Tobias Moretti

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme des großartigen österreichischen Film- und Theater Schauspielers TOBIAS MORETTI in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

TOBIAS MORETTI, österr. Theater und Filmschauspieler, zählt zu den angesehendesten Schauspielern in Film und Fersehen. Eine breiten Publikum bekannt wurde er mit der Fernsehkrimisiere „Kommissar Rex“ (1994-1998). Seine Kino und Fernsehproduktion zu nennen ist in Kürze kaum möglich, wo anfangen, was weglassen, jede Film- und Theaterarbeit hätte seine Berechtigung, angeführt zu werden. Deshalb nur in Auszügen. KINO: „Workaholic“, „Mord auf Rezept“, „Midsummer Madness“, „42plaus“, „1/2 Ritter“, „Das finstere Tal“, „Therapie für einen Vampir“, „Die Hölle – Inferno“, „Mackie Messer“, „Ein verborgenes Leben“, „Deutschstunde“, „Gipsy Queen“ – FERNSEHFILME: „Krabambuli“, „Todfeinde – Die falsche Entscheidung“, „Alphamann: Amok“, „Das Tatoo – Tödliche Zeiten“, „Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers“, „Schwabenkinder“, „Die Schatzinsel“, „Der Kronzeuge“, „Das jüngste Gericht“, „Amigo – Bei Ankunft Tod“, „Bauernopfer“, „Eine Frau verschwindet“, „Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit“, „Brandnächte“, „Spuren des Bösen – Wut“, „Bad Banks“…

Neben seinen Kino- und Fernsehproduktionen spielt Moretti weiter Theater an den renommiersten Bühnen, z.b. verkörperte er den „Jedemann“ bei den Salzburger Festspielen. Auch gastierte u.a. am Wiener Burgtheater, am Schauspielhaus Bochum, an den Münchner Kammespielen und am Münchner Residenztheater.

Thomas Moretti wohnt in Tirol und bewirtschaftet in der Nähe von Innsbruck einen 400 Jahre alten Bauernhof. Sein Sohn spielte übrigens auch mit in Gregory Kirchhoffs „Baumbacher Sydrom“, dem Auftaktsfilm zu den 53. Hofer Filmtagen 2019.

Der Schauspieler wurde mit Preisen geradezu überschüttet. Er erhielt u.a. Goldener Löwe, Bambi, mehrmals die Goldene Romy, mehrmals den Adolf-Grimme-Preis. Bayer. Fernsehpreis, Bayer. Filmpreis, Lola…

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 22. Oktober 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen TOBIAS MORETTI im Hotel Central in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von TOBIAS MORETTI in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Im Rahmen der 53. Internationalen Hofer Filmtage spielt Tobias Moretti im Eröffnungsfilm „Baumbacher Syndrome“ einen Late-Night-Talker auf Sinnsuche. Gut zwei Stunden vor der Abfahrt ins Central-Kino traf Fernweh-Park Initiator Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew im Hotel Central zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Beim letzten Star-Treff im Hotel Central mit den Belamy Brothers stellte das Hotel gerne den Konferenzssaal zur Verfügung. Doch dieser ist heute wegen der Filmtage belegt. So weicht man in die schöne „Zirbelstube“ im Foyer aus, die jedoch keine leere Wandfläche bietet. Doch das Problem ist leicht behoben. Wie bei Max Giesinger letzthin kaschiert Klaus Beer den rustikalen Hintergrund des Raumes mit der Panorama-Kulisse des Fernweh-Parks durch drei nebeneinander gestellte Rollups.

An dieser Stelle möchten wir uns schon mal beim Hotel Central für die Gastfreundschaft und Nutzung des Raumes bedanken. Ebenso bei dem Management von Tobias Moretti, mit dem es ein wunderbares Zusammenarbeiten war, von Anfang bis Ende.

Die Karawane

Und dann schleppt Klaus alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eliminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer –  und manchmal auch ein Autoteil zum Signieren (FWP-Starmobil). Fehlen darf auch nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht…

Wieder mit dabei sind auch die bereits erwähnten drei Rollups, die zusammengestellt die Panorama-Schilder-Weltkulisse ergeben und die das erste Mal bei dem weltbekannten Extrembergsteiger Hans Kammerlander zum Einsatz kamen. Eigentlich aus einer Notlösung daraus, da man bei dieser spontanen Handprint-Aktion aus Zeitgründen kein Star-Schild hatte anfertigen können. Seit damals hatte Klaus vor, jede Starehrung vor dieser Kulisse durchzuführen. Doch davon kam er wieder ab. Denn dann wäre der Hintergrund immer gleich. So entstand der Kompromiss, die Begrüßung der Künstler und Vorstellung des Fernweh-Parks vor diesem Panoramabild durchführen, damit sich die Stars auf Anhieb gleich etwas unter dem Friedensprojekt vorstellen können. Optisch natürlich imposanter, als es wie früher nur die Bilder im Fernweh-Park Flyer zu zeigen. Und wenn der Hintergrund einmal nicht passen sollte, wird vor der Panorama-Schilder-Weltkulisse auch gleich die Star-Schild Signierung und die Handprint-Aktion durchgeführt.

Die STAR-SCHILD Signierung

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, steht plötzlich hinter ihm – Tobias Moretti. „Oh, habe ich mich in der Zeit geirrt, ist die Ehrung schon jetzt, mir wurde vom Management 16.00 Uhr genannt.“. Klaus schaut auf die Uhr. Es ist drei Uhr. Klaus ist immer gerne etwas eher vor Ort, um alles in Ruhe vorzubereiten. Und so setzt sich Tobias Moretti ganz leger zu Klaus und läßt sich von ihm schon mal die Idee, Entstehung und Ideologie des Friedensprojekt erklären. Eigentlich könnte man jetzt schon loslegen, doch die Fotografin und der Mann an der Videokamera haben sich auf etwas später eingerichtet. „Ich gehe nochmal auf Zimmer und komme um 16.00 Uhr wieder“, sagt der Schauspieler. „Was für ein sehr sehr netter Mensch, ohne jegliche Starallüren“, sagt Klaus dann an der Hotelrezeption zu dem freundlichen Hotelpersonal, die Klaus Beer natürlich schon seit vielen Jahren kennen, hat er doch in dem Hotel schon so einige Stars mit dieser Ehrung bedacht…

Kommt um 16.16 Uhr

„Herr Moretti kommt um 16.16 Uhr“, sagt die superfreundliche Frau Lambsdorff vom Management, die Klaus Beer ebenfalls kennt, seit Jörg Schüttauf in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde. Denn auch dieser Schauspieler hat das Management unter ihren Fittichen.

„Kino Kino“ ist mit dabei

Plötzlich taucht ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks auf, das für „Kino Kino“ dreht, das immer am Sonntag Abend ausgestrahlt wird und auch heuer wieder von den Internationalen Hofer Filmtagen berichtet. „Dürfen wir die Handprint-Aktion mitfilmen“ fragt der BR-Redakteur. „Natürlich“ entgegnet Klaus – und langsam wird es eng in der Zirbelstube des Hotels.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann, pünktlich um 16.16 Uhr – interessante Zeitangabe – ist er da, Tobias Moretti, der das Kamerateam und die Fernweh-Park Crew herzlich begrüßt. Auch für andere anwesende Journalisten hat er ein freundliches Wort. „Was für ein toller Mensch“. Also erst die Aufnahme in die „Signs of Fame“, dann das Interview für „Kino Kino“ wird entschieden. Klaus bittet Tobias Moretti zu der Fernweh-Park Schilder-Panorama-Kulisse, vor der er nun nochmal, jetzt offiziell für die Kamera, dem Schauspieler das Friedensprojekt erklärt. Moretti zeigt auf die Schilderkulisse und sagt: „Das ist hier aber in Amerika…“, „Nein“, antwortet Klaus. „das ist im nur 8 Kilometer von Hof entfernten Oberkotzau.“

„Möchten Sie mit einem silbernen Stift auf dem schwarzen Untergrund signieren oder mit einem Schwarzen auf der hellen Fläche über Ihrem Namen?“ Tobias Moretti wählt Silber und setzt mit Schwung seine Unterschrift auf sein Star-Schild, mit dem er nun offiziell die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit TOBIAS MORETTI und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE und dem VIDEO weiterlesen. Dran bleiben. Dann geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kameramann heute nicht wie sonst immer Werner oder Jolanta hinter der Filmkamera. Da Beide heute leider verhindet hat Klaus einen ehemaligen Arbeitskollegen gebeten, die Kameraarbeit zu übernehmen. Jürgen hat das noch nie gemacht und Klaus ist nicht so wohl in der Magengegend. Gerade bei so einem hochkarätigen Star muss man nur Profis an die Kamera lassen. Da muss alles sitzen. Aber es geht nicht anders. Und so absolviert Jürgen bei dem Filmemacher vor dem Treffen mit dem Star einen Crash-Kurs in Kamerabedienung und Kameraführung und erklärt ihm ganz genau, bei welche Pose er welche Einstellungen zu tätigen hat…

Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporadisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von TOBIAS MORETTI mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie die Geehrten ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was Sascha und Alec bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan einfällt.

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluss. Dies wird von YouTube automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Tobias Moretti kommt mühelos alleine zurecht. Er hat kräftigen Hände.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Tobias Moretti eine Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

„Soll ich nochmal nachdrücken oder ist das gut so?“ fragt der Schauspieler. „Wenn ich nochmal nachdrücke, habe ich richtige Wurstfinger“, sagt er. „Oh, da gibt es noch viel stärkere“, meint Klaus. „Die kräftigsten Hände haben Joachim Gauck, Fritz Wepper und Michael Schanze„, sagt er. „Da sind ihre noch zierlich.“ 

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die Hände von Tobias Moretti im Ton ab. Sehr schön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht Tobias Moretti natürlich sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD werden die Abdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Doch auch hier ritzt Tobias Moretti mich Schwung seinen Namenszug in die graue Masse. Schaut Klasse aus.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluss und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Tobia Moretti auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem VIDEO erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhringauf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht außergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht.

Pleiten, Pech und Pannen

Martin, vom Fernweh-Park Verein, der heute das erste Mal bei so einer Ehrung dabei ist fragt Klaus, ober er bei jetzt über 400 Treffen mit bekannten Pesönlichkeiten, Stars und Weltstars immer noch aufgeregt ist. „Natürlich“, sagt er. Denn je mehr Startreffs man hinter sich hat desto mehr weiß man, was alles schief laufen kann. Trotz intensiver Vorbereitung, Aufladen aller Akkus und Checken des Foto- und Filmequipments könnte man an das Video wieder mit einigen Outtakes ergänzen, die so nicht geplant waren…

„Der Blitz blitzt nicht mehr“, ruft Sylvia und Klaus sieht`s auch. Er kann`s nicht fassen, trotz voll aufgeladener Batterien im Blitz und Zusatz-Akku über der Schulter. Eigentlich müsste Full-Power-Flash gewährleistet sein. Klaus wechselt blitzschnell den Akku. Kaum zurück zu Moretti, fällt auch die Leuchte der Videokamera aus. Klaus sprintet zum Filmkoffer, um auch hier einen neuen Akku zu holen. Dabei stößt er an das Schild. Die eingehängte Halterung für das Schild der sich heute erstmals neu im Einsatz befindenen Staffelei springt aus der Fassung. Das Schild kippt. Also dieses mit einer Hand halten, mit der anderen die Grundschiene wieder fixieren – und derweil rutschen dem Schauspieler auch noch die fertigen Handprints aus der Hand, denn es lagern zwei Tonformen übereinander. Der Deckel als Untergrund, zwischen dem die Abdeckfolie eingeschlagen ist und auf der nun die Form mit dem Ton ruht. Würde man nur eine Schale verwenden, wohin mit der herunterhängenden Folie zum späteren Abdecken des feuchten Tons? Diese muss eben zwischen zwei Holzdeckeln verschwinden. Ansonsten würde der Star mit den daran haftenden nassen Tonabrieb seine Kleidung beschmutzen. Also muss man zwei Schalen halten. Und wenn dann eben die obere wegrutscht, ist das Malheur passiert… Nur gut, dass die Tonform nicht aufs „Gesicht“ gefallen ist oder die ganze Tonmasse aus der Form rutschte…

Alles Dinge, die passieren können und gegen die kein Unkraut gewachsen ist. Und genau aus diesem Grund ist Klaus vor jedem Startreff nicht ansprechbar – es kann ja soviel passieren… Und Guido Cantz war mit seiner „versteckten Kamera“ wirklich nicht in der Nähe, „nur“ der Bayerische Rundfünk mit dem Kamerateam von „Kino Kino“. Wie peinlich.

Wenn Sie lieber Leserinnen und Leser bis hierher dran geblieben sind, können Sie in unserem Stimmungsbericht rund um die Startreffs auch mal so etwas erfahren. Klaus Beer: „Soll aber nicht die Regel werden. Meinen Nerven würde es gut tun, wenn es in dieser Arts nichts zu berichten gäbe.“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit dem großartigen Schauspieler und wunderbaren Menschen Tobias Moretti zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von TOBIAS MORETTI, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Jürgen Eheim

Vidokamera GoPro Action Cam: Michaela Bergmann

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

 

2 Gedanken zu „Tobias Moretti

  • 24. Oktober 2019 um 6:50
    Permalink

    Das war ein richtig schönes Treffen mit einem netten und sympathischen Schauspieler, welches für mich und meine Frau das erste war.
    Danke 👏 👏 👏 👏 Klaus

    Antwort
    • 25. Oktober 2019 um 10:55
      Permalink

      Sehr gerne, Fernweh-Park Vereinsmitglieder können, wennn es die Situation erlaubt, auch bei solchen Star-Treffen dabei sein, zumal ja Michaela als Kamerafrau2 mit der GoPro mithalf, gute Schnittbilder für das Video einzufangen.

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.