Anke Engelke

Als Moderatorin von Kindersendungen gewann die mit allen Wassern des Showbiz gewaschene Vollblutkünstlerin (Komikerin, Schauspielerin, Entertainerin, Musikerin und Radiomoderatorin) ANKE ENGELKE erste Erfahrungen vor der Kamera. Mit der „SAT.1-Wochenshow“ (Ingolf Lück, Bastian Pastewka, Markus Maria Profitlich, Marco Rima) wurde sie einem breiten Publikum bekannt und eroberte im Sturm die Herzen des Fernsehpublikums. Aus der „Wochenshow“, die von 1996-2000 als eine der erfolgreichsten Sendungen im Fernsehen lief, wurde der Spruch „Danke Anke“ zu einem geflügeltem Wort, genau wie der von Pastewka „Hallo liebe Liebenden“ oder Ingolf Lücks Rollenspruch: „Komm ich jetzt ins Feernseehn…?“

1975 trat sie mit einem Schulchor das erste Mal bei Peter Frankenfelds Fernsehshow „Musik ist Trumpf“ auf sowie mit Udo Jürgens. Dabei wurde die damals Eflfjährige nach einem Duett mit Jürgens von Radio Luxemburg entdeckt.

1978 moderierte sie bei Radio Luxemburg die Sendung „Moment mal“ und sang mit der Gruppe „manuel & Pony“ „Das Lied von Manuel“ in der ZDF-Hitparade. Danach moderierte sie von 1979 bis 1986 für das ZDF Kindersendungen auf der Funkausstellung in Berlin.

Von 2002 bis 2004 war Anke Engelke dann mit ihrer eigenen Sketch-Show „Ladykracher“ bei Sat1 auf Sendung, für die sie den Comedy-Preis erhielt. Danach folgten weitere TV-Sendungen wie „Anke Late Night“ und „Ladyland“ und Auftritte mit Bastian Pastewka als „Wolfgang & Anneliese“.

Für TV-Filme und für die Leinwand verließ sie immer wieder auch ihr Genre Comedy, so auch für die Fernsehserie „Kommissarin Lucas“ oder der Kinokomödie von 2008 „Freche Mädchen“. Es folgen u.a. „Freche Mädchen 2“, „Frau Müller muss weg“, „Gespensterjäger – auf eisiger Spur“, „Tödliche Geheimnisse“ „Wellness für Paare“ und „Happy Burnout“.

2011 moderierte sie zusammen mit Stefan Raab und Judith Rakers den Eurovision Song Contest, zudem war Jurymitglied des Song Contests 2012 in Baku. Weiter interviewte sie jährlich Gäste von der Berlinale.

Anke Engelke ist seit 2003 Botschafterin für das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk Action medeor, zudem Gastdozentin an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Sie wurde für ihre Fernseharbeit mit Ehrungen und Preisen geradezu überschüttet, u.a. erhielt sie Adolf-Grimme-Preis, Goldene Kamera, Goldene Rose von Montreux, Goldene Romy, Bambi, Bayerischer Filmpreis, mehrere Deutsche Comedy- und Deutsche Filmpreise.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 28. Oktober 2000.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Anke Engelke bei den Internationalen Hofer Filmtagen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ANKE ENGELKE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gehen Sie mit uns auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit ANKE ENGELKE. Back to the roots sozusagen… und: eine Hau-Ruck-Aktion, wie sonst absolut nicht üblich. Aber lesen Sie selbst….

Zur Vorstellung Ihres 1. Kinofilms „LiebesLuder“ bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2000 hatte sich auch die Hauptdarstellerin ANKE ENGELKE angesagt. Da Fernwehpark Initiator Klaus Beer leider viel zu spät von ihrem Besuch erfuhr, handelte er sofort. Ja, musste sofort reagieren. Denn: Bis zu ihrem Eintreffen lagen nur vier Stunden. Keine Zeit, sich noch wie sonst üblich bei dem Management eines Künstlers zu dessen Aufnahme in die „Signs of Fame“ offiziell für dessen Teilnahme anzufragen und das Projekt vorzustellen. Er musste handeln.

So ließ er auf die Schnelle – ohne offizielle Foto von Anke Engelke zu haben – ein Star-Schild anfertigen. Darauf nur ihr Name und eine Filmkamera, in die signiert werden sollte. Dann ging es damit ins Hotel Central, wo Klaus Beer vermutete, dass Anke dort eingecheckt haben könnte.

Klaus erzählt:„Ich machte das, was ich eigentlich hasse und was überhaupt nicht meine Art ist und wir auch sonst bei der Aufnahme eines Stars in die Signs of Fame nicht praktizieren. Ich musste Anke Engelke quasi mit meinem Vorhaben überfallen, sie persönlich sprechen, ihr das Projekt vorstellen und dabei versuchen, einen Termin für die Signierung des Schildes zu erhalten.

Ich bat also die freundliche Dame an der Rezeption des Hotels, mich mit Anke Engelke, die wirklich in dem Hotel war, auf ihrem Zimmer zu verbinden. Als ich sie dann am Telefon hatte, erzählte ich ihr von dem Friedensprojekt und nannte kurz einigen bekannte Stars, die bereits darin verewigt waren. Anke hörte interessiert zu und schlug vor, die Schildsignierung am nächsten Vormittag nach dem Frühstück im Hotel durchzuführen.

Am Abend dann war ich im Kino, erlebte Anke Engelke auf der Leinwand, auf der Bühne und dann nochmal auf der Aftershowparty. Dort hätte man es ja eigentlich auch machen könnte, da die Filmschaffenden einfach an Tischen standen und redeten. Doch da ich einen offiziellen Termin von ihr genannt bekommen habe, wollte ich mich daran halten und nicht einfach mit dem Schild auf der Party auftauchen. Ich sprach sie nur kurz an, stellte mich persönlich vor und verwies auf die Schildsignierung am nächsten Tag, Sonntagvormittag,im Hotel…

Als ich dann um 10.00 Uhr in der Lobby war, war von der Schauspielerin nichts zu sehen. Auch ein Rundfunkmoderator, der einen offiziellen Termin hatte, wartete dort ebenfalls. Als dann Anke in die Lobby kam, verschwand sie ersteinmal mit dem Redakteur zu diesem Interview.

Als dieses beendet war, war der „Fernweh-Park“ an der Reihe. Ich stellte nocheinmal kurz das Projekt vor und sagte, dass so eine Hau-Ruck-Aktion sonst nicht die Regel sei, aber in diesem Fall es eben nicht anders ging…“

Die Schildsignierung

Anke Engelke lächelte und setzte ihre Unterschrift auf das Schild, das dazu einfach auf eine Sitzbank gelegt wurde. Auch bei der anschließenden Präsentation ihres signierten Schildergrußes wurde nicht wie sonst auf einen passenden Hintergrund geachtet, am besten immer eine freie Wandfläche, damit keine störenden Gegenstände wie Bilder, Lampen oder Fenster von der geehrten Persönlichkeit ablenken.

Klaus Beer erzählt weiter: „Wie man auf den Bildern sieht ist genau das, was ich sonst immer tunlichst vermeide, im Hintegrund zu entdecken: Lampen, Fenster, Unruhe eben… Wie unprofessionell. Mir würden heute die Haare zu Berge stehen. Doch damals achtete ich noch nicht wirklich auf solche Dinge. Auch hatte ich keinen offiziellen Fotografen dabei. Es wurde nur ein paar Mal auf den Auslöser der Kamera gedrückt, so dass von einem Fotoshooting wie heute, mit bis zu 400 Aufnahmen, keine Rede sein konnte.“

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das noch für Zeiten. Klaus fotografierte zudem noch mit dem guten alten Chemiefilm. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 2000 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich. Historische Zeiten eben.

So gibt es für diese Bildertory über die Aufnahme von Anke Engelke in die „Signs of Fame“ leider nur diese wenigen Aufnahmen, eigentlich nur „Beweisfotos“, dass das Treffen mit ihr überhaupt stattgefunden hat. Ebenso gab es die heute zu jedem Star-Schild gehörenden Handabdrücke noch nicht.

Warten auf neuen Termin für Handabdücke und neuem Schild

So hofft Klaus Beer, bei passender Gelegenheit Anke Engelke noch einmal zu treffen und wie bei so manch anderem Künstler auch, z.B. bei Thomas Gottschalk und Alexander Klaws, die Handabdrücke nachzuholen.

Auch würde Anke Engelke dann ein aktuelles STAR-SCHILD erhalten, mit einem schönen Bild von ihr, wie es die anderen Stars bislang auch bekommen haben. Denn es kann nicht sein, dass ausgerechnet eine so tolle Künstlerin ohne Handprints im „Signs of Fame vertreten ist und zudem auch noch wieder ohne Star-Schild, da ihr hölzerner Schildgruß, der 17 Jahre lang im Fernweh-Park Wind und Wetter ausgesetzt war, morsch und unansehlich geworden war und die aufgeplotterten Buchstaben sich ebenfalls zu lösen begannen…

„Sie vergeß ich nie…“

… damit meinte Anke Engelke den Fernwehpark Initiator. Oh, Wie? Weshalb? Kleine Anekdote am Rande: Als das Schild signiert war, rief Anke Klaus nach der Verabschiedung auf dem Weg zurück ins Zimmer nochmal zu: „Sie vergeß ich nie!“, Warum?, fragte Klaus Beer erstaunt? „Weil Sie so überzeugend ihr Ziel verfolgen und es bis zum Schluß durchgeboxt haben.“

So braucht Klaus Beer wohl nicht zu befürchten, dass Anke Engelke sich nicht mehr an ihn erinnert, wenn sie eines Tages, nach über 17 Jahren, eine neue Anfrage vom Fernweh-Park für die nachzuholenden Handabdrücke erreicht…

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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