Ingo Appelt

Seit 1993 ist der Comedian INGO APPELT auf den Kabarettbühnen nicht mehr wegzudenken. Mit seinen häufig sehr bissig und scharf gestyltem Humor – er gilt als Vertreter des schwarzen Humors – stößt er aber auch oft an Grenzen, die nicht jedermanns Geschmack sind  – aber genau das ist auch sein Markenzeichen, das er in früheren Jahren mit einer in die Stirn ragenden Spitzfrisur unterstrich. Das berühmte „F…“- Wort, das sich viele nicht zu sagen trauen, war bei seinen Auftritten oft dabei. „Früher öfter als heute, denn ich habe ja Kinder“, sagt er bei seinem Auftritt in Hof.

Seine Parodien von Helmut Kohl, Gehard Schröder, der Bundeskanzlerin, die er besondes gerne zu mögen scheint, Til Schweiger, Herbert Grönemeyer oder auch von Comedykollegen wie Michael Mittermaier oder Mario Barth sind Kult und sorgen immer wieder für Lachsalven.

Da sich Appelt gewerkschaftlich engagiert, hatte er 1989 einen ersten Auftritt auf der Jugendkonferenz der IG Metall. Einem breiteren Publikum wurde er bei der RTL Sendung „Samstag Nacht“ und im „Quatsch Comedy Club“ auf ProSieben bekannt. Dort war er dann auch in seiner eigenen „Ingo Appelt Show“ zu sehen. 2006 fungierte er als der neue Anchorman der RTL-Comedyserie „Freitag Nacht News“. Nach seiner Tournee 2008 mit dem Thema „Männer muß man schlagen“ war er 2011 mit „Frauen sind Göttinnen“ deutschlandweit auf Tour. Weiter moderierte er 2010 die RTL2-Comedysendung „Fun Club-Comedystars live“. Ab 2013 war er zusammen mit Mario Barth in der TV-Show „Mario Barth deckt auf“ zu sehen. Seit 2015 ist der Moderator der BR-Sendung „Kabarett aus Franken“. Sein Bühnenprogramm von 2015 trägt den Namen „Besser… ist besser“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 20. März 2012.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Ingo Appelt im Fernweh-Park in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von INGO APPELT in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Der bekannte Comedian Ingo Appelt tritt mit seinem Programm „Frauen sind Göttingen“ in der Bürgergesellschaft in Hof auf. Zuvor lässt er es sich nicht nehmen, den Fernweh-Park zu besuchen, wo er von Fernwehpark Initiator Klaus Beer und der Fernwehpark Crew in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird. Denn als er von der Anfrage zur Durchführung seiner Ehrung erfuhr und sich durchsetzte, diese entgegen den Empfehlungen anderer anzunehmen war ihm sofort klar, die Aktion nicht irgendwo im Rahmen seines Auftritts durchzuführen sondern dort, wo sie sie hingehört, wo sie in Beziehung zu dem völkerverbindenden Friedensprojekt steht – im Fernweh-Park selbst. Vor der exotischen Schilderkulisse mit Schildergrüßen aus aller Welt.

20. März 2012. Es ist ein genehm milder Vorfrühlingstag. Pünktlich um 16.30 Uhr, wie ausgemacht, fährt der bekannte Comedian vor dem Fernweh-Park vor.

Die STAR-SCHILD Signierung

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Fernwehpark Initiator Klaus Beer und „Signs of Fame“ Mitarbeiterin Sigi Obermüller erklärt Klaus anhand des Fernwehpark Prospekts nocheinmal kurz die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts und bittet dann gleich zur Signierung seines Grußschildes. Denn es zählt jede Minute, um die Helligkeit des Märztages auszunutzen, da auf Sommerzeit erst in der nächsten Woche umgestellt wird. Doch viel zu informieren muss wie gesagt nicht sein. Ingo Appelt hat sich eingehend auf der Fernwehpark Homepage informiert und steht mit vollem Herzen hinter dem Projekt. Und das merkt man vom ersten Augenblick an.

Autofahrer verrenken sich die Hälse, Passanten bleiben stehen: „Den kenn ich doch…“ Wieder einmal ist ein bekanntes Gesicht aus dem Showbiz im Fernweh-Park zu Gast und jeder, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, sprich im Fernweh-Park eben ist, kann ihn hautnah erleben  – und ihn um ein Foto und Autogramm bitten.

Das Shooting beginnt – und es ist eine wahre Freude, mit Ingo Appelt zusammen zu arbeiten. Denn er wäre kein Comedian, wenn er für den Fotografen nicht ein paar lustige Posen auf Lager hätte.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit INGO APPELT und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Bilder von seinem Auftritt.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.

Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Ingo Appelt kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Ingo die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. So auch Ingo Appelt. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Ingo Appelt gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Ingo Appelt seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können – so wie heute Ingo Appelt. .

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch bei Ingo. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ signiert Ingo auch gerne noch das Fernwehpark Star-Mobil. Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Da fast kein freier Platz mehr zu finden ist, geht es bereits auf dem Dach weiter.

Bummel durch den Fernweh-Park

Wirklich begeistert von dem Projekt, läßt man beim anschließenden Bummel durch den Fernweh-Park schnell das förmliche SIE weg. Aufmerksam läßt Ingo seine Blicke durch die Schilderreihe schweifen und es interessiert ihn wirklich, wer da schon alles an Promis vertreten ist. Das ist kein Absolvieren eines PR-Pflichtprogramms. Das ist echtes Interesse an dem Projekt. Und das macht ihn, zusammen mit seiner menschlichen Art, so sympathisch.Klaus Beer: „Wenn man ihn so ganz privat kennenlernt kann man gar nicht glauben, wie bissig er auf der Bühne sein kann.“

Es gibt viel zu berichten, von Grußschildern mit einer ganz besonderen Botschaft und von Stars und Prominenten die alle mithelfen, die Friedensidee des Projekts um die ganze Welt zu tragen. Das Tolle: Er hört aufmerksam zu. Dann ruft er plötzlich: „Da ist ja auch Sky du Mont, mit dem bin ich seit langem befreundet.“

Ingo hat den Gauck gewählt

Dann führt ihn Klaus Beer zu dem Grußschild von Joachim Gauck, wegen dem Ingo Appelt sein Gastspiel in Hof um drei Tage verschoben hat. Denn er war offiziell bei der Wahl zum Bundespräsidenten dabei. Klaus zu Ingo: „Ich habe Dich bei der Berichterstattung darüber in einem Interview gesehen.“

Denn nicht nur Politiker wählen den Bundespräsidenten, sondern auch bekannte Leute aus dem Showbiz oder Sportbereich. Auch verdiente Bürger werden für die Bundesversammlung nominiert. So waren bei der Wahl von Joachim Gauck u.a. auch Frank Elstner dabei, der schon den Fernweh-Park besucht hat, als dieser noch in den Kinderschuhen steckte.

Joachim Gauck wurde bereits vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten im Sommer 2011 im „Signs o of Fame“ verewigt. Klaus Beer: „Ich bin von ihm begeistert, denn er ist, wie auch ich, ein freiheitsliebender Mensch. Der Fernwehpark steht ja neben Völkerverständigung auch für GRENZENLOSE FREIHEIT und wurde dazu bewußt an einem magischen Datum, am 9. November 1999, also 10 Jahre nach dem Fallen der Mauer, errichtet. Hätte ich damals in der DDR gelebt, gäbe es mich heute wahrscheinlich nicht mehr. Man hätte mich weggesperrt oder ich wäre dort 1000 mal erschossen worden. Denn ich hätte immer dagegen rebelliert eingesperrt zu sein und keine anderen Länder der Welt sehen zu dürfen, obwohl ich gar nichts verbrochen hatte – und alles nur wegen so ein paar Idioten, die an der Macht waren. Deshalb steht als Mahnmal gegen solchen menschlichen Irrsinn und Verblendung der Fernweh-Park“.

Gleich über Joachim Gauck ist auch das Schild von Hans-Dietrich Genscher angebracht, der das „1. Loch in die Mauer schlug“. Genscher erhielt von Klaus Beer sogar einen STERN für seinen persönlichen Einsatz zur Ausreise der Prager Flüchtlinge 1989 und Klaus verweist dazu auf ein Schild, dass das Pressespektakel auf dem Roten Teppich zeigt.

Interviews

Im hinteren Teil des Fernwehparks, abseits des Straßenverkehrs, bitten die Medienvertreter, wie der lokale Fernsehsender TVO, Ingo Appelt um ein Interview. Klaus Beer: „Wie erwähnt, ist Appelt privat ausgesprochen handzahm. Wehe aber, wenn eine Kamera auf ihn gerichtet ist. Sagte er doch glatt: Hätte gar nicht gedacht, dass in so einem Kaff wie Hof so was Tolles steht…“

Auch der Hofer Lokalsender „Radio Euroherz“ befragt den Comedian nach seinen Eindrücken im Fernweh-Park und über seine Ehrung. Während Ingo Appelt von „Extra-Radio“ interviewt wird, holt TVO auch Klaus Beer vor die Fernsehkamera und befragt ihn über die heutige Aufnahme des Comedistars in die „Signs of Fame“.

Vom Management eher abgelehnt, vom Star aber begeistert mitgemacht

Auch Gerhard Prokscha, Chef von „Extra-Radio“, stellt Ingo Appelt Fragen. Und irgendjemand gab später folgendes an Klaus Beer weiter, der leider die Interviews nicht alle live mitverfolgen konnte, da er selbst vor Kamera und Mikrofon stand. Appelt sagte zu einem Radiosender: „Ursprünglich hatte ja mein Management gemeint, dass man diese Sache nicht unbedingt machen müßte, aber als ich mich dann selbst darüber informiert habe fand ich das so toll, dass ich sofort dabei war…“ Und das freut den „Fernwehpark“ natürlich sehr.

Klaus Beer: „Das haben wir schon öfter mal erlebt, dass bei einer Ablehnung, sich an der Aktion zu beteiligen, der Star selbst gar nichts davon wusste. Als wir diesen dann einmal zufällig backstage trafen und ihn über das Projekt informierten, war der Künstler oft sehr erstaunt und sogar entsetzt, dass in seinem Namen abgesagt wurde – und machte dann selbständig begeistert mit. Das Negative ist nur, dass man oft „im Namen des Künstlers“ absagt – und der Star selbst wurde erst gar nicht informiert.

Von arrongant bis supernett

So färbt das negative Verhalten so mancher Betreuer leider auf den Star selbst ab, obwohl dieser wahrscheinlich supernett ist. Das ist eben der Dunstkreis um die Stars. Ich habe noch keinen Künstler getroffen, der ekelig war. Es waren meistens nur die Leute um den Promi herum, die sich oft aufspielen, als wären sie der Star persönlich. Was wir da schon erlebt haben… So gibt es auch Künstler, ganz wenige, bei denen ich, wenn sie im Fernsehen auftreten, sofort wegzappe, weil eben deren Umfeld sich sehr arrogant darstellte. In Wirklichkeit ist der Star wahrscheinlich genau das Gegenteil… Supernett. So richten manche Leute um die Stars herum großen Schaden an, zum Nachteil des Künstlers selbst, der dann in einem negativen Licht gesehen wird…

Nur gut, dass das wirklich Ausnahmen sind. 99,9% sind die Managements sehr nett und tun alles, um einen entsprechenden Termin zur Aufnahme ihres zu betreuenden Künstlers in die Signs of Fame zu verwirklichen.“

Letztendlich wird auch beim Themenpark der kuriosen und lustigen deutschen Ortsnamen Halt gemacht. Dann aber, nach gut eineinhalb Stunden, muss Ingo Appelt nun wirklich Abschied vom Fernweh-Park nehmen. Es geht zum Soundcheck, denn heute Abend wartet eine ausverkaufte Vorstellung auf ihn.

Ingo Appelt – on stage

Und hier noch einige Stimmungsbilder von seinem Auftritt am Abend in der Bürgergesellschaft mit seinem aktuellen Programm von 2012 „Frauen sind Göttinnen“.

Ingo Appelt hat sich über seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ so gefreut, dass er, wie man auf den Bildern sieht, das Miniatur Star-Schild, dass er zur Erinnerung geschenkt bekam, auf die Bühne stellt und im Laufe des Abends auch davon erzählt.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit INGO APPELT zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Klaus Beer: „Ingo Appelt hat uns alle sehr positiv überrascht. Er zählt mit zu den nettesten und unkompliziertesten Promis, die wir bisher kennenlernen durften. Und wir werden uns immer freuen, wenn wir ihn bei einem seiner Comedyauftritte im Fernsehen erleben dürfen.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von INGO APPELT, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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