Margarita Broich

Herzlich willkommen zu vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von MARGARITA BROICH in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biogafrie.

MARGARITA BROICH, Film-Fernseh- und Theaterschauspielerin studierte zunächst Fotografie an der Fachhochschule Dortmund und arbeiet als Theaterfotografin. Zudem studierte sie Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Es folgten Engagements an verschiedenen Theatern. Zudem arbeitete sie als Regisseurin.

Neben ihren Bühnenengagements stand Margarita Broich auch immer wieder für Kino- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Ihre Filmografie ist schier unendlich und ihre Rollen können auch in Auszügen nicht dargestellt werden, um ihr Wirken gerecht zu würdigen. Hier nur ein paar Titel, um ihre Präsenz Leinwand und Bildschirm aufzuzeigen: „Rote Erde II“ (1990), „Mein Kind muß leben“ (1997), „Vier Fenster“ (2005), „Teufelsbraten“ (2007), „Liebe Mauer“ (2009), „Hier kommt Lola!“ (2010), „Die Heimkehr“ (2013), „Fack ju Göhte“ (2013), „Vaterfreuden“ (2014), „Traumfrauen“ (2015), „Morgen hör ich auf“ (2015), „Rockabilly Reguiem“ (2016), „Das doppelte Lottchen“ (2017), „Herrliche Zeiten“ (2018).

2015 trat Margarita Broich die Nachfolge von Nina Kunzendorf als TATORT-Kommissarin an und ermittelt an der Seite von Wolfram Koch in dieser beliebten Krimireihe.

Auch als Fotografin machte sich die Schauspielerin einen Namen, z.B. mit ihren Ausstellungen und Fotobänden mit den Titeln „Ende der Vorstellung“ und „Wenn der Vorhang fällt“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 05. April 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen MARGARITA BROICH in Leipzig.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MARGARITA BROICH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Schon lange hatte Fernwehpark Initator Klaus Beer DIESE hochkarätige Schauspielerin „im Auge“. Immer wenn er sie im Fernsehen sah war klar: MARGARITA BROICH muß in der Reihe der hochkarätigen Schauspielerinnen im „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks verewigt werden, zumal er in Bezug auf ihre Rolle als TATORT Kommissarin des HR die Hauptkommissarin Anna Janneke verkörpert. Da bereits weitere hochkarätige TATORT Kommissare wie MIROSLAV NEMEC (TATORT München) und KLAUS J. BEHRENDT und DIETMAR BÄR (TATORT Köln) und auch ANDREAS LEOPOLD SCHADT (TATORT Franken) hier vertreten sind, durfte MARGARITA BROICH in der Reihe der bekannten TATORT-Kommissare natürlich nicht fehlen.

Und wie der Zufall es wollte, stand sie als Talkgast auf der Gästeliste des „RIVERBOAT“, wo Klaus Beer die Moderatorin, Kim Fisher mit dieser Ehrung bedachte. Als Klaus nach der Einladung in diese Kult-Talkshow des MDR die Gästeliste durchging und darauf ihren Namen entdeckte, setzte er sich sofort mit ihrem Management in Verbindung, das ausrichten ließ, dass die Schauspielerin dafür gerne zur Verfügung steht.

Treffen im Backstagebereich des „Riverboat“

Am 3. November 2017 war der Fernwehpark Initiator schon einmal zu der Sendung „Riverboat“ eingeladen worden, um in der bekannten Fernsehkulisse die damalige Moderatorin Stephanie Stumph in die „Signs of Fame“ aufzunehmen. Comoderator Jörg Pilawa, mit dem es ein herzliches Wiedersehen gab, drückte bereits am 24. März 2015 in Hamburg beim „Quizduell“ seine Hände in feuchten Ton. Nachdem beide nun die Moderation abgaben war es endlich an der Zeit, Kim Fisher  mit dieser Ehrung zu bedenken. Der Termin dazu ist auf 16:50 Uhr angesetzt. Davor ist Zeit, Margarita Broich in die „Signs of Fame“ zu verewigen.

Als sich Klaus Beer und Margarita Broich im Backstagebereich des „Riverboat“ das erste Mal sehen, ist die Begrüßung herzlich. „Gebt mir noch fünfzehn Minuten“ sagt sie, holt sich einen Happen vom Catering und verschwindet in der Maske…

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Schon vor dem ersten Kennenlernen mit Angelika Broich war Klaus Beer deshalb auch in der Media City Leipzig auf der Suche nach der richtigen Location. Denn die Studiokulisse des „Riverboat“ konnte man nicht nutzen, da diese von der 1. Aufnahmeleiterin der Sendung nur für zehn Minuten für Kim Fisher geblockt war. Also musste man sich etwas anderes einfallen lassen, sprich suchen.

Dank der Mithilfe der freundlichen 1. Aufnahmeleitering wurde für das Shooting mit Frau Broich eine weiße Wand an der Seite des Riverboat Studios angeboten, die ein freundlicher Mitarbeiter sogar noch vor einm Bluebox-Vorhang stellte und entsprechend ausleuchtete. Klaus ist von der Freundlichkeit der Mitarbeiter des MDR hellauf begeistert, hat er doch vor Wochen erst hier die drei Hauptdarsteller der ARD Kultserie „In aller Freundschaft“ am Set in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Einzige Unsicherheit: Wird die Aktion mit Fotoshooting rechtzeitig vor 16:50 Uhr fertig sein, damit man nicht mit dem Termin von Kim Fisher kollidiert? Denn die bekannte Riverboat-Studiokulisse ist wie erwähnt nur zehn Minuten frei, da dann das Publikum eingelassen wird. Sobald also die Ehrung mit Margarita Broich zu Ende ist, muß sofort die Tonschale gegen eine Neue ausgetauscht werden – und dann ab mit dem Schild von Kim Fisher ab um die Ecke in das Fernsehstudio des „Riverboats“ – so der Plan.

Die STAR-SCHILD Signierung

Gleich nachdem Margarita Broich aus der Maske kommt geht es los. Es ist nun doch etwas später als vorgesehen geworden und so geleitet Klaus die Schauspielerin gleich hinunter ins Fernsehstudio. Da das vom Backstagebereich nicht leicht zu finden ist ist es gut, dass Klaus Beer bereits zweimal hier war und sich diesmal zur Vorbereitung der beiden Locations schon mal alle Türen und Gänge genau eingeprägt hat. So ist es kein Problem, Frau Broich erstmal im Backstagebereich die schmale Wendeltreppe hinunter zu führen, dann wenige Meter durch den öffentlichen Bereich der Media City Leipzig und die nächste Türe links. Diese führt zu den Studios. Zum „Riverboat“ geht es dann immer geradeaus, vorbei an der „Notaufnahme“ Hintereingang von „In aller Freundschaft“ und dann immer weiter gerade aus. Die Gänge in Fernsehstudios sind ewig lang. Auch hier. Am Ende des Ganges dann die letzter Türe rechts. So kann Klaus bei der Schauspielerin schon mal ein bischen Fremdenführer spielen.

Zwei Fotografen unter sich

Apropos Tourguide: Da Klaus Beer selbst seit über 40 Jahren mit der Film- und Fotokamera die Welt bereist, hätte er sich gerne noch ein wenig mit Margarita Broich über das Thema „Fotografie“ unterhalten, denn sie ist neben ihrer Film-und TV-Präsenz eine erfolgreiche, anerkannte Fotografin. Klaus liebt zwar das „bewegte Bild“ mehr, sieht sich als passionierter Kameramann, sieht, denkt und fühlt in Bildern, kam aber von der Fotografie her zum Filmen. Deshalb wird jede Szene, wie ein Fotobild, in den Sucher „komponiert“. Doch jetzt ist leider keine Zeit zum fachsimpeln. Jeztt geht es erstmal schnellen Schritts ind Riverboat Studio, wo wenige Meter hinter deren Kulisse die Location für das Shooting mit Margarita Broich liegt.

Übrigens, Klaus Beer hat ihren Namen laufend falsch ausgesprochen. Wie in der Sendung später selbst zu erfahren ist, wird das „i“ weggelassen. „Frau Broch“ sagt man richtig…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Mit Freude setzt Margarita Broich dann ihre Unterschrift auf ihr Star-Schild, mit dem sie ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MARGARITA BROICH und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dran bleiben. Denn da geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anderes die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von MARGARITA BROICH mitverfolgen wollen, hier das VIDEO: (In Kürze online…)

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluß. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)  

Backstagesplitter

Weitere prominente Talkgäste der heutigen Riverboat-Sendung sind neben Margarita Broich Cornelia Gröschel, Nico Santos, Rolando Villazón, Thomas de Maizière, Devid Stresow und Magdalena Neuner, die bereits am 21. November 2012 ihre Hände in Ton drückte und sich wie Klaus Beer über ein Wiedersehen freute. Sie konnte sich noch sehr gut an diese Aktion erinnern. Hier einige Stimmungsfotos backstage und aus dem Riverboat-Fernsehstudio.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Margarita Broich kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Margarita Broich die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken sollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Margarita Broich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Margarita Broich ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Andreas Sawatzki auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MARGARETA BROICH zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Begleitung der ebenfalls supernetten Mitarbeiterinnen des MDR und der „Riverboat“-Redaktion für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MARGARITA BROICH, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Jolanta Stettner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

 

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