Friedrich Mücke

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von GERD JAKOBS in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

Der gebürtige Berliner FRIEDRICH MÜCKE absolvierte von 2003 bis 2007 ein Studium an der Schauspielschule „Ernst Busch“ in Berlin. Von 2007 bis 2010 war er Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater. Einem breiten Publikum bekannt wurde er in dem Kinofilm „Friendship“ mit Matthias Schweighöfer. Für diese Rolle des „Veit“ wurde er mit dem Bayerischen Filmpreis sowie 2009 als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet.

Mit seiner Lebensgefährtin Barbara Romaner spielte er am Volkstheater und auch auf der Leinwand in dem Spielfim „Mahler auf der Couch“. Im TATORT Erfurt war er 2013 und 2014 zweimal als Hauptkommissar Henry Funck zu sehen. 2018 kam Michael Bully Herbigs weltweiter Erfolgsfim „Ballon“ in die Kinos, in dem er in der Hauptrolle den Ballonflüchtling Peter Strelzyk verkörpert.

Friedrich Mückes Leinwand- und TV-Präsenz ist sehr umfangreich, u.a. war zu sehen (Ausschnitt) in: „What a Man“, „Russendisko“ „Ludwig II“, „Staudamm“, „Vaterfreuden“, „Weinberg“, „Unter der Haut“, „SMS für dich“, „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“, „Am Abend aller Tage“, „Wie gut ist deine Beziehung“ und etlichen „Tatort“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 25. Oktober 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Fiedrich Mücke im Fernweh-Park des Marktes Oberkotzau.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von FRIEDRICH MÜCKE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Internationale Filmtage in Hof. Die 53.igsten. Als Fernweh-Park Initiator Klaus Beer erfuhr, dass Friedrich Mücke bei einer Filmtage-Party in der HofTex-Halle als DJ auflegt, also vor Ort ist, setzte er sich sofort mit dessem Management in Verbindung. Und siehe, man kannte ihn noch von der guten Zusammenarbeit zur Aufnahme von Jörg Schüttauf in die „Signs of Fame“ vor einigen Jahren. Da die Künstleragentur zudem auch Tobias Moretti managt, der ebenfalls backstage der Filmtage mit dieser Ehrung bedacht wird, geht alles sehr schnell. „Herr Mücke freut sich mit dabei zu sein“ wurde mitgeteilt. „Kommen Sie um 14.30 Uhr ins Hotel, dann können Sie ihn in den Fernweh-Park fahren.“

Klaus Beer ist begeistert, hat der doch fast genau auf den Tag vor einem Jahr die Schauspielerin Kathatrina Wackernagel ebenfalls schon in den Fernweh-Park gefahren und nach ihrer Handprint-Aktion direkt ins Scala-Kino zur Vorstellung ihres neuen Films zurück gebracht.

Ist das wirklich „Peter Strelzyk“?

Zu diesem Schauspieler hat Klaus Beer eine ganz besondere Beziehung, bzw. zu seiner letzten großen Rolle. Verkörperte er doch in Michael Bully Herbigs weltweiten Erfolgsfilm „Ballon“ den DDR-Ballonflüchtling Peter Strelzyk, der mit seiner Familie und der Familie von Günter Wetzel 1979  in einem selbstgebauten Heißluftballon die innerdeutsche Grenze überwandt. Und: Günter Wetzel war schon persönlich im Fernweh-Park, ist dort mit einem Grußschild verewigt und hat es ermöglicht, auch den berühmten Regisseur Michael Bully Herbig in den Bavaria Filmstudios München Geiselgasteig in die „Signs of Fame“ aufzunehmen zu können. Auch Eli Wasserscheid spielte in dem Film mit, die ebenfalls im Sommer dieses Jahres im Fenweh-Park ihre Hände in Ton verewigte. Und nun schließt sich der Kreis mit Friedrich Mücke. Was für eine Geschichte.

Da nun doch einige Monate zwischen dem Anschauen des Films im Kino und dem jetzigen Treffen lagen, holte Klaus am Tag vor dem Treffen den Film „Ballon“ aus seiner Filmsammlung und sah ihn sich, zumindest in Ausschnitten und dort, wo Friedrich Mücke zu sehen ist, nochmal zuhause in seinem Heimkino an. Und prägte sich die Gesichtszüge und Aussehen des Schauspielers nochmal genau ein. Schwarzes Haar, schwarzer Bart. Klaus hatten Friedrich Mücke so vor Augen, als er das Hotel Strauß betrat und dann dem Schauspieler gegenüber stand.

Und Klaus gibt zu und sagte das dann auch Friedrich Mücke: „Also ich habe Sie jetzt fasst nicht erkannt. Ich war so auf einen schwarzen Bart fixiert und ihr Dreitagebart ist ja hellbraun…Sind Sie´s wirklich?“ Friedrich lacht und meint, dass der Bart schon noch dunkler wird.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch wenn die Aufnahme eines Stars direkt im Fernweh-Park stattfindet, dann stellt sich die Frage nach der Suche einer passenden Location erst gar nicht. Die exotische Welt-Panorama-Schilderkulisse ist der schönste und beste Hintergrund, den man sich für das Shooting nur vorstellen kann.

Die Karawane

Und so schleppt Klaus vor dem Treffen mit Friedrich Mücke erstmal hinunter auf die Showbühne des Amphitheaters im Fernweh-Park: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eleminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer – und manchmal auch ein Autoteil. Fehlen darf natürlich auch nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht…

Jürgen, der heute die Videokamera bedient, bewacht nach dem Aufbau und nach dem Check der Kameras erstmal alles, Klaus setzt sich ins Auto und holt den Schauspieler ab…

Die STAR-SCHILD Signierung

Nach der Einfahrt in dien Fernweh-Park erwarten Friedrich Mücke einige Kameras. Zwar nicht soviel wie vor kurzem bei Peter Maffay, der einen Star-Stern verliehen bekam, doch immerhin ist die Fernwehpark Starfotografin Sylvia vor Ort und zwei Videofilmer. Jürgen macht die Frontaufnahmen und Ernst konzentriert sich auf Bilder aus einer anderen Position und Blickwinkel, damit Klaus dann beim Schneiden die besten Bilder auswählen und über den durchgehenden O-Ton von Kamera 1 legen kann…

Heute herrscht Mischlicht, und das gefällt Klaus, dem Bilderprofi, Fotograf und Filmemacher überhaupt nicht. Um 14.45 Uhr werfen um diese Jahreszeit die Bäume schon Schatten auf den linken Teil der Panorama-Schilder-Weltkulisse, während der rechte Teil im gleissenden Sonnenlicht liegt. In der Totalen packt die Belichtungsautomatik der Kamera das oft nicht. Die von der Sonnen angestrahlten Partien werden oft zu hell abgebildet. Manuell einstellen geht nicht. Denn hinter den Kameras stehen nur Amateure, so dass Klaus froh ist, überhaupt vernünftige Bilder zu erhalten. Profis kann sich der Fernweh-Park, der auf Idealismus basiert und völlig kommerzfrei ist, nicht leisten, er wird nur durch Sponsoren am Leben erhalten.

Wolken und Sonnenlicht wechseln sich ab. Da die Los Angeles Kulisse jetzt schön beleuchtet ist bittet Klaus Friedrich – man einigt auf „Du“, zu den Hollywood-Signs, vor denen er sein Star-Schild signiert.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 400 und 1300 Bilder oder mehr je Shooting sind da keine Seltenheit.

Käftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besondes wenn es dazu auch noch vom Himmel tröpfelt. Schauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Nach dieser ersten Einführungsbeschreibung soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit FRIEDRICH MÜCKE und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE und dem VIDEO weiterlesen. Dran bleiben. Dann geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin die Bilder macht, steht als Kameramann heute Jürgen hinter der Filmkamera Nr.1. Jürgen ist erst seit kurzem dabei, genauer. Seit drei Tagen. Er hat seine Feuertaufe bereits hinter sich, als er das Treffen mit dem Schauspieler Tobias Moretti im Film festhielt. Werner und Jolanta, die sonst filmen, waren nicht abkömmlich und auch Peter, der als semiprofessioner Kameramann das Grand Opening des Fernweh-Parks filmte, hatte keine Zeit. Deshalb erhiel Jürgen von Klaus dem Filmemacher einen Crashkurs in Kameraführung – und Klaus meinte nach dem Schnitt von Morettis Bildern, dass er nach dem Sprung ins kalte Wasser die Kamerataufe gut überstanden hat. Die Bilder waren „brauchbar“ und für jemand, der noch nie eine Filmkamera in der Hand hatte, sogar erstaunlich gut.

Ernst, der Filmer mit ebenfalls jahrelanger Filmerfahrung, bedient Kamera 2 und fängt aus einer anderen Perspektive die Schnittbilder ein, die Klaus so dringend braucht, um einen abwechslungsreichen Film zu machen. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit.

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“ Klaus:“ Muss aber sagen, bei Friedrich Mücke sind beim Interview schon ein paar verwackelte Bilder dabei. Aber damit muss man leben, geht eben nicht anders…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von FRIEDRICH MÜCKE mit Bummel durch den Fernweh-Park verfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO. Dabei erfahren Sie auch, was dem Schauspieler bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan dazu einfällt.

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluss. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)

 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus einmal kurz mitgedrückt, obwohl Mr. Universum sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Und da Friedrich letztendlich doch wissen will, wie hoch der Druck sein muss, um tolle Prints zu hinterlassen, drückt Klaus einmal fest auf zwei seiner Finger…

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Ach ja, „Problemzone“ darf Klaus ja nicht mehr sagen“, hat doch damals Kim Fisher im Riverboat entrüstet bemerkt: „Ich habe keine Problemzonen…“ Natürlich im Scherz, man siehts in ihrem Video…“ Doch Männern ist das egal. Damit er die Problemzone „Handballen“ meistert, steht Friedrich auf und legt sich mit vollem Gewicht auf den Ton.Und super flutschen die Finger hinein.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Friedrich die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und diese Pose würde Friedrich sicher auch gerne absolvieren, wenn – sie Klaus nicht vergessen hätte. Irgendwie wurde er beim Shooting abgelenkt – und dann war diese Einstellung weg. Sorry.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Friedrich Mücke seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Friedich Mücke, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird, so wie heute. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Danke Friedrich für Dein Kommen, denn man hat sich nach wenigen Minuten des Kennenlernens auf das „Du“ geeinigt.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was FRIEDRICH MÜCKE auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil und danach noch weitere schon wieder mit Autogrammen voll belegt sind , hat Klaus vor kurzem ein neues organisiert, auf dem erst eine Signatur prangt, die von Tobias Moretti vor drei Tagen. So ist für Friedrich Mücke noch reichlich Platz auf dem Autoblech.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Das ist doch der…

Diesen Satz konnte man am Fernweh-Park oft hören. Denn wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist kann es passieren, dass man plötzlich seinem Lieblingsstar gegenüber steht. Und so staunen Passanten und Autofahrer am Fernweh-Park nicht schlecht, wenn sie zwischen den Schilderreihen plötzlich einem Star gegenüber stehen. Wie heute. So war im alten Fernwehpark oft Staunen angesagt – wie auch hier im NEUEN: Wer da schon alles da war in der kurzen Zeit am neuen Standort im Markt Oberkotzau – von 18 Jahre in Hof gar nicht zu reden…, angefangen von Raphael Holzdeppe, Kerstin Ott, Katharina Wackernagel, Ilja Richter, Joe Bausch, die Dorfrocker, die Regisseurin vom „Weinenden Kamel“, Byambasuren DavaaG.G. Anderson und Musikproduzent Gerd Jakobs, Eli Wasserscheid, Sebastian Reich & Amanda, Ingo Oschmann, Schriftsteller Richard Brox, Schriftsteller und YouTuber Firas Alshater, Ballonflüchtling 1979 Günter Wetzel, dem Bestseller Autorenehepaar „Iny Lorentz“, Fly & Help Initiator Reiner Meusch, Hollywood-Legende Elke Sommer und  Peter Maffay, um nur einige zu nennen…

Bummel durch den Fernweh-Park

Begeistert von der Ehrung und der Ideologie des völderverbindenden Friedensprojekts lässt es sich Friedrich Mücke nach der offiziellen Aktion nicht nehmen, noch einen ausführlichen Bummel durch den Fernweh-Park zu unternehmen. Und wer Initiator Klaus Beer schon mal bei einer Führung erlebt hat der weiß, das es da viel zu erzählen gibt.

Klar, dass dabei auch Fotos und Selfies entstanden bei Günter Wetzel und Matthias Schweighöfer, mit dem er „Friendship“ in Amerika drehte. „Da muss ich auch an der Route 66“ gewesen sein“, sagt er, als er den Pfahl mit den vielen Route 66-Schildern sieht. Da könnte Filmemacher Klaus Beer viel erzählen, hat er doch die Motherroad und Kultstraße Amerkas verfilmt und einen Bildband, ja Buch dazu geschrieben. Lat not least muss ein Foto mit dem Star-Schild von Bully Herbig noch sein.

Was für ein herrlicher Tag mit Friedrich Mücke. Auf der Fahrt zurück ins Hotel nach Hof geht der Gesprächsstoff zwischen Klaus und Friedrich nicht aus, man hätte weiter nach München fahren können, so viel hatte man sich zu erzählen.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit FRIEDRICH MÜCKE zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Ein herzlicher Dank geht aber auch an das superfreundliche Management Frau Lambdorff und Herrn Hagedorn, mit dem es ein wunderbares Zusammenarbeiten war. Denn nur mit einem offiziellen Termin ist so ein Star-Treff und die Durchführung der Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaut möglich.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von FRIEDRICH MÜCKE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera 1: Jürgen Eheim

Videokamera 2: Ernst Wollner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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