Prof. Dr. Hellmuth Karasek

Professor Dr. HELLMUTH KARASEK, 1934 in Brünn, Mähren (Tschechoslowakei) geboren, Journalist, Buchautor und Professor für Theaterwissenschaft, zählte zu den bekanntesten deutschen Litaraturkritikern. 1992 wurde Dr. Hellmut Karasek Honorarprofessor am theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg.

Von 1988 bis 2001 war er ständiger Teilnehmer der ZDF-Sendung „Das Literarische Quartett“ mit Marcel Reich Ranicki. Als Buchautor verfaßte er mehrere bedeutende Werke

U.a. war Karasek Chefdramaturg (Würtembergisches Staatstheater Stuttgart), Theaterkritiker bei der Wochenzeitung „Die Zeit“ und leitete von 1974 bis 1996 beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ das Ressort Kultur. Weiter war er Mitherausgeber des Berliner „Tagesspiegel“ und arbeitete für die Zeitungen „Welt am Sonntag“, „Die Welt“ und „Berliner Morgenpost“. Als bekannter Literatur- und Filmkritiker ist er gern gesehener Talkgast in div. Fernsehsendungen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 03. März 2012.

Dr. Hellmuth Karasek starb am 29. September 2015 in Hamburg. Der „Fernweh-Park“ wird ihn immer in ehrendem Gedenken in Erinnerung behalten.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer trafen Professor Dr. Hellmuth Karasek in Plauen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von Professor Dr. HELLMUTH KARASEK in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Auf Umwegen in den Fernweh-Park

Fernwehpark Initator Klaus Beer traf Professor Dr. HELLMUTH KARASEK bei der Lesung seines neuen Buches „Soll das ein Witz sein? Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ in der Stadthalle Plauen, wo er vor der Veranstaltung sein Grußschild für den Fernweh-Park signierte.

Begeistert von der Idee und Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts wollte Professor Karasek den Fernweh-Park persönlich besuchen, als er vor kurzem in Hof weilte und das Museum Bayer. Vogtland mit der neuen Ausstellungsabteilung zur Geschichte der Flüchtlinge und Vertriebenen in Hof eröffnete. Denn Karasek unterstützt neben seinen vielen anderen Aktivitäten auch das Zentrum gegen Vertreibungen, in persönlicher Verbindung zu seiner Heimt.

Doch da passierte ein Mißgeschick. Fernwehpark Intitiator Klaus Beer: „Ich war am Tag nach der Ausstellungseröffnung, am Samstag, wie ausgemacht um 10.00 Uhr mit Fotograf am Fernwehpark, doch Karasek kam nicht. Ein Anruf im Hotel: „Herr Karasek ist bereits um halb acht zum Bahnhof gefahren…“

Kulturamtschef Peter Nürmberger hatte mich am Vorabend zwar telefonisch über die Terminverschiebung informiert, doch da ich ausgerechnet an diesem Tag ein neues Handy mit viel Schnickschnack erhielt und ehrlich gesagt keine Nerven hatte, mich da reinzudenken, hörte ich mir die Aufsprachen nicht an, da ja sowies ausgemacht war, dass ich mich am anderen Morgen mit Prof. Karasek am Fernwehpark treffe. Ärgerlich vor allem deshalb, da ich auch noch im Theater war, Fotos von seiner Rede machte, ihn aber an diesem Abend nicht ansprach, ihn nicht weiter stören wollte. Denn die Schildsignierung sollte am anderen Morgen stattfinden. Einfach dumm gelaufen. Es gibt eben nichts, was es nicht gibt. So könnte man über die Begegnungen mit den Stars und berühmten Persönlichkeiten und alles was darum herum passiert, ein Buch schreiben…“

Die Star-Schild Signierung

Doch jetzt wurde der Termin nachgeholt. Samstag, 3. März 2012, Stadthalle Plauen. 19.30 Uhr. Klaus Beer und der Fernwehpark Fotograf treffen den bekannten Literaturpapst kurz vor seiner Autorenlesung.

Klaus hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Fotografieren von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. So ist alles bestens vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann.

Als Prof. Dr. Karasek erscheint, erklärt ihm Klaus Beer nach einer herzlichen Begrüßung noch einmal die Ideologie des Friedensprojekts anhand des Fernweh-Park Prospekts. Prof. Karasek hört aufmerksam zu, doch er ist bereits bestens informiert. Ihm gefällt das Projekt, denn sonst hätte er sich sicher nicht mit seinem bekannten Namen daran beteiligt.

So greift er gleich beherzt zum Lackstift und setzt seine Unterschrift auf den Schildergruß für den Fernweh-Park.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer zu der zu ehrenden Persönlichkeit: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Eigentlich hat Klaus Beer immer drei Miniaturschilder dabei. Eines für den Promi, eines für den Fernweh-Park als Reserve, und eines für den Sponsor des Star-Schildes. Da das Friedensprojekt kommerzfrei ist, werden die Minischilder von den Stars dann auch immer gerne mit einem Autogramm versehen.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Doch was ist mit den Handabdrücken, den die anderen Prominenten nach der Signierung ihres Star-Schildes dann im feuchten Ton hinterlassen? Als vor einigen Wochen der Hofer Kulturamtsleiter Peter Nürmberger bei Prof. Karasek wegen seiner Ehrung anfragte, teilte man Klaus Beer mit, dass es dafür angeblich kein „grünes Licht“ gäbe. Deshalb wollte er am anderen Tag nur das „genehmigte“ Star-Schild signieren lassen und auch für heute, zwei Jahre, nicht noch einmal wegen den Handprints anfragen.

Und die Tonschale einfach mitbringen und Prof. Karasek „überfallen“, das macht Klaus Beer nicht. Denn er wusste nicht, woran die Ablehnung lag. Klaus Beer legt immer größten Wert darauf, alles nur in Absprache und dem persönlichem OK des Managemente und der zu ehrenden Persönlichkeit durchzuführen. Der Fernwehpark will schließlich immer in guter Erinnerung bleiben und alle die mitmachen, sollen dies aus Herzensüberzeugung tun.

Rufen Sie mich einfach an

So erfährt er heute, dass es damals keine grundsätzliche Ablehnung war, sondern es um ein Zeitproblem ging. Was nicht wirklich nachzuvollziehen ist, da er ja in Hof übernachtete. Hätte man sicher ohne Probleme am anderen Morgen zusammen mit der Signierung des Star-Schildes machen können. Doch das ist gelaufen. Auch ist nicht mehr nachzuvollziehen, ob es am „Management“ lag oder das jemand aus Hof so entschied. Es wird deshalb ausgemacht, die Handprints bei nächster Gelegenheit, vielleicht backstage einer der vielen Talkshows, wo Karasek gern gesehener Gast ist, durchzuführen. „Rufen Sie mich dazu einfach an“, sagt er. Als Klaus fragt, woher er die Nummer bekäme, sagt Karasak: „Nein die bekommen Sie gleich von mir“, und nennt ihm seine persönliche Telefonnummer.

Professor Dr. Karasek kann Klaus Beer vertrauen, hat doch dieser bei bislang über 300 prominenten Persönlichkeiten und Stars, ja Weltstars, aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik so manche ganz persönliche Mobilnummer und e-mail Adressen. Denn die Promis können sich darauf verlassen, dass der „Fernweh-Park“ damit vertrauensvoll umgeht.

Doch leider konnte die Handabdruck-Aktion nicht mehr realisiert werden, da Prof. Dr. Karasek zwei Jahre später verstarb. So ist der bedeutende Literaturkritiker leider nur mit seinem signierten Star-Schild im „Signs of Fame“ vertreten.

Klaus Beer: „Irgendwie hat es einfach nie gepasst, einen geeigneten Termin zu finden. Meistens war die Stadt der möglichen Begegnung zu weit entfernt. Und da der Fernweh-Park nur aus Spendengeldern existieren kann, musste man immer die hohen Fahrtkosten im Auge haben. Leider haben wir zu lange auf einen Termin in unserer Gegend gewartet. Jetzt ist es zu spät.“

Besuch im Hofer Theater

Wie erwähnt, ist Professor Dr. Hellmuth Karasek Unterstützer des Zentrums gegen Vertreibungen. Hier einige Bildimpressionen von seiner Rede zur Austellungseröffnung im Stadttheater Hof.


Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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