Solidaritätsbezeugung für die Ukraine

In dieser Rubrik NEWS finden Sie Besuche, Events und Aktivitäten im und um den Fernweh-Park, bei denen es nicht direkt um Stars und Schilderübergaben geht, die aber so interessant sind, dass wir Ihnen diese nicht vorenthalten möchten.

27.02.2022: Solidaritätsbezeugung und Gottesdienst für die Menschen in der Ukraine anlässlich des Russisch-Ukraine-Krieges

Rund 100 Menschen bezeugten heute Sonntag Nachmittag ihre Solidarität für die Ukraine im Fernweh-Park Oberkotzau, zu der Fernwehpark Initiator Klaus Beer und der Markt Oberkotzau eingeladen hatte. Der erste Bürgermeister Stefan Breuer betonte, dass nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine die Welt nicht mehr so sei wie vorher.

Beer sagte, dass das Friedensprojekt Fernweh-Park nicht nur Blech auf Holz sei. Das Projekt hat eine Ideologie und transportiert eine Botschaft: Unter den “Schildern aus aller Welt” sollen “Menschen aus aller Welt” ein Zeichen setzen für den Frieden in der Welt. Der Fernweh-Park steht gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz. Und er legt die Finger in Wunden, wo in der Welt Unrecht geschieht. Und das sei mit dem eklatanten Bruch des Völkerrechts und dem Einmarsch russischer Truppen mit dem militärischen Angriff auf ein friedliches Land und ihren friedlichen Menschen der Fall.

Und bekräftigt: “Das ist ein barbarischer Akt. Putin verfolgt seine nationalistischen Ziele mit aller Brutalität und ohne Rücksicht auf Menschenleben. Dem muss Einhalt geboten werden. Und forderte den despotischen Machthaber auf: Ziehen Sie sofort ihre Truppen aus der Ukraine zurück. Beenden Sie sofort diesen fürchterlichen Krieg.”

Dabei verwies Beer auch auf ein Schild “Oberkotzauer Bündnis für Toleranz und Demokratie” im Fernweh-Park und sagte: “Das ist nicht nur ein Angriff auf ein Land, sondern auch auf die Werte der Demokratie.” 

Im Rahmen des dann folgenden kleinen Gottesdienstes sprach Pastor Markus Gumpfer von der Evangelisch-methodistischen Kirche in Hof geistliche Worte und las einen bewegenden Brief vor, den ein in Hof lebender Ukrainer vor einem Tag von Freunden aus der Ukraine erhielt. Davon war von der Bewahrung Gottes im feindlichen Kugelhagel die Rede.

Danach legten die Teilnehmer des Gottesdienstes, die auch das Ortsschild von Kiew besuchten, Blumen für die Menschen in der Ukraine auf den Star-Sternen des “Boulevard der Humanität” nieder.

An der Zusammenkunft nahmen auch der 2. Bürgermeister von Oberkotzau, Erich Pöhlmann, einige Oberkotzauer Gemeinderäte Achim Hager von HFO Telecom und und Regina Scholz von “Demokratie leben” teil.

 Fotos: Klaus Beer / Sylvia Schildbach / Erika Beer

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