton“ mitgebracht. Klaus hält die Schale. Doch so leicht wie sie aussieht, ist sie nicht. Der Betonklotz ist sehr schwer, wiegt ca. 25 Kilo. Auch ein Grund, kurze Zeit später auf „Ton“ umzusteigen.

Für die Kameras der anwesenden Medienvertreter legte Helmut Lotti dann noch einmal seine Hände in den steinharten Zement: „Passt immer noch“, sagte er schmunzelnd. „Man sieht sogar meinen Ring im Abdruck. Jetzt weiß ich, dass ich auf dem Foto vom Fernweh-Park gerade ein Jahr verheiratet war.“

Danach bummelt Helmut Lotti durch die Pfostenreihen und lässt sich von Klaus Beer die interessantesten Schilder zeigen. „Oh, Maximilian Schell ist auch hier vertreten“, sagt er bewundert und muß herzhaft lachen, als er in die Abteilung der „kuriosen und lustigen Ortsnamen“ kommt.

Die Passanten staunen – Helmut Lotti persönlich im Fernweh-Park…

Bei „Austin/Texas“, von US-Countrytar Willie Nelson, gibt Helmut Lotti sogar eine Kostprobe seiner Sangeskünste zum Besten und stimmt einige Takte von Nelsons erfolgreichsten Songs an. Da blieben die Passanten stehen und glaubten, ihren Augen nicht trauen. Ist das nicht der Helmut Lotti? Der große Star persönlich im Fernweh-Park – das konnte eine ältere Dame gar nicht fassen. „Fantastisch, Sie hier zu treffen“, sagt sie und lässt sich natürlich auch gleich ein Autogramm geben.

Beim Neueinstellen dieser Geschichte für die Neue Fernweh-Park Homepage muss Klaus schmunzeln: „Damals, 2002, wollten die Fans noch Autogrammkarten. Mobiltelefone waren noch richtige Knochen. Und das man damit dann auch fotografieren kann, ahnte zu dieser Zeit wohl niemand. Heute fragt kaum jemand mehr nach einem Autogramm, man zückt sein Handy – jetzt sind Selfies angesagt“.

Im Fernweh-Park das erste Mal davon gesprochen: „Heute Nacht entstand ein neuer Song…“

Als sich Helmut Lotti dann verabschiedet gesteht er Klaus Beer, dass er sich im Moment „wie ein Zombie“ fühle. „Ich habe heute Nacht nur drei Stunden geschlafen“. Auf die Frage, ob das gestrige Konzert so anstrengend gewesen wäre, sagte Lotti: „Nein, mir ging eine Melodie nicht mehr aus den Kopf…“ Und erzählt Klaus, dass er die ganze Nacht über den Song gebrütet habe. „Am Morgen dann habe ich alles aufgeschrieben.“ Klaus Beer, der als erster einen Tag nach der Komposition davon erfuhr, ist begeistert. Vielleicht ein neuer Song wie „Out of Africa“, der um die ganze Welt ging? Und im Fernweh-Park hat er das erste Mal davon erzählt. Super! Wenn das ein Welthit wird, können sich die Besucher des Fernweh-Parks bei seinem Grußschild dann daran erinnern.“

Besuch beim lokalen Fernsehsender TVO

Nach dem Besuch im Fernweh-Park hatte Klaus Beer noch ein Interview bei Oberfranken TV arrangiert.

Nach dem Studiogespräch mit TVO Moderator Joffrey Streit und einen Abstecher zur Radiomoderatorin Hannelore Stubenrauch bei Radio Euroherz gab’s dann noch ein „Meet& Great“. Ein Ehepaar, das im Preisrätsel des Senders eine Begegnung mit dem Star gewonnen hat, bekam die einmalige Gelegenheit, Helmut Lotti live im Studio zu treffen und sich ein Autogramm geben zu lassen. Die Gewinnerin: „Ich habe Herrn Lotti schon immer gerne im Fernsehen gesehen, und die Begegnung jetzt mit ihm, werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Und dass er „soo“ nett ist, habe ich nicht erwartet.“ „Oh doch“, wirft Klaus Beer ein, „wir wissen`s. Seit Dresden schon…“

Das Konzert

Ausverkaufter Saal, gespannte Erwartung. Das Golden Symphonic Orchestra wird mit Applaus empfangen. Und dann kommt er. Helmut Lotti. Tosender Applaus. Es soll ein Weihnachtskonzert werden. Doch die ersten Takte sind Africa pur: „Out of Africa“. Bereits nach dem ersten Lied hat Helmut Lotti die Herzen der Konzertbesucher erobert.

Nach jedem Lied seiner Erfolgs CD „Latino Classics“ und „Latino Love Songs“ gibt es Blumen und Geschenke. Und jedes Mädchen und jede Frau, die ihm etwas überreicht, bekommt ein Küsschen. Nein drei. Erst rechts, dann links, dann nochmal eines auf die rechte Wange. Die Mädels sind selig. Und wenn eine Oma nach vorne kommt, gibt’s einen extra dicken Kuß auf die Stirn.

Was danach folgt, zeigt Helmut Lotti als Allround-Sänger. „Weihnachtlich wird’s erst später“, sagt er und gibt mit Hüftschwung einen Elvis-Song zum Besten. Den er übrigens sehr verehrt. Jetzt hält es viele nicht mehr auf den Sitzen, sie stürmen zur Bühne und Helmut Lotti nimmt ein „Bad in der Menge“. Bei seinen Elvis-Einlagen kocht der Saal.

Und auch die beiden Weihnachtsbäume rechts und links der Bühne flackern im Rhythmus der Musik. Doch zum Schluß kommen auch sie zu ihrem Recht. „We wish you a merry Christmas“ erklingt immer wieder zwischen den zahlreichen Zugaben.

Es war ein herrliches Konzert, so richtig zum Wohlfühlen. Irgendwie verspürte man eine liebevolle Ausstrahlung aller Beteiligten. Helmut Lottis Ausstrahlung setzte wie ein Funke die Herzen des Publikums in Brand.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander und Danke für den persönlichen Besuch im Fernweh-Park. Wir werden immer gerne an diese tolle Begegnung mit HELMUT LOTTI zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Zu sehen im Star-Museum

Und was geschieht mit seinem Handprint? Nachdem der Zement ausgehärtet war, wurde der wertvolle Handabdruck, nicht wie das Star-Schild, im Freien ausgestellt. Die ersten, noch in Beton verewigen Abdrücke werden, wie die späteren Starprints in Ton auch, erst einmal eingelagert, um später einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM präsentiert zu werden – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von HELMUT LOTTI, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Herzliches Wiedersehen

Zwischenzeitlich haben sich Helmut Lotti und Klaus Beer noch mehrmals wiedergesehen. Denn bei Fernsehsendungen läuft man sich backstage zwangsläufig über den Weg. Immer ist das Wiedersehen herzlich. Helmut Lotti ruft schon von weitem „Hallo“…

So auch im Hotel in Chemnitz am 27. März 2006, wo Klaus Beer auf der Aftershowparty von Florian Silbereisens „Winterfest der Volksmusik“ Florian Silbereisen und Roger Whitakker in die „Signs of Fame“ aufnahm. Mit auf dem Bild, Waltraud Raubold, „Signs of Fame“-Star Agentin der Neuen Bundesländer, die schon viele Startreffs in der Chemnitzer Stadthalle organisiert hat und deshalb die Halle für die Fernwehpark Crew immer fast schon ein schönes Heimspiel ist.

Fotos Ehrung und Fernwehpark: Erika Beer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.