Empfehlungen: internationale hofer filmtage

In dieser Rubrik NEWS finden Sie Besuche, Events und Aktivitäten im und um den Fernweh-Park, bei denen es nicht direkt um Aufnahmen von Stars in die “Signs of Fame” oder um Schilderübergaben geht, für die es eigene Rubriken gibt – die aber so interessant sind, dass wir Ihnen diese nicht vorenthalten möchten.

Eine Besonderheit sind hier aber auch unsere EMPFEHLUNGEN. Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die der „Fernweh-Park“, sprich Initiator Klaus Beer, als so interessant erachtet, dass er diese als Empfehlung und Tipp, diese einmal zu besuchen, an die Besucher unserer Homepage weitergeben möchte.

Klaus Beer. „Als Einstieg waren hier erstmal nur drei Empfehlungen zu finden: einmal WILBERGENSIS im oberfränkischen Bad Weißenstadt, ein unglaubliches Sammelsurium aus Antiquitäten und Trödel, charmant und liebenswert aufbereitet, das man einfach gesehen haben muss, dann das DEUTSCH-DEUTSCHE MUSEUM in Mödlareuth, das ehemalige geteilte Dorf, auch „Little Berlin“ genannt und  PULLMAN CITY, ein El Dorado für alle Westerfans“. 

Natürlich gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die immer einen Ausflug wert sind, die wir hier leider gar nicht erwähnen können. Würde den Rahmen sprengen. Schon kurz nach Online-Stellung wurden Anfragen an mich herangetragen, ob ich nicht auch ….. als besuchenswerte Attraktion hier mit aufnehmen könnte. Ja, gerne. Aber nur eben dann, wenn diese in irgendeiner persönlichen Beziehung zum Fernweh-Park, bzw. auch zu mir, steht. Und was nicht ist, kann ja durch irgendwelche Begebenheiten oder eben Kennenlernen noch passieren. Wird also fortgesetzt, je nachdem wie sich alles entwickelt…

Zu folgenden Attraktionen aber hat der „Fernweh-Park aktuell eine ganz persönliche Beziehung:

 

20.10.2026: „60. internationale hofer filmtage“

Fernwehpark Initiator Klaus Beer, Weltenbummler, Buchautor und FILMEMACHR hat für den Film schon immer ein großes Faible, dreht er doch selbst mit TERRA FILM Reise-Kulturfilme in der ganzen Welt, deren aktuelleste Produktion „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier der Kamera“ von ADAC Deutschland 2025 zum sehenswertesten Reisefilm gekürt wurde und der bereits in mehreren Kinos bei Bremen auf 12 Meter Leinwand lief. Auch in Hof im CENTRAL-KINO und im Kino Plauen war er schon dzu sehen.

Weiter initiierte Klaus Beer einen ersten Film in KI mit dem Titel „VAESSA ENTFÜHRT – Jagd um die Welt“, eine Persiflage und zugleich Hommage an das große Actionkino von Hollywood. Ein Actionspektakel ohnegleichen, das ebenfalls schon im Central-Kino die Zuschauer begeisterte.

So hat Klaus Beer, leidenschaftlicher Cineast und jemand, der die „bewegten Bilder“ regelrecht liebt, nicht nur eine große Empathie für das Medium Film, sondern auch für Hollywood, das Kino an sich und natürlich für die Hofer Filmtage. Klaus: „Und deshalb möchte ich diese „internationalen hofer filmtage“ an dieser Stelle empfehlen. Die gibt es zwar nicht, wie so andere Attraktion, die ich hier vorstelle, das ganze Jahr über, sondern nur Ende Oktober. Deshalb sollte man sich diesen Termin fest im Kalende vormerken, nach Hof zu reisen und sich rechtzleitig die Karten zu den dort vorgestellten Filmen zu besorgen…“ 

Aushängeschild Hofs in der Welt – HOME OF FILMS

Zum Aushängeschild der Stadt Hof in der Welt wurden die „internationalen hofer Filmtage“, die im Jahre 1967 als „kleinstes Filmfestival der Welt“ begannen und im Jahre 2026 ihr 60. Bestehen feiern. Fernwehpark Intiator Klaus Beer war von der ersten Stunde an dabei und kann sich noch genau an die Eröffnung und an die ersten Jahre in der Saalestadt erinnern. Schon damals liefen die Hofer Sturm gegen das Festival, man wollte die dunkelgekleideten Gestalten mit dem komischen Aussehen, den oft langen Haaren, den um den Hals geschwungenen Schal und den Filmtagekatalog, intellektuell unterm Arm geklemmt, nicht in der Stadt. Wie so vieles andere auch argwöhnisch beäugt wurde, was ausserhalb der Norm lag und nicht gerade Bier und „Wärscht“ und Grüne Au, Fußball, betraf. Es sollte alles so bleiben wie es war, „nur nix neis“ – „und schon gar nicht diese komischen Typen in unserer Stadt.“ Auch für den Fernweh-Park, von dem bis heute so manche nicht verstehen „was das soll…“, gab es negative Stimmen. Der ist nun fort – und Oberkotzau wird dadurch überregional bekannt. Heute ist man froh, die Hofer Filmtage zu haben, die 14 Tage der Saalestadt ein internationales Flair verleihen und den Namen Hof in die ganze Welt hinausträgt…

Und Wim Wenders kreierte dazu einen Slogan, der Hof in der Filmszene etablierte: HOF – HOME OF FILMS.

Klaus erinnert sich: „Da waren junge Filmregisseure in der Stadt, die Schamoni-Brüder Peter, Thomas und Ulrich Schamoni, Vlado Kristl, Hark Bohm, Werner Herzog, Rainer Werner Fassbinder. Die ersten Filme waren wirklich schon sehr gewöhnungsbedürftig. Da lief z.B. in einem Kurzfilm jemand eine Hecke entlang. Dazu gab es ab und zu einen lauten Knall. Der Protagonist ließ sich fallen, stand wieder auf und lief, bis zum nächsten Knall. Niemand wusste, warum… Es waren eben jene Jungfilmer, meist aus München, die da ihre filmischen Ideen in Hof ausspielen konnten. Auch erinnere ich mich, dass man den Zuschauern eine 16-mm Filmkarmera in die Hand drückte, das Publikum konnte filmen was es wollte, der Film wurde entwickelt und dann auf der Kinoleinwand vorgeführt.“

Heinz Badewitz war der Gründer der Filmtage, bis dieser 2023 plötzlich verstarb und Thorsten Schaumann seine Stelle übernahm, und dem Festival, das sich zwischenzeiltich von Jahr zu Jahr mehr etrablierte und internationale Anerkennung fand, seinen eigenen Stempel aufdrückte.

Klaus: „Als 1999 der Fernweh-Park entstand und ich die ersten Stars in die „Signs of Fame“ aufnahm, schaute ich natürlich auch, wer da so alles im Rahmen der Filmtage in Hof weilte. Aber da gab es auch ein unschönes Erlebnis. Ich hatte mittlerweile schon viele Stars, unabhängig der Filmtage, im „Signs of Fame“ vertreten und als einmal Götz George für einen Film in Hof angekündigt war, fragte ich wie sonst auch immer beim Management nach, ob ich ihn neben dem allgemeinen Filmgeschehen mit dieser Ehrung bedenken durfte. Doch ich erhielt eine negative Antwort. Auf meine Nachfrage „warum denn nicht?“ wurde mir geantwortet: „Wir haben uns über Sie erkundigt. Sie haben in Hof keinen guten Ruf.“ Ich wusste zwar, dass die Hofer mit dem Fernweh-Park wenig anzufangen wussten, und ich forschte nach, woher diese Auskunft denn stammen könnte. Und mir wurde von irgenwoher das „Filmtagebüro“ genannt. Ob das stimmte, wusste ich nicht. Da war ich natürlich stocksauer. Wahrscheinlich waren die damals neidisch, dass ich viel mehr Stars im „Signs of Fame“ hatte (heute 2026 über 600!!!), so dass sie mich als Konkurrenz sahen und mich abblockten. Deshalb besuchte ich dann einige Jahre die Hofer Filmtage nich mehr.

Heute ist wieder alles im Lot. Und auch wenige Jahre nach diesem unschönen Vorfall traf ich einige Stars, de während der Filmtage in Hof weilten – aber völlig losgelöst vom Festival. Ich machte alles nur noch mit deren Management aus und traf die Promis im Hotel oder auch ganz spontan auf der Straße, und machte einen Termin in einer freien Stunde mit ihnen aus. Manche kamen sogar direkt in den Fernweh-Park, wie z.B. Barbara Auer, Katharina Wackernagel oder Friedrich Mücke.

Insgesamt habe ich im Laufe der Jahre während ihres Besuchs zu den Hofer Filmtagen folgende Filmschaffende, Regisseure und Darsteller/innen in die „Signs of Fame“ aufgenommen – aber unabhängig ihres Wirkens zu dem Festival, in ihrer Freizeit in Hof, ohne damit die Filmtage tangiert zu haben: Wim Wenders, Anke Engelke, Barbara Auer, Katharina Wackernagel, Friedrich Mücke, Tobias Moretti, Annette Frier, Gisa Flake, Erdoğan Atalay und Amira Aly…

Hier eine Bilder der genannten Persönlichkeiten. Sehen Sie die ausführlichen Bilderstories mit teils auch Videos in deren eigenen Bilderstories.

 

Historie: Vom „kleinsten Filmfestival der Welt“ bis zum Jubiläum „60. internationale hofer filmtage“ 

 

Die Internationalen Hofer Filmtage sind weit mehr als ein Filmfestival. Seit ihrer Gründung stehen sie für unabhängiges Kino, mutige Nachwuchsfilmer und die Entdeckung neuer Talente. Hof hat sich dadurch einen Namen als einer der wichtigsten Treffpunkte des deutschen Autoren- und Independent-Kinos gemacht.

Wie alles begann – und was daraus wurde

  • 1967 – Die Geburtsstunde: Der Filmemacher Heinz Badewitz und seine Mitstreiter rufen das Festival ins Leben. Aus einer Initiative von Filmschaffenden entsteht eine Plattform für Filme abseits des kommerziellen Mainstreams.

  • Die 1970er- und 1980er-Jahre: Das Festival gewinnt zunehmend an Bedeutung. Junge Regisseure erhalten hier die Chance, ihre Werke einem größeren Publikum und der Fachwelt vorzustellen.

  • Hof wird Kult: Für viele Filmschaffende sind die Filmtage ein wichtiger Ort, um entdeckt zu werden. Die persönliche Atmosphäre und die Nähe zwischen Publikum, Regisseuren, Schauspielern und Produzenten prägen den besonderen Charakter.

  • 2016 – Ein Einschnitt: Nach dem Tod von Heinz Badewitz wird die Zukunft des Festivals neu organisiert. Die Filmtage führen seine Idee fort.

  • Bis heute: Nach dem Tod von Heinz Badewitz ist Thorsten Schaumann der neue Leiter des Festivals. Die Hofer Filmtage präsentieren deutsche und internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme. Sie sind ein bedeutendes Forum für unabhängiges Filmschaffen und neue filmische Stimmen.

Was macht die Hofer Filmtage so besonders?

Namen wie Wim Wenders, Werner Herzog, Tom Tykwer und Caroline Link stehen beispielhaft für Filmschaffende, deren Karriere eng mit der Geschichte des Festivals verbunden ist. Die Filmtage gelten als „Festival der Neuentdeckungen“.

Internationale Hofer Filmtage

Heute verbinden sie Filmvorführungen mit Gesprächen, Workshops, Retrospektiven und digitalen Angeboten. 2026 feiern die Hofer Filmtage ihr 60. Jubiläum: Sie finden vom 20. bis 25. Oktober 2026 statt.

Das Vermächtnis: Aus einer kleinen Veranstaltung mit Kurzfilmen wurde ein international beachtetes Filmfestival – und ein Stück Hofer Stadtgeschichte. Hier zählt nicht allein der große Name, sondern vor allem die Kraft einer guten Geschichte und der Mut, neue Wege im Kino zu gehen. (Quelle: Chat GPT)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.